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Zeugnis
von Ingo Schneuing - Lebensweg / 17.09.2007 |
Ich,
Ingo Schneuing, bin 65 Jahre alt, habe zwei Töchter und einen
Sohn, die wiederum insgesamt 6 Kinder haben, lebe seit 1992 bei meiner
heute 93jährigen Mutter in Lüneburg, die ich seit geraumer Zeit rund
um die Uhr pflege, weil bettlägerig sie sich kaum noch bewegen kann.
Meine Schwester und ich wurden 1949
getauft (ev.luth), später dann konfirmiert. Berufsausbildung war die
eines Sparkassenkaufmanns, gefolgt von fast zwei Jahren als
Zahlmeister zur See, dann bei der Panam als Reservierungsleiter,
gefolgt von der Ausbildung im Managment durch Cornell University bei
Hilton Hotels, um dann bei Sheraton den Verkauf in München und später
in Nordeuropa zu leiten.
Die Selbständigkeit als Unternehmer
im Tourismus ab 1975 bis zum Untergang in 1987 brachte mich zwar
weltlich gesehen sehr weit, aber geistig gesehen immer weiter von
Gott, der in meinem täglichen Leben bewußt keinen Platz hatte. Mit
meinen Mitarbeitern organisierten wir in verschiedenen Metropolen
Wochenprogramme für amerikanische Großgruppen aus namhaften
Unternehmen, sogn. Incentive-Reisen.
Mit der Katastrophe von Tschernobyl
begann für mich auch die weltliche Katastrophe, die mir zum allergrößten
Heil diente, was ich damals aber überhaupt noch nicht wahrnehmen
konnte aufgrund meines bis dahin geistigen Todes.
Völlerei, Hurerei, Saufereien.....
das sind die markantesten Merkmale des Unterganges meiner Seele.
Mein Körper begann in 1986 an den
Beinen zu faulen an, und am Kopf, den Ellenbogen und am Steiß öffnete
sich das Fleisch, um nicht wieder zu heilen.... es stank erbärmlich
und als ich die Firma zum Konkurs anmelden mußte, weil unsere Kunden
aus den USA wegen der Verseuchung Europas ihre Geschäfte, die wir für
die nächsten drei Jahre fest in den Büchern hatten,
stornierten....ersatzlos, nun da hatte ich kein Einkommen mehr für
unsere bis dahin 5-köpfige Familie, somit auch keine
Krankenversicherung und welcher Arzt und welches Krankenhaus behandelt
ohne Geld?!
Bei meinem letzten Arztbesuch, den
ich sowieso immer nur alle paar Jahre einmal aufsuchte, um einen Check
machen zu lassen, schüttelte dieser den Kopf und ließ mich durch
Gesten und wenige Worte wissen, daß mir nicht mehr zu helfen sei.
Ich wurde dann auf eine Person
aufmerksam gemacht, die mir eventuell helfen könne. Und so fuhr ich
in das Oberland von München, nachdem ich einen Termin gemacht hatte.
Dort angekommen, mußte ich dann erst einmal über eine Stunde in
einem Büro im Souterrain warten..... und mich überkam dabei eine
innere Ruhe.
Die Frau, die dann zu mir hereinkam,
stellte mir dann ganz liebevoll eine Frage, die mein ganzes Leben auf
den Kopf stellen sollte, denn diese Frage traf mich wie ein Blitz.
„Glauben sie eigentlich an etwas Höheres“
Diese Frage bejahend, verließ ich
sie nach einem angenehmen Gespräch recht bald und fuhr nach Hause.
Dort angekommen verzog ich mich auf den Dachboden, wo ich meine
Schlafstatt nebst Lesezimmer hatte, und fiel zum ersten Male in meinem
Leben auf die Knie und betete zu Jesus Christus, Ihn um Hilfe bittend.
Ich heulte Rotz und Wasser für eine lange Zeit in dieser Nacht und es
folgten dann noch zwei weitere Nächte dieser Art.... es waren sehr
lange Gebete in eiskalter Nacht.
Der Himmlische Vater stellte mir
dabei mein bis dahin völlig weltlich verdorbenes Leben vor Augen, in
allen Einzelheiten, und in mir stieg eine tiefe Reue auf verbunden mit
der Bitte um Vergebung.
In der dritten Nacht setzte ich mich
dann nach dem Gebet auf den Knien auf einen Stuhl und führte meine
rechte Hand, innerlich geführt, im Gebet in geringem Abstand über
die faulenden Beine und dabei geschah etwas ganz Unerwartetes. Es
bildete sich eine Art Pergament über alle faulenden Stellen, so daß
die beiden Unterschenkel am Ende dann hermetisch von den Umwelteinflüssen
abgeschlossen waren.
Das Ganze abtastend fühlte ich
dann, daß bei meinem linken Schienbein eine tiefe Delle auf einer Länge
von einer Handspanne regelrecht ausgefressen war. Man nennt dies wohl
Knochenfraß bzw. Knochenkrebs. Auch das Loch am Hinterkopf, die
angefressenen Ellenbogen und der angefressene Steiß waren mit der
neuen Haut überzogen und es begann von dieser Nacht an die Heilung.
Im Gebet der letzten Nacht bat ich
den Herrgott, mich doch bitte von der Erde hinwegzunehmen, nachdem Er
mich nun doch gefunden hätte.... oder etwas ‚Gescheites’ aus mir
zu machen, denn ich wollte nur noch Ihm dienen.
Als Antwort zeigte Er mir ein Bild
einer mir bekannten Sackgasse in meiner Heimatstadt Lüneburg und
bedeutete, daß ich am Ende dieses Sackes war und immer wieder
versuchte da noch hindurch weiterzukommen. Das wäre mein Stand
gewesen, bevor Er in mein verdorbenes Leben trat, wozu Ihn mein Gebet
brachte.
Er bedeutete mir auch, daß Er mich
nicht sozusagen himmelwärts aus der Sackgasse holen würde, sondern
daß ich den Weg, den ich hineingegangen bin, an Seiner Hand nun
wieder zurücklegen müßte, an jeder bisherigen Station vorbei,
um hinauszukommen, um zu Ihm dann am Ende zu gelangen.
Was dann folgte, nun das hat eine
gewisse Ähnlichkeit mit Hiob, denn zunächst einmal mußte auch ich
alles verlieren, was ich mir geschaffen hatte, also weltliche Werte
wie Versicherungen, Immobilien, ja das eigene Haus in dem wir wohnten,
die Familie, die von mir nichts mehr wissen wollte..... und dann über
Jahre hinweg alle nur denkbaren juristischen Prozesse, einige Tage Gefängnis
bis hin zu einem Jagdschein, weil ich mich ‚erdreistete’ nur noch
nach Innen zu gehen und das von mir zu geben, was mir der Himmlische
Vater zu tun, zu schreiben, zu reden in den Sinn legte.
An jeder Niederlage wurde meine
Seele gestärkt, und Niederlagen erlitt ich viele.... wie anders
sollte ein Mensch denn auch je zur Demut werden, als durch Demütigungen?
Diese Kämpfe dauerten dann bis ca. 2000, und dann war über Nacht
Stille an allen bisherigen Fronten... und diese Stille dauert bis
heute an und so ganz nebenbei ist auch mein Körper wieder ganz
hergestellt worden... Lob und Preis allein unserem Himmlischen Vater
Jesus Christus, der für uns ins Fleisch gekommen ist.
Zu Beginn dieses neuen Lebens bat
ich den Vater, mich doch bitte in die Wahrheit einzuführen, denn
bisher hatte ich nur einige tausend Esoterik-Bücher daheim, die mich
aber in meinem alten Leben nie zufrieden gestellt hatten.
Nun, ich gab die Bücher, einige
tausend, letztendlich ganz einfach in den Müll, der bei uns vierteljährlich
abgeholt wird, Papiermüll. Es waren viele Kartons.
Es folgte die Führung an Seine Hand
in vielerlei Kirchen jedweder Fakultät, besser Denominantion.....
aber auch durch eine Anzahl Sekten, Vereinigungen, die alle vorgeben
Gottes Wort zu haben und zu leben. Um den Geist der Unterscheidung vom
Vater zu erhalten, war es für mich notwendig, an Seiner Hand durch
diese Einrichtungen geführt zu werden, um wie es geschrieben steht,
alles zu prüfen und das Gute zu behalten.
Zunächst wurde ich in der Zeit rückwärts
geführt zu den Niederschriften aus Seinem Geist von denen, die wir
die Heiligen der Kirche nennen. Und beim Lesen dieser Bücher wurde
mir dann der Innere geistige Sinn der Worte offenbar und mir wurde
klar, daß man nur mit Jesus Christus im Herzen Seine Worte in diesen
Schriften auch erkennen kann.
So gelangte ich also bis in die Zeit
der Apostelväter und es wurde mir klar, daß Gott zu keiner Zeit
geschwiegen hatte, sondern daß in jedem Jahrhundert große und
kleinere Lichter von Ihm unter uns waren, innerhalb und außerhalb der
organisierten Kirchen, bis hin zu Jakob Lorber.
Heute habe ich eine Buchliste, die
ich gern jedermann zur Verfügung stelle, der diesen Wunsch äußert.
Es sind die Perlen Gottes, die sich wie eine Perlenkette an die Bibel
anschließen.
Aufgrund meines Wunsches, an Seine
heutigen Quellen geführt zu werden, nun da ging es auch erst einmal,
ohne daß Er es mir zuvor
sagte, durch Einrichtungen, die nicht von Ihm Worte empfingen, sondern
aus der gefallenen geistigen Welt, also von Menschen, die von der Erde
abgeschieden waren und dennoch irdisch verhaftet sind und so durch auf
Erden lebenden Menschen medial zu wirken, was alles das Wirken des
Gegner Gottes ist.
Erst Ende 1999 wurden mir zwei Hefte
in die Hand gegeben, die in mir dann das hervorriefen, was ich immer
dann erlebte, wenn ich an Seine Worte geraten war, die Er Mägden und
Knechten in den Jahrhunderten gegeben hatte.
Es waren die Kundgaben Gottes an
eine Schneiderin aus Liegnitz, Schlesien, die von 1937 bis 1965 das
Innere Wort hatte, Bertha Dudde, der es zu Beginn ähnlich erging wie
z.B. Hildegard von Bingen oder Teresa von Avila, aber auch Mechthild
von Hackeborn u..v.a.m.
Wer von dieser REINEN Quelle Gottes
trinkt, der bekommt keinen Durst mehr. Jedes Wort Gottes gibt der
Seele Kraft und Festigkeit und wir werden auch durch diese Worte
Gottes an eine Seiner tausenden von Mägden in die Wahrheit eingeführt,
die ja Unendlich ist. Und das Unendliche kann ein Mensch weder in
seiner Endlichkeit fassen noch in ein Endliches Produkt binden, denn
der Mensch selbst ist ja auch ein Endliches Geschöpf, welches das
Unendliche bzw. Den Unendlichen nicht in der Fülle fassen kann.
Dies ist nun in wenigen Worte ein
winziger Teil von dem, welches Heil der Himmlische Vater an mir bisher
gewirkt hat.
Seit
jener ersten Begegnung mit Jesus Christus diene ich nur noch Ihm, Der
unser aller Schöpfer ist, was die Welt um mich herum zunächst
fassungslos machte.....
Geschrieben
am 17.09.2007
Ingo
Schneuing

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