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Zeugnis
von GeorgS - Lebensbeschreibung
- Wenn der Sohn euch
freu macht (Joh. 8,36) |
Liebe(r) ...
Nun sitz ich hier und weiß gar nicht wo ich so recht beginnen soll. Ich möchte Dir meinen Weg beschreiben und dich auch bitten für mich zu beten, dass ich endlich loslassen kann. Doch um zu verstehen wie alles zusammen hängt, werde ich es Dir schreiben. Ich bin der Georg (Vug) 50 Jahre, Oktober 51! Ich oute mich vor dir, denn vor Jesus hab ich mich geoutet, schon so oft, täglich, immer!
Mit 16 war ich sehr verliebt. Mit 19 ist durch meine Schuld die Beziehung in die Brüche gegangen. Ich verlor nicht nur meine Liebe, sondern auch meinen kompletten Freundeskreis. Ich lernte neue Freunde kennen, lernte Haschisch kennen und innerhalb eines ¾ Jahres lernte ich alle Drogen kennen. Dann tat ich einen finanziellen Griff ins Klo, indem ich nicht auf meine Eltern, sondern auf meine Freunde hörte und kaufte ein teures Auto und wurde betrogen. Klagte und verlor. Aus Frust schmiss ich meinen Job und konnte die Raten nicht mehr zahlen.
Mit 22-23 war ich in einer Drücker-Kolonne in Mainz! Dort war eine Kirche. Auf einer Bank saß eine junge Frau und weinte. Ich ging hin und fragte ob ich helfen könne. Sie schüttete ihr Herz bei mir aus und wir tauschten Adressen aus. In der Folge entwickelte sich solch eine Brieffreundschaft, dass sie mir immer Bibelverse schreib, und wenn ich fragen hatte, bekam ich Antwort über die Bibelverse. Sie führte mich zum glauben über das alte Testament. Die Bibel wurde zu meinem Lieblingsbuch. Ich habe mir nie die stellen gemerkt, nur das Wort beachtet. Und dann kam der Tag, da der Vater ein wunder für mich gewirkt hat. Ich habe immer einen Hund gehabt, jetzt ist es eine Collie-Shelty-Hündin. So auch da.
Ich war schon 2 Stunden im Wald als ich bemerkte das ich meinen Schlüssel verloren habe. Superwichtig. Haus + Auto, arbeit und Eltern, Sparschwein + Fahrrad , Hundemarke. Alles dran. Ich hab alles abgesucht und bin dann den Weg nach Hause suchend abgegangen. Der Schlüssel steckte nicht in der Haustür. Also wieder suchend zurück bis zu der Stelle wo ich den Verlust bemerkte. Auch dort – Nichts! Ich war in Not und betete zum Vater, er möge mir doch helfen. Ich betete aus der tiefe meines Herzen. Dann suchte ich die Stelle noch mal ab. Nichts. Enttäuscht und traurig ging ich dann weiter. Nach einer Stunde kam ich am anderen Ende des Waldes über eine Lichtung. Auf dieser Lichtung war ein Maulwurfhügel, und auf ihm lag mein Schlüssel. Ich bin dort vorher nicht gewesen. Das hat meinen Glauben einen gewaltigen Schub gegeben.
Aber die Drogen blieben. Ich war inzwischen Polytoxikaman (Alles was geht) Gras + Shit (Hasch) LSD, Giftpflanzen, Rauschpilze, Kokain meist geraucht. Ab und an Heroin. Jeden Tag kiffen. Keine Liebe für mich in der Welt. Auch mit Job aufs Existenzminimum gepfändet. Hab mich oft gedrückt vor der Arbeit, denn ich hatte nichts davon und wenn ich dann Geld hatte, gab ich es für Drogen aus. Ende der 80er zerbrach die Brieffreundschaft sie zog um und ich verlor die Adresse und zog dann selber um in die neue WG! In der Folge war ich 16 Jahre allein mit meiner Bibel und dem alten Testament!
Im November 2005 wurde ich sehr krank. Ich hatte mit meinem Kombi die Kanarienvögel eines Bekannten zu einer Ausstellung gebracht. Dort waren Wildfänger, gefangene Tiere aus Fern Ost. Ich war leicht erkältet gewesen, und so sagten die Ärzte, müsse ich das Virus eingeatmet haben. In den nächsten 30 Tagen bildete es sich in ein Bakterium um und zerfraß meine Lunge. Es kam Heilig Abend. Ich war am Ende von dieser Erkältung und wollte Weihnachten auskurieren. Als ich umkippte hatte ich Fieber bis zum Leuchten und nur noch 20% Lungenfunktion. Ich kam auf Intensivstation. Und dort hatte ich ein Erlebnis. Ich sah mich in einem Turm. Dieser Turm hatte rundum wie gotisch Fenster aussehende Öffnungen und war in grün und Gold gehalten. In diesem Turm flog ich höher und höher. Irgendwann erreichte ich das Ende. Alles war finster dort, ja schwarze Nacht.
Über mir erblickte ich einen grün-goldenen Thron auf dem jemand saß. Rundherum alles schwarze Nacht ohne Sterne. Ich dachte nur, das ist der Fürst der Finsternis und betete zu Gott um mein Leben und darum er möge mir noch eine Chance geben für mein Leben. Er sprach zu mir und sagte, Jesus ist der Weg, folge ihm und du wirst leben. Ich war dann noch 10 Tage Intensiv, 10 Wochen Quarantäne und 6 Wochen Station. Bei der letzten Messung war ich bei 76% Lungenkapazität. Aber ich laufe täglich mindestens 10 Km mit dem Hund, es kann nur besser werden!
Nach dem Krankenhaus ging der Drogenweg normal weiter, also alles was geht. Die Freunde starben an Kokain und Heroin, wir waren gefangen in der Sucht. Im Dezember 2006 war ich so weit, das ich mich Jesus geschenkt habe. Und im Januar 2007 sagte mir mein Cousin, fahr mal nach Münster, dort in ein spiritueller Vortrag, der Eintritt ist frei und du interessierst dich doch für so etwas. Es war ein Einführungsvortrag in die Lehre Bruno Grönings, die vom göttlichen handelte und die ich anstatt auf Bruno, wie es die anderen taten auf Jesus anwandte. Ich gab an Jesus ab, nicht an Bruno. Ich hatte die Augen geschlossen und war in der Stille (eingestellt auf Gott) Da empfand ich, mir drückt jemand die Hände. Ich öffnete die Augen – Nichts. – und schloss sie wieder. Dann legte mir jemand etwas in die Hände. Ich öffnete die Augen – wieder Nichts. Komisch. Das war ein besonderes Erlebnis.
Ich wurde gefragt ob ich mitfahren wollte nach Dillenburg ans Grab von Bruno Gröning und das dort schon viele Heilungen geschehen seien. Im Anschluß sei eine 4stündige Gemeinschaftsstunde mit Menschen die von ihren Heilungen berichteten. Ich fuhr mit. Am Grab von Bruno Gröning betete ich ein Vater unser. Dann musste ich vom Grab fortgehen, denn Tränen stiegen in mir auf. Ich setzte mich abseits auf eine Bank und dort bekam ich einen Weinkrampf. Ich habe in meinem Leben noch nie so stark weinen müssen wie an jenem Tag. Hätten mich nicht 2 Freunde gestützt und vom Friedhof geführt, ich wäre völlig zusammengebrochen. An diesem Tag habe ich Heilung bekommen. Seit dem habe ich keine harten Drogen mehr angefasst.
Jetzt bin ich seit über 4 Jahren frei von Kokain und Heroin, von Rauschpilzen und Pflanzen. Von LSD. Jedoch habe ich 3 Monate später das Haschisch und Zigaretten rauchen wieder angefangen. Ich war der Mann mit dem rohen Ei. – ein Mann hatte ein rohes Ei. Er hielt es fest und rief, ich hab ein Ei, ich hab ein Ei. Und in seiner Freude drückte er sein Ei zu sehr, dass es so dann zerbrach. Und er hatte ein Ei. So war es auch bei mir. Ich habe vor laufenden Kameras von meiner Heilung von den Drogen durch Gott berichtet. Immer wenn ich darum gebeten wurde berichtete ich von meiner Heilung. Irgendwann war es zuviel und ich zerdrückte mein Ei (meine Heilung) In der Folge fing ich wieder an zu kiffen. Doch ich danke Jesus dafür, dass er mich vor den anderen Drogen bewahrt hat. Ich wandte mich mehr und mehr Jesus zu. Im Bruno Gröning Freundeskreis wurde ich mehr und mehr als Jesus Fanatiker bezeichnet und mir wurde offene Ablehnung entgegengebracht. Ich betreute die Gemeinschaften in Süd-Africa, speziell in Capetown (Kapstadt) Als mir untersagt wurde den Menschen dort von Jesus zu berichten, war es an der Zeit den Freundeskreis zu verlassen. Die Kontakte nach Africa sind jedoch geblieben, es haben sich daraus Freundschaften entwickelt.
Bruno sagte zu seinen Lebzeiten „lesen sie Lorber“, was ich auch tat. Irgendwann bekam ich über Österreich Kontakt zu deutschen Lorber-Gesellschaft. In Deutschland kenne ich etwa 10 Menschen die sich mit Lorber befassen. Der nächste Lorberaner ist etwa 160 km von mir entfernt. Durch den BGF war ich es gewohnt mit Menschen gemeinsam in die Stille zu gehen und den Heilstrom aufzunehmen. Ich fühlte den Strom auch alleine sehr stark, doch mir fehlte die Gemeinschaft. Darum, weil Jesus sagt, Meine Kirche entsteht in den Herzen meiner Kinder brachte ich die Lorberaner dazu, jeden Abend um 22.00 Uhr in die Stille zu gehen. In diesem geistigen Stilletempel kommen immer mehr Menschen. Ich sah vor meinem geistigen Auge die Menschen im Stilletempel. Ich lernte durch den Geist neue Menschen kennen und kann mich geistig mit ihnen austauschen. Ich sah sie vor mir, und auf Nachfrage bestätigten sich die Namen und das aussehen der Menschen so, wie ich sie geistig sah und vernahm. Ich bekam auf dem geistigen Weg Menschen an die Hand für die ich beten soll.
Z.b. HS aus Graz. Und, es gibt ihn wírklich. Er ist (besser war) blind. Ich denke dieser Stilletempel ist so etwas wie die Kirche im Herzen der Kinder.
Ich bat Jesus um weiteres geistiges Wachstum. Lernte GimK, Bertha Dudde, und andere kennen und schätzen. Ich trennte mich von sehr vielen materiellen Dingen und behielt nur meine geistige Kost. Und je mehr ich gab, umso mehr bekam ich. Ich habe Fülle und Wohlstand, gebe lieber als zu nehmen und das materielle hat jede Bedeutung für mich verloren. Ich erlebe immer wieder wunderbares.
Ein Beispiel.
Mein Auto hat den TÜV nicht mehr geschafft. Ich betete zu Jesus und sagte: Lieber Jesus, dein Auto, welches ich so lange nutzen durfte schafft den TÜV nicht mehr. Ich hab kein Geld für ein neues. Aber ich habe ein Fahrrad und komme auch damit überall hin. Wenn du möchtest dass ich weiter Auto fahre musst Du Dich kümmern, aber wichtig ist es mir nicht. 2 Wochen darauf bekam ich ein Auto mit 2 Jahren TÜV geschenkt, und vor 3 Wochen noch ein weiteres. Jetzt habe ich 2 Autos mit TÜV für geschenkt. In Jesus habe ich nicht nur Fülle und Wohlstand, nein, ich habe sogar Überfluss. Das 2. Auto gebe ich meiner Mutter, dann ist sie auch wieder mobil.
Ich habe keine Ansprüche aber bekomme so viel. Früher hatte ich Geldsorgen. Heute kann ich Gelder spenden und bekomme ohne mein Tun immer wieder Geldgeschenke rein. Ich will das materielle und fleischliche völlig überwinden. Mir gehört nichts. Alles ist Jesus sein. Doch er lässt es mich nutzen. Durchs Gebet habe ich einen wundervollen Hund bekommen, zur Pflege. Es ist Jesus seine Hündin, aber ich darf sie pflegen und Freude an ihr haben. Oft muss ich weinen aus Liebe zu ihm. Sein Heilstrom (ich nenne ihn Liebesstrom) durchfließt mich und ich zerfließe in Liebe zu ihm. Im letzten November habe ich ein Vaterwort nur für mich bekommen dürfen. Was habe ich mich gefreut. Ich bin so ein Nichtsnutz und er schenkt mir ein persönliches Wort von sich an mich. Oh, ich liebe ihn so sehr. Und auch wenn er ein Mann ist, so will ich ihn lieben, ihn heiraten, und, irdisch gesprochen ihn Heiraten! Ich lieb ihn eben so sehr! – und will mit ihm alt werden (auch im Jenseits!)
Mit Liebe, Georg.
P.S.
Anfang Januar sah ich am Ost-Himmel einen besonderen Stern. Viel größer und heller als alle anderen. Was es damit auf sich hat ist mir nicht klar. Er war nur eine Nacht zu sehen und erinnerte mich an den Stern von Bethlehem. Manchmal kommt mir der Gedanke, Jesus ist da, nicht nur in unseren Herzen. Im Mai sah ich am Tage einen schwarzen Stern am Nord-Himmel. Ich bekam den Gedanken, das wäre ein Zeichen für den Antichristen, den verlorenen Sohn. Ich habe ein starkes Endzeit empfinden in mir und bete darum das ich das Ziel, welches Jesus mir gesteckt hat mit seiner hilfe erreichen darf. Ich vertraue auf ihn, denn ich gehöre ihm.
Dir alles Liebe und auch meinen Segen für Dein Tun und deine Aufgaben, und dass noch ganz viele Seelen durch Dein Tun zum Vater finden.
Meine Liebe ist bei Dir. Jesus segne Dich! Georg.
11./12.
August 2011

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