Möchtest Du auch an dieser Stelle davon zeugen, dass Jesus in Deinem Leben gewirkt hat, dann gebe mir eine Nachricht.

 

 Zeugnisse von Frank Müller - Der Zahn / 2006 - Die Briefträgerin / September 2007

 

Im Jahr 2006 bekam ich Zahnschmerzen. Man stellte fest, dass im Kiefer eine starke Vereiterung war. Diese bildete Gase und drückten unterhalb des Zahnes. Der Druck verursachte die Zahnschmerzen. Der Zahnarzt bohrte in den Zahn ein Loch, damit die Gase entweichen konnten. Dann kam die Zeit, wo er den Zahn provisorisch verschloss, um zu testen, ob sich weitere Gase bilden, die mir Schmerzen machten. Evtl. müsste der Zahn auch gezogen werden. Kaum war der Zahn mit der provisorischen Füllung verschlossen, tat es nach einer Stunde sehr weh. Wieder zum Zahnarzt, damit er mir den Zahn erneut öffnete. So ging das einige Male hin und her: Zahn zu - Zahn tat weh. Er meinte, dass meine Entzündung nicht von alleine weggehen würde, ich ein Antibiotika bräuchte. Wahrscheinlich müsste der Zahn auch gezogen werden. Ich sagte, dass ich keine Antibiotika vertrage, also bekam ich dann keine. Ich betete zwischenzeitlich bereits zu Jesus, dass er mir hilft und er mein "Antibiotika" ist - aber nichts geschah. Er machte den Zahn wieder zu. Er tat wieder weh. Ich ging zum Arzt und er meinte, dass wir ihn doch nun ziehen müssten. Ich sagte, noch ein einziges mal möchte ich es probieren. Er meinte, dass er keine Hoffnung mehr hätte. Aber ich überredete ihn und er verschloss den Zahn erneut. Ich hatte wieder Schmerzen. Betete aber dieses mal ernsthafter zu Jesus, weil ich wusste, wenn es jetzt nichts gibt, wird der Zahn gezogen. Am nächsten Tag waren alle Schmerzen weg und kamen nicht wieder :-) 

Die Briefträgerin

Als wir nach Hause kamen, hatten wir einen Abholschein im Briefkasten, dass wir bei der Post Briefe abholen sollten. Ich ärgerte mich, weil die Briefträgerin die Post nicht ins Treppenhaus legte. Wäre ja viel einfacher. Es war Wochenende und die Post hätte ich erst am Montag abholen können. Daher machte ich mich auf die Suche nach der Briefträgerin; ich ging hier durch die Straßen. Sie war nirgends zu sehen. Ich betete zu Jesus, dass er dafür sorgen möge, dass ich sie noch finde. Ich ging die selben Wege erneut entlang: sie war nicht zu sehen. Aber ich betete weiter. Frustriert machte ich mich auf dem Heimweg und dachte: "Na, das Beten hat ja nichts gebracht". Im letzten Augenblick kam mir der Gedanke, zum letzten mal bis zur Kreuzung zu gehen. Aber nur bis dahin, nicht wieder erneut den ganzen Weg. Ich ging zur Kreuzung. Und wen sah ich da? Die Briefträgerin, welche mir dann die Briefe in die Hand drückte. ;-) (Ich war übrigens sehr überrascht, sie an der Kreuzung zu treffen. Denn meine Suche dauerte einige Zeit und von daher hätte sie sich schon längst nicht mehr dort befinden dürfen, sondern wäre schon weiter gewesen.)

Beide Geschichten lehrten mich, dass Jesus gerne auf den letzten "Drücker" kommt. Eine Erfahrung, die viele Christen machen. Damit zeigt er uns, wie wir wirklich vertrauen. Ferner sind die Gebete, die wir machen, wenn es fast aussichtslos ist, viel stärker und ehrlicher. Lob und Dank den Herrn!

 

26. September 2007

 

 


Zuletzt Aktualisiert am: 01.12.2008 Home