FRÜHLINGS-SEHNSUCHT 2010 

Ich ging im Wald - so für mich hin –
Frühling zu erleben stand mir im Sinn. 
Vogelsang und Blumenduft – 
Wiesen auf und nieder, 
Frühling komm doch wieder!

Horch! Eine Vogelstimme jubelt fein,
eine Gartengrasmücke scheint es zu sein.
Ach fein, daß du wiedergekommen bist,
nicht von gierigen Vogelfängern in fernen Landen,
für Leckermäuler, in klebrigen Netzen erwischt.

Horch - ein wunderschöner Amselgesang,
wie melodisch und harmonisch er doch klang.
Doch im nu ist es vorbei -
die Krähen und Elster fliegen herbei -
und nun - nur noch Gezänk und Geschrei!

Blumenduft und Bienengesumm -
doch so ein blöder "Brummer" fuhrwerkt
in unserem schönen blauen Himmel herum.
Mal kreuz, mal quer - wie ein Spinnengeflecht,
als ob er die Sonne fangen, verlöschen möcht'.

Auch der Duft ist weder würzig noch fein, 
alle möglichen Abgase, Ordel, Räucherwerk 
und Chemie mischen sich darein.

Frühling, daß du Bahn dir brichst - 
laß wieder flattern blaue Bänder - durch Gemüt und Lüfte, 
sonst sind Alles nur noch fromme Wünsche. 
Da kann ja kein Dichterherz mehr erstehen, 
keine frohen Verse mehr durchs Gemüte wehen.

Leider spüren es viele Menschen nur noch im Bauch, 
ein aufwendiges Essen tut’s dann auch. 
Meint er noch - Hauptsache er wird noch satt, 
dann werden ihm die Armen und Hungrigen zur Last.

Wo der Mensch kein Herz und Gemüt mehr hat, 
ist er - ohne Gottes Hilfe - bald schachmatt.
Doch diese muß er sich im Geist
und in der Wahrheit erbitten - erflehen -
und dies kann nur beim Retter uns Erlöser -
Jesus-Christus geschehen – 
ansonsten wird Nichts mehr Gut und Schön!

 


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Aktualisiert am: 22.04.2010   - H ome