Freitag, den 23.01.2009 (21:30-23:15 Uhr)

Einiges zum Abendmahl

 

Wer Meine Stimme hören will, der gehe demütig und in aller Einfalt in sein Herz. Hier bin Ich vor der Welt verborgen und bin bereit, denen zu helfen, die sich von Mir helfen lassen wollen, unabhängig davon, in welchem Stadium der Entwicklung sich ein jeder befindet. Nicht der Verstand und auch nicht die Vernunft sind es, die euch hierbei Hilfe leisten, sondern es ist die Demut und die Einfalt, die auf ein rechtes Licht im Herzen warten, sich danach sehnen, aber nicht vorschnell jedem aufkeimenden Trieb nachgeben und auch nicht zu schnell weiterwollen, um Demut und Einfalt in Euphorie und Verstandeslicht einzutauschen. Sehet, Meine Kinder, diese Kunst beherrscht ihr nicht von heute auf morgen. Und der Gegner hat genügend Triebe in euch eingepflanzt, genügend Samen auf eure Felder geworfen, die als Unkraut die heilige Ernte bedrohen.

Leuchtet nun hier und da in euch ein Trieb auf und zeugt davon, dass dieser nach Macht schreit, um sich zu vergrößern und um euch wieder ein wenig mehr zu infiltrieren, so freuet euch. Denn dieses Licht habe Ich gesandt in diese Welt, auf dass sie erkenne und sich demütige und sich ein reines Feld wünscht, wo nur der heilige Same zu gedeihen pflegt. Denn wie sonst kann ein Übel in die Erlösung gegeben werden, wenn ihr nicht bereit seid, euch selbst von Mir reinigen zu lassen. Sehet, diese Reinigung ist notwendig und nur Ich kann sie vollbringen als die Demut selbst. Und nur Ich kann in euch einfließen und eine innere Waschung vollziehen, wenn ihr in Einfalt zu Mir kommt.

Mit Meiner Stimme erklingt Mein Wort zu Meinen Kindern, zu Meinen Freunden. Jedes Mal, wenn Ich in euch Licht zu eurer Liebe sende, so gedenket Meiner, indem ihr in Demut und Einfalt dankbar zu Mir kommt und so verdaut und zuvor hin- und herkaut, das heißt, mit Mir gemeinsam euch beschäftigt, warum euch dieses oder jenes berührte. Andernfalls, wenn ihr solchen Verdauungs- und Beschäftigungsvorgang nicht zu Meinen Ehren tut, dann tut ihr es alleinig zu der euren und das bedeutet, zur Sättigung eurer Eigenliebe. Seid daher nur recht dankbar, wenn ihr die Gnade erhaltet, geistiges Licht von eurem Pfarrer des Lebens zu empfangen, der euch berührt, wann und wie es Ihm gefällt. Wenn ihr andernfalls verzagt, was wollt ihr dann noch um mehr Licht bitten, auf dass ihr die Lebendigkeit all eurer gesammelten Gedanken im Laufe eures Lebens sowie all der mitgebrachten sonstigen Dinge noch besser auf den Feldern erkennet? Verstehet, eurer Sehnen sei ganz auf Mich ausgerichtet, eben in Demut und Einfalt zu warten, zu dulden und sich zu bewähren. Dieses tut zu Meiner Ehre. Wartet auf die Speise eures Vaters. Und wenn sie kommt, tuet, wie Ich geheißen habe.

Das Blut der Erlösung ist für euch vergossen worden, und doch ist das Abendmahl ein jedes Mal von großem Segen für euch, wenn ihr auch Mein Blut zu Meiner Ehre trinkt. Denn die Versöhnung ist euch gewiss, wenn ihr das Brot und den Wein als geistige Gnade auffasst, sie in euch wirken lasst, dass eure Felder zunächst rein und reiner werden und letztendlich sind, da Ich bin, der sie bewahrt vor allem Übel. So ist nun dieses Abendmahl euch auch nicht als einmaliges Ereignis oder gar Höhepunkt des Lebens empfohlen, sondern in der Gemeinschaft zu Mir und daraus auch zu euren Nächsten, wo auch Mein Wort untereinander getauscht und gekaut wird und mit großer Gnade verbunden ist.

Seid daher zu eurer Dankbarkeit auch recht andächtig in eurer Herzenskirche, anstatt zerstreut in der Welt, die Mich nicht erkannt hat und fürder nicht erkennen wird. Sie hat Mich zur Schlachtbank geführt, den Leib, der keine Sünde hatte, gerichtet, auf dass eure Sünden, die sich aus den Trieben ergeben, das heißt, so sie wachsen dürfen und nicht zur Verdauung, zur Erlösung geführt werden, ein für alle Mal gesühnt sind. So habet nun auch Anteil als Meine Freunde, für die Ich das Leben hingab. Tag für Tag, aber nicht, weil ihr es gelesen oder nur gehört habt, sondern, weil ihr an die göttliche Liebe glaubt, die die Welt verändert und neu gestaltet hat und es noch tut für alle Nachfolger, ewiglich zu größerem Segen und zu größerer Herrlichkeit.

Nun, nachdem ein wenig mehr Licht über diesen Sachverhalt gegeben wurde, fragt es sich, was von der rein natürlichen Ausübung des Abendmahls wohl zu halten sei? Es hüte sich ein jeder, sich anzumaßen, einem Trieb in sich selbst zu folgen, der auf Verurteilung, gleich welcher Art auch immer, aus ist. Denn er schadet sich selbst und auch denen, wohin der Trieb sich ausdehnt. Höret, dass ein jeder, der geistiges Verständnis auch in diesen natürlichen Dingen, die da Brot und Wein heißen, mitbringt und sie beim Genusse dergleichen mehr und mehr wirken lässt, gleichsam auf einem guten Weg ist. Sagt ihr nicht, Meine Wege sind unerforschlich und, dass der, der Meine Herrlichkeit erforschen will, von dergleichen zerdrückt wird? Wo ist eure Einfalt? Wo ist eure Demut? Was wollt ihr selbst lösen? Wo ist eure Liebe? Wo ist eurer Glauben? Bin nicht Ich es, der euch das Licht zuführt und die Wege eben macht?

Oh Kinder, die ihr Kinder Abrahams sein wollt, also Kinder des Glaubens? Habt ihr euren Willen bereits Mir geopfert, wie es auch Abraham mit Isaak tat? Kommet zu Mir, auch wenn euch nun bewusst wird, dass ihr nach wie vor sündig seid, dass Ich eure Sünde entsprechend eures Willens in Ausführung der selbstlosen Tat und Demut – wie auch Jakob es tat und zu Israel wurde – tilge, als wäre sie nie begangen worden. Ich bin der Herr, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Ich will euch geleiten. Kommet nur zum Abendmahl und seid mit ganzem Herzen bei Mir. Denn wer sich selbst zu lange vom Abendmahl ausschließt, sollte beachten, dass es gerade jenes ist, was euch zur Heiligung anempfohlen wurde.  Amen. Ich, Jehova Jesus. Amen.


Home