

Donnerstag, 27. März 2008 16:17 Uhr
Beisammensein mit Geschwistern in der Eifel
Ja, dieses Wort wollte Ich euch
geben1. So manches Kindlein würde Ich den Berg hochtragen, Ich in seinem Herzen, wenn es sich nun tragen lassen würde und nicht auf äußere Dinge und Mittel vertrauen würde. Bin Ich denn nicht die Allmacht und die Kraft der Liebe zugleich in euch? Immer wieder sammeln sich bei euch die Geisterscharen an, und geistige Arbeit bedeutet, den Weg nach innen, den Weg im Inneren einzuschlagen, statt auf die verführerischen Laute und Lockungen der Welt zu horchen und ihnen zu verfallen, bei Schwäche nach Putschmitteln und Suchtmitteln zu greifen, nur um noch diese oder jene Arbeit vollführen zu können.
Wenn Schwäche kommt, dann ist dieses ein Alarmsignal, daß Ich in eurem Herzen ein Stück verlorengegangen bin, eure Aufmerksamkeit abgerückt ist, der Blick zu sehr in die Welt hinein gerichtet, auf den Schlepplift, auf die Anregungsmittel, auf die Trostworte der Mitmenschen. Wohl dürft ihr euch trösten und aufbauen lassen von euren Geschwistern, wenn Ich es in ihnen bin, doch kommet allezeit selbst zu Mir, eurem Vater, und lasset Mich euren Seelen- und Herzenskreislauf regulieren, auf daß der Geist in euch durchbricht und das Regiment übernehmen kann.
Bei vielen Kindlein ist wieder der Alltag der Gewohnheit eingetreten. So viele haben sich an das gewöhnt, was nun geschieht: Geschwistertreffen, Gespräche, Austausch, neue Arten von Arbeiten, Telefonate, Seelengespräche. Doch vergesset Mich nicht, euren Vater Jesus, allezeit in euren Herzen mit dabei zu haben!
So einige haben sich als Knechte und Mägde anerboten, mit im Werke, in der Weinbergsarbeit mitzuarbeiten. Doch dieses geht nicht ohne den geistigen Austausch mit Mir persönlich. Uns so stehe Ich wartend in manchen Herzen, mit offenen, weit ausgestreckten Händen da, reichliche Gaben in der Hand, Mein Wort, Meine Liebe, Meinen Geist geben wollend. Doch die Kindlein haben sich wieder in die Arbeit, im Weltlichen verflüchtigt, sind wieder in den Strom der Ablenkung geraten. Doch Ich rufe, Ich rufe auf, denn es geht nicht die Arbeit gut vonstatten und bringt nicht den gewünschten, von Mir gewünschten Erfolg des reichen Segens ohne den direkten Austausch mit Mir in euren Herzen.
Und so ergeht nun durch diese Magd ein neuer Posaunenstoß, ein Aufruf: Lasset die Finger von den Weltmitteln, wendet euch ab von den Dingen, die euch ablenken und kehret ein und höret Meine Stimme in euren Herzen. Einem jeden will Ich Mein Wort geben. Ihr fraget, ob Ich euch heilen kann, ob Ich euch heilen will. Ich kann und will - und will euch führen durch das Wort in euren Herzen - so, wie es nun durch dieses Mägdlein zuvor gesagt wurde, Meinem Kinde, dem Ich dieses Wort schenke, damit auch es auf den Weg der inneren Schulung kommen kann. Und Meine M. sei euch ein Beispiel, so wie Meine A., Meine H., Mein M. und wie es einst auch Mein R. war und noch so einige andere Kindlein, [die] schon Meine Stimme in ihrem Herzen spüren. Bestrebet euch danach, zuerst Mich wieder ganz inniglichst im Verbunde mitwirken zu fühlen, die Geisterscharen zu lenken. Ihr spüret sie, doch oftmals lenkt ihr euch ab, statt sie Mir ans Herz zu bringen.
Und so soll die Osterzeit, die Auferstehungszeit bis auch zu eurer Himmelfahrt in euren Herzen weitergehen und auch die Fastenzeit auf geistigem Wege noch vertieft werden. Lasset nicht nach, die Verbindung mit Mir zu vertiefen. Gehet den Weg nach innen. Seid freundlich miteinander. Sprechet in Liebe übereinander. Schweiget, wenn es Worte der Kritik sind, die in euren Herzen aufkeimen wollen über die Geschwister. Leget sie Mir ans Herz, denn Ich kenne das Herz eurer Geschwister besser, kenne ihre Ängste, ihre Sorgen, ihre Bemühungen, ihre Belastungen, ihre Vergangenheit. Ich kenne ihre Zukunft, und Ich weiß um ihre Abhängigkeiten.
Meine Kindlein! - „Einer trage des anderen Last!” So heißt es aus Meiner Lehre, doch lastet euren Geschwistern nicht zu viel auf. Schauet auch auf sie in Barmherzigkeit und in Erbarmung. - Das zur Aufmunterung, als Trost und zur Erneuerung eurer Seelen.
Amen. Von eurem guten Vater Jesus, - Amen.
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1 Vorheriges Vaterwort via Schwester M.