

Mittwoch, 5. Dezember 2007 10:12 Uhr
Nach der Zurückweisung eines Besuchsangebotes zweier Schwestern in den Osten
Ja, es hätte wohl eine gute Frucht geben können noch zum Abschluß dieses Jahres, eine Vereinigung zwischen dem romanischen Reich und dem deutschen Reich, dem „Heiligen römischen Reich deutscher Nation”. Es hätte eine reife Frucht werden sollen, wenn Mein Sohn nicht dem Hochmut der Armen erlegen wäre und trotz der Armut den Mammon der Reichen im Westen, den Hurenlohn annehmen würde. So sollte damals, als Ich das Wort dir gab, der Sohn des Mammons vom Abgrund gerissen werden, doch auch dieser pflegte den Hochmut der Armen, nämlich des Armen, der sein Geld nur denen weitergibt, die ihm willfahren und ein Wort von Mir mit dem Rechtsstaat bedroht und nicht annehmen wollte.
So ist Mein Sohn im Osten freien Willens, doch er hätte die Hand - ihm gereicht von Mir aus dem Westen - annehmen sollen, hätte sein Herz demütigen sollen und die Liebe der zwei Schwestern annehmen. So ist er einem Scheintrug erlegen, kann Meine Hand nicht erkennen, die Ich ihm darreichte und will - gleich einem Johannes dem Täufer - seine eigenen Wege gehen, seine eigenen Bußwerke vollbringen, statt der Liebe wahres Verständnis entgegenzubringen und sich zu vereinen.
Es schaute wohl so aus, als würde er sich zu euch neigen im heißen Sommer des Jahres der Früchte, doch dieses wurde durch die Kälte des Ostreiches wieder eliminiert1. Und so geht er seinen eigenen Weg, den Weg des hochmütigen Armen, nehmend den Mammon des verwöhnten Reichen, der seine Burg nicht verlassen will, noch annehmen Mein Wort, noch annehmen Meine Liebe. Würde Buße und Umkehr stattfinden in den Herzen dieser Menschen, so könnte eine höhere Ebene erreicht werden, doch solange dieses nicht geschieht, wird jeder sein eigenes Süppchen kochen und meinen, er wäre in Meinem Dienste. Doch in allen diesen Fällen geschieht nicht Mein Wille, sondern der eigene, wenn auch eigengute Wille desjenigen, der seine Projekte selbst plant.
So ist dies für Mein Kind ein unangenehmes Werk, nun diese harten Worte zu sprechen, doch Ich lege es diesem Mägdlein ins Herz und schütze es allezeit, so daß es versteht, daß Ich ihm wohl eine wunderbare Liebesvision ins Herz legte, als es sah die beiden Schwestern in der Armenhöhle von Bethlehem. Ja wahrlich, nun gilt das Motto: Bethlehem ist überall! Doch Bethlehem kann nur errungen werden in der tiefsten Demütigung des eigenen Herzens. Und so müssen auch diese beiden Schwestern sich noch tiefer beugen, wenn sie eingehen wollen in diese Höhle, ablassen von jeglichem Eigenruhm, hingeben jegliche Anerkennung, beichten jegliche Eifersucht, töten jeglichen Neid, und dieses immer wieder! Und dieses gilt für alle Meine Kinder, daß sie täglich Buße tun, täglich erneut Umkehr üben, täglich erneut nach den dunklen Flecken der Seelen forschen, um sie aufzudecken, um den Geist zu befreien, um die Liebe fließen zu machen und um nach der Umkehr Meinen Segen umso reichlicher fließen zu spüren.
So sendet nun vorerst keine Menschen mehr in den Osten, ins Romania, denn Romania ist im Herzen gestorben und wird nur durch die Demut wiederauferstehen, durch die Demut und durch die Beugung des Willens, des eigenen Willens unter Meinen Willen.
So, Meine Kinder, bleibet nun hier! Achtet auf eure Schwächen, gebet sie Mir, achtet auf euer Denken, schenket es Mir und lasset euch von Mir erquicken, läutern, aufbauen, weiterführen in ein neues Jahr.
Und du, Mein Kind, bleibe ganz ruhig in deinem Herzen geborgen. Ich, dein Heiland, führe zusammen in der Liebe nur, was auseinanderzubrechen droht. Doch Geduld ist eine der Eigenschaften, die ihr euch alle noch stark angewöhnen müsset, um zu verstehen den Heilsplan, denn aufgedeckt müssen zuerst werden die Wunden und die Sünden, und dann kann heilender Balsam hineingegossen werden. So wird auch einst ein Fels des Glaubens zum wahren Petri werden, wenn die Demut ihn wieder ergreift und das Fleisch in ihm abgetötet ist, und es wird ein Monopolträger ein Monopolbrecher der Liebe werden und wird sich einfügen in die große Familie der Liebenden, der Mich über alles Liebenden.
So hat jeder noch von euch so seine Eigenheiten, und Ich hätte die Zusammenführung als Diamantenschleifung gefügt. Ich hätte euch, ihr Vorsteher der Gemeinden, zusammengeführt, um euch zu befruchten. Nun ist jedoch eines jeden Willen frei, und Meine Mägde haben ihren guten Willen dreimalig bezeugt. Dreimal fragte Ich Petrus: „Liebst du Mich?”, und er sagte immer wieder: „Ja Herr, du weißt es, ich liebe Dich!” So sage Ich nun zu euch, Meinen beiden Mägden: „Ja, ihr liebt Mich. Weidet Meine Lämmer!” - Dies zum Auftakt und als Vorwort für das Liebestreffen bei Meiner liebenden Kämpferin für das Heil und den Segen.
Amen. Euer Vater Jesus, - Amen.
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