Donnerstag, 26. Juli 2007 - II 

Meine Kinder sollen diszipliniert leben  

 

Ich sagte wohl: Es kommt nicht darauf an, was in den Mund hineinkommt, sondern was herauskommt, doch, Meine Kinder, bedenket: Ich sagte dies nicht zu euch oder zu Meinen Jüngern, sondern zu fanatischen Gesetzesreitern, Gesetzesverdrehern und lügenhaften Pharisäern, die die Schrift wohl kannten, doch sie so auslegten und verdrehten und Mir eine Falle stellen wollten! Ich sagte dies zu einem ganz bestimmten Moment, zu einer bestimmten Zeit und zu ganz bestimmten Menschen. 

Wohl könnet ihr euch denken, daß - wenn ihr nach Meiner Liebe und Reinheit lebt, euch doch nichts Unreines - auch durch die Nahrung - zuführen sollet. Das eine ergibt doch das andere. Ein reiner Geist lebt in einem reinen Körper, denn er strebt danach, die Seele auch in den äußeren Dingen rein zu halten. Meine Kinder sollen durchaus die zehn Gebote nach Moses beachten, wie Ich es auch in Meinen Schriften durch Franz Schumi1 recht deutlich zum Ausdruck brachte. Meine Kinder sollen diszipliniert leben, rein leben. Ein reiner guter Geist strebt nach reinen guten Taten der Nächstenliebe und führt sich auch nur reine gute Nahrung zu, wenn es möglich ist. 

Wenn ihr irgendwo eingeladen seid, so nehmet das an, was man euch anbietet, beharret nicht auf eurer eigenen Ernährungsweise. Ich werde es euch zu läutern wissen! Doch wenn ihr für euch seid, so erkennet die Tatsache, daß ihr durchaus auch reine Früchte des Himmels - ja, Brot des Lebens zu euch nehmen dürfet und sollet und klares Wasser trinken und alles Unnötige weglassen sollet. Dann fällt auch das Horten, die Habgier, der Neid und die Mißgunst weg, denn von den Früchten des Himmels habet ihr mehr als genug. 

Ja, wanderte nicht Adam über die Lande und ernährte Ich ihn nicht von den Früchten des Himmels, das heißt, von reinem Obst, von den Beeren und den Samen von Gräsern, die auf seinem Wege überreichlich allezeit zu finden waren? Er lebte im Paradies, und er konnte ohne Feuer und ohne Kochen die Erde durchwandern und die schönen Auen betrachten. Die Natur sprach zu ihm, er verstand die Sprache der Tiere, und er lebte nach Meinem Willen - bis zum ersten Fall, bis zum ersten Gedanken der Verführung der Eigenliebe, die Ich dann aus ihm herausstellen mußte, weil er es so wollte. 

Ja, Meine Kinder, es begann mit der Teilung in zwei verschiedene Wesen. Die Eigenliebe als Eva außer ihm und der Geist, Mein göttlicher Geist in ihm. Ihr sollet diese Liebe wieder zueinanderbringen durch Mich in euch, so daß ihr wieder eine Einheit werdet und wie Adam vor dem Fall leben könnet. In euch sind männliche und weibliche Anteile zusammen. Jeder von euch ist im reinen Geist ein eigenständiges vollkommenes Wesen durch Mich, durch den Pfingstgeist geläutert, und dies führt dazu, daß ihr auch mehr und mehr die Wahrheit erkennen könnet und danach lebet. - Dies ist Mein Wunsch und Wille für euch, Meine Kinder. 

Amen. Dies sagt euch als Notabene euer Vater Jesus, - Amen. 

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