

Samstag, 14. Juli 2007 – 18:22 Uhr
Über die Ernährung der neuen Zeit
1 Ja, Mein Kind, Adam und Eva lebten vor ihrem Fall von den Früchten der Bäume und von den Samen der Gräser. Erst nach dem Fall kam das Korn und der Wein dazu. Der Wein, den entdeckten sie durch die Schlange und fielen zum zweitenmal in die Sünde der übergroßen Unkeuschheit und Geilerei. Und von da an entwickelte sich das Unglück fort und fort, so daß auch heute noch die Menschen nicht mehr wissen, wie die Nahrung im Paradiese beschaffen war, denn sie sind in der Sünde ihrer Eltern gezeugt und aufgewachsen und haben die gemischte Nahrung des Sündenfalls aufgenommen und leben davon heute noch.
2 Wenn ihr zurückkehren wollt zur Sonnenkost, so bedeutet das nicht nur im Körperlichen ein Umkehrprozeß, sondern zuvor im Geistigen. Ihr müßt zurückkehren zu Mir, zur einzig wahren Sonne; sodann verlangt eure Seele nach der wahren Kost der Liebe und nach der Sonnenkost, den reinen Früchten, die die Jahreszeiten bieten. Und auch dann erst kann der Körper langsam umgestaltet und umgewöhnt werden, so daß er die reinen Sonnenfrüchte verträgt und
assimiliert1 und der Stoffwechsel sich auf diese Nahrungsaufnahme einstellt.
3 Viele nehmen zu schnell den Anlauf. Ich sagte durch Meinen Knecht Jakob Lorber, daß die ungekochten Früchte ungeläuterte Geister in sich haben, Seelenspezifika, die euch und eurer Entwicklung nicht guttun; dies muß nicht sein! Doch erst dann [ist es unschädlich], wenn ihr geistig umgestaltet seid. Der Wiedergeborene, er kann die Geister der Früchte aufnehmen und ganz leicht umwandeln in seinem Seelengewande, und dann werden sie ihm auch nicht zur Last oder zur Bedrohung, zur körperlichen und seelischen Bedrohung. Dieses Wort gab Ich Meinem Knecht noch nicht, da das Verständnis und die Grundlage zur damaligen Zeit noch nicht gegeben war. Doch ihr dürfet es nun wissen. Darum empfahl Ich auch dir, Meine Magd, Meinem Kinde, dich nun nach und nach auf die Umstellung zu dieser Sonnenkost einzustellen und dich daran zu gewöhnen, mehr und mehr die Früchte des Paradieses wieder aufzunehmen.
4 Ich läutere deine Seele und deinen Körper auch weiterhin, und er wird auch durch die Aufnahme der Fruchtkost mitgeläutert. Ohne Mich gelingt dies schwerlich, doch mit Mir ist es wohl möglich und gereicht euch dann auch zur Gesundung und zur Wohlgestaltung eures Körpers und eurer Seele. Euer Geist wird sich in diesem Leibe leichter bewegen können und alles durchdringen können, denn der Anfang eurer Nahrung nimmt in der Sonne ihren Lauf.
5 Wenn du, Mein Kind, nun auch noch die Früchte des Bodens, als da sind das Gemüse und der Salat, zu dir nimmst, dann nur in geringen Mengen und auch - wie anempfohlen - die Nüsse mit ein paar Trockenfrüchten zusammen. So dürfet ihr euch auf diese Weise auf die fleischlose Kost vorbereiten, auf daß ihr nicht mehr auf den Umwandlungsprozeß des
Tierischen2 in eurem Körper angewiesen seid. Wer von dem Tierischen und seinen tierischen Begierden soweit geläutert ist, hat auch kein Verlangen mehr nach der Tiernahrung, auch der Nahrung, die da hergestellt wird aus der Milch der Kühe. Dies ist nur für Notzeiten notwendig, doch die Kinder, die Meiner Freiheit zugeführt werden, bekommen allzu reichlich die Früchte aus dem Garten Eden zu genießen, und sie brauchen nie mehr zu hungern. Denn wenn der Körper umgestellt ist auf eine geringe Nahrungsaufnahme durch Früchte und Gemüse, dann verspürt er auch bei weiteren Fastenzeiten keinen Hunger mehr, sondern seine Seele nimmt die Nährstoffe direkt und vermehrt aus der Luft, aus der Sonne und aus dem Umgang mit dem Wasser.
6 Ja, Meine Kinder, dies zu Beginn und zur Einleitung einer neuen Zeit und auch einer neuen Ernährungsweise. Und noch ein Hinweis zur Ernährungsweise nach Hildegard von Bingen: Diese ist auch nur eine Übergangskost gewesen und der damaligen Zeit angepaßt und angemessen. Doch Meine Kinder können und sollen sich auf eine ganz neue Ernährungsweise einstellen. Ihr dürfet so nach und nach übergehen zur Aufnahme der Früchte aus der Sonne. Nehmet auch vorwiegend eure naturgemäßen, in eurem Lande wachsenden Früchte, so tut ihr gut daran. Die Früchte aus dem fremden Lande, wenn sie euch angeboten werden, dürfet ihr nehmen, doch nicht als Hauptkost, sondern nur als Nebenspeise. Dies sei euch als Rat gegeben, doch nicht als strenges Gebot und auch nicht als Verbot der alten Ernährungsweise, damit kein Fanatismus entsteht und keine Spaltung.
7 Die erste Nahrung bin Ich, euer Vater Jesus, und dies soll unter euch die Einheit sein! Ihr könnet euch wohl diesen Rat weiterreichen und diese Information zusenden, doch machet euch keine Vorschriften daraus. Ein jeder möge individuell sich umstellen, wenn er will und dies in seinem Herzen aus Meinem Willen heraus verspürt.
Amen. Euer Vater Jesus, - Amen.
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1 angleicht
2 Fleisch und Produkte von Tieren als Speise