

Donnerstag, 12. April 2007 - II
Wenn der äußere Kopfverstand die Dinge versucht zu beurteilen, so seid ihr schlecht beraten, Meine Kinder, denn er kann ja nur das Äußere erfassen und betrachten und beurteilen. Das Äußere ist jedoch nicht das Innere. Der innere geistige Vorgang kann nur mit dem Herzen beschaut, erfaßt und verstanden werden. Somit ist dem Herzensdenken allezeit der Vorzug zu geben, und der äußere Verstand, er kann seine Argumente bringen, doch wenn das Herz entscheidet, so muß er schweigen.
Das Herz muß sich wahrlich nicht rechtfertigen vor dem äußeren Kopfverstande der Menschen, die alles nur nach ihrem eigenen Gutdünken, Eigenguten, Eigenwillen beurteilen. Der äußere Kopfverstand ist der Vasalle Luzifers. Das Herz ist Mein, und im Herzen alleine kann Ich eure Mitmenschen und die Lage beurteilen, und Ich bin dann in euch der Richter, doch Ich richte nicht, sondern ihr richtet nach dem Worte, das ihr vom äußeren Verstand eingegeben bekommt, und somit werdet ihr euch selbst zu Richtern. Ich bin der Vater in euch und richte nur, was zurechtgerichtet werden muß, damit das Kind den Vater erkennt und lieben lernt.
Daher empfahl Ich euch auch, die Fastenzeit einzuhalten, und zwar 40 Tage lang. So ist es einigen mehr und den anderen weniger gelungen, doch die, die im Herzen wahrlich und wahrhaft gefastet haben, die haben den Herzensverstand freigeschlagen vom äußeren Kopfdenken und freigemacht den Weg für Mich in sich.
So fragen sich manche Verstandeshelden: „Ja, wie soll ich denn im Herzen denken, wie soll ich denn im Herzen betrachten?” - Ja, ihr schauet mit den äußeren Augen, höret mit den äußeren Ohren, doch kehret ihr eure Sinne sodann sogleich zu Mir und blicket im Herzen auf die Liebe, so könnet ihr alles Aufgenommene geistig deuten, entsprechend verarbeiten und auch das Geistige daraus aufnehmen. Ich werde es euch in euren Herzen durch das innere Herzensgefühl erklären, verständlich machen, doch nicht so, daß ihr es im äußeren Kopfverstande begreift, sondern daß es still im Herzen liegt und Früchte trägt, Früchte der wahren Nächstenliebe, Früchte der Freude, der Liebe, des Einsseins mit Mir und dadurch auch des Einsseins mit allem, was auf euch zukommt, was euch zuströmt. Ihr gebet es in eurem Herzen Mir ab und seid sodann frei, undogmatisch und glücklich.
Darum, Meine Kinder, bleibet eingekehrt, kümmert euch nicht um das Weltgeschrei, sondern schreitet euren Weg tapfer mit Mir in der Nachfolge weiter, so wie Ich es euch bisher angebahnt habe.
Amen. Euer Vater Jesus, - Amen.