Donnerstag, 24. August 2006 

Arbeitet im Weinberge des Geistes, auch in der unsichtbaren Welt  

 

Gut, Meine Kinder, gut, Meine Söhne und Töchter, habt ihr das gemacht!1 Ja, ihr könntet wohl euer Haus versiegeln lassen mit hohen Engeln, so daß die Geisterscharen eurer Nach­barn und der Hilfsbedürftigen nicht zu euch kommen könnten, doch Ich habe euch zu Wein­bergsarbeitern gemacht, zu Arbeitern, die mit Meiner Hilfe diese Geisterscharen erlösen kön­nen. Ich sagte und sage immer noch: „Lasset die Kindlein zu Mir kommen, denn ihrer ist das Himmelreich!”, und weiterhin sagte Ich: „Kommet alle zu Mir, ihr Mühselig' und Belade­nen, Ich will euch erquicken, Ich will euch erlösen!” - Und so tuet auch ihr! Und ihr anderen Kinder, die ihr noch Angst habt vor den Geistern, die ihr Abneigung habt vor den Dämonen­beschwörungen - Beschwörungen in dem Sinne, daß ihr sie beschwört, auf Meinen Namen Jesus zu achten, auf Mich hin leitet. Ich sage euch: 

Öffnet endlich eure Herzen und arbeitet, arbeitet im Weinberge des Geistes - auch in der unsichtbaren Welt. So habt ihr in eurer sichtbaren Welt viel Gutes geschaffen, denn die Geisterscharen hängen sich an eure Nachbarn, an eure Freunde, an eure Lieben, die nur halb­wegs ein wenig von der Liebe zu Mir durchtränkt sind, und diese ziehen sie an, doch sie kom­men nicht weiter, weil sich so viele Menschen verweigern, den Dienst an den Geistern auszu­üben, Geisterbefreiung zu üben und sie zu Mir zu leiten. Eure Aufgabe ist in Zukunft, die Geister zu belehren, für sie zu beten, ihnen das Evangelium zu verkünden und auch den Dämo­nen, den hartnäckigen, zu befehlen, dann wieder, wenn sie sich nicht erlösen oder demütigen wollen, in ihre Höhlen zurückzukehren oder zumin­dest an Orte, die euch nicht zu nahe sind, wo sie sich euch nicht in belästigender Weise zu sehr bedrängen und zu nahe rücken. 

Meine Kinder, diese Arbeit ist wichtig! Ich weiß, so einige weigern sich, dieses Thema anzu­gehen und wollen nichts mit Dämonen zu tun haben, doch ihr wisset doch aus Meinem Werke, das Ich dem lieben Knecht Jakob Lorber diktiert habe, daß es diese Geisterwelten gibt, daß sie die Erde durchdringen, daß sie bis in die Himmel hineinragen, daß alles, was materiell scheint, Geistiges birgt. Und so durchdringt auch euer Haus Geistiges. Ihr könnet euch nicht immer schützen, indem in davonlaufet, ihr könnet euch nur schützen, indem ihr euch mit der Liebe an Mich wendet, euch mit Mir verbindet und diesen Geisterscharen den Weg weiset. Dann ist der Fluß im Gange, dann gibt es keinen Rückstau - auch für die, die diese Arbeit schon erkannt und angenommen haben, die dieses Amt dankbar angenommen haben und sich zur Verfügung stellen, Geisterbelehrungen zu machen, ob es in Kapellen ist oder auf Straßenfesten oder in Kinos. Wo immer ihr auch hingehet, ihr machet euch kurze Zeit schmutzig, ihr ziehet diese Wesen und diese Geister an, doch ihr wendet euch an Mich und gebt sie Mir ab, so daß ihr eure Aufgabe hier auf Erden nicht verpasset, sondern erfüllet. Ihr gebet sie Mir ab, indem ihr zu ihnen sprechet: „Im Namen Jesu Christi, demütigt euch, Er liebt auch euch, Er ist auch eurer Erlöser, Er ist auch euer Herr und Retter. Jesus will euch in Sein Vaterhaus aufnehmen, so daß auch ihr erlöst und frei seid!” 

Meine Kinder, Meine Söhne und Töchter! Diese Arbeit ist unendlich wichtig, und ihr müsset die Geister unterscheiden lernen. Es gibt inkarnierte2 Geister, die schon auf Erden waren, und es gibt Dämonen, die noch nicht sich eingefleischt haben. Es gibt Naturgeisterseelen aus dem Naturgeisterreich, höhere und niedrigere, es gibt die Tierseelen, es gibt so viele Bereiche, in welchen sich die Seelenspezifika gesammelt haben und in geistigen Formen herumschwirren. Es gibt auch die Höllenteufel, die direkt von Satan geschickt sind, euch anzugreifen, euch zu Sinnlichkeiten zu reizen, zu Wut, zu Zorn, zu Mißverständissen, die euch Ärger einflößen, den Samen der Hölle in euer Herz legen. Ihr müsset sie erkennen, in Meinem Namen Jesus Christus austreiben, ihr müsset sie bannen und ihnen auch gleichzeitig Liebe geben, denn Ich bin ja pur Liebe. Doch diese Liebe wird von ihnen oft nicht angenommen in gebührlicher Weise, sondern abgewehrt und verachtet und verspottet, doch schenkt ihnen Liebe als Chance, als Möglichkeit der Wahlfreiheit. Dann haben sie ihren freien Willen, sich zu entscheiden für Mich, für den Weg zum Lichte und zur Liebe hin oder gegen Mich, hin zur Dunkelheit, zurück in die Höllenbereiche. 

Ihr braucht keine Angst zu haben. Ich schütze euch allezeit, aber nicht, indem die Geister nicht an euch herankommen, sondern indem Ich mit euch zusammen in eurem Herzen arbeite, durch euch ausfließe in diese Geisterscharen hinein. Das ist ein großes Gebiet, vor welchem die ganze Christenheit noch zurückschreckt. Die Namenschristen, die keine Ahnung haben, die in ihre Kirchen rennen und dort beten zu einem fernen Gott und nicht spüren, daß die alten vergangenen Jahrhunderte noch viele Geisterscharen bergen, die sich an solchen Orten versammeln. Und so bringen sie sie immer wieder mit nach Hause in ihr Heim und werden oft streitsüchtig, weil doch oft Hartnäckige noch dabei sind und Geister, die auf Hilfe hoffen und dann in diesen sogenannten Christenhäusern keine Hilfe finden, nur Elend, Krankheit und Tod verursachen können, weil die Menschen nicht aufgeklärt sind. 

Ja, Meine Söhne und Töchter, würde die katholische und auch die evangelische und auch die Sektenkirchen Meine Worte annehmen, die Worte ernst nehmen und verbreiten, die Ich Meinem Knechte gegeben habe, das Johannes-Evangelium und auch die Worte durch Meine Wortverkünder ernst nehmen und annehmen und darüber nachdenken, in ihren Herzen be­wegen, vieles könnte sich bessern auf dieser Erde. Doch so muß alles über einen anderen Weg ausgeglichen werden: Ich muß zulassen Krankheiten, Unglück, Naturkatastrophen, um über diesen Weg die Menschen zur Besinnung zu rufen. Wohl habe Ich viele Wohnungen in Meinem Reiche, doch es könnte viel direkter gehen, da euch doch die große Chance gegeben ist, Kinder Gottes hier auf Erden zu werden, direkt hier, jetzt, in dieser Gegenwart schon. 

Die Zeit ist reif, denn die Endzeit ist da. Ich habe euch verkündet die Apokalypse. Sie ist im vollen Geschehen, sie ist in der Teuerung, in Pestilenz, in Not ersichtlich. Sie ist ersichtlich aber auch in der Freude und Hingabe Meiner Knechte und Mägde, in der Aufopferung der Liebe an den Nächsten, an den Hilfsbedürftigen und unter euch als Geistesgeschwister. Sie ist erkennbar, die Zeit, daß Ich jetzt durch viele Kindlein mahnende Worte sprechen lasse und in die Welt hinausrufe: 

Wachet auf, wachet auf, ihr Schläfer, sonst werdet ihr begraben in der finsteren Grube eurer eigenen Ignoranz und Borniertheit, eurer eigenen Finsternis, die nichts wissen und nichts erkennen will von der Liebe, die Ich euch zu schenken habe. 

Belehret weiterhin die Geister, arbeitet, öffnet eure Türen und Fenster, öffnet die Türen und Fenster eurer Häuser. Lasset sie ruhig hereinkommen, aber nur mit Mir zusammen, denn Ich in euch bin das Licht und das Leben. Ich strahle in euch, wie eine Zentralsonne nur strahlen kann und verwandle alles, alles in Licht, Liebe, Wärme, Wahrheit und Leben. 

Amen. Euer Vater, euer guter heiliger Vater Jesus, - Amen. 

*~*~*
1 Betrifft vorherige Belehrung von Jenseitigen 
2 inkarniert gewesene 


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