Donnerstag, 31. August 2006 

Reißet das Himmelreich mit Gewalt an euch   

 

Es ist Endspurt, Meine Söhne und Töchter! Wollet ihr alles aufbieten, nach dem Glauben durch die Liebe zu leben? Wollet ihr durch Selbstverleugnung weiter wachsen? Ich werde euch helfen, Ich werde euch auf die Sprünge helfen, Ich werde euch regelrecht treiben, treiben in Meine Arme. Wollet ihr euch demütigen, Meine Kinder, so daß ihr nur noch ganz Mir lebet, die Nächstenliebe lebet, auf daß ihr wachset im Geiste? Wollet ihr Mir treu bleiben, keusch und rein in eurem Herzen Mir dienen, wollet ihr das? 

So werden auch die Zeichen an euch ersichtlich werden. Ihr werdet heilen können, ihr werdet Wunder wirken, die in den Augen der Menschen wie Wunder aussehen, doch in euren Herzen ganz natürlich aus Meinem Geiste entspringen. Man wird euch verspotten, man wird euch nicht verstehen noch verstehen wollen, denn der Neid springt aus den Augen der Welt­menschen und der Richter und der Verurteiler. Doch wollet ihr diese Schmach auf euch nehmen, so bin Ich euch treu und euer Kreuzträger in eurem Herzen. Nehmet Mein Kreuz auf euch, schreitet weiter voran, gehet noch einen Schritt tiefer in die Liebe hinein. Reißet das Himmelreich mit Gewalt an euch, indem ihr euch vollkommen selbst vergesset und nur noch auf Mich und in Liebe auf euren Nächsten schauet. - Wollet ihr das? 

Es geht voran! Mein Reich kann nicht erobert werden in Lauheit oder im gemütlichen Tages­leben, in der alltäglichen Pflicht - nein, ihr müsset mehr tun, noch tiefer in euch gehen, noch mehr an euch arbeiten. Werdet euch bewußt, was eure Mängel und Schwächen noch sind, und reißet sie mitsamt den Wurzeln aus. Bleibet in jeder Minute in Meiner Liebe und Gerech­tigkeit verhaftet, so daß ihr diese Schwächen und diese Sünden an den Wurzeln erkennen und ausreißen könnet, denn ihr könnet sie nur mit Meiner Kraft, mit Meiner Hilfe ausreißen, und Ich werde sie verbrennen im Feuer der Liebe. 

Meine Kinder! - Werdet nicht nachlässig in der Gewissenserforschung, schauet in euer Her­zenskämmerlein, in jedes dunkle Eck, in jede dunkle Falte, in welcher ihr noch eine Lauheit und eine Nachlässigkeit entdecken könnet, und kommet damit zu Mir, eurem Vater! Leget sie Mir vor und saget: 

„Himmlischer Vater! Hier und da entdecke Ich noch etwas, was wohl meine Mitmenschen nicht sehen, da sie mich als liebevollen Menschen erkennen, doch Du siehst es und mein Gewissen sieht es. Ich in mir sehe es wohl, wenn ich von der Heiligkeit ausgehe, Deiner Liebe mir gegenüber. Ich sehe es und bringe es Dir dar. Vater, schleife mich, heile mich an diesem und jenem Punkt, in welchem ich noch strauchle und zage!” 

So, Meine lieben Söhne und Töchter, nur könnet ihr zu stahlharten Pfosten des Reiches des Himmels geschmiedet werden, die nicht wanken noch zagen. Denn wenn Satan euch ver­sucht, dann versucht er euch am schwächsten Punkt, und das ist immer wieder das sinnliche Wahrnehmen, die Lust, das Schwelgen in der Harmonie und Freude, die nicht vollkommen sich selbst hingibt, sondern immer noch beides haben will: Mich und die Welt. Doch es gibt nur eines: In eurer Aufgabe müsset ihr standhalten und nur Mich, nur Mich, euren Vater Jesus Christus wollen, der von Anfang an das Gesetz der Liebe und der Nächstenliebe euch gezeigt, aufge­zeigt, gelehrt und [vor]gelebt hat. 

Ja, Ich an Mir Selbst vollzog dieses Gesetz der Liebe und ließ die Weisheit am Kreuz sterben, die Weisheit, die kalte Weisheit. Sie mußte sterben, um wieder mit der Liebe verei­nigt zu sein. Die Liebe zu Mir, die Tatliebe und die Nächstenliebe, die verbinden sich allezeit mit der Weisheit, die aus ihr selbst (der Liebe) entspringt. Und diese Werke sind wohl ange­sehen von Mir, diese Werke rechtfertigen euren Glauben. 

Amen. Euer Vater Jesus, - Amen.


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