

Samstag, 19. August 2006
Gerechtigkeit gegen euch selbst und Barmherzigkeit mit eurem Nächsten sei euch ans Herz gelegt
Und möge euer Herz noch so sehr rumoren und die Welt noch so sehr pochen und Krach machen und Geräusche, - sehet: Ich bin immer der Eine und Wahre, und wahrlich - Ich wiederhole es hiermit noch einmal:
Ich mache kein Sündenregister wie ein Ignatius von Loyola und stelle euch die einzelnen Sünden vor wie mit Höllenlettern geschrieben, sondern bei Mir zählt die Liebe in euren Herzen; weiß Ich doch wohl, wie sehr die Welt gerade zur Zeit euch anrennt, wie die Dämonen heulen, die Weltmenschen auf ihre Rechte pochen, wie Mitschwingungen euch erregen, die gerade von den Lauen und sonst sehr Gemütlichen auf euch einströmen, die ihr mittragen müsset, da ihr kämpfet und betet im Herzen allezeit. So gibt es wenige Tragpfosten, doch derer, die auf dem Dache liegen, gibt es zur Genüge. Und die wenigen Pfosten müssen diese Last tragen können auf stabilen Fundamenten, und dieses Fundament bin Ich in euch allezeit.
Und so sollest auch du, Mein Sohn, nicht zweifeln noch zagen, sondern allezeit auf Mich mit frohem und freudigem Herzen blicken, da Ich, dein Vater, dir nun eine süßes Wörtlein in dein Herz gelegt habe und du nun genau weißt, daß Ich auf deinen guten Willen blicke, nicht auf die Taten oder Ausrutscher, die geschehen mögen - hie und da, da Ich euch die Schwächen belasse, wie Ich sie dem Paulus beließ als Stachel im Fleische zur wohl guten Demütigung in eurem täglichen Leben.
So raffet euch auf immer wieder und schreitet voran! Stehet und gehet, und wenn ihr gefallen seid, so kommet zu Mir an Meine liebevolle Vaterbrust, da Ich euch nicht den Richter, sondern den Vater mache. Und so sollet ihr auch nicht zweifeln an Meinem Worte, das allezeit euch als Richtlinie und als Aufrichtung gilt, das Ich euch in euer Herz lege. Und selbst, wenn Geisterstimmen noch mitschwingen sollten, so sollet ihr das Gute behalten und prüfen in eurem Herzen, ob eure Motivation sich danach ausrichtet, alleine Mir zu dienen in eurer Liebe, zu Mir über allem und in eurer Liebe zu eurem Nächsten wie zu euch selbst. Das ist die einzige und wahre Richtschnur, und an die sollst auch du dich halten, Mein Sohn.
Meine Söhne und Töchter! - Allezeit sei die Liebe das einzige Haupt-Heilmittel und Aufrichtungsmittel, mit welchem ihr eure Nächsten betrachten sollet. Ja, Gerechtigkeit gegen euch selbst und Barmherzigkeit mit eurem Nächsten sei euch ans Herz gelegt. Aber diese Gerechtigkeit komme aus der Liebe zu Mir und soll somit kein Höllenfeuer unter euren Füßen sein, wenn die Heiligkeit Gottes in euch an eurem Herzenstürlein anpocht und noch leise dazu sagt: „Ich bin wohl auch neben dem Vater noch der heilige Vater!” Doch dies soll euch nicht zweifeln noch zagen machen, sondern gar wohl mit ehrfürchtigem Herzen und gleichzeitig liebevollem Herzen allezeit euer Vertrauen stärken, eure Hoffnung wachsen lassen und euren Glauben an Mich befestigen.
Der Glaube wird zur Gewißheit aus der wachsenden Erfahrung Meiner Liebe heraus. Und selbst, wenn ihr diese Erfahrung noch nicht so vollkommen gemacht habt, so glaubet, glaubet, glaubet an Meine Liebe zu euch, Meine Kinder, denn Pfosten müssen viel tragen, und die das Dach machen, die lassen sich tragen, um dann das gesamte Gebäude vor Wind und Wetter zu schützen. So hat jeder seinen Teil am Reiche Gottes: Der eine, besonders schwache, den mache Ich zu einem Starken, und den Starken lasse Ich in die Demut fallen - zu Mir auf die Knie, auf daß er allezeit wisse, daß Ich der einzige und wahre Vater und Gott bin.
Amen. Euer Vater Jesus, - Amen.
„Ja, guter himmlischer Vater, wir danken Dir, daß wir uns jetzt hier so versammeln durften und die Geister draußen nun auch wieder geschwiegen haben, denn - oh gib Deinen Segen ihnen, auf daß die Arbeiten rund ums Haus auch gut vollendet werden und in Deinem Sinne. Wir danken Dir für die guten Freunde, für unsere Gemeinschaft, und bitten Dich um Deinen Segen für alle Arbeiten, die wir in Deinem Weinberge tun dürfen, auf daß wir spüren, daß es nicht wir sind, sondern doch Du in uns, Der diese Arbeiten allezeit in die Idee bringt, in die Planung und in die Ausführung. Denn alles ist ja Dein Werk, wir möchten Dir ja nur Glieder an Deinem Leibe sein und dadurch Deine innigste Gottesliebe spüren und erfahren. - Danke, Vater, für alles, - Amen.”