Kundgaben zum Thema: Heilung

Ein

Arznei

+

kästchen

   (Mp3 2,4 MB - gelesen MW)

Empfangen durch E. F. D. am 27. Dezember 1893.


Dieser Abschnitt enthält zwar nichts Neues, aber er bildet eine zusammenfassende Wiederholung des im vorliegenden Buche Gesagten, und so eignet er sich ja ganz gut zum Schlusse.

Schreibe nur, — Ich weiß schon, was Ich zu geben habe; denn heute will Ich der immer leidenden Tochter M. E. unter ihren Weihnachtsbaum noch so ein kleines Kästchen, enthaltend echte helfende Arznei, als Geburtstags- und zugleich als Weihnachts- geschenk geben, aber auch alle Anderen können sich aus diesem Kästchen so eine kleine Dosis entnehmen, denn dieses Mittel ist unaufzehrbar, weil sobald etwas davon entnommen wird, es hundertfältig nachwächst. Jedoch nun höret, was Ich euch hier sage:

Ich euer Vater gebe euch Allen gerne, um was ihr Mich gläubig bittet; aber um sehr vieles lieber gebe Ich euch das, was zur Heilung eures Geistes, als zur Heilung eures Fleisches ihr von Mir verlanget; muß denn nicht ein jeder Mensch an seinem Fleisch gekreuzigt werden, so er im Geiste lebendig werden solle? Wer aber Mein wahres Wort liest, und lebt nach Meinem Vorbild, und hat einen starken festen Glauben daran, dem wird gewiß auch das Wort durch den Glauben helfen, wie ihr Alle es ja nur zu oft im Evangelium gelesen und gesehen habt; fehlt aber dem Menschen der wahre feste Glaube, dann kann Ich freilich nicht so ohne Weiteres sagen: „Stehe auf und sei gesund“! denn in solchem Falle dürftet ihr wohl nichts weiter verspüren, als eben nur die Worte.

Aber Ich sage euch und besonders der leidenden Tochter, daß sie nirgends, und so sie alle Apotheken und Mediziner der Welt aus- und aufsucht, ein gewisseres Mittel findet, als dies Mein Wort, denn der feste Glaube und Mein Wort sind auch fürs Fleisch die heilsamsten Mittel. Doch da ihr Menschen jedoch allezeit zu ängstlich um das Wohl eures Fleisches besorgt seid, und euer Vertrauen zu Mir gleich Null ist, so werdet ihr kleinmütig, schwachgläubig, und werfet euch am Ende der Welt ganz in die Arme, und hoffet und vertrauet da, daß euch durch dieses oder jenes Mittel, oder diese oder jene Operation solle Heilung verschafft werden. Lasse Ich es nun zu, daß die Arzneien an euch die Heilung erwirken, so wird dadurch offenbar euer Glaube an Mich geschwächt, und zugleich auch der an Mein Wort; soll Ich euch aber, trotz eurer Glaubensschwäche dennoch bloß durchs Wort heilen, so seid ihr wieder gerichtet und nicht frei! Saget Mir nun selbst, was soll Ich tun, damit ihr nicht am Geiste gefangen genommen werdet? Denn aus dieser Gefangen-schaft, der Heilung durchs bloße Wort ohne euren Glauben, kann Ich euch auch wieder nur durch ein schweres Kreuz frei machen!



Fraget daher selbst, was Ich euch tun solle?

Euch Allen scheint es noch nicht so sehr an der Leibesauflösung zu liegen, denn euch und besonders dir, Meine Tochter, gefallen manche Dinge der Welt noch gar sehr wohl, da aber infolge dessen der Glaube an Mein Wort sehr schwach ist, so kann Mein Wort in einem solchen Falle auch nicht allein wirken, sondern es muß die Arznei neben Meinem Worte wirken, und dies einzig und allein eures Heilswegen!

Doch Ich sage euch und dir nochmals: Weder die Arznei, noch die Doktoren werden helfen, so du nicht das ganze volle Vertrauen hast, welches die Seele haben muß. Ich sage euch; durch eine Heilung, durch verkehrte Arzneien u.s.w. wird meist das erreicht, was mit einem schadhaften Hause erreicht wird, das bloß angesehen und nie mit festem Material gebaut wird; denn soll bei einem Menschen die Arznei wirken, so muß vor Allem die Seele dabei ruhig sein und festes Vertrauen haben, dann kann auch die Seele die guten Spezifika, die in der Arznei enthalten sind, dahin führen, wo sie benötigt werden; geschieht dies aber nicht, so wird meist nur eine kurz andauernde Heilung erzielt, oder wie es in den meisten Fällen ist, die Krankheit nur verlängert.

Es ist daher in solchem Falle, wo die Seele des Menschen nicht R u h e und Vertrauen hat, der Magnetismus jeder Arznei vorzuziehen, weil dadurch die Seele Ruhe erlangt, und also es ihr gelingt, im Schlafe ihren Fleischkörper zu beschauen, und etwa auch die Mittel zu finden, die ihr dienlich und heilsam sind. Würde also die Seele der Tochter sich ruhig verhalten, so würde sie zu keiner Arznei oder sonst etwas zu greifen brauchen; daher heißt es bei jeder Krankheit — Ruhe und festes Vertrauen und keine Sorge haben; sind diese drei letzten Faktoren vorhanden zur Genüge, dann ist auch die Krankheit nicht von Dauer; und so ihr euch vollernstlich an Mich wendet und betet:

O Vater, Dein allein bin ich, geschehe was da wolle mit mir, denn in Deiner Hand bin ich, und mein Wohl hängt einzig von Dir ab, denn aller Menschen Hilfe ist ein Nichts, nur Du allein bist alle Kraft und Macht ewig, ewig. Dein wollen wir sein im Leben dieser Welt, denn Dir nur allein ist alle Macht gegeben, uns frei zu machen vom Fleische, um uns zu führen zu Dir, der ewigen Liebe.“

Könnet ihr dies vollernstlich, so wird euch Allen in Bälde geholfen sein; könnet ihr es aber nicht, so tuet was ihr wollet; aber was ihr tuet, das tuet in Meinem Namen, ansonst ihr leicht das gewünschte Ziel verfehlet; denn Ich als der Vater wirke nur als Vollkommenster, aber im Unvollkommenen nur so, wie die Sonne in dieser jetzigen Zeit, daher werdet Alle vollkommen, so werdet ihr auch allezeit Hilfe haben und finden.

Aber auf ein plötzliches Wunder von Hilfe könnet ihr niemals rechnen, denn da müsstet ihr einen steinfesten Glauben besitzen, der dir, Meine Tochter, besonders noch abgeht, oder ihr müsstet die Wiedergeburt eures Geistes erlangt haben; aber leider ist das bei keinem von euch der Fall, und so möchtet ihr wohl Alle Wunder, damit euer Glaube daraus erst stark würde; aber gegen Meine Ordnung handle Ich nicht, denn nichts schwächt den Glauben mehr als ein plötzliches Wunder, denn in solchem Falle wird der Mensch aus dem Zustande der Freiheit herausgerissen, und in die Notwendigkeit versetzt, dies unbedingt fest glauben zu müssen; und dieses ist der Tod für den Geist, denn nur durch Kreuz und Leid ist es möglich den Glauben zu stärken. Aber Ich helfe euch dennoch zur Zeit, wanns nötig ist, und ihr in der rechten Ordnung nach Meinem Willen verharret.

Das Leiden der kranken Tochter bestand in allem Anfange nur in einem kleinen Übel, die einzelnen unordentlichen Teilchen, welche in den Körper gekommen waren, waren vorerst verteilt in demselben, versuchten aber dennoch dann und wann eine Regung, und so kam es, daß dies Kind zur Arznei griff, aber durch diese verkehrte Art der Heilung sind diese Teilchen zusammen getrieben worden, und haben sich festgesetzt an jenem Punkte, und versuchten den Durchbruch; hätte nun die Seele der Tochter im rechten Sinne nach der rechten Ordnung tätig mitgeholfen, so wäre das Leiden gewichen, sie (diese Teilchen) wären aus dem Fleische getrieben worden, und sie war frei und rein; aber die Seele war zu träge und schaffte nicht Alles hinaus, was hinaus gehört, und so kam es, daß diese Teilchen hartnäckig wurden und nun fest sitzen; aber es wird sich dennoch fügen müssen, so die Seele recht energisch zu wirken anfangen wird, aber ohnedem wird das Leiden noch eine lange Zeit anhalten. Doch dessentwegen solle Meine Tochter nicht ängstlich sein, wenn sie auch etwas länger leiden muß; denn dieses Leiden ist für ihren Geist heilsam. In Meiner Macht liegt es wohl, euch eine Menge Mittel zu sagen, doch was wird damit erreicht? Darum tuet, wie Ich dir und euch Allen hier in Kürze gezeigt habe, so werdet ihr stets in Allem genesen. Dieses solle das gefüllte Kästchen für die leidende Tochter sein, aber auch alle Anderen, die da oft mit Schmerzen geplagt werden, finden im selbigen eine gute Medizin. Dieses sagt der ewige rechte Arzt. Amen. 

(Zitiert aus Heil- und Diätwinke 1895)

 



Ich in euch bin allezeit zur Stelle, glaubet ihr nur fest und vollkräftig daran 

Magd - 05. September 2006 II

   1. Meine Kinder sollen Meine Werkzeuge sein, und wenn sie Meine Werkzeuge sind, dann gebe Ich ihnen auch das rechte Werkzeug in die Hand, um mit Meiner Kraft und Macht umzugehen und zu befehlen den unreinen Kräften und Mächten, die sie umschleichen, damit diese un­wirksam werden. Ihr seid in einer Welt, die voller Lauheit und Unreinheit ist, und durch diese Unreinheit und Lauheit werden immer wieder neue Zustände angezogen, die euch entweder zu Tabletten greifen lassen und zu Trostmitteln anderer weltlicher Art oder euch ganz allein in eurem Willen, Mir anzuhangen, Meinen Willen als Werkzeug nehmen, um diese Angriffe, Ver­suchungen, Schmerzen, Geister und Belästigungen abzuwehren und in Liebe zu verwandeln. 

   2. Ihr sollet merken, daß Ich alleine euer einziges Hilfsmittel bin. Habt ihr euch Mir übergeben, so vertrauet Mir doch auch, daß Ich fähig bin, in euch diesen Ansturm abzuwehren und euch die Schmerzen, die Krankheiten und die Anfechtungen zu nehmen. Bleibet doch endlich einmal im Geiste bei Mir und lasset euch geistig so stärken, daß ihr diese geistige Kraft auch halten könnet. Wie oft fallet ihr wieder in den Seelenzustand zurück, schauet euch nach Hilfsmitteln, nach Homöopathie, nach Tabletten, nach Natron, nach Wein und sonstigen Be­täubungsmitteln [um], die doch allesamt aus dem Naturseelen- und Geisterreich stammen und euch doch wieder nur geistig verseuchen und in andere Zustände hineinziehen. Lernet doch endlich einmal, alleine reingeistig, aus Mir heraus zu heilen, damit euch die Heilkraft auch übergeben werden kann, anderen zu helfen in Meinem Namen! Sprechet aus der Vollkraft der Selbstverleugnung heraus: 

   3. „Im Namen Jesu Christi belehre ich euch nun, ihr Geistwesen, in welcher Form ihr auch kommet, ob in Schmerzen oder in seelischen Bedräng­nissen, ob im Frösteln des Leibes oder in Angst und Furcht. Ich befehle euch im Namen Jesu Christi, die Liebe ist alleine maßgebend, und wir wollen nun für Jesus leben! So wendet euch an die Liebe Jesu. Lasset euch von der Weisheit Jesu umwandeln und stärken, einen anderen Weg zu gehen. Lasset euch von der Liebe Jesu belehren und bekehren. Lasset euch demütigen, auf daß auch ihr den Weg zum Himmelslichte gehen könnet. Im Namen Jesu Christi geben wir euch nun alles Werkzeug in die Hand, welches ihr benutzen könnet, ganz und gar den Weg zu Jesus zu gehen und in ihm zu sein. Jesus hat doch auch euch erlöst, Jesus ist euer Erlöser und unser Herr und Gott. Seine Heiligkeit durchdringt alles. Sie könnte euch in einem Augenblick zunichte machen, doch Jesus ist auch Liebe - ja, er ist ganz Liebe! Und diese Liebe will Er erst an euch wirksam machen, diese Liebe will euch erst heilen und Ihm wenden machen. 

   4. So haltet euch an diese Liebe, auf daß aus dieser Liebe euch die Weisheit der Einsicht erwachse und daraus der Wille, Jesus Christus Jehova Zebaoth ganz zu gehören, vollkommen gestärkt wird, mit Seinem Willen verbunden wird, auf daß ihr endlich in die Ordnung kommt, in die Ordnung des wahren göttlichen Lebens, auf daß in euch der Ernst und die Beständig­keit, die Festigkeit zur Selbstverleugnung wachse, auf daß die Geduld daraus erstehe, die Ge­duld euren Nächsten gegenüber und die Barmherzigkeit endlich in euch Raum findet.” 

    5. So, Meine Kinder, gehet mit all euren Nöten und Ängsten um. Meine Kindlein, wie oft seid ihr noch schwach und könnet die geistige Kraft nicht halten, doch wenn ihr merkt, ihr gleitet ins Seelische ab, ihr wollet Trostmittel, so wendet euch doch ganz flugs an Mich und bleibet bei Mir in eurem Herzen. Verharret in Meiner Liebe, harret aus in Meinem Geiste, auf daß Ich euch den Weg zur Umwandlung beständig aufzeigen kann. Dies ist ganz wichtig, Meine Kinder, auf dem Weg zur geistigen Wiedergeburt, denn Ich lasse es immer wieder zu, daß euch Schmerzen überkommen, Ängste und Zweifel anrennen, solange ihr noch mit der Welt in eurer Seele liebäugelt und von dort aus eure Hilfsmittel holt. Solange ihr nicht ganz fest nur alleine bei Mir verbleibet, kann Ich euch nicht vollkommene Heilung und vollkommene Stär­kung schenken. Diese Stärkung ist in euch nur, wenn ihr auch Mir ganz alleine vertrauet. Wohl saget ihr, auf dem Wege zu Mir gibt es doch noch diese und jene Krücke, diese und jene Hilfsmittel, doch - Meine Kinder, Meine Söhne und Töchter, Meine Knechte und Mägde, soll Ich euch in den Stand versetzen, daß ihr ganz und gar Meine Werkzeuge sein könnet, so darf auch Ich nur euer einziges Hilfsmittel sein, euer einziger Retter, euer einziger Erlöser, eure einzige und wahre Erlösung. 

   6. Ich in euch, die Auferstehung und das Leben, bin allezeit zur Stelle, glaubet ihr nur fest und vollkräftig daran. Es liegt an eurem Glauben, es liegt an eurer Liebe alleine, daß ihr vollkom­men geheilt, gekräftigt und durchdrungen werden könnet mit Meinem heiligen Geist. An euch selbst liegt es, Meine Kindlein, Meine geistige Gegenwart in euch beständig zu erhal­ten, euch beständig bewußt zu machen, daß Ich doch alleine das Leben bin, und daß alles andere absterben und vergehen muß. 

Amen. Euer Vater Jesus, - Amen. 

 



 

Über die Heilkunst

Knecht - Samstag, 22. April 2006

   1. Ihr habt gegenwärtig, zumindest in den westlichen Ländern, eine hochgelehrte Heilkunst, die mit großer Apparatur, mit Stahl, Strahl und Chemie sich des Menschen und seinen Übeln annimmt und doch das Hauptübel vergißt, welches die Verworfenheit der Seele ist, die Gottesferne, das Nichtbeachten der 10 Gebote, die Unkenntnis Meiner Liebesgebote, Meines Lebens, Meines Wesens. Es wird zwar wohl ein großer Aufwand mit dem Körperlichen betrieben und die Zahl der Lebensjahre der Menschen scheinbar nach oben verrückt, wie es jedoch in den Seelen der Menschen ausschaut, ist eine ganz andere Sache. Denn eure Heilkunst ist ausschließlich dem Körper zugewandt, und oftmals leidet die Seele in sehr großem Maße unter dieser ärztlichen Kunst, und so schauen die Menschen voller Stolz auf die Errungenschaften ihrer Medizin und wenden sich innerlich schaudernd ab vor jenen Heilkünsten der Vergangenheit, des Mittelalters, wo grausamste Prozeduren sich über diese armen Menschenwesen ergossen und wo scheinbar sinnlos zerstört, verstümmelt, zerschnitten und gefoltert wurde. Und doch ist das eine so schlecht wie das andere, war sogar die Heilkunst des Mittelalters, so unfaßbar grausam sie heutzutage erscheinen mag, für die Seele des Betreffenden nicht dieses große Gericht, entsprach nicht dieser erschreckenden Lauheit gegenüber dem Schöpfer, wie dies heutzutage fast allerorten der Fall geworden ist. Und Ich sandte auch damals Meine Kindlein von oben in dieses finstere Jammertal, und ein Paracelsus1 und viele andere haben in Meinem Auftrag gewirkt, nicht nur, was die Medizin betrifft, sondern auch, was darüber hinausgehend der göttliche Auftrag mit Hinweis auf Mein Leben bedeutete.

   2. Und so wurden zu allen Zeiten gottergebene Menschen erweckt und versuchten, das Leben der Menschheit zu erleichtern, indem sie die Heilkunst als Teil des moralischen Lebens auf Erden wieder korrigierten und an die göttliche Moral anschlossen. Und was ein Paracelsus seinerzeit begonnen hatte, wurde in späteren Jahrhunderten von Hahnemann2 - ja, auch durch Sauerbruch3 und in der Neuzeit von Hamer4 fortgeführt. Doch was in dem so „finsteren Mittelalter“ noch leicht geschehen konnte, nämlich die ausschließliche Hinwendung zu Mir, wenn auch unter Strafen und Drohungen durch die Vormachtstellung der Kirchen, das fehlt heutzutage beinahe gänzlich, und alle schauen [nur] auf den Körper. Zeigten die Mediziner von damals, wie z.B. Theophrastus von Hohenheim1, tatsächlich Interesse an Meinem Leben und fanden daraufhin Tausende von gepeinigten Menschenkreaturen den Weg zu Mir zurück, so vermag es heutzutage eine noch so erfolgreiche medizinische Technologie kaum mehr, die Seele auf Mich hinzuweisen. So ist bei allem, was auch der Fortschritt immer begeifert5, die moralische Entwicklung der Menschen im Rückschritt begriffen. Die Seele der in der Jetztzeit lebenden Menschen leidet zu einem großen Teil unter der Knechtschaft des Körpers, und dieser Körper wiederum leidet zu einem großen Teil unter der Knechtschaft der Apparate, und die Liebe eines Menschen, in dessen Herz Mein Wesen eingedrungen ist und der Meine Heilkräfte dadurch besitzt, ist kaum noch anzutreffen.

   3. Ja, Meine Kindlein, gewöhnt euch an, auf die Seele zu blicken, denn dort allein werdet ihr finden, ob und warum der Mensch als gefallene Kreatur leidet und ob die Heilkunst, die gegenwärtig ausschließlich in den Köpfen der Ärzte sich findet, diesen armen Kreaturen noch hilfreich ist und es vermag, sie zu Mir zu führen. Ihr wißt es selbst, auf welch verlorenem Posten die Seele der so Leidenden steht, die - umzingelt von Vorschriften, von mit größtem Aufwand betriebenen Rentabilitätsberechnungen einer Ärzteschaft, die sich selbst in den Klauen der Krankenkassen befindet - kaum noch die Möglichkeit besitzt, das Leiden zu lindern, und so ist der Ruf nach einem Heiland, der Ruf zu Mir schon wieder in so mancher Menschenseele laut geworden. Das Rufen und Schreien der so gedrückten Kreatur erreicht auch Mich - nicht nur als Schöpfer, sondern als liebenden Vater. Und so habe Ich durchaus wieder einige Meiner Kindlein erweckt, und gegenwärtig geschehen schon im Verborgensten kleine und größere Heilprozesse, speziell für die Seele. Es wird in Meinem Namen den Menschen Gutes getan, sie werden wieder auf Mich hin zur Korrektur gebracht, und manch große Heilkünstler entstehen gegenwärtig hinter dem Schutz Meiner Liebe, durch die Art ihrer Demut verborgen. Die heutigen Ärzte sind in erster Linie, sofern sie sich als Meine Kindlein betrachten und Meinem Auftrag nachfolgen und Meinen Weg gehen, Heilande der Seele und sind einem ausschließlich auf den Körper fixierten ärztlichen Kultdenken entbunden und betrachten die Heilkunst nur als Folge dessen, daß der Mensch wieder an Meine Wege gewohnt und gewöhnt sein muß, denn sie wissen: Ein Gottesleben, ein Leben in der Liebe zu Jesus, zu Mir, wird auch die Kräfte des Körpers erneuern, neue Lebensgeister zeitigen und die in Meiner Liebe belebte Seele [wird] ein übriges tun, um ihr Werkzeug, den Körper, wieder zu erneuern.

   4. So spannt sich der Bogen durch die Jahrhunderte, und gottesfürchtige Menschen stehen auch heutzutage in den Startlöchern, um auf Meine Art der Menschheit Aufklärung und Heilung zu bringen. Und nicht nur, was die herkömmlichen Ärzte betrifft, die auf dem weltlichen Fundament der Medizin ausgebildet wurden, sondern auch jene, die ihr Fundament durch Mich erneuerten und auf eine tragfähigere Grundlage stellten und darauf ihr Gebäude der Heilkunst errichten und auch jene Kindlein, die mit nichts als ihrem gutem Herzen, ihrem Willen, den sie in den Meinen legten, voranschreiten, ihnen zur Hand nur einige wenige Präparate, die - von Mir gegeben - ihnen so ähnlich genügen, wie Meinen Kindlein ja auch Meine Liebesgebote und die 10 Gebote Mosis genügen, auch diese Kindlein wirken als Heilande allerorten, tragen in ihren Herzen, in ihrem Geist - ja, auch schon in ihrem Verstand die bewußte Erkenntnis Meines Lebens, Meiner Liebe, Meines Wirkens. Mehr als alle bisherigen Ärzte zusammen sind sie Apostel, Prediger, Lehrer, Mediziner und erinnern daran, daß sich Mein tapferer Streiter von Hohenheim als Paracelsus bezeichnete, um damit anzudeuten, daß er über die Kurpfuscherei der damaligen Ärzte Meinen göttlichen Auftrag stellte.

   5. So seid ihr wahre Heiler, Meine Kinder, und euer Land des Heils ist nicht ausschließlich der Körper, sondern die Seele und betrifft deshalb das geistige Land, zielt im Eigentlichen auf den geistigen Schöpfungsmenschen und ist dabei, die Erde als Kultstätte des Körpers zu verändern. Hatten es ein Hahnemann, ein Mesmer6 und ein Sauerbruch noch abgelehnt, direkt und konsequent auf Mich hinzuweisen und versuchten, durch ein gewisses formales Denken Mein Wesen in die damaligen Strukturen der Heilkunst einzubetten, so ist es in der heutigen Zeit so, wie diese gesellschaftlichen Strukturen gesetzt sind, doch viel mehr der Fall. Jedoch was die Freiheit des Geistes Meiner Kindlein betrifft, so setzen sie sich darüber7 leichtlich und konsequent hinweg und scheuen nicht die Auseinandersetzungen noch die Widerwärtigkeiten ihrer Kollegen, ihrer Mitmenschen, denn sie sind in ihrem Herzen einzig und alleine auf Mich ausgerichtet und erhalten so alle notwendigen Kräfte, um weiterzugehen - ja, sogar weiter noch als ein Paracelsus seinerzeit, denn der heutige Geist Meiner Kindlein ist vollkommen frei und dem Menschlichen entbunden, da durch die große Liebe zu Mir, zu ihrem Jesus, sie in ihrem Leben jetzt schon beinahe alle Stationen Meines Kreuzweges zeigen und darum den Auferstehungskräften sehr nahe sind und diesen Kampf des Körpers, des verweslichen Fleisches gegen den Geist, gegen Mich darum gewinnen, weil Ich als ewige Wahrheit Mich in ihren Herzen habe durchsetzen können oder bei etlichen es gerade so weit ist, daß Ich sie aus allen Nöten und Drangsalen befreie, bis auch sie die Auferstehungskräfte Meines Fleisches und Blutes an sich selbst erleben und darum den Menschenkindern schenken können, was sie selbst durch ihre große Liebe zu Mir erringen, nämlich Mein Leben, Meine Liebe, Meine Gesundheit, Mein Heil.

   6. So sind die heutigen Ärzte mehr Führer jener Seelen, die sich in die Materie vergraben haben, die - verbohrt und verblendet - nach dem zeitlichen Tode* griffen und die nun durch Mir liebtreue Menschen aus der gerichteten Welt der Materie wieder befreit und zu Mir geführt und somit erlöst werden.

Amen - Amen, - Amen.

*~*~*

1Paracelsus, Philippus Aureolus, eigentlich Philippus Aureolus Theophrastus Bombast von Hohenheim, (1493-1541), deutscher Arzt und Chemiker. Paracelsus griff die medizinischen Glaubenssätze seiner Zeit an und behauptete, Krankheiten würden durch körperfremde Substanzen verursacht und ließen sich durch mineralische und pflanzliche Substanzen behandeln. Die althergebrachte Medizin berief sich auf Galen und behauptete, das Ungleichgewicht der Körpersäfte sei verantwortlich für den kranken Zustand, und die Behandlung erfolgte durch Aderlässe und Abführmittel. Paracelsus führte als erster eine verifizierbare Methode zur Bestimmung einer Krankheit ein und befreite letztlich die Medizin aus dem Dogma einer geheimnisumwitterten Alchemie, indem er den Grundsatz noch vor Hahnemann erkannte, daß Gleiches mit Gleichem geheilt werden könne. Paracelsus empfand sich als Befreier und sah darin eine gewisse Ähnlichkeit, was das Wirken von Martin Luther betraf.

2Samuel Hahnemann 1755-1843 Begründer der Homöopathie, die im Gegensatz zur Allopathie die Krankheit dadurch heilen will, indem sie Mittel anwendet, die bei der Krankheit vorgefunden werden. Das Prinzip lautet: Ähnliches wird mit Ähnlichem geheilt.

3Ferdinand Sauerbruch (1875–1951), deutscher Chirurg, entwickelte ein neues Operationsverfahren, stand von 1928 bis 1949 der Berliner Charité vor und behandelte während des Krieges auch jüdische Patienten und hatte Kontakt zum Widerstand.

4Ryke Geerd Hamer, Doktor der Theologie und Medizin, entwickelte ein Konzept, um die Krebserkrankung transparent zu machen und erforschte zuerst an sich selbst und dann bei Tausenden von Patienten die Methode dieser „Neuen Medizin“, die er schon 1981 vorstellte und die er in den letzten Jahren die „Neue germanische Medizin“ nannte. - Er wird seit 1981 von der etablierten Medizin verfolgt.

5besudelt

6Mesmer, Franz Friedrich Anton (1734-1815), deutscher Arzt, bekannt für sein Heilverfahren, den Mesmerismus, wobei die Patienten in einen schlafähnlichen Zustand versetzt wur­den.

7über die Hemmungen, Jesus zu bekennen

*der Materie

   


Auf eine Anfrage wegen der rapiden Zunahme von Alzheimer- und Demenz-Krankheiten


Warum so viel Krankheit und Leid im Alter ?

Magd - Sonntag, 9. November 2003  

So schreibe eine rasche Antwort auf die Frage deiner Schwester, denn diese Frage schließt an die Wortgabe vom letzten Mahnwort an die Menschen mit an und lautet: Warum leiden so viele alte Menschen am Gedächtnisverfall, am Verfall der Gehirnzellen, an Vergreisung und Verkalkung?

Alleine das Wort „Verkalkung“ beinhaltet, daß eine innere Verhärtung zuerst der seelischen Kräfte und dann des körperlichen Zustandes erfolgt ist und geistige Verkümmerung nach sich zieht. Vergeudet der Mensch seine Lebenskräfte schon in jungen Jahren, lebt er der Welt wegen, so folgt eine geistige Einschränkung all der Lebenskräfte, die Ich dem Menschen zu schenken bereit bin, wenn er ein Leben aus der Liebe zu Mir im wahrsten, tiefsten inneren Lebensgrunde zu führen vermag. Wer lebt denn in euren heutigen Verhältnissen schon natur- und gottesordnungsgemäß? Wer öffnet sein Bewußtsein für die Gaben, die Ich reichlich in Luft, Wasser und Erde schenke?

Die sogenannte Kultur ist oft eine Verbildung all der Lebenskräfte und Naturmenschen, die sich viel in ihrer freien Zeit in der Natur, in den Bergen, an den Flüssen und lebensspendenden Meeren, in Gärten aufhalten, werden belächelt. Allerlei Genüsse kitzeln die Zungen, Bequemlichkeit vor Medien wie Fernsehen und Kino schleicht sich ein, der Atem wird flach, der Körper - von Restgiften belastet – vermag den Müll nicht hinauszuschaffen, es sei denn, er unterzieht sich freiwillig den Fasten- und Wasserkuren und dem Gebet um Meine Hilfe, auf daß die übermäßig angesammelten Naturgeister aus der Nahrung und den Giften der schlechten Stadtluft – ja, schon der schlechten Landluft, in welcher Tierabfälle auf den Feldern versprüht werden - der Boden versauert, vergiftet, das Wasser verunreinigt - hinausgeschafft werden, eine sogenannte „stille Operation“ stattfindet, in welcher Körper, Seele und Geist geläutert werden können.

So sammelt es sich still und leise an, und ab einem gewissen Alter, nach langer Geduld des Leibes, kommen die Sünden zum Ausdruck in Form von Krankheiten, Schmerzen und Leid. Adern, Kapillaren und Arterien werden verstopft und die freie Energie im Fluß gehindert. Die Seele zieht sich mehr und mehr in Traumwelten zurück, der Geist bleibt gefangen und das tierische, dumpfe Leibesleben bleibt als Senilität, als sogenannte „Alzheimer“ oder „Parkinson“-Krankheit zurück. Dumm und hilflos ist ein solches Wesen, der barmherzigen Hilfe der Mitmenschen als Pflegefall ausgeliefert bis zu seinem kläglichen Leibestode, wo die Seele zwar vorerst Erlösung findet, doch im Jenseits auch noch ihre Zeit oder Ewigkeit braucht, um zu einem lebensfähigen Geisteszustand zu gelangen. Alleine Meine Gnade, Mein Lebenslicht – durch himmlische Helfer ihr zugeführt – vermag ihr Richtung und Weisung und Stärkung zum Leben zu schenken.

Daher, Meine Kinder, lebt gottesfürchtig, lebt vernünftig! Nehmet die Gaben an, die Ich euch zu schenken bereit bin, und ihr werdet ein menschenwürdiges Alter erleben und einen leichten wie seligen Übergang in die jenseitigen Welten, da ihr schon hier auf Erden die geistigen Gaben des Himmels aus Meiner Hand schmecken, essen und verdauen durftet zur Stärkung eurer Seele, eures Leibes und zur Verwandlung mit dem Siege der wachsenden Wiedergeburt und dem Erkennen Meiner lebendig-tätigen Gegenwart in eurem Leben.

Betet für diese armen Menschen und seid gut zu ihnen! Ihre Seelen werden es euch danken im Geister- und später im Himmelreiche, wenn erlöst wird von Blindheit und Pein, von der harten Erdenschule Erinnerungen, und der Mensch zum Gotteskinde geboren wurde. Dies, Mein liebes Kind, als kurzes Trostwort von eurem allezeit euch betreuenden, nährenden und helfenden Vater Jesus, - Amen.

   


Auf eine Anfrage wegen der rapiden Zunahme von Alzheimer- und Demenz-Krankheiten


 

 Alle wahre Heilung ist Verbindung mit Mir, ist Rückverbindung mit der Wahrheit 

 Magd - Dienstag, 19. Oktober 2004

Das einzige Mittel, welches vorbeugend gegen diese Krankheit hilft, muß in jungen Jahren als kräftigste Urmedizin eingenommen werden: Es ist die Erinnerung an Mich, den Schöpfer, Priester, Gott und Vater in Jesus Christus, den alleinigen Herrn über Leben und Tod. Ich gab euch die Freiheit, Ich belasse euch die Freiheit, denn selbst Lichtengel, die auf Erden ihren Auftrag ausführen sollen, haben sich mit Ursubstanzen des Gefallenen beladen, um zu erlösen. Doch suchen sie nicht eifrig genug zu erwecken den inneren Geist, um die Rückbesinnung auf den Auftrag, das Gute und Wahre hier auf der Erdenschule zu manifestieren und eine Licht- und Liebebahn zu schlagen, um zu brechen das Böse, so nistet sich der Gegenschlag des Bösen ins Gehirn, so wird die Sünde gegen den heiligen Geist geweckt und reißt alles Gute der Heilung und Reinheit in den Zellen der Gottgesandten nieder.

Das Problem der Gehirnzellenerkrankung ist ein Problem des Nichterkennens der wahren Erlösung, der Anerkennung Meiner als lebendigen Gott und Herrn - noch wirksam und immer und ewig wirkend - das Gute, das Heil den Menschen bringend, um zurückzuführen in Mein Vaterhaus, was einst abgefallen durch die Irrlehre Luzifers. Die Ablagerungen im Gehirn sind zuerst geistiger Art, Verdichtungen falschen Denkens, Ablehnung der Offenbarung Meiner Herrlichkeit und Wahrheit im Menschen, ein Weg des Leidens und der Schulung der Seele auf andere Weise als Meine, als eine gottgewollte Schulung Meiner Kinder.

Oh Kindlein, oh Kindlein! - Alle Krankheiten sind Trennungsversuche des Dunklen, sind Licht­absonderungen der Seele. Alle wahre Heilung ist Verbindung mit Mir, ist Rückverbindung mit der Wahrheit – und selbst, wenn eine Krankheit als unheilbar für den Körper aus der Sicht der Menschen und vieler blinder Mediziner gilt, so ist Heilung der Seele durch den Geist möglich und wirksam. Das Heil der Seele, die Rückführung in die Heimat, ist das A und O, welches Ich ausspreche und als Te Deum* in den Menschen lege. Die Krafteinheiten werden aus Satanas Urfall – ihrem Kern – entzogen und heimgeführt, auf welche Weise auch immer. Ablagerungen im Gehirn sind ein Zuviel an geistigen Fallsubstanzen und gefallenen Seelenpartikeln, die der Mensch an sich zog, manch einer auch aus dem Opferstand der Liebe heraus, da zu spät der Aufbau ins geistige Leben seiner Seele begann, doch die geistige Leitung doch noch so viel retten möchte, was in der Zeit, in der kurzen Zeit des Erdendaseins zu retten ist.

Angehörige tragen mit, sehen den schleichenden Tod der Materie vor Augen und wissen nichts zu tun als zu pflegen, und wenn Gutes die Seele bewegt, auch zu danken, zu loben, zu preisen, zu beten und zu flehen um geistige Kraft, um Liebe und um Heilung. Doch ist die Krankheit auch schon so weit fortgeschritten, daß starke Demenz das Leben überschattet, wird der wahre Kern der Seele gezeigt. Bösartiges Wesen oder kindliche Lüge kommen in Abwechslung zum Vorschein, denn der Mensch ist dann nicht mehr fähig, den Schleier der Freundlichkeit vor sein Wesen zu ziehen, wann es ihm beliebt. Das ist das Stadium, wenn alle Spatzen vom Dache die Wahrheit des Seelenzustandes zwitschern und der Mensch kein Schauspieler mehr sein kann aus Schwäche des Verstandes, der allezeit Lüge für Wahrheit und Schein für Wirklichkeit vorgaukeln kann, wenn er - noch voll funktionsfähig – des Lebens Gebäude in Gesellschaft und Materiewelt aufbaut. Die Lüge wird jetzt offenbar bei vielen Millionen, daher diese Krankheit auch zunimmt wie ein bösartiger Tumor, wie der Krebs der Seele.

Ein geisterweckter Mensch, der die Seele Mir geschenkt zur geistigen Wiedergeburt strebend, die Selbstsüchte opfernd Mir im Dienste der Erlösung steht, ist allezeit von Meiner mächtigen Hand geschützt. Er wird das Gute wirken und die Wahrheit leben und mit Ausdauer die Liebe in der Tat leben. Wohl erkennt er mit Entsetzen das Maß des Bösen, doch seine Seele flieht wie ein Kind in die Arme des liebenden Vaters und ist geborgen und geschützt, denn es tut Meine Werke und wird dadurch vollkommen, wie Ich – euer Vater im Himmel der Liebe – vollkommen bin. Alle sieben Eigenschaften werden dem Geist der Seele – in die Wahrheiten leitend – stark werden lassen und das Regiment über Seele und Leib in Meine Hände legend ausrufen:

Oh Vater, Dir sei Lob, Preis und Dank! Du errettest die Menschheit und erlösest alles gefangene Dasein mit Deiner Güte und Barmherzigkeit. Dir vertraue ich, auf Dich baue ich, denn Du bist Bauherr, Leiter und Erhalter. Laß mich mit Dir aufbauen Dein Reich, um damit der Zerstörung Einhalt zu gebieten. Segne alle Kranken und Bedürftigen. Ich vertraue Dir in allen Bereichen Meines Lebens, - Amen.“ So, Meine Kinder, ist zu erklären, wie die alte Welt abnimmt und das Reich des Geistes der Liebe, des Vertrauens, zunimmt. Amen. Euer Vater in Jesus, - Amen.

 *~*~*

* Tedeum

 [lateinisch] das (Te Deum), altkirchlicher Lobgesang, benannt nach den Anfangsworten »Te Deum laudamus« (Dich, Gott, loben wir); auch ambrosianischer Gesang. 

© 2002 Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG  (eingefügt von Gimk)


Auf eine Anfrage wegen der rapiden Zunahme von Alzheimer- und Demenz-Krankheiten


 

Mein Reich ist nicht von dieser Welt !  

  Magd - Freitag, 2. Juli 2004

Bei Meinen Kindern wird Gedächtnisverlust und Gedächtnismangel, was weltliche Angelegenheiten betrifft, kaum ins Gewicht fallen – ja, sogar die sogenannte „Alzheimer Krankheit“ würde bei ihnen nicht ins Gewicht fallen, denn der Geist Meiner Liebe und hieraus der Geist der wahren Weisheit würde diesen Mangel so ausgleichen, daß es gar den Weltmenschen nicht auffällt, sondern nur sonderlich anmutet, daß Meine Kinder immer wieder auf die Liebe zu Gott zu sprechen kommen, Worte des reinen Geistes fallen, ansonst' ihnen die normalen Weltgespräche zum Greuel würden – langweilig, sinnlos und ohne greifbare Essenz, dem Ziele geistig weiter entgegen zu schreiten.

Darum, Meine Kinder, sorget euch nicht ums weltliche Wissen, die Ergebnisse der Wissenschaften! Sie verändern sich im Laufe der Zeiten und Ewigkeiten sowieso beständig, denn – was heute als wissenschaftliche Theorie und Ergebnis eines Verstandesakrobaten der Welt auf den Weltmarkt der Medien und Ehrentribünen geworfen wird, ist morgen schon vergessen, ad acta gelegt und gar verworfen und nicht mehr gültig. Das wahre Wissen kommt von der Wahrheit und dem Guten der gelebten Liebe aus Mir, aus dem heiligen Geiste der inneren Erkenntnis und somit aus dem inneren Gedächtnisse und hat alleine Bestand in der Welt sowie vor Mir. Es trägt eure Neigung zum Guten und ist nutzbringend für die Menschheit, die Geisterwelt und schenkt Wachstum eurem Himmelreiche.

So macht euch keine Sorgen ob Umweltverschmutzung, ob Mobilfunk, ob allerlei teuflischer Techniken, ob Atomraketengefahr, ob der ganzen falschen Medizin und Wissenschaft, sondern begebet euch hurtig in die Kammern eurer inneren Reiche zu Mir, und ihr sollet bewahret und beschützet sein in eurer Seele durch euren Geist, durch den Quell des einen wahren Gottes, Vaters und Erlösers - durch Mich, euren Jesus.

Gewiß ist es angebracht und unablässig nötig, dem bösen Treiben der Welt gegenzuhalten, doch nicht, um sich zu verlieren im Kampfe gegen alle einzelnen Machenschaften, sondern im Verstärken des Geistes, welcher – wenn einst und möglichst schon in vielen wiedergeboren – auch [schon] auf Erden fähig ist, Umwandlungen und Anhalten der bösen Tendenzen zu bewirken. Bedenket alles als Spiegel im Höllenbereich eures Inneren zu betrachten, das im Außen euch als Böses und Falsches auffällt, worüber ihr euch aufregen müßtet, euer Blut in Wallung gerät und ihr trotzdem ruhig und gelassen um Abhilfe der chaotischen falschen Zustände bitten sollet, um den geistigen Fortschritt zum Siege aus Mir zu verhelfen.

Die Erde, die Zustände, die Machenschaften Satans und seines Anhanges sind von euch mit irdischen herkömmlichen Mitteln, Demonstrationen, Protesten und politischem Kampfe nicht zu gewinnen! Dies sage Ich im besonderen einigen Fleißigen und Engagierten, die dieses politischen Kampfes wegen den Weg zur geistigen Wiedergeburt völlig aus den Augen verloren haben und im zweiten Stadium der Verkündigung steckengeblieben sind mit Protest, Zweifeln, Anklage und Verzweiflung im Herzen. - Und genau das ist es, was der Gegner bei den Eingeweihten durch Meine Offenbarung erreichen will: Die Lauheit auf dem Wege absoluter Selbstverleugnung, die Beschäftigung mit dem Kampf um die alte Erde, die alte Schöpfung retten zu wollen, zwar mit den Mitteln aus den guten und wahren Erkenntnissen, doch dadurch auch mit dem eigenen guten Wollen und Bestreben.

Doch Mein Reich ist nicht von dieser Welt, und wer ganz in Mir aufgehen möchte, wird die Welt erneuern wollen mit Mir und aus Mir und nicht ihr Bestehen fördern – so, wie sie jetzt besteht im alten Adams- und Evaskostüm. Das Alte wird und muß absterben! Mein Reich ist nicht von dieser Welt, doch es kommt nun durch Mich, euren Messias Jesus Christus, in diese Welt, zuerst durch euch und eure innere Welt, deren alte Bestrebungen nun im Prozesse der Erneuerung und Ausgießung des heiligen Geistes aus Mir in euch absterben und – zum zweiten – durch das Absterben all eures eigenen - wenn auch guten – Wollens, in der Selbstaufgabe und völligen Loslösung von der bestehenden Welt in und um euch. Die Wiedergeborenen bringen neues Leben aus Mir, und von Kind zu Kind, von Gottesliebenden zu Gottesgeliebten wird das Volk der Erde erneuert - verwandelt und zum Gottesvolke, dem wahren Volke des dritten Reiches - erstehen, dem Reiche des heiligen Geistes.

Und nun bereite Ich euch vor durch diese armselige Magd, die endlich demütig und vertrauensvoll Meine Worte der Liebe und des Geistes euch hingibt zum Brote und zur Lehre, zum Tranke und zur Verwirklichung der inneren Worte. Damit beginnt wiederum ein neuer Zyklus Meiner Offenbarungen und Hilfestellungen zum Erreichen eines neuen, völlig gewandelten Bewußtseins unter Meinen wahren Kindlein, denn diese Bewegung geht erd-, welt- und hülsenglobenweit, um dem Wachstum des neuen geistigen Schöpfungsmenschen einen neuen starken Schub zu geben, einen Impuls, der ihm Fleisch und Sehnen, Haut und Knochen und Herz, Lunge und Magen stärkt. Alle Meine Jünger arbeiten daran in der geistigen Welt, und ihr – Meine Erdenkindlein – seid dazu aufgerufen, Mitarbeit zu leisten von der kleinsten Zehe bis zum größtmöglichst pulsierenden Herzen hin. Amen. Dies sagt euch zum Auftakt einer Zeit für die Wiedergeburt: Euer Vater Jesus, - Amen.





Neigungen, die zur Krankheit führen 

Knecht - 10. Januar 2005

 
Ein Wort zu den Krankheiten, wie sie gegenwärtig die Menschen heimsuchen:
Alle kleineren und größeren Erkältungskrankheiten, die Grippe Influenza, basieren auf jene in den letzten Wochen und Monaten aufgenommen Vorstellungen, die als unzeitgemäße Neigungen angesprochen werden können. Unzeitgemäß deshalb, weil sie nicht dem Seelenzustand entsprechen, welches der betreffende Mensch insgesamt erreichen möchte und so werden diese ganzen Gedanken und Vorstellungskomplexe einfach aus dem Körper herausgeschwemmt. Fieber tritt insoweit hinzu, wie die Vorstellungen sich im Menschen selbst bekämpfen, weil diese Neigungen dann schon mehr den Charakter von Süchten haben und sich somit ein wenig stärker in die Seelenstruktur dieses Menschen integrieren wollten und freiwillig nicht das Feld räumen. Das sind auch innere Schlachten, die zwischen der Seele und dem Geist geschlagen werden und wo sich durch die Hinwendung zu Mir dann auch allezeit der Geist durchsetzt.

Geschehe dies nicht, so würden sich gerade solche, im kleinen ergreifenden Vorstellungen zu einer fixen Idee ausweiten können und diesen Menschen zu einen Besessenen machen, mehr noch, als es ohnehin der Fall ist. So ist es auch zu erklären, daß sich gewisse Fieberschübe und auch Erkältungsschübe ergeben, wenn dieser Mensch nicht gewillt ist, von seinen ihn süchtig machenden Vorstellungen zu lassen. Einesteils hat er durchaus die Nase voll von seinen von ihm auch als falsch erkannten Vorstellungen, aber andernteils hat er nicht die Kraft, sich voll vertrauend an Mich zu halten und so kann sich solch ein Zustand über Jahre hinziehen. Was da die schlimmen Süchte betrifft, so ist das auch schon einer Besetzung gleich, wo sich Wesen innerhalb der Sphäre des Menschen tummeln, um von diesen Ausdünstungen zu leben und ihn auch noch mit ihren Einflüsterungen munter anregen, so daß es sehr oft zu einem sehr starken Heißhunger kommt, der diesen Leidenden anzeigt, daß nun in ihm die Pforten der Hölle geöffnet sind und Schädigungen an seiner Seele auftreten. Gerade die durch den typischen Drogenmißbrauch entstehenden Krankheiten, hier insbesondere der Alkohol, aber auch die Medikamente zeigen diese schwerste Form der Süchte an, wo der Mensch meint, daß er ohne diese Mittel nicht mehr bestehen könnte und doch nur eine Aura von Verzweiflung und Einsamkeit um sich verbreitet, die ihn vom normalen Leben mit seinen Angehörigen trennt, ihn dafür jedoch mit dem Triebleben und den Halluzinationen Jenseitiger verbindet.

Doch davon soll hier keine Rede sein, auch nicht von den so als Süchteleien bezeichneten, noch ein wenig hartnäckigen Vorstellungen, wie sie so oft gerade auch durch das Tabakrauchen geschehen. Das sind dann ebenfalls noch falsche, der Seele schädigende Einflüsse, die mit einer gewissen Starrheit einhergehen und Ideen im Menschen hervorbringen, die ebenfalls nicht zu Meinem Reiche taugen und oftmals sind es gerade auch eifersüchtige und neidische Neigungen, die dadurch noch verstärkt werden. Hier sind es Neigungen, die Ich euch vor Augen halten möchte, denn Ich sehe gerade auch bei Meinen Kindern noch viel dergleichen, was sie davon abhält, sich in der Stille innig mit Mir zu verbinden. Diese Neigungen stehen an unterster Stufe und haben beileibe nicht diese Gefährlichkeit einer Sucht, aber sie können jederzeit dieses süchtig machende Potential erhöhen und stellen deshalb die Vorstufe da und dann braucht es nur ein wenig Enttäuschungen im Leben, ein wenig den Abstand zu Mir und schon wird vergessen, alle Neigungen durch die Vergebungen auch loszulassen und dann bauen sich sogleich diese Süchte auf und solch ein Kindlein bemerkt es gar nicht, daß z.B. seine Neigungen nach Süßigkeiten, nach Schokolade, nach Fernsehen, nach Klatsch, nach dem Aufenthalt im Netzwerk des Gegners, auch nach Reisen und äußere Erlebnisse, auch seitens der sogenannten Kulturveranstaltungen jederzeit die Gefährdung in sich tragen, daß Ich gerade dann schon nicht mehr gegenwärtig bin. Es wird dadurch eine Hürde zu Mir aufgebaut und Meine Kindlein haben dann zu tun, diese mit größerer Energie zu überwinden und wundern sich dann, wie sie Mir ihrem Gefühl nach, immer ein wenig hinterherlaufen müssen und kaum bei Mir ankommen.

All diese und ähnliche Neigungen, wo sich die Meinen mit dem Besten auch dieser Welt trösten, sind noch Bindungen an das Schattenreich des Gegners und weil das bei jedem Menschen noch mehr oder weniger der Fall ist, so gibt es diese Verschnupfungskrankheiten auch zuhauf, die man somit als Stockung des Abflusses zwischen den weltlich aufgenommenen Vorstellungen und jenen, aus Meinem Reiche kommend verstehen kann. Dadurch wird der Geist blockiert, es werden ihm feine und feinste Fädchen gesponnen voll des klebrigsten Eigennutzes, und vor dieser Berührung scheut der Geist, weshalb Ich auch so oft auf die uneigennützige Nächstenliebe hinweise, welche auch dieses feine Gespinst zerreißt. Alle Neigungen sind Zustände, die aus dem vormaligen Tierleben herrühren und auch Meine Kindlein von oben unterliegen diesen Prozessen, weil sie ebenfalls diesen Körper als sichtbare Manifestation der Erlösung erhalten haben. Wenn nun, wie es gegenwärtig auf dieser Erde der Fall ist, dem Menschen von außen her die Möglichkeit eingeräumt wird, sämtliche Neigungen auch auszuleben, so wird das an sich überwunden geglaubte Tier in dieser Entwicklung zum Menschen hin, wieder stärker und überlagert Mein Bild in ihm. 

Somit wiederaufersteht das Bild des Tieres, das Tier schon selbst und das bezeichnet nun gerade auch den gegenwärtigen Zustand, so wie er auf Erden herrscht. Aber angesichts der Macht des Tieres, - das sich durchaus schon groß wähnt, wird die Macht Gottes herausgefordert, denn das Tier begnügt sich nicht damit, nur den Menschen zu unterwerfen sondern es sucht Mich in diesen selbst zu töten - wird auch Meine Macht und Kraft des Geistes sichtbar und wird offenbar, wie die Liebe des Menschen, der Mich allein liebt, über alles Tierhafte steht. Das ist die Offenbarung von Mir, euch zum Leben gegeben, daß ihr in euren Neigungen nun auch das Tiermäßige erkennt und davon Abstand nehmt. Durch Meine Liebe wird alles am Leben erhalten, Gutes als auch Schlechtes, denn den freien Willen werde Ich allen belassen. Aber ihr selbst müßt in euch erkennen wollen, wo sich das Tierhafte noch versteckt hält, wo gewisse Züge dieser Vorerinnerung und auch Verfestigungen noch geschehen, wo Selbstsucht, Neid, Eifersucht, Argwohn, Geiz, Ungeduld und noch vieles andere in euch ist. 

Und bedenkt, daß gerade der Tabak euch selbst benebelt und vorgaukelt, diese Neigungen seien kein Problem und doch sind sie damit schon auf der Stufe der Süchte gehoben und auf einem Auge blind, werden zwar die Zustände der anderen Menschen durchaus gesehen, aber den eigenen Balken nimmt man seltener wahr. Ähnlich wie der Tabak wirkt auch diese Art der Selbstgerechtigkeit, die aus einem großen Wissen gespeist, sich durch eine mangelnde Demut selbst benebelt und solch ein Mensch meint nun, von Mir selbst schon Offenbarung über Offenbarung empfangen zu müssen und weil das nicht der Fall sein kann, schaut er eifersüchtig auf den Nächsten. Auch hier steht im Hintergrund noch zu sehr die Eigenliebe, weil man dieses Wissen mehr zum eigenen Nutzen verwerten möchte, als das man es auch gänzlich in sich absterben ließe, damit es dem Nächsten nicht zum Gericht werde.

So greift Meine Erbarmung auch hier ein und diese von euch noch nicht gänzlich überwundenen Vorstellungen, die Mich ja von euch trennen, weil es wie gesagt Vorstellungen sind, werden durch den frischen Wind des Geistes, wie er gerade auch weht, hinausgetrieben und das unschuldige Weiß Meiner Liebe kann sich wieder auf eurer Seelenlandschaft legen und bedecken und kühlen gerade auch jene Neigungen, die sonst zur Ausgeburt von Trieben führen würden. In dieser Ruhe des Geistes könnt ihr an euch arbeiten, könnt ihr in der Stille verbleiben und Ich selbst werde euch in euren Herzen Aufschluß geben, über noch so manches, was euch sonst mit dem Tier verbinden könnte und was dann nur wieder durch eine Welle der Liebe von Mir kommend aus euch heraus getrieben werden müßte, in der soeben besprochenen Weise. Amen. Amen. Amen.



4. Wie kommt die Heilung zustande?

Die Heilung erfolgt nicht durch die Materie sondern durch den Glauben an den Arzt. (3.Hi 273,8). Bei gläubigen Christen ist das der VATER. JESUS sagt zu Borus: "Wenn ein Kranker deine Hilfe erfleht, so frage ihn stets ganz ernstlich: ???Glaubst du, dass ich im Namen JESU, des Heilandes aus den Himmeln, helfen kann?‘ Sagt der Kranke darauf vollernstlich: ???Ja, ich glaube!‘, so heile ihn; zweifelt er aber, dann heile ihn nicht, bis er glaubt, dass du ihn in Meinem Namen heilen kannst!" (2.GEJ 46,16). Nichtgläubige sollen durch den Glauben an den Arzt geheilt werden. Das gilt dann soviel wie an Gott. Der Arzt ist also einerseits Helfer und Vermittler, um zum VATER zu führen, andererseits soll der Kranke das volle Vertrauen in ihn legen. Hier ist zu beachten, dass nicht das blinde Vertrauen in den Menschen, sondern das Vertrauen in das Gute (= Gott) im Menschen, gefördert wird! (vgl. z.B. HdS 7, 1985).

"Nicht die Medizin und nicht der Arzt helfen im eigentlichen Sinne allein, sondern hauptsächlich das feste Vertrauen. Ja, der Arzt wie die Medizin sind zumeist gleichgültig, und beide wirken nur, wenn die ruhige, vertrauensfeste Seele sich die Zeit und Mühe nimmt oder nehmen kann, die in der Arznei vorhandenen Spezifika dorthin zu verwenden, wo sie zweckdienlich sind. Ist das bei der mehr oder weniger geängstigten Seele nicht der Fall, so wirken die besten Medizinen nicht nur gar nicht, sondern oft ganz verkehrt, weil sie von der unruhigen und vertrauensschwachen Seele nicht selten an einen anderen Ort geführt werden, als wohin sie geführt werden sollen.. ." (3.Hi 276,8ff).

Maßgebend ist also das feste Vertrauen in die Hilfe JESUS, aber noch wichtiger ist eine ruhige, angstfreie Seele. Erschwerend wirkt jedoch, dass das Fleisch der Nordländer hartnäckiger, fester und dauerhafter, aber bei Krankheiten schwerer zu heilen ist als bei Südländern (3.Hi 279,27). Ferner haben diejenigen ,,von oben" einen stärkeren Nervengeist, um das Fleisch dieser Erde zu halten, was bei Krankheiten viel schwerer und langwieriger zu heilen ist als bei denen "von unten" (3.Hi281, 5+6). Grundsätzlich kommt es nur auf ein lebendiges Vollvertrauen zu JESUS an, was jede beliebige Arznei passend macht (3.Hi 273,8).


Wenn die SHM im Namen JESU, in Seinem Willen angewendet werden, erfolgt die Heilung grundsätzlich so wie Er sie Selbst in Seinem Erdenleben durchgeführt hat, d.h. die Seele wird hier durch die Zufuhr der entsprechenden Spezifika geheilt und dadurch auch der Leib. Das kann je nach dem entsprechenden Mittel (von der sehr schwachen Kräutermedizin und den Bachblüten bis zum stärksten SHM, dem Schwefelsalz) und der Konstitution der Seele einzelne aber auch alle Symptome betreffen.

In einem Brief an Elise Hüttenbrenner sagt JESUS aber: " Und da eben liegt der böse Hund begraben, wie ihr zu sagen pfleget; denn so Ich es zulasse, dass Arzneien eure Krankheiten heilen, so schwächt das euren Glauben an Mein Wort. Helfe Ich euch aber trotz der Schwäche eures Glaubens und Vertrauens bloß durchs Wort, da wäret ihr gerichtet und gefangen, und das im Geiste, aus welcher Gefangenschaft euch dann nur ein übergroßes Kreuz wieder befreien könnte, wie es auch bei den ersten Christen, die, zumeist durch Wunder genötigt, Mein Wort annahmen, der Fall war, dass sie hernach durch eine mächtige Prüfung erst ihres Gerichtes ledig werden konnten.- Fraget euch daher selbst, was Ich hier tun soll, um euch zu erhalten.


Jede Arznei ist schwächer denn Mein Wort. Aber Mein Wort kann und darf nicht allein wirken, weil euer Glaube noch viel zu schwach ist, was ihr gar leicht aus eurer großen Liebe zu dem irdischen Leben entnehmen könnet, denn der lebendige Glaube sehnt sich mit Paulus nach der Auflösung, was bei euch noch lange nicht der Fall sein wird, da euch noch viel zu sehr manche Dinge der Welt am Herzen liegen. Daher müssen eures Heiles willen auch hier Arzneien neben Meinem Wort wirken, was natürlich die Heilung verzögert, besonders so das Vertrauen darauf ein mehr oder weniger ängstliches ist..." (3.Hi 275,7+8).

Die in ihren Leiden geduldig ausharren, kommen also schneller zu JESUS! Diese entscheidende Tatsache wird meistens nicht erwähnt. Statt dessen wird gewöhnlich so argumentiert, als ob man sich die Gesundheit quasi erkaufen könnte. Ungeachtet solcher Irrungen läßt sich das Ziel der Heilung und Erstarkung der Seele grundsätzlich nur durch Eigenarbeit erreichen. "Es muß ein Mensch sich in der Liebe zu Mir und daraus in der Liebe zum Nächsten äußerst lebenswarm und sehr tätig bestreben, muß sich in vielen Lebensstücken gar sehr verleugnen und in allem überaus geduldig und vollkommen demütig sein, so bildet die Seele mit der Hilfe ihres Geistes zuerst den leiblichen Organismus zur erforderlichen Ordnung aus - und ist dann erst fähig , Meines Geistes Gnadenlicht in sich vollkommen aufzunehmen und sodann erst in die wahre Weisheit einzugehen, da ihr dann alles hell und klar wird, was ehedem in ein vollkommenes Nachtdunkel verhüllt war" (3.Hi 309, 4; vgl. 3.GEJ 12,8).

Die Erklärung des Widerspruchs zwischen der absoluten Heilaussage der SHM in HdS 10 zu 3.Hi 275, 8+9 ist vor allem für viele Lorber-Freunde von ganz wesentlicher motivierender Bedeutung zur Eigenarbeit und den Umgang mit den Gesundheitsproblemen, was für alle Heilmethoden zutrifft.

Auszug aus Quelle: http://gott-ist-meine-kraft.info/7-Dateien/12.htm#_Toc522338180

 


Schwindel


 

Welcher Weg ist der Richtige? 

Knecht - Montag, 12. Februar 2007

Zur Anfrage einer Geistesschwester 
Mein liebes Kind, es hängt von dir ab, von deiner Liebe, von deinem Vertrauen zu Mir und dem Nächsten, welchen Weg du gehen möchtest. Siehe, Mein Kind: Würde es allein nach Meinem Willen gehen, so wäre die Erde schon längst ein Himmel - ja, die Erde wäre niemals zur Hölle geworden, und der Gegner hätte sein Anrecht verloren. Aber gerade der Willensbildung Meiner Kinder wegen, die zum Gottmenschen erstehen sollen, darf und kann Ich nicht nach Meinem Willen verfahren, sondern muß allezeit warten auf euch. Glaubst du, Mein Kind, es lag in Meinem Willen, daß Ich gegeißelt, gekreuzigt und gestorben bin? Auch dies lag im freien Beschluß Meiner Kinder, die Ich doch so sehr liebe - ja, über alles liebe. 

Und so, Mein Kind, liebe Ich dich über alles, über alles, mehr als Mein Leben, denn auch für dich habe Ich Mein Leben, Mein menschliches Leben gegeben, damit Ich wieder im Vater eins bin und euch noch mehr geben kann als Mein menschliches Leben. Ich will euch Mein Gottesleben geben! Und so könntet auch ihr Mir nachfolgen und Mir alles geben. Ich werde euch niemals dazu zwingen, euch zu einem Gottkind, zu Meinem Königskinde zu wandeln, denn in Meiner Liebe seid ihr allezeit frei. Doch wer Mich kennt so wie du, Mein Kind, wer Mich liebt so wie du, Mein Kind, wer den Nächsten liebt so wie du, Mein Kind, der steht nun an einer wichtigen Entscheidung, welchem Weg er folgt. Krank geworden an euren Nächsten seid ihr allesamt. Ihr wurdet verletzt und habt auch selbst verletzt und niemand außer Mir kann entscheiden, wer von euch Opfer, wer Täter - ja, wer unschuldig ist, und solange ihr auf dieser Erde lebt, seid ihr Opfer, Täter, Mittäter, Unschuldslamm, solange seid ihr alles. 

Krank geworden am Nächsten bist also auch du, Mein Kind. Darum bin Ich, Gott Selbst, als euch nahestehender Mensch in all Meiner Liebe zu euch gekommen. Ich bin zu dir gekommen, Mein Kind, erst sehr menschlich, deinen Anschauungen nach. Du mochtest kaum glauben, daß Ich Selbst Gott bin, doch im Fortgang deiner Reife wandelte sich dein Verhältnis zu Mir, und durch die Liebe deines dir nahestehenden Mannes hast auch du Mich mehr und mehr im Herzen erkannt, und mit dem Wandel des Bildes, welches du von Mir im Herzen trägst, wandelte sich auch dein Leben, deine Umgebung - ja, dein Lebensplan. Und doch bist du durch die Nähe zu deiner Familie noch nicht frei von deinem alten Lebensplan, deinen Wünschen, deinen Vorstellungen. Der alte Mensch lebt noch in dir und zum neuen fehlt dir momentan noch der rechte Mut. Du hörst zwar wohl von Meinen Kindlein, wie es sein sollte, und du wünschst dir sehr, Mir auch darin zu folgen. Und so stehst du nun auf der einen Seite traurig und mutlos, gefangen in deiner Herkunft, die du als sehr irdisch spürst, und auf der anderen Seite auch wieder fröhlich und mutig im Vertrauen zu deinem neuen Leben in Mir, was dir wieder himmlisch erscheint. Du möchtest gar wohl aus diesem alten Leben entfliehen, und doch fehlt dir dazu der Mut, die Kraft, der Glaube, das Vertrauen. 

Du wärst bereit, Meinem Weg zu folgen, doch das bedeutet für dich, daß du von jetzt ab auch loslassen mußt in allem, was du von dir selbst und von deinen Nächsten wünschst, von deiner kleinen Familie. Du mußt loslassen, Mein Kind, denn sonst kann Ich ja nicht in und aus deinem Herzlein wirken, denn du bist ja noch so randvoll von den Deinen und von dir selbst. Ich möchte dich ansprechen - gewiß, du weißt es, doch geht dies nicht in deinem Denken und Grübeln, sondern einzig in deinem liebegeöffneten Herzen zu Mir, und in deinen Nächsten kann Ich sanft einfließen und dir auch konkret zeigen, worauf es ankommt. Das ist das Loslassen von dir selbst, das einfach besser und vertrauensvoller geübt sein muß! Wie viele Meiner Kindlein, hast auch du nun zwei Wege, die du beschreiten kannst, und an deinem Beispiel will Ich für andere deutlich machen, worauf es ankommt: nicht auf Mich, was Ich will, sondern einzig auf euch, was ihr in all eurer Liebe zu Mir und dem Nächsten tun möchtet. Was willst du tun, Mein Kind? Der eine Weg, den du beschritten hast, ist voll von Leid, Kummer und Not, und wie eine Sackgasse neigt er sich dem Ende zu, welches heißt: Krankheit, Traurigkeit, Einsamkeit, Isolation und - selbst die Hoffnung aufgegeben - mußt du sodann jemand anderem vertrauen. Das ist der Weg vieler Meiner Kinder, auch jener, die Mich lieben. 

Der andere Weg, Mein Kind, ist derjenige, den du wohl möchtest im Herzen, doch es dir nicht zutraust, weil du nicht sicher bist, nicht sicher Meiner Liebe in dir. Du könntest sicher sein und wissen, daß Ich dich und euch mehr als Mein Leben liebe, denn wie hätte Ich sonst für euch sterben können? Aber du selbst und mit dir viele können Mir angesichts ihrer Drangsal und ihrer Not, von der sie sich umzingelt sehen, nicht in dieser Liebeskraft vertrauen, die nötig wäre, den zweiten Weg zu beschreiten. Doch wer es möchte, Mir in aller Konsequenz nachzufolgen, auf daß sein tierisch-menschliches Leben nun doch vergöttlicht wird, wer es möchte, aus diesem Kreuzweg der Liebe und des Leids herauszukommen, wer es möchte, der Apokalypse zu entkommen, den Endkampf zu überstehen, der kann dies nur einzig und allein, wenn er Meiner vollkommen sicher ist, weil er Mir sein Leben anvertraut und es dann vermag, ohne Furcht in der Ruhe zu bleiben. Ich Selbst habe in Gethsemane Blut und Wasser geschwitzt und wußte nur zu genau, was auf Mich zukommt, und doch war Ich dann frei und bereit, Mein Leben zu geben. 

Und auch du und ihr, Meine Kinder, die ihr genau wißt, was auf euch zukommt, könntet eure Angst lassen. Euch ist es bei den letzten Gesprächen klargeworden, und ihr wißt um die Ausweglosigkeit eurer bisherigen Situation und daß euer Körper euch das sehr genau aufzeigt und der Druck immer stärker wird, der Schwindel vor dem Leben euch so ergreift, wie euer bisheriges Leben ebenfalls einem Schwindel entspricht, denn es beruht noch nicht richtig auf Mir, der ewigen Liebe. Doch du möchtest dieses schwindelhafte Leben verlieren, du möchtest es aufgeben, um endlich fest und sicher in Mir zu sein. Doch höre, Mein Kind: Wäre es dann gut, so du dich an Weltmenschen wendest, um von ihnen Erleichterung zu erhalten? Wäre es denn nicht sinnvoller, den anderen Weg zu beschreiten, den Kreuzweg Meiner Liebe zu Ende zu gehen, damit dein Vertrauen erstarkt, heiß deine Liebe dein Herz bewegt, du das innerste Drängen deiner Liebe zu Mir verspürst und sodann Meine Liebe zu dir fühlst und heiß deine Brust im Verlangen zu Mir, deinem Bräutigam, wogt und die hohe Liebe aufsteigt und am Gipfelkreuz kulminiert und Ich dann Selbst in deiner Situation das notwendige Heil veranlasse? 

Ja, Meine lieben Kindlein, zwei Wege könnt ihr gehen: den einen mit Mir in eurer Welt, auf daß euch die Euren nicht allzusehr schaden, je nach eurem Grad des Vertrauens und der Liebe zu Mir und euren Nächsten, und ihr könnt dann sagen, ihr tut es mit Mir als auch mit der Welt, und ihr dient dann noch zwei Herren. Doch der bessere Weg ist es allemal, wenn ihr einzig und allein mit Mir und jenen schreitet, die mit Mir Selbst wandeln, und ihr seid sodann im Himmel, seid im Frieden, kennt eure Brüder und Schwestern, und erst dann könnt ihr zurecht sagen, daß ihr mit Mir seid; denn vorher seid ihr noch in der Welt und ihren Krankheiten, ihren Launen und ihrer Lust, doch jetzt seid ihr in der Gegenwart Meiner Liebe. Ich kann gar wohl die Ärzte segnen und es veranlassen, daß die Operationen, so sie geschehen, auch erfolgreich verlaufen, und doch bedeutet dies, daß ihr Mir noch nicht völlig folgen wollet, sondern zwischen der Welt und Mir wählet. Aber auch diesen Weg werde Ich euch segnen, doch hofft Meine Liebe zu euch, Meine euch über alles liebende Liebe hofft, daß ihr Mir auch vertraut in allem, was euch bewegt, damit ihr frei seid von euch selbst und euren Befürchtungen, von eurem Denken und Grübeln, von eurem luziferischen Verstand. Ich lebe in eurem Herzen, und aus eurem Herzen heraus geschieht Mein Handeln, und damit geschieht es aus der Liebe heraus. So gleitet nicht unnötig ins Denken und Grübeln ab, nicht in die Furcht ab, denn dort kann Ich euch nicht erreichen. 

Mein Kind, du stehst - wie gesagt - an einem wichtigen Scheidepunkt, und Ich werde dir beide Möglichkeiten segnen, auf daß dir auch der Weg mit den Ärzten nicht zum Schaden gereicht, doch möchtest du weiter zu Mir in all deiner Liebe, in deinem kindlichen Trost und dem Begehren der Braut zum Bräutigam, so sage Ich dir ganz klar, daß kein Arzt dir geben kann, was Ich - der Arzt aller Ärzte - dir tue, denn Ich bin der Heiland, und nicht die Ärzte sind es! Du kannst ruhig noch einige Wochen diesen schwindelartigen Zustand deiner Welt und deines Zustandes, deiner Einstellung ertragen, denn siehe, auch das ist Heilung, daß du ruhig erträgst den Zustand von Lug und Trug, von Anfechtungen - ja, von Dämonie auch deiner Nächsten. Dabei wirst du die Kraft Meiner Liebe an dir erfahren und nicht du wirst tragen, sondern Ich Selbst in deinem Herzen kann und werde dies für dich und für euch tun. Mein Leben ersteht sodann in dir. Dein lieber Mann ahnt und weiß diese Möglichkeit, doch aus der Liebe zu dir beläßt er dich in deinem Willen, und auch Ich Selbst lasse dir die eigene Entscheidung. Aber Ich kann dir jederzeit die Kraft und Stärkung geben, die du benötigst, um den Weg mit Mir zu gehen, denn dazu bin Ich da. 

Allen Meinen Kindlein, die vor der Entscheidung stehen, sich der Welt und ihren Heilungsmöglichkeiten zuzuwenden oder aber sich dieser Möglichkeiten zu versagen, rate Ich, daß ihr euer Herz prüfen sollet auf die Liebe und Nächstenliebe. Wenn ihr aus eurem Herzen auch zur Nächstenliebe fähig seid, wenn ihr in der Nächstenliebe schon selig seid, weil ihr Mich in euch fühlet und es gelernt habt, es Mir zu geben, so wählt beruhigt den Weg des Nachfolgers. Und alle Meine Kindlein, die noch zu sehr auf sich schauen, die noch denken und grübeln und den Nächsten noch nicht ertragen, denen rate Ich: Laßt los von euch, sterbt ab und schaut auf Mich, denn Ich ließ all Mein Denken und Grübeln frei und trug das Kreuz für euch. So werdet frei, Meine Kindlein, damit ihr bei einer späteren Entscheidung dann auch die richtige trefft. Doch will Ich euch auch den Weg ebnen und segnen, wenn ihr noch nicht frei von der Welt seid, doch einmal1 trefft auch ihr aus eurer Liebe zu Mir den richtigen Weg, und dann seid ihr frei! 

Amen. Euer Vater Jesus, - Amen. 

*~*~*

1 eines Tages 

 

 


Angst / Furcht


 

Das neue Herz 

Knecht - Montag, 26. Februar 2007 

Es ist der Furcht eigentümlich, daß sie den Atemfluß beengt. Die Brust wird enger, das Herz geschnürt, und die Beklemmung wird körperlich empfunden. Nun ist gerade die deutsche Sprache als bildhaft und herzhaft schon alleine durch die Ausdrucksweise in der Nähe der Lösung, vor allem, wenn man sich dieser Sprache auch aus dem Herzen und nicht aus dem Quirl des mechanisierten Verstandes bedient, der nur lose und unzusammenhängend im eigenen Seelenquark herumrührt, ohne die Möglichkeit, das Rechte vom Falschen zu scheiden, was ohnehin nur dem herzbeseelten Menschen, aber niemals dem Quarkpanscher gelingt. Je mehr Furcht ein solcher empfindet, umso schneller das Rührwerk, umso größer die Menge des Produktes, welches aus dem tierischen Kreislauf entstammt und umso stärker auch die Angst vor dem Verderben, die mit diesem Produkt verbunden ist. 

Die Beklemmung, welche die Furcht hervorruft, wird durch ein inneres Erschrecken ausgelöst, und dabei „rutscht das Herz in die Hose”, wie man sagt, und daß mit solch einem nach unten gerutschten Herz in die Nähe der Beine denn auch schon wie ein Hase geflüchtet wird, ist dann auch verständlich. Solch ein Mensch läuft und versucht so, sich aus der Klemme zu befreien, indem er sich der tierischen Verhaltensweisen bedient, da er durch eine ähnliche, aus dem Tierreich stammende Furcht dazu veranlaßt wird. Doch das daraus nichts Gescheites ersprießt, ist nur allzu ersichtlich, und so läuft sich solch ein Mensch zu Tode, und die Geschichte von Hase und Igel wiederholt sich. Gerade in den Fabeln des norddeutschen Heimatdichters Hermann Löns liegt so manche tiefe Wahrheit auch in Beziehung zur menschlichen Seele, wie sie durch die Nähe zum Körper sich ergibt, während der gotterfüllte Mensch - aus diesen Reaktionen befreit - dann auch schon rein himmlisch, das heißt, ohne Furcht und Tadel sich erweist. 

Ein Leben ohne Furcht bedeutet dann auch, daß der Atem frei ist und somit das Leben frei ist, denn Leben heißt atmen. Wenn also Furcht besteht, so wird der Atem gepreßt, denn die Lunge als Organ der Respiration1 wird durch den gedanklichen Druck, welche diese Angst verursacht, da das Herz nach unten in das mehr Tierische gedrückt ist, ebenfalls gepreßt. Die Lunge selbst ist Trägerin des Geistigen, und wenn sich gerade der menschliche Geist irgendwie genötigt oder geängstigt fühlt, so wirkt sich dies automatisch auf die Lunge aus - ähnlich, wie sich die Lebensangst auf den Magen-Darmtrakt auswirkt. Entscheidend ist, in welche geistige Lage sich das Herz verschiebt, welchen von der Norm abseitigen Raum es einnimmt, wenn es durch den gedanklich-emotionalen Streß nicht mehr fähig ist, der Seele den nötigen Aufenthalt zu gewährleisten. 

Genaugenommen verschiebt sich auch nicht das Herz, sondern der Seelengeist als Träger des Lebens kommt mithin in eine andere Position, und so, wie sich die neue Stellung der Seele für eine gewisse Zeit dann effektuiert2, so werden auch die Ängste und die Furcht aus diesen Organteilen, die die Verbindung zum Herzen gelockert haben, empfunden. Die Seele ist ins Tierische abgeglitten und hat den Geist der Seele mitgerissen, der darüber zu Tode erschrickt und sich dann auch für eine gewisse Zeit dem Herzen gegenüber verschließt. Und da der Geist der Seele dichtgemacht hat, so empfindet der Mensch denn auch schon die bestimmte Lebenssituation als bedrohlich, weil nicht mehr durch den Geist vermittelt und getragen, und das bezeichne Ich mit dem Zurückfallen in das Tierhafte, wohingegen bei der geistigen Wiedergeburt genau das Gegenteil geschieht. Denn dort werden alle möglichen Stellungen und Aufenthaltsorte des Geistes in der Seele bzw der Seele im Körper nicht mehr bedrohlich, sondern gesegnet sein, und alldort bleibt die Seele in der Liebe, da sie Meinen Geist in sich verspürt. 

Freilich ist das körperliche Herz in seiner Funktion als Blutverteiler ebenfalls irritiert, denn alle Emotionen, alle Liebe und Nächstenliebe geht vom Seelenherz, dem Geistherz aus und zieht die Funktion des körperlichen Herzes mit sich, und daraus ergibt sich für das Körperherz dann die entsprechende Fehlfunktion - je nach Maßgabe der verlustig gegangenen geistigen Qualitäten. Wenn also die Urzentralsonne des geistigen Herzens durch einen irgendwie gedankenverlorenen Menschen aus dem Tritt kommt, so werden wohl auch die entsprechenden Mittelsonnen usw da eine gewisse logische Reaktion zu verzeichnen haben, und diese Mittelsonnen bezeichnen dann räumlich auch das Gebiet der betreffenden Organe. Doch hängt die Intensität des Taktgefühls dieser Urzentralsonne des Herzens alleine vom Maß der Liebe ab, denn das Herz ist ein höchst moralisches Gebilde und besitzt damit weitaus mehr Leben als die übrigen Leibesteile, und dieses Leben des geistigen Herzens geht direkt in die Augen und von daher nach außen weiter. In der Liebe und Nächstenliebe ist das Herz erfüllt, und die Lunge bleibt frei und hebt und senkt sich im sanften Rhythmus dieser Liebe - auch gegenüber dem Nächsten, doch kann das höchst moralische Herz nicht auf die auf den 10 Geboten aufgebaute, ihm eingeschriebene Moral, respektive auf die zwei Liebesgebote von Mir zurückgreifen und erlebt solch ein Mensch in der Auseinandersetzung nach außen dort einen starken Konflikt, so ist die Beklemmung im Kreislauf des Lebens schon gegeben, und das Herz gerät aus dem göttlichen Liebestakt, und die Lunge als nächstfolgendes Organ wird dies folgerichtig dem Nächsten anzeigen. 

Die Zahl 666 - auf das Tier bezogen - bedeutet dann auch schon das Ende der Liebesgewalt des Herzens, denn die Urzentralsonne ist der Macht der Liebe verlustig gegangen, da die Lust als solche sich über die Gottesfurcht erhoben hat. Alle die Organe des Körpers streiten nun gegeneinander, und die Herrschaft hat allein der Verstand, der nun diese lieblosen Organteile mit seiner Art der gedanklichen kalten Prozesse erobern will. Und wie sich das auf der Basis der menschlichen Gestalt im Großen zeigt, seht ihr ja gegenwärtig, wenn ihr aus eurem Seelenbefinden nach außen schaut und dort den amerikanisierten Verstand dabei ertappt, wie er die Welt in seine wirtschaftspolitische Einflußsphäre zwingt und dabei auch das deutsche Herz nach Lust und Laune knebelt. Allein, dieses Herz hat ja auch die geistig-moralische Funktion weitgehend aufgegeben und ist ja mehr der Weltmeister im Anhäufen und dem Verteilen von Materie und steht somit als Knecht im Dienst des Körpers, wo es doch genau andersherum sein sollte. 

Nun sind für euch allerdings die Fesseln des luziferischen Verstandes zerrissen, und die Zahl des Tieres ist nicht mehr, denn Ich will euch zu Köln3 Mein Zeichen ins Herz brennen, da gerade ihr durch die Vergebung gegenüber den Euren, die da noch mehr das Tierhafte repräsentiert haben, freigeworden seid. Euer Atem sei nun wieder frei, und Köln steht nun auch für das neue moralische Herz in euch, steht für die neue Kolonie aus Meinem Herzen in das eurige verpflanzt, damit ihr über die Abfolge der Juden, der Römer, der Germanen bis in diese Zeit die Auferstehung Meines Geistfunkens in euch bis zur Vollreife erlebt und dann ein jedwedes Meiner Kindlein mit dem kölschen4 Geist getauft und - allwo es später steht, allwo es dann wirkt - auch eine neue Kolonie des Geistes bilden kann. 

Ich habe den Heiden vor 2000 Jahren das Licht Meiner Liebe versprochen und es euch durch Paulus und andere gebracht, und nun kann und wird dies weltweit durch ein Strahlen und Widerstrahlen in alle Richtungen verteilt. Ihr seid westlich von Mir, denn Ich bin der große Ost, der dem „großen Hund” (Sirius) die Bahn bricht, und ihr seid allseitig vom Wasser der Demut umgeben. Zu Köln steht das alte Kreuz aus der Zeit der Römer, allwo Ich Meinem Körper nach noch immer gekreuzigt bin, doch in euch, Meinen Kindern, will Ich auferstehen! So lasset das Tier in euch ruhen und lasset den Verstand des Tieres ruhen. So laßt die erste 6 los und auch die zweite 6 los, und die dritte 6 will Ich euch segnen, denn nur aus dieser erstehe Ich in euch, nicht aus dem Körper noch aus der Seele, sondern nur durch den Geist. Zwei Drittel werden hinweggefegt, und es fasse dies, wer es zu fassen versteht. 

Amen. Das sagt euch euer Gottkönig und Führer Jesus, - Amen. 

*~*~*

1 Atmung (med.) 
2 wirksam wird 
3 Familientreffen vom 16. bis 18. März 2007 
4 (Dialekt) kölnisch 

 

 


Gehirn/Magen/Darm


Wo lebt die Selbstsucht ?
Knecht - Mittwoch, 18. Januar 2006

1 Wo bin Ich zu finden, liebe Kinder? Sagte Ich doch, Ich sei im Herzen, dort im stillen Kämmerlein, abseits dieser Welt und ihrer Geräusche, ihrer Hektik zu finden und man müsse, um zu Mir zu gelangen, durch das kleine Türchen der Demut hindurch, es müsse der Verstand hinab ins Herz sich beugen - dorthin, wo Ich lebe. Wo lebt die Eigenliebe, wo lebt eure Selbstsucht, jene Untugenden, die sich aus der Verkehrung Meiner göttlichen Eigenschaften bilden, als da ist vor allem jener Rest, den Ich jüngst mit den drei goldenen Haaren des Teufels bezeichnet habe. Der Geiz, die Habsucht, Angst, Zweifel, Sorge, Hochmut, Herrschsucht, Neid, Eifersucht, Unmäßigkeiten jeder Art - ja, alles das bezeichnen diese letzten drei Haare und sind andererseits auch als Eigensucht bekannt. Wo lebt in euch die Sucht, von woher stammt sie?

2 Und auch ihr seid gebildet aus dreierlei: dem Leib, der Seele und dem Geist, und eine Dreiheit findet ihr in der körperlichen Hülle, den Eingeweiden mitsamt dem Gehirn sowie dem Skelett wieder. Und diese drei Haare kann man auch darin ersehen, daß im Stammhirn der Urtrieb zum Leben aus dem Tierischen noch liegt, im Kleinhirn schon der Weg, die Bewegungen, die Entwicklung zum Menschen hin und im Großhirn der Mensch sodann sich als Mensch zeigt, jedoch nur, wenn alle drei Prinzipien aus der Kammer des Herzens - durch Meine Liebe geeint - befeuert werden. Auch das kann man bezeichnen als die Suche nach Mir und der Mensch, der sich aufmacht, zu Mir zu finden, der wird dann an sich selbst dieser Teufelshaare entblößt werden. In einem weiteren Stadium soll er mit Mir schreiten und ist ihm auch weitgehend bewußt, was das Tierische in ihm noch ausmacht. So versucht Mein Kind dann alles, um sich selbst die letzten Haare herauszureißen. Allein durch die Liebe zu Mir wird es diesen Zustand überwinden.

3 Wo lebt die Selbstsucht? Bleiben wir bei dieser Dreiteilung, so ist zuerst zu bemerken, daß die rein körperlichen Funktionen, das Organische an sich durch das Gehirn gesteuert wird, jenen drei Teilen, die Ich oben bezeichnet habe und daß sich erst dann, wenn die Einigung durch Meine Liebe geschieht, im Großhirn jener göttliche Impuls - aus dem Herzen kommend - der Gesamtheit dieses Menschen mitteilen kann und - all die biologischen Funktionen veredelnd - der Mensch dann erst zum Gottmenschen erhoben wird. Vorher bleibt solch ein Mensch nur der besagte Tiermensch, ist er Resultat des Zusammenspiels der organischen Bestandteile, gesteuert vom Hirn, um dem Menschen das Leben zu ermöglichen. Alle die Erlebnisse eines Menschen auf dem Wege zu Mir bedeuten, daß die Wahrnehmungsfähigkeit, die geistige Durchdringung, die Steuerung der Sinne mehr und mehr durch Meine Liebe geschieht und die Regungen dieses Menschen immer menschlicher werden, das Antlitz sich der Liebe öffnet und liebestrahlend die Menschen anlächelt, die vormalige Verschlossenheit, das unberührte Gesicht, die Maskerade des Gegners aufgebrochen und zum Menschen hin gewandelt wird.

4 So lebt die Selbstsucht in den Organen, die - jedes für sich - auf seine Arbeit bedacht ist und erst, wenn die Liebe zu Mir und die Nächstenliebe solch einen Menschen wandelt und ihn in die Seele verwoben wird, erst dann ist das Zusammenspiel der körperlichen Funktionen über dieses bloße mechanische Zusammenwirken hinaus auf eine göttliche Grundlage gestellt, und das eigentliche Leben der Seele beginnt durch den Geist in ihr. Die Habsucht als Trieb des bloßen Überlebenwollens ist die Art und Weise, wie der Mensch - um Nahrung bedacht - sich diese einverleibt, sei es materielle Nahrung oder seien es geistige Inhalte. Entspricht der Magen der Schatzkammer des Leibes und wird solch ein Mensch wie ein Polyp versuchen, sich alles einzuverleiben, so entspricht das Gedächtnis dem Magen der Seele, dem Orte, an welchem geistige Inhalte gelagert werden, und die Verdauung von Inhalten materieller als auch geistiger Art resultiert aus der Fähigkeit der Liebe, aufzunehmen und abzugeben, ist Eigenschaft des gelebten Wortes. Ohne Kenntnis der Liebe wird der Kampf der Organe untereinander sich wie die verschiedenen Kontinente untereinander bekriegen, bis sich letztlich das Gehirn gegenüber all den anderen durchsetzt und dem Herzen seine nächstenliebenden Funktionen raubt, wie es die letzten Jahrhunderte bis in die Gegenwart der Fall ist. Dann lebt die Selbstsucht vor allem im Gehirn, dem Großhirn und dominiert über dessen Vorstellungen alle organischen Funktionen. Wer Augen hat zu sehen, der wird dies durchaus im gegenwärtigen materiellen Versorgungssystem erkennen können, welches aus Amerika zu Europa und letztlich bis ins Herz herübergeschwappt ist.

5 Es findet sich die Dreiheit des Körpers auch im Gehirn wieder, dem Hauptsitz der Seele. Sowie diese Seele noch sehr in der Selbstsucht lebt, der Eigenliebe und dem Eigengut, so werden die körperlichen und seelischen Prozesse unter diesen Bedingungen gesteuert und die Welt nach außen dahingehend unterteilt, was ihr nützt und was ihr schadet. Von Meiner Liebe schaut da herzlich wenig heraus. Mag auch ein Mensch auf dem Wege zu Mir um Mein Leben wissen, mag Meinen Tod und die Auferstehung annehmen, so wird durch das Kopfleben eines Menschen, welches die Seele im Gehirn fixiert, er nicht in der Lage sein, sich Meine eigentlichen Lebenskräfte zu erringen, und die Selbstsüchte werden dadurch nicht geringer, sie werden nur durch den Akt der ständigen Demut, des Weges vom Verstand bis hin zum Herzen weniger. Ich weise immer wieder darauf hin, daß Mein Leben im Herzen sich zeigt, daß Ich dort zu finden bin und daß alle Verstandeserwägungen, alle Gedächtnisleistungen und alle Weltklugheit es nicht vermögen, Mein Leben zu ersetzen, die Gnadengaben Meines Geistes sich nutzbar zu machen. Darum gebet Obacht, ob ihr es eurer Seele ermöglicht durch die ständige Hinwendung und Konzentration auf euer Herz, daß Ich Mich Selbst eurer Seele annehme, sie führe und leite und daß dies nicht nur wieder Verstandesklugheiten sind, nicht das letzte Haar des Teufels ist, der sich unerkannt als Herrscher der Seele gebärdet, obwohl solch ein Mensch bereit ist - Mir, seinem Vater, alles anheimzugeben. Doch über diesen Akt der Bereitschaft hinaus muß Mein Kind bestrebt sein, dies auch in die Tat umsetzen zu wollen, nicht nur Hörer Meines Wortes, sondern eifriger Täter desselben zu sein.

6 Solange eure Seele an ihren Verstand im Großhirn sich klammert, solange sie nicht gewillt ist, durch den Prozeß der Ablöse von sich selbst in das Herz zu kommen - dorthin, wo Meine Liebe alle Menschen zu Brüdern und Schwestern verbindet, so lange wird das Ich der Seele sich nur als Ego betrachten und bestrebt sein - auch durch die Gaben Meines Geistes - aufzublähen, um dem Teufel in sich noch mehr Haare zu verschaffen oder ihm eine künstliche Perücke zu geben. Ich lebe das Leben aller und nicht nur ein einziges Leben und so ist auch das Herz gestaltet, daß es ja auch im Dienste aller tätig ist, sich regt, ackert, sich müht und plagt, und darum sind Meine Herzenskinder auch an dieser Tätigkeit des sich Abplagens, des sich Aufopferns für andere zu erkennen und das sind schon die allerbesten Voraussetzungen, daß die Seele ihren Sitz im Hinterhaupt verläßt und sich mehr mit dem Herzen verbindet. Achtet darauf, daß ihr - bei welchen Vorhaben auch immer - im Herzen selbst angesprochen seid und daß dies nicht nur Erwägungen des Eigenguten sind, weder Regungen aus der Triebsphäre des Urhirns 1 noch Erwägungen aus dem Kleinhirn noch Anerkennung, Lob, Ruhm, Ehre aus dem eigentlichen Menschsein, denn erst aus dem Herzen heraus werden alle diese Regungen verwandelt und wird sich ein neues Leben zeigen. Solch ein Mensch, in welchem Ich lebe, bräuchte schon gar nicht diese Gehirnteile, um zu funktionieren, denn Mein Geist würde ihm sodann alles eingeben und alles Fehlende ersetzen.

7 Neid und Eifersucht, das Besserwissen daraus, die List der Schlange, ihre Klugheit, auch das lebt in den Eingeweiden, vorzüglich im Darmtrakt, und dieser ist nicht zufällig wie eine Schlange gewunden. Durch Swedenborg könnet ihr wissen, daß sich die Krankheiten aus dem Einfluß der Hölle ergeben, daß gerade die inneren Organe durch völlig abstruse Vorstellungen des Menschen überreizt und damit krank gemacht werden, daß der Tod im Darm sich zeigt - und wenn sogar ein Krebs sich irgendwo manifestiert, es dann - wie ihr sagt - „höchste Eisenbahn" ist, daß sich solch ein Leben zu Mir kehrt, um sich Meinem Liebes- und Gnadenleben zu öffnen, um durch Vergebung die nötige Ruhe zu erlangen, da die Erlösung der Leiden nur durch den seelischen Ablöseprozeß vom alten Ich geschieht und so noch das Leben Meiner Liebe garantiert, die Auferstehung Meines Lebens sich noch auf Erden zeigt, damit endlich ein Leben beginnt abseits der festzementierten Ichstruktur. Meine Kindlein sollen weder aus dem Urtrieb des Körpers leben, nicht aus der Bewegung des Körperlichen, nicht aus dem Sport oder der Arbeit als rein mechanischem Akt heraus, sollen nicht den Kampf ums Überleben führen, sollen auch nicht durch Nervenüberreizung gesteuert werden, nicht nach Lob, Ruhm, Anerkennung trachten, was zwar dem entwickelten Teil des Menschen, dem Großhirn entspricht, aber noch immer als Anteil aus dem Tierischen sich rekrutiert, während alleine der göttliche Funken im Herzen es vermag, diesen Menschen als die alte Erde zu verwandeln, und erst dann ist solch ein Mensch unabhängig von diesen biologisch mechanischen Konstellationen, und erst dann vermag sich auch der Körper zu wandeln, nimmt mehr und mehr Seelenstoff in sich auf, anstatt daß die Seele wieder in den Körper zurückmaterialisiert.

8 Die Sinnlichkeit des Menschen, jener Teil der Schlange, mit welcher sie alles berührt und begeifert, befindet sich ebenfalls in der Leibesmitte auch Meiner Kinder. Und so diese Mitte dem Gottmenschen in sich unterstellt wird, so wird auch dieses Lebensprinzip der Habsucht, des sich Einverleiben-wollens, des Machtgefühls absterben und der neue Mensch beginnt sich zu zeigen und alle Gedanken und Gefühle dieses Menschenkindes, das noch dem Tierischen verhaftet war, werden sich sodann - ins Gottesbild verwandelt - erheben. Achtet darauf, wo in euch die Selbstsüchte noch leben! Ich wies darauf hin, daß es mehr die inneren Organe seien und auch das Rauchen als äußere Gewohnheit zeigt noch an, daß der geistige Himmel in diesem Menschen noch nicht entfaltet ist, der natürliche Mensch noch immer dem Mißbrauch huldigt. Und auch diese Dreiheit besteht, daß die natürliche Sphäre des Menschen von den Füßen bis hin zu den Knien sich zeigt, die geistige Sphäre von den Knien bis zur Brust und die himmlische sich im Haupte befindet. Doch bei dieser himmlischen Sphäre müsset ihr Obacht geben, denn dieses Haupt ist nicht euer Haupt, welches ihr ja gerade abgeben sollet, sondern Mein Haupt, Mein Herzensleben ist damit gemeint - und erst, wenn in eurem Haupte sich Mein Leben zeigt, ist vom himmlischen Reiche zu sprechen. Alles andere entspräche nur dem Bilde des Menschen und nicht dem Bilde des Gottmenschen. So gibt es bei allem, was ihr tuet, was euch umgibt und was euch ausmacht diese Dreiheit, die wiederum auch als Vater, Sohn und heiliger Geist bezeichnet werden kann, wobei der Vater immer bestrebt ist, den verlorenen Sohn zu sich zu ziehen, daß der Sohn sein Haupt vor der Liebe des Vaters freiwillig beugt, um sich dadurch als Gotteskind zu erkennen. Und die Anteile aus dem Urreich der ungefallenen Schöpfung zeigen sich alleine im Herzen, während die gefallene Schöpfung den Weg über sämtliche Organe zurückzulegen hat und eine Schlange als reines Kopftier dann anzeigt, daß dieser Teil - in den Eingeweiden des Menschen festgefügt - ihren durchaus berechtigten Platz hat, denn der Mensch soll an sich die Ursünde überwinden, soll Neid, Eifersucht, Geiz, Habgier, Hochmut usw überwinden. Und dies tut er, so er sich an Mich hält.

9 Und so schauet aus diesem Hintergrunde auf das sich heute euch zeigende Bild der Gesellschaft, und ihr werdet die Sinnlichkeit der Schlange allemal erkennen können, und ihr werdet auch die Kröten des Geizes erkennen können, auch die Habsucht und in den Sorgenlasten so manch kleineres oder größeres Nagetier, das euch die Behälter des geistigen Lebens in eurer Kemenate entleeren will. Doch mit diesem Erkennen alleine ist es nicht getan, sondern einzig aus eurem Herzen heraus erhaltet ihr die Kraft, aus diesen Erkenntnissen lebensfähige Wahrheit zu gebären, um mit ihr sodann den Gottmenschen zu beleben, nämlich Mich in euch. Beachtet, daß diese Worte - euch geschenkt - noch immer ein wenig unter der Schwerfälligkeit der Seele Meines Knechtes leiden und daß ihr - alle noch sehr dieser irdischen Materie verhaftet - auch selbst noch diesen Hang zur Schwere besitzet, denn Mein Geist ist leicht und frei und möchte euch klar und inniglich erfassen und möchte in euch eigenständig leben, als Wort in euch erstehen. Doch das benötigt noch ein wenig Zeit, und darum zeige Ich Mich den Meinen noch auf diesem Wege, in dieser Wahrheit in ihrem Leben - und so haltet durch, Meine Kinder, diesen Heimführungsprozeß zu Mir, der deshalb etwas länger dauert, als es euch lieb ist, weil ihr nicht allein heimgeholt werdet, sondern durch euch noch viele Meiner Kindlein.

10 Und darum müsset ihr selbst gediegenstes Gold aus Mir heraus werden und müsset auch dem Teufel entsagen und die Schmerzen, die geschehen, wenn die Teufelshaare herausgerissen werden, diese Schmerzen sind das Zeichen eurer göttlichen Abkunft, sind das Merkmal eurer Liebe zu Mir. Und so lebet gerne dieses Reich der Schmerzen, der gewaltsamen Abwendung vom Reich der Dunkelheit, denn ihr wisset ja, daß eine noch so geschmeidige Sinnlichkeit die Schmerzen bis ins Unerträgliche und beinahe Ewige zu verlängern vermag. Seid darum gewaltbereit gegenüber euch selbst, doch niemals gewaltbereit gegenüber dem Nächsten und verstehet alle Gewalt - euch zugefügt - als dankbare Geschenke der Mitmenschen, die euch anzeigen, wie weit ihr dem Reich des Gegners enthoben seid, wie weit die Sinnlichkeiten schon durch Mich in euch überwunden sind. - So habt ihr Grund zur Freude - jetzt und allezeit und insbesondere, wenn ihr den irdischen Leib ableget, um gänzlich in Meinem Reiche zu leben. Amen. Euer Vater Jesus, - Amen.

*~*~*
1 Stammhirns

 



 

 


Zuletzt Aktualisiert am: 17.09.2009 Home