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Kundgaben
zum Thema:
Folget
MIR nach!
"Da sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Will mir jemand nachfolgen,
der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich
und folge
Mir." Mt 16,24
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"Das reine Wort ist ein Licht in
und für sich und benötigt keines Zeichens zum Zeugnis der Wahrheit in
sich, weil es selbst eben das größte Zeichen aller Zeichen und das höchste
Wunder aller Wunder ist." [GEJ VIII, 154, 4]
"So du aber
durch die Liebe zur wahren Weisheit gelangen willst, wahrlich, da muß
zuvor alle Anklage über deine Brüder aus deinem Herzen weichen, und
mit ihr alle Gedankenweisheit! So das nicht erfolgen wird, wirst du
immer also im Finstern herumtraben, daß du nicht einmal wirst zu
unterscheiden vermögen, ob du einen Menschen vor dir hast oder einen
allmächtigen Gott... Vergib deinen Brüdern, wenn sie auch noch so arg
an dir gehandelt hätten, so werde auch ich dir deine Torheit vergeben
und dich heilen zum ewigen Leben". [J. Lorber, Haushaltung Gottes,
Bd. 1, Kap. 174, 11]
"Die
Wahrheit festhaltend in Liebe, lasst uns in allem heranwachsen zu ihm
hin, der das Haupt ist, der Christus" [Eph.
4, 15]
In Christus wohnt die ganze Fülle der
Gottheit .[Kolosser 2,9] |
Warum ist die
Selbstverleugnung unabdingbar, wenn ich Jesus Christus nachfolgen will? Ich könnte viele Beispiele einfügen; wir wissen es ja; Jesus lebte vor, was ein Jeder Seiner Nachfolger ebenfalls anstreben sollte, sofern er wahrhaft Jesus Nachfolger sein möchte. Aber der Wille ist frei und der Weg zur Umkehr steht jedem; jeder Zeit offen,
um in die entgegengestreckten Arme Jesus, heimzukehren. Also ist es mehr als gut, sich an Jesus
Christus unseren Heiland und Erlöser und einigen Gott; zu orientieren als
allein nur an Menschen, die immer irgendwie enttäuschen können, die ja auch nur eine Brücke zu Ihm bilden können. Diese Brücke zu überqueren, muss und
kann man allerdings nur allein. Um es zu verdeutlichen einige Worte zu diesem
Thema:
Noch ein Wink über Reinkarnation und Seelen von Oben
Am Geburtstag der N.N. 19.September 1894 (aus dem Buch "Die Wahrheit über Spiritismus" 1895, Bietigheim)
Mein liebes Kind, hast du Mich gleich allezeit in deinem Herzen, wo Ich stets gegenwärtig bin, wenn du Meiner Kraft bedarfst, und Mich anrufest im Gebet täglich, so will Ich dennoch in Meiner Liebe dir erscheinen durch das Wort Meines Mundes, und dir segnen den Tag deiner äußeren Geburt ins Fleisch. - Siehe, du trägst dich oft im Stillen: bin ich wohl eine Seele von Unten oder von Oben? und wenn letzteres der Fall? bin ich da nicht ein Sonnenkind? weil Du, o Vater, mich zu Dienen für Deine Kinder erwählt hast.
Da sage Ich: Du bist zwar eine Seele von Oben, aber kein Sonnenkind, sondern ein aus dieser Erde in eine andere Planeten-Welt versetzter Geist, welcher es noch nicht zur Kindschaft Gottes gebracht hat, und darum die Erdenprobe noch einmal bestehen will, und zwar in möglichst größter Niedrigkeit, die auch Ich einst selber erwählte; denn als Ich die Erdenprobe
durchmachte*, wurde Ich Alles Knecht und Diener. Ich betrat die unterste Stufe, m von ihr aus die Höchste zu erreichen. Ich fing da an, wo Jeder, der das wahre Ziel erreichen will, anfangen muss, nämlich Unten. Sei er nun Herr oder Knecht, ein König oder ein Bettler, muss er die unterste Stufe betreten, d.h. er muss lernen sich selbst überwinden, den eigenen Willen dem Willen eines Höheren, Mächtigeren unterordnen, und dem entsagen, was das eigene Herz, der ungebrochene Wille erstrebt!
Wer den Weg der Selbstverleugnung, der Demütigung, ja der Kreuzigung des eigenen Fleisches zu umgehen sucht, der wird in alle Ewigkeit nicht zur wahren Kindschaft Gottes gelangen, und ob es ihm vergönnt wäre, zum hundertsten Male auf dieser Erde seine Kunst zu versuchen, auf einem andern Weg, als den Ich euch vorgewandelt
bin*, sein Ziel zu erreichen, so wird er doch am Ende noch sich zu dem
entschließen müssen, was ihm ehedem verhaßt war, um Dort anzukommen, von wo ihr einst Alle
ausgegangen seid. Verstehst du nun, Mein Kind, warum zu dienen du erwählt bist? - weil anders du Mein Kind nicht werden könntest! Du bist im Grunde deines Herzens geneigt, zu herrschen und zu befehlen, darum sollst du lernen, dein eigen Herz besiegen, und durchs Dienen gehorchen lernen.
Ich stelle ein Jedes, das sich Mir voll und ganz übergibt, und nur den Einen Wunsch hegt, als Mein Kind einst
selig zu sein, in solche Verhältnisse, das es zum Ziele gelangt. Darum freuet euch Alle und jauchzet, Mir angehören ist mehr wert, denn alle Schätze dieser Welt. Erhebet euch mit Freuden in euer manchmal hartes Los, es gilt
die Seligkeit zu erwerben, den Himmel einzunehmen, und dieses ist der Mühe und des Schweißes wert. All dieses soll euch nur geben eine gewisse Hoffnung des ewigen Lebens, und dir Mein Kind soll es zeigen, dass du mit Mir wandelst den Weg zum Leben, und dass Ich dir Kraft und Stärke verleihe, einzugehen in die Herrlichkeit deines Vaters. Damit segnet dich heute dein treuer Vater. Amen!
*~*~*
* Anmerkung von mir: Zitate aus Jugend Jesus
{jl.kjug.298,17-18}
17] Seine Seele war gleich wie die eines jeden Menschen und war mit um so mehr Schwächen behaftet, weil der allmächtigste Gottgeist Sich Selbst in die gewaltigsten Bande legen
mußte, um in Seiner Seele gehalten werden zu können.
18] Also mußte die Seele Jesu auch die größten Versuchungen, sich selbst verleugnend, bestehen, um ihrem Gottgeiste die Bande abzunehmen, sich damit zu stärken für die endloseste Freiheit des Geistes aller Geister, und also völlig eins zu werden mit Ihm.
{jl.kjug.299,02-18}
02] Er fühlte in Sich fortwährend auf das Lebendigste die allmächtige Gottheit; Er wußte es in Seiner Seele, daß alles, was die
Unendlichkeit faßt, Seinem leisesten Winke untertan ist und ewig sein muß.
03] Dazu aber hatte Er den größten Drang in Seiner Seele, zu herrschen über alles.
04] Stolz, Herrschlust, vollste Freiheit, Sinn fürs Wohlleben, Weiberlust und dergleichen mehr, also auch Zorn waren die Hauptschwächen Seiner Seele.
05] Aber Er kämpfte aus dem Willen der Seele gegen alle diese gar mächtigsten, tödlichsten Triebfedern Seiner Seele.
06] Den Stolz demütigte Er durch die Armut; aber welch ein hartes Mittel war das für Den, dem alles zugehörte, und Er aber dennoch nichts 'Mein' nennen durfte!
07] Die Herrschlust bändigte Er durch die Untertänigkeit und durch den willigsten Gehorsam zu denen, die wie alle Menschen gegen Ihn wie gar nichts waren.
08] Seine ewige, allerhöchste Freiheit bestürmte Er eben damit, daß Er Sich, wenn schon endlos schwer, den Menschen wie ein sklavischer Knecht zu den niedrigsten Arbeiten
gefangengab.
09] Den stärksten Hang zum Wohlleben bekämpfte Er durch gar oftmaliges Fasten - aus Not, und auch aus dem freien Willen Seiner Seele.
10] Die Weiberlust bekämpfte Er durch nicht selten schwere Arbeit, durch magere Kost, durch Gebet und durch den Umgang mit weisen Männern.
11] Ja, in diesem Punkte hatte Er ungemein viel auszustehen, indem Sein Äußeres und der Ton Seiner Rede von höchst einnehmender Art waren,
12] aus welchem Grunde die fünf überaus schönen Cyrenius'schen Mädchen in Ihn durch die Bank sterbensverliebt waren und untereinander wetteiferten, Ihm am besten zu gefallen.
13] Ihm gefiel solche Liebe wohl; aber dennoch mußte Er allezeit zu jeder sagen:
»Noli me tangere!« (Rühr' mich nicht an, laß Mich in Ruhe!)
14] Da Er ferner die Bosheit der Menschen mit einem Blicke durchschaute und sah ihre Hinterlist und Heuchelei, Verschmitztheit und ihre Selbstsucht,
15] so ist es auch begreiflich, daß Er sehr erregbar war und konnte leichtlichst beleidigt und erzürnet werden;
16] aber da mäßigte Er Sein göttliches Gemüt durch Seine Liebe und darauf erfolgte Erbarmung.
17] Und also übte Er Sein Leben durch lauter schwerste Selbstverleugnungen, um dadurch die zerrüttete ewige Ordnung wiederherzustellen.
18] Aus dem aber läßt sich leicht ersehen, wie Jesus als Mensch die achtzehn Jahre unter beständigen harten Versuchungen und Bekämpfungen derselben zubrachte. -
{jl.kjug.298,04-09}
04] Um das richtig zu fassen, muß man Jesu nicht abgeschlossen als den alleinigen Gott ansehen;
05] sondern man muß sich Ihn als einen Menschen darstellen, in dem die alleinige ewige Gottheit Sich geradeso als untätig scheinend einkerkerte wie da in eines jeden Menschen Wesen der Geist (als der göttliche Funke im Menschen) eingekerkert ist.
06] Was aber ein jeder Mensch nach göttlicher Ordnung tun muß, um seinen Geist frei zu machen in sich,
07] das mußte auch der Mensch Jesus ganz vollernstlich tun, um das Gottwesen in ihm frei zu machen, auf daß er eins würde in Ihm.
08] Es muß aber jeder Mensch gewisse Schwächen in sich tragen, die da die gewöhnlichen Fesseln des Geistes sind, durch die er wie in einer festen Hülse eingeschlossen ist.
09] Die Fesseln aber können erst dann zersprengt werden, wenn die mit dem Fleische vermengte Seele sich durch die gerechte Selbstverleugnung also gestärkt hat, daß sie fest genug ist, den freien Geist zu fassen und zu halten. Zitat Ende.
Um den Kern der Fleischesliebe und Fleischeslust zu erfassen; ich persönlich verwende dafür gerne die Pseudonyme; Keusch oder Unkeusch, aber um zu erfahren, was genau man darunter versteht, dazu möchte ich euch ein Auszug aus: Geistige Sonne 2 Kapitel 80, Vers. 15-18 wiedergeben:
Zitat: "Damit uns aber die Sache völlig klar wird, müssen wir uns auch mit dem Begriffe "Unkeuschheit" näher vertraut machen.
Was ist Keuschheit und was ist Unkeuschheit?
Keuschheit
ist derjenige Gemütszustand des Menschen, in welchem er aller Selbstsucht ledig ist, oder in dem er rein ist von allen Makeln der Eigenliebe.
Unkeuschheit
ist derjenige Gemütszustand, in welchem der Mensch nur sich selbst berücksichtigt, für sich selbst handelt und seines Nebenmenschen, besonders in Berücksichtigung des Weibes, gänzlich
vergißt. Die Selbstsucht aber ist nirgends schmählicher, als wie gerade bei dem Akte, wo es sich um die Fortzeugung eines Menschen handelt.
Warum denn?
Die Ursache liegt am Tage. Wie der Grund, wie der Same, so auch wird die Frucht. Ist göttliche Liebe, also die Keuschheit der Same, so wird auch eine göttliche Frucht zum Vorschein kommen; ist aber Eigenliebe, Selbst- und Genußsucht, also der unkeusche Zustand des Gemütes der Same, welch eine Frucht wird da
hervorgehen?" Zitat Ende.
Jesus in Mt 7,20: "Darum an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen."
"Irret euch nicht! Gott lässt
sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten." [Galater
6,7]
VOM LASTEN TRAGEN
Johanna Hentzschel
- 3. Nov. 1962 „Die freiwilligen Kreuzträger Gottes“
Vorwort: Johannesevangelium, Kap. 8, Vers 30-47
Großes Evangelium Johannes, Bd. 4, Kap. 35
1 Mein Friede sei mit euch! Ich, euer Vater, umfange euch in großer, barmherziger Liebe. Ich rede wieder zu eurem Herzen. Ich möchte euch erfüllen mit Meiner Liebeweisheit; immer mehr einführen in Mein geistiges Reich. Ihr werdet jetzt zubereitet für eure kommenden Aufgaben, ihr sollt vorbereitet sein für Meine baldige Wiederkunft. Meine Söhne und Töchter: Öffnet Mir eure Herzen.
2 Ich, Jesus Christus, habe alle Menschen, alle Wesen lieb. Ich Liebe euch und Ich Liebe die Kinder der Welt. Ich Liebe auch die tief gefallenen Wesen, welche durch eigene Schuld sich in einem höllischen Zustand befinden. Meine Vaterliebe geht allen nach.
3 Zu euch, die ihr von oben seid, sage Ich: Euch fällt es leicht an Mich zu glauben, Meinen Namen zu bekennen, Mich zu lieben. Ihr stammt doch aus Mir, aus Meinem Vaterherzen. Aber für die Kinder dieser Welt ist es schwer an Mich zu glauben und Mich zu erkennen, weil sie von unten sind. Ich Liebe alle Menschen. Ihr, die ihr von oben seid, sollt allezeit geöffnet sein für Mein Licht Der Liebe und der Weisheit und vor den Kindern der Welt im Lichte wandeln. Das heißt: Ihnen ein Vorbild sein in der Tat, Meine Gebote haltend, denn sie schauen auf euch.
4 Euch fällt es immer noch schwer Meine Wege zu gehen. Wenn ihr Mich wirklich liebt, dürft ihr Meinen Willen erkennen und befolgen. Meinen Willen tun, heißt: lieben.
5 Wahrlich, Ich sage euch: Ihr seid freiwillig auf diese Erde gegangen. Ihr habt Mir einst das Versprechen gegeben mitzutragen am Schöpfungsopfer, damit die Seelen von unten durch euch heraufgeführt werden zum Licht. Es kostet euch große Überwindung, die schweren Lasten, die euch fast erdrücken, geduldig zu tragen. Aber weil ihr nun erkannt habt, daß ihr freiwillig das Liebesopfer auf euch genommen, könnt ihr im Aufblick zu Mir eure Bürde tragen solange Ich es will. Mitträger am Liebesopfer sein zu dürfen ist Gnade.
6 Die einst gefallenen, abgesplitterten Geister Meines Reiches dürft ihr durch euer Lastentragen heimbringen in das einheitliche Reich eures Gottes und Vaters. Selbstverständlich sind eure Lasten schwer zu tragen. Aber Ich lege einem Kinde nicht mehr auf, als es tragen kann. Ich Bin euch vorangegangen.Ich habe den ganzen Lastenausgleich auf Meine Schultern genommen. Wenn ihr aufblickt zu Mir, dann bekommt ihr Kraft zum Tragen. Jeder von euch trägt eine schwere Last. Es kommt aber darauf an, wie ihr die Last tragt. Ob ihr sie in der rechten Erkenntnis, mit Liebe und mit Meiner Weisheit tragt oder ob ihr sie aus eigener Kraft tragen wollt.
7 Ich belehre euch und gebe euch Antwort auf eure Fragen, damit ihr es
wißt, daß ihr Mir einst geschworen habt freiwillig mitzutragen am Schöpfungsopfer und mitzuhelfen das Gefallene heimzubringen. Die Seelen von unten sollen doch auch an der Erlösung teilhaben. Ich Liebe sie, wie Ich euch Liebe, die ihr von oben seid. Ich weiß, wie schwer es für die Seelen von unten ist, den Weg der Erkenntnis zu gehen. Meine erbarmende Liebe findet Wege zu ihrer Rettung.
8 Wenn Ich jetzt das Wort Der Heiligen Schrift anwende: „Wen der Herr lieb hat, den züchtigt Er“, so müßt ihr das recht verstehen. Alle Meine Taten haben die Liebe zum Beweggrund. Es besteht ein Unterschied in der Züchtigung durch Meine Liebe. Denn Meine Liebe birgt auch die Gerechtigkeit in sich. Der Liebesunterschied, den Ich Meinen Kindern und den Kindern der Welt angedeihen lasse, besteht darin, daß die Meinen freiwillig die Lasten tragen, die Ich ihnen auferlege, während die Kinder der Welt die Lasten tragen müssen, da Meine Liebe ihnen zur Last wird. Euch aber gereicht Meine Liebe zum Trost.
9 Die Seelen von unten, welche gegen Meine göttliche Ordnung sich auflehnen, kann Ich nur mit Meiner Liebe züchtigen, weil sie ohne diese nicht zur Erlösung kommen können. Ihr dürft nun erkennen, daß die Seelen von unten der Züchtigung und der Strafe bedürfen, damit sie zu einer Sinnesänderung kommen und solche Wege geführt werden können, die zu ihrem Heile führen.
10 Ihr seid die Lastenträger. Die Seelen von unten sind die
Lastenvermehrer. Sie kommen auf euch zu mit Haß, Verfolgung, Gewalttätigkeiten und mit Verleumdungen, eure
Lastenvermehrer. Ihr aber sollt sie liebend auffangen, tragen und belehren. Vor allem sollt ihr Mein Licht der Liebe und der Weisheit durch euch strahlen lassen, damit ihr euch den Kindern der Welt gegenüber richtig verhaltet. Mein Heiliger Geist läßt euch erkennen, daß hinter allem Geschehen, hinter allen Verirrungen, Meine barmherzige Liebe wartet um einzuschreiten.
11 Ich suche das Verlorene und will das Abgefallene wieder aufnehmen. Und ihr habt euch entschlossen Mir nachzufolgen in der schweren Zeit, die vor euch liegt, mitzuarbeiten am Schöpfungs- und Erlösungsplan eures Gottes und Vaters durch
Stillehalten, durch Leiden und Dulden.
12 Somit gereicht euch, - die ihr zum Überwinden bereit seid - Meine Liebe zum Trost. Ihr seid allezeit getröstet. Ihr seid getröstet, wenn ihr noch so viele Lasten tragt, denn ihr erkennt nun, daß ihr einst freiwillig euch bereiterklärt habt, die Lasten zu tragen. Warum klagt ihr jetzt? Ihr klagt über Lasten, Schmerzen und Sorgen. Ich höre oft eure Fragen: Warum, o Herr? Wie lange noch? Meine Kinder, Ich helfe euch! Blickt auf zu Mir, eurem Überwinder. Ich trage die ganze Ausgleichslast auf Meinen Schultern.
13 Ich bin das Licht Welt. Und ihr seid durchlichtet von Meinem Lichte, ihr Meine Lastenträger, ihr Meine Kreuzträger. Das Sehnen eures Herzens wird gestillt, euer Geist wird gesättigt, wenn ihr das schöne Ziel eurer Berufung ins Auge
faßt.
14 Mein Liebelicht erhellt euren Geist, Seele und Leib, daß ihr euch Mir voll und ganz hingeben könnt. Ihr werdet von Mir, eurem Gott und Vater, Tag und Nacht gestärkt, mit Meiner Liebe und Weisheit erfüllt, daß keine Finsternis mehr in euch sein kann. Meiner Liebes-Sonne Gerechtigkeit vertreibt eurer Sünde Dunkelheit. Ich bewahre euch. Ich Liebe euch, die ihr von Mir ausgegangen seid um mitzuhelfen in schwerer Zeit. Deshalb sollte euer Herz sich freuen, wenn ihr Lasten tragt. Ihr solltet loben und danken in der
Gewißheit, daß die Kinder der Welt zur Erlösung kommen durch euer Stillesein. Durch Meine erbarmende Liebe und euer Lastentragen gelangen sie zur Erlösung. Freut euch darüber, Meine Kinder!
15 Wer Mir nachfolgen will, der nehme sein Kreuz auf sich. Werdet stille in der Krankheit, im Kummer, in der Verfolgung. Wenn man euch verleumdet; wenn man euch aus euren guten beruflichen Stellungen herauswirft oder andere bevorzugt. Oder im
Predigtamt: Wenn ein treuer, demütiger Gottesmann beiseite stehen muß, der Meinen Geist besitzt, während ein anderer das Amt bekommt. Da prüfe Ich euch, ob ihr bereit seid die Lasten zu tragen, die Ich will, daß ihr sie tragt. Jetzt, da ihr die Zusammenhänge erkannt habt, kommt ihr zur inneren Freude eures Herzens. Und ihr glaubt Meinem Wort, daß Ich das Schwere von euch nehme, wenn die Stunde dafür gekommen ist.
16 Wer nicht aus Mir geboren ist, vermag nicht zu glauben und selbstlos zu lieben. Wer sich Mir hingegeben hat, wer Mein Eigentum geworden ist, aus dem erstrahlt Meine Liebe und die andern sehen die Früchte des wahren lebendigen Glaubens. Sieht man Mein Licht in euch? Könnt ihr eure Lasten tragen ohne zu klagen? Ist Mein Ebenbild auf eurem Angesicht zu erkennen?
17 Ich lasse euch immer wieder Zeit zur Selbstbesinnung. Aber lauft Mir nicht davon und lauft nicht den Lasten davon. Es würde bittere Tränen geben, wenn ihr einst erkennen
müßtet, was ihr hier versäumt habt.
18 Ich habe euch gezeigt wie ihr die Lasten geduldig tragen könnt: Durch Aufblicken zu Mir. - Durch die Liebe zu Mir. - Durch Glauben und Vertrauen. So ihr ernstlich wollt, könnt ihr die Lasten tragen, denn Ich bin es in euch, der trägt. Fürchtet euch nicht. Glaubt und vertraut.
19 Ihr bleibt dabei in der Demut. Ihr handelt wohl wie aus euch Selbst, aber Ich lenke euch doch unmerklich in die Bahn hinein, die ihr gehen sollt. Durch Meine Liebe in euch könnt ihr den Kindern der Welt ein Vorbild sein. Stille innige Freude sollte jetzt in euch sein, weil ihr
wißt, daß ihr für Mich leiden dürft. Daß ihr für Mich den Weg der Drangsale gehen dürft.
20 Es kommen noch ganz andere Belastungen über euch. Deshalb belehre Ich euch: Was über euch kommt ist tragbar im Aufblick zu Mir. Was über euch kommt, - es war einst euer eigener Wunsch und Wille.
21 Ihr besitzt Kraft und Licht aus Mir. Nicht nur euer Geist, auch eure Seele und euer Leib ist durchdrungen von dem Liebelicht eures Gottes. Meine Lichtherrlichkeit strahlt heller als die Sonne aus euch, Meinen Erlösten.
22 Wenn ihr den Kindern der Welt begegnet, wird dieses Licht sie sanft besiegen. Sie erkennen die Finsternis, in der sie wandeln und erkennen mit Schrecken, daß es doch einen Gott gibt. Und sie fragen euch nach dem wahren, lebendigen Gott. Dann werdet ihr mit Freude bekennen, was Ich auf Golgatha für alle Wesen getan habe, für alle, die Mich und die vollbrachte Erlösung annehmen. . Das ist euer schönster und segensreichster Liebesdienst.
23 Wenn ihr nach eurem Dienst und eurem Lastentragen heimkehrt ins Vaterhaus, sind eure Leiber verklärt, durchlichtet, durchgeistigt und eure Kleider so weiß wie Der Schnee.
24 Meine Söhne und Töchter! Ihr könnt durchhalten in schwerer Zeit, wenn ihr Mich liebt. Ihr könnt durchhalten, weil Meine barmherzige Liebe euch erfüllt. Ihr dürft euch aber nicht von Mir abwenden und einer anderen Stimme Gehör schenken, die sagt: „Man kann nicht überall geben, nicht überall Gutes tun; man kann nicht überall helfen. Meine Kraft und Meine Mittel sind beschränkt, mehr kann Ich nicht!“ Diese Worte sind nicht aus Mir, sind nicht aus Meiner Liebeweisheit.
25 Aus Mir ist immerwährende Kraft, wenn ihr Mir dient, wo Ich euch hinstelle. Doch die Kraft versiegt, wenn ihr nach eurem eigenen Willen dienen wollt. Wenn ihr sprecht: Kraft, wunderbare Kraft, ist in dem Blute des Lammes, - und ihr arbeitet doch aus eurem eigenen Willen, ihr handelt nach eurem eigenen Ich, - dann müßt ihr erkennen, daß eure Kraft ein Ende hat.Wenn ihr aber demütig glaubt und die Herzensgewißheit besitzt: Im Blute des Lammes ist wunderbare Kraft, immerwährende Kraft, und ihr laßt diese Kraft durch euch fließen - (und legt eure Forderungen an Mich, daß Ich euch die Kraft geben soll, beiseite), so wird die Kraft vorhanden sein.
26 Ihr seid manchmal verzagt und traurig, weil ihr krank seid, weil ihr keine Kraft habt und seht die Krankheit als eine Züchtigung, als eine Strafe an. Ich aber sage euch: Krankheit ist keine Strafe für Meine Kinder, die von oben sind. Die Meinen sind Kreuzträger, Lastenträger, aus Liebe. Nicht Ich habe ihnen die Last aufgebürdet, sie haben einst freiwillig sich die schwere Bürde erwählt.
27 Fürchtet euch nicht. Meine barmherzige Liebe sorgt dafür, daß ihr euer Ziel erreicht, daß ihr in der Vollendung mit Mir Eins werdet. Für Meine Lichtkinder ist die Züchtigung keine Strafe, sondern eine Bewahrung vor den Verlockungen der Welt und hat zugleich die heilsame Folge, daß sie Trost finden im Tragen der Liebeslasten.
28 Die Seelen von unten aber finden solange keinen Trost und keinen Sinn in diesem Erdenleben, sie müssen von Meiner Liebe gezüchtigt werden, bis sie den erkennen, welchen sie verleugnen und in ihrem Hochmut nicht gelten lassen.
29 Meine Söhne und Töchter! Ihr dürft nun erkennen in welcher Zeit ihr lebt und warum Strafe und Züchtigung über die Menschheit kommen
muß. Denn der größte Teil der Menschheit lebt in selbstgewählter Finsternis, in der Verachtung des himmlischen Lichtes, ist also von unten. Die Folgen davon sind Kriege, Hartherzigkeit, Gottlosigkeit und Gottferne. Mich, ihren Erlöser, verschmähen sie.
30 Und Ich Liebe sie. Ich Liebe alle, die in ihrem Bewußtsein noch ferne von Mir sind. Ich Liebe die Abtrünnigen und Liebe die Meinen, die sich aus Liebe zu Mir bemühen, Meine Gebote zu halten und Meine Wege zu gehen. Ich, euer Jesus Christus, liebe sie alle.
31 So ihr wollt, geht weiter Den Weg der Demut und des Dienens. Von nun an aber in der Erkenntnis, daß ihr Mir versprochen habt Mir nachzufolgen. Das wird euch Frieden und Kraft geben, liebend eure Lasten zu tragen.
32 Ich durchströme euch mit Meiner Liebe, mit Meiner Weisheit und mit Meiner Kraft. Ihr könnt, so ihr wollt. Ihr kommt zum Ziele, so ihr wollt. Wenn Ich im verklärten Geistleib auf die Erde wiederkomme, sollt ihr euch erkennen als die Überwinder; als die Glieder Meines Leibes; als die Braut, die Ich so herrlich geschmückt habe.
33 Funken der Freude sollen aus eurem Herzen sprühen. Jetzt und hier schon sollt ihr euch darüber freuen, daß ihr lieben dürft. Meine Kinder, könnt ihr alle Menschen, alle Wesen, lieben? Ohne Mich nicht. Aber dadurch, daß ihr Mich in euer Herz aufnehmt, könnt ihr euch untereinander lieben und könnt auch die lieben, die euch Lasten aufbürden. Es ist Mein Wille, daß ihr die Liebe lebt. Liebt euch.
34 Erkennt euch als Kinder eines Vaters, denn ihr wißt, eure Heimat ist im himmlischen Licht. Wenn ihr geduldig die Lasten tragt und dadurch zu Überwindern werdet, dürft ihr heimkehren in euer Vaterhaus, in Mein Göttliches, Himmlisches Reich. Amen.
ÜBER DIE
EHE
Johanna Hentzschel -
8. März 1960
„Von der Nächstenliebe"
1 Friede sei mit euch. Meine Kinder, wer aus Mir geboren ist, in dem lebe Ich. Ich bin Liebe. Ich will in euch sein und bleiben und euch ganz in Meine Liebe umgestalten. Dadurch, daß Ich in euch Wohnung genommen, habt ihr vieles der Welt und ihren Kindern voraus. Es wird sichtbar, daß Ich in euch lebe und Liebe. Schaut doch die Kinder der Welt an, wie sie sich im Grunde genommen nach Liebe sehnen. Es ist kein Geschöpf von Mir geschaffen, welches nicht Liebe in sich empfindet. Nur ist die Liebe der Weltkinder vom Bösen verunreinigt. Ihr aber habt Meine Liebe in euch, ihr öffnet Mir eure Herzen und bittet: „Lieber Vater, erfülle uns mit Deinem Heiligen Geist." Eure Bitte ist recht vor Mir. Darum schenke Ich euch aus Gnade diese Stunden der inneren Verbundenheit von Vater und Kind. Meine Belehrungen fordern von euch die Liebe in die Tat umzusetzen. Wie sagte Ich letzthin zu euch? Ihr sollt nicht in den Acker, in das Ährenfeld der anderen treten. Ihr sollt nicht noch einmal säen, wo schon die Frucht reift. Geht hinaus in die Welt. Geht zu den Kindern, die vom Bösen geplagt werden und sich doch nach erlösender Liebe sehnen. Da sollt ihr euch von Mir gebrauchen lassen. Darum möchte Ich Mein göttliches Leben in euch Leben dürfen, damit Mein Liebe-Licht aus euch strahlt und die Kinder der Welt erwärmt.
2 Ihr seid hier um von Mir gestärkt und neu erfüllt zu werden mit Meinem Geiste der Liebe. Dann sollt ihr euch von Mir führen lassen. Wohin? Zu eurem Nächsten. An die Hecken und an die Zäune. Dort warten hungrige Seelen auf euch. Die Kirchen und Gemeinschaften haben Mich ja. Wie sie Mich haben, das überlaßt Mir . Ihr
wißt, Meine Kinder, es gibt viele Sphären und Stufen, in denen Seelen heranreifen. Wenn nur ein Mensch an Mich glaubt, dann führe Ich ihn von Stufe zu Stufe. Habe Ich euch nicht auch geführt bis zu Meinem Vaterherzen? Ich habe euch erlöst und herausgeliebt, habe euch Frieden und Freude ins Herz gegeben. Nun laßt euch von Mir führen und bringt den Kindern der Welt Meine Liebe. Wer ist denn euer Nächster? Jeder, der Hilfe bedarf. Jeder, der sich in einer inneren oder äußeren Not befindet; jeder, der Liebe braucht, ist euer Nächster.
3 Nun, Meine Kinder, berate Ich euch über die Ehen, weil ihr Mich darüber um Hilfe gebeten habt. Es gibt heute wenig Ehen, welche von Mir geführt und gesegnet sind. Fast alle sind zerrüttet. Warum sende Ich die Unglücklichen zu euch? Warum dürft ihr hineinschauen in die Ehenot dieser Zeit? Weil Ich durch euch den Verlorenen, den Verzweifelten und Verlassenen Meine Liebe, Meine Kraft zukommen lassen will. Da muß aber zuerst euer eigenes Herz rein und demütig sein. Da muß aber zuerst eure eigene Ehe in Meiner göttlichen Ordnung sein.
4 Euer Allernächster ist euer Mann, euer Weib. Schenkt ihr wirklich Meine Liebe? Entschuldigt ihr euch nicht oft mit den Worten: „Ich habe schon alles gegeben, mehr kann Ich nicht. Mein Weib hat alles: Geld, ein schönes Leben, Ich nehme Rücksicht auf sie." O Meine Kinder, das genügt nicht. Was sollt ihr denn noch geben?: Meine Liebe. Meine Liebe schenkt ihr, indem ihr ein herzliches, liebes, gutes Wort gebt. Meine Liebe in euch richtet den Andern auf; sie verbindet die Wunden; sie trägt in Geduld und bereitet immer wieder eine kleine Freude. In der wahren Ehe denkt ein Gotteskind nicht zuerst an sich, sondern an den Andern. Das Weib bittet Mich: „Wie kann Ich Meinen Mann herausbeten, herauslieben aus einer satanischen Gebundenheit?" Der gläubige Mann wendet sich an Mich: „Hilf Mir, lieber himmlischer Vater, wie kann Ich Mein Weib herauslieben und herausbeten aus ihrer Finsternis?"
5 Meine Kinder, wie sollt ihr beten? Ihr sollt im Glauben zu Mir beten, das heißt: im Geiste schon die Erfüllung dessen sehen, was ihr von Mir erbittet. Wenn ihr Mich liebt, dann besitzt ihr auch die Ausdauer im Gebet. Ich stärke euch den Glauben. Ich gebe Kraft. Ich schenke Geduld. Die Zeit Meiner persönlichen Wiederkunft ist nahe. Ich frage euch: Werde Ich auch Glauben finden bei Meinen Kindern? Nicht bei den Kindern der Welt, sondern bei Meinen Kindern? Ihr
wißt: Der Nächste ist für Eheleute der Mann, die Frau. Jedes soll zu Mir kommen, damit Ich euch helfen kann in euch Meine göttliche Ordnung herzustellen. Ich will in euch wohnen und euch eure Ehe segnen. Ist der eine Ehepartner in Meiner Liebe, dann zeige Ich ihm den Weg zum Herzen des Mannes oder des Weibes und als nächsten Schritt: zu den Kindern.
6 Mein Vaterherz freut sich darüber, daß ihr nun willig seid Mir ganz zu vertrauen und daß ihr an die Erhörung eurer Gebete wirklich glaubt. Auch euch, die ihr keine Kinder habt, rufe Ich auf. Was sollt ihr tun? Einstehen im Gebet. Eure Nächsten herausbeten aus den Drangsalen. Die Kinder aufnehmen, die sich Selbst überlassen sind, ihnen Liebe schenken. Ihr dürft mit Meiner Liebeskraft dienen und helfen. Ihr dürft alle eure Nächsten aus der Not des Leibes und der Seele herauslieben, herausbeten, bis die Hilfe sichtbar wird. Es kann augenblicklich sein, daß Ich euer Gebet erhöre, es kann aber auch Jahre dauern. Ich allein weiß Zeit und Stunde wann die Seele reif ist, für die ihr bittet. Ich weiß aber auch Zeit und Stunde, da ihr reif seid in der Geduld, in der Sanftmut und in der Demut. Kreuz und Leiden wollt ihr nicht tragen. Habt ihr Mich aber lieb, dann kommt zu Mir und bittet Mich um Erleuchtung. Ich gebe euch Selbsterkenntnis und lasse euch durchschauen. Ich gebe euch Klarheit. Dann sprecht ihr in Demut: „Vater, deshalb? Deshalb muß ich durchhalten? Lieber Vater, Ich danke dir."
7 Seht, Meine Kinder, diese Gnade schenke Ich euch, wenn ihr in Meiner Liebe bleibt, wenn ihr beharrlich seid im Glauben, im Beten, bis die Erfüllung sichtbar wird. Eure Freunde lieben ist nicht schwer. Ihr werdet ja wieder geliebt. Doch ihr sollt den Nächsten Gutes tun, die es euch schwer machen, an die ihr eure ganze Liebe, eure Geduld und Sanftmut verwenden
müßt. Dann kommt ihr zu Mir und bittet: „Vater, Ich kann nicht mehr weiter, lieber Vater, jetzt hilf du." Ihr erkennt euch Selbst und seid in dem Moment frei geworden vom eigenen Tun und Wollen. Und mit Innigkeit fleht ihr Mich an: „Vater du durchdringst alles mit Deinem Lichte. Berühre du auch Mein Angesicht. Laß Mich leuchten aus dir heraus. Laß Mich lieben aus Deiner Liebe. Vater, Ich kann warten bis Deine Stunde in Mir gekommen ist. du allein bist die barmherzige Liebe, du allein hast Macht und Kraft die Fülle, du hilfst stets zur rechten Zeit."
8 Dies ist die richtige Einstellung Meiner Kinder. Was ihr tun sollt ist: Treu sein im Kleinen. Indem ihr liebt, glaubt, betet, reift ihr heran zu Meinem Werkzeug. Indem ihr euch Mir öffnet und hingebt, kann Meine Liebe in euch tätig sein. Ein demütiges Kind bewahre Ich vor dem Bösen. Ein demütiges Kind darf erkennen: Es ist alles der Vater in Mir. Wie sollt ihr euch verhalten? Liebe dein Weib heraus. Bete sie heraus. Liebe deinen Mann heraus. Bete Ihn heraus. Es ist nicht nur ein Teil schuld, vor Mir sind beide Teile schuldig. Beide Teile haben zu lernen und sich zu demütigen. Liebt auch eure Söhne und Töchter heraus. Betet sie heraus. Und Ich sage euch: Einst gebe Ich euch den Lohn. In Meinem himmlischen Reich, in Meiner Herrlichkeit, zahle Ich euch den Lohn aus, gemäß eurem Stillesein, eures Stillehaltens im Leid und eurer Liebe.
9 Wenn ihr bedenkt, daß es doch Meine Liebe ist, die ihr in euch aufgenommen habt durch euer Stillesein, durch eure Hingabe, dann wißt ihr auch, daß es nicht euer Verdienst ist, wenn ihr belohnt werdet. Trotzdem ist der Lohn, den Ich Meinen Kindern gebe, ewig, Er verkleinert sich nicht, Er beglückt euch ins Unendliche. So beschenke Ich Meine Kinder, die sich öffnen Meiner Liebe. Welch ein Friede durchzieht jetzt euer Herz. Welch eine Freude habt ihr in euch. Auch Mein Vaterherz empfindet Freude, weil nun Meine Kinder soweit sind, daß sie Mich, die Wahrheit, erkennen. Selig seid ihr, daß ihr jetzt in eurem Herzen Meine Liebe, Meine Demut, und Sanftmut und Meine Geduld aufnehmen dürft.
10 Das ist die innige Verbundenheit mit Mir, die Gnade, die ihr, Meine Kinder, den Kindern der Welt voraushabt. Ich habe alle Himmel des Lichtes verlassen und ging als Jesus über die Erde. Für wen? Für die Kinder der Welt, die von Satan gebunden sind. Und ihr sollt euer eigenes Ich verlassen. Für wen? Für die Kinder der Welt. Ihr dürft sie herauslieben aus den Fesseln der Materie indem ihr euch Selbst verleugnet im Dienste der Liebe. Ihr seid es ja nicht Selbst. Im Innersten wißt ihr es genau: Ich bin es in euch.
11 Sorgt euch nicht, Meine Kinder. Übergebt doch alles Mir. Wer Mir alles hinlegt erspart sich viel Unruhe, viel Unordnung in seinem Herzen. Wer es gelernt hat im rechten Moment zu schweigen, zu leiden, der hat Meinen Frieden in sich. Warum? Weil das Kind weiß: Mein Vater lenkt alles. Mein Vater vertritt Mich. Ja, Ich vertrete euch, darum wehrt und verteidigt euch nicht, laßt euch alles gefallen. Wer in Mir ruht, dem fällt das Stillehalten nicht schwer, denn Ich bin in ihm. Ich habe Wohnung genommen im Kinde. Das Glück und die Seligkeit Meiner Kinder ist der Engel Freude. Das Geborgensein, das Vertrauen des Gotteskindes besteht ja darin, daß es weiß: Ich bin sein.
12 Ihr wißt nun, daß Ich alles in allem, daß Ich auch euer Leben bin. Was sorgt ihr euch noch? Es ist doch so einfach für euch: Ihr habt nur Meine Liebe zu lieben. Ich rühre eure Herzen an, Ich veranlasse euch zum Lieben. Schenkt nur Meine göttliche Liebe eurem Nächsten, dann dürft ihr erfahren, wie Ich, euer Vater, alles zum Besten lenke. Alles braucht seine Zeit. Ihr dürft und könnt warten in Geduld. Ihr
wißt: Ich bin der allbarmherzige, Allmächtige Gott und Vater. In Meiner Jesusliebe trage Ich euch auf Vaterhänden. Ich habe euch herausgeliebt und herausgelitten. Mit Mir vereint gelingt das Werk: Ihr könnt eure Nächsten, besonders die Kinder der Welt, aus der Finsternis herauslieben, herausleiden und herausbeten.
13 Mein ist der Sieg. Nur eines siegt: Das ist die Liebe im reinen, vollkommenen Herzen des Kindes. Diese Liebe bin Ich in euch. Der Lohn ist euch
gewiß. Dies sagt euch euer himmlischer Vater Jesus. Amen.
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