03. Juni 2010 

Steht einander bei

Du siehst auf einem Zweig eines Astes vom Apfelbaum eine Taube sitzen. Der Ast mit seinen Zweigen ist tief gewachsen, so dass ein Mensch ihn erreichen kann. Es steht ein Mann vor dem Ast und sieht dort auf dem Zweig die Taube sitzen. Er greift nach ihr, doch sein Arm ist nicht lang genug, um sie zu fangen. Die Taube tippelt auf ihren Zweig ein Stück weiter, um Abstand zu haben. Du siehst das alles und denkst: Warum fliegt die Taube nicht weg? Sie ist in Gefahr! Sie sieht auch recht mager aus. Du nimmst einen abgefallenen Zweig auf, berührst damit die Taube und sagst: "Flieg weg, du bist in Gefahr!" Und sie fliegt weg. —

Das ist der Inhalt deines Traumes. Was ist nun die Taube und wer der Mann in der Entsprechung? Die Taube ist die Sanftmut und Liebe, die auf dieser Erde noch sehr mager ist. Der Mann sind die Weltmächte, die alles beherrschen wollen, alles für sich nutzen wollen und auch alles Liebe und Sanftmütige abtöten. Dieses Schwache und Zarte erkennt noch nicht ganz die Gefahr. Es zieht sich wohl zurück, doch nicht der ausgesetzten Gefahr bedenkend. Diese innere Gelassenheit ist ja auch ein Schutz von Mir, den Ich Meinen Getreuen schenke. 

Du siehst die große Gefahr und willst helfen. Auch das ist von Mir gewollt, denn Ich benutze Meine Kinder gern, dass sie, durch Meine Führung, anderen beistehen. Hast du es doch so wunderbar in der Not Deines dir verbundenen Lebenspartners tun dürfen, will auch Ich den Menschen, die Mich darum bitten, Hilfe durch Meine Führung schenken. Ihr wollt Mir dienen, und Ich will euch fuhren und Gelegenheiten geben, wo ihr Mir ein wahres Werkzeug sein könnt, Ihr selbst wachst in solchen Aufgaben und untereinander wächst die Liebe, die ein festes Band zu Mir und zwischen euch knüpft, zum Segen aller, Amen


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