
D.o. - 09. mai 2010
Warum gebe Ich euch, immer wieder Mein geistiges Wort, wo ihr doch bereits die Bibel und das Wort der Neu-Offenbarung durch Meine Apostel und Knechte erhalten habt? Wozu immer wieder Neues, wenn schon angeblich alles gesagt wurde und das Neue oftmals nur Verwirrung stiftet? Und vieles von Meinem euch gegebenen Wort, ist wahr und vieles wiederum unwahr, als wenn Ich nach gewisser Zeit zu neuen Erkenntnissen gekommen wäre und Mein zuvor Gesagtes unwahr wäre. Und dann kommen euere Theologen und Wissenschaftler und sagen euch genau was Sache ist und welches davon wahr oder unwahr ist, denn sie können es am besten beurteilen; meinen sie.
Ich will damit nicht sagen, dass Mein euch gegebenes Wort auch immer durch Meine Werkzeuge richtig wiedergegeben wird. Eigengutes, Eigensinn, Einfluss der Gegenseite verbiegen oftmals das von Mir Gegebene. Alles aber hat einen tiefen Sinn. Wäre es nicht so, lange schon hätte Ich Meinen geistigen Mund gehalten, um nicht noch mehr Verwirrung zu stiften. Und so will Ich euch zeigen, wie Mein Wort überall und immer unter euch ist und wirkt. Ein gutes Beispiel dafür hat euch euere Wissenschaft geliefert mit ihren Satelliten-Teleskopen.
Die Astronomen, die noch auf ihre irdischen Teleskope angewiesen waren, konnten nur einen sehr kleinen Ausschnitt der kosmischen Tiefe darstellen. Und entsprechend sah auch ihre Vorstellung von der wahren Größe Meiner Schöpfung aus. Viele Theorien wurden aufgestellt, viele davon haben sich als falsch herausgestellt, doch alle diese hatten einen tiefen Sinn, denn gerade die falschen haben den Ansporn geliefert tiefer zu forschen, um eines Tages zu neuen noch tieferen Erkenntnissen zu gelangen. Den großen Sprung aber lieferten neue Techniken, neue Satelliten-Teleskope, die plötzlich viele falsche Theorien von den richtigen geschieden haben. Es entstand ein neues Weltbild vom kosmischen Raum und vieles Neue, das nicht verstanden wurde, wurde wieder durch neue Theorien bis dato verständlich gemacht. Und nun, durch den neuesten Euro-Teleskopen (Herschel) müssen die Astronomen wieder ihre Theorien verwerfen, weil die Wirklichkeit doch eine andere ist, als sie sie bisher annahmen.
Ja, und wer hat denn der Wissenschaft die Impulse geliefert, um zu immer neueren Erkenntnissen zu kommen? Scheibchenweise gebe Ich den Wissenschaftlern Erkenntnisse, doch viele vermischen diese mit ihrem Eigenguten und liefern Theorien, die dann in teuren Experimenten untersucht werden. Erst durch diese kommen sie zu immer besseren und tieferen Ergebnissen. Und immer wieder darf Ich es diesen, ach so weisen Wissenschaftlern und Astronomen, nur scheibchenweise liefern, damit ja nicht der Eindruck entsteht, sie hätten etwas bekommen, was nicht auf ihrem eigenen Mist gewachsen ist, denn das würden sie dann ablehnen und ihres unwürdig deklarieren.
Vor 150 Jahren habe Ich doch schon das ganze Wissen, wenn auch nur ganz grob, so doch richtig geliefert, aber eben aus den obigen Gründen verworfen, obwohl es ihnen viel Mühe und Kosten erspart hätte. Und ebenso, wie die Wissenschaft, so auch Meine ach so lieben Theologen, die alles Neue verworfen haben, suchen nach neuen Wahrheiten, die sie nur schwer aus eigener Kraft bekommen, denn anders als die Astronomen, die noch neue Erkenntnisse mit Hochachtung annehmen, auch wenn sie den einen oder anderen Irrweg gehen müssen, so verwerfen diese (Theologen) all zu leicht, was nicht ihren Theorien, ihren falschen Dogmen entspricht, die sie in ihrem Hochmut und aus ihrer Gewinnsucht aufgestellt haben.
Sie bleiben lieber noch bei ihren „irdischen Fernrohren“ und lehnen alle „neuen Techniken“, die neuen Erkenntnissen dienen, strickt ab und wursteln lieber in ihrem eigenen Erkenntnissaft. Dabei liefern die neuen Offenbarungen - „die Satelliten-Teleskope“- Erkenntnisse, um die Tiefe der geistigen Welt besser zu erkennen und zum materiellen Kosmos auch den geistigen Kosmos zu begreifen und in die wahre Ordnung zu bringen. Da die neuen Offenbarungen von den Theologen verworfen wurden, so gebe Ich scheibchenweise Meinen „geistigen Wissenschaftlern“, Meinen Werkzeugen, diese geistigen Erkenntnisse, damit so hier stetig neue „Satelliten-Teleskope“ gebaut werden, um einen Durchbruch auch auf geistiger Ebene zu verschaffen.
Meine Wege sind vielfältig und unergründlich, und was die einen nicht wollen, so bekommen es die anderen. Die alten Strukturen und Denkweisen werden, ja müssen fallen, damit ein generelles Umdenken beginnen kann. Doch auch all die Irrwege sind notwendig und Ich lasse diese zu, sind sie doch das Salz in der Suppe, ohne die eine rechte Erkenntnis, nur die halbe Tiefe besäße. Ist es euch doch sicherlich auch schon vorgekommen, dass ihr in einer fremden Stadt oder Gegend rumgeirrt seid, bevor ihr das Ziel gefunden habt. Hinterher aber habt ihr feststellen können, diese Stadt doch besser kennengelernt zu haben, als ihr sie sonst, hättet ihr das Ziel direkt gefunden, nicht kennen gelernt hättet. So ist euer Dasein hier auf Erden ein ständiges Suchen nach eurer eigenen Identität, ein ständiges Suchen nach dem wahren Ziel.
Und da ihr aber bekanntlich alles selbst erobern und erkennen und Mein euch gegebenes Wort nicht annehmen wollt, so geht ihr euren eigenen Weg, ohne Mich zu Hilfe zu nehmen, oder um Hilfe zu bitten. Der Weg aber, den ihr eigensinnig geht, ist sehr mühe und irrevoll. Jeden Schritt müsst ihr berechnen und teuer bezahlen und der Irrwege sind es viele, bevor ihr den nächsten richtigen Schritt tut. Der Entwicklungsweg eurer Astronomie mag euch als Beispiel dienen, dabei lässt sich hier eure geistige Entwicklung deutlich erkennen.
Obwohl schon zu Meiner Zeit hier auf Erden bekannt war, dass die Sonne im Mittelpunkt der Gestirne (Planeten) steht, haben es die Priester bis ins Mittelalter verhindert und diese neue Erkenntnis geleugnet, weil sie dadurch ihre Begriffe von Himmel und Hölle besser vermitteln konnten. Der Himmel war oberhalb der wenigen Sterne, die man damals kannte, die Hölle unterhalb der Erde. Mit der Unkenntnis der Gläubigen konnte man diese besser beherrschen. Der geistige Horizont der Priesterschaft blieb auf lange Sicht eingeschränkt, denn ihr Hochmut und Machtstreben auf der materiellen Ebene machte sie blind.
Und so wie die Priester zu Meiner Zeit, so auch die Priester eurer Zeit, haben sich in der Genusssucht verstrickt und der Unrat ihrer Handlungen tritt jetzt wieder deutlich zum Vorschein. Und gerade diejenigen, die Mich verkündigen und euch die Wege zu Mir ebnen sollten, haben sich als die größten Irreführer entpuppt. Und auch die Ehrlichen unter ihnen müssen mitleiden, oder den Weg verlassen. Aber wer tut das schon? Jeder bangt um seine Existenz, die er aufgebaut hat und macht lieber mit, als dagegen zu opponieren. Ein zweiter Luther wird sich darunter nicht finden und die meisten der wenigen Aufrichtigen, gehen dann ihren (dogmatischen) Irrweg weiter.
Daher baue Ich Mir eine neue Gemeinde auf, die Meinem Wort folgt, die Meinen Ruf in ihrem Herzen erkannt hat. Ja, und das seid ihr, Meine Mir treu gebliebenen Werkzeuge. Ihr seid die neuen „Satelliten-Teleskope“, die ihr, gesteuert durch Mein inneres Wort, zu einer tiefen Erkenntnis kommt und diese dann weiter unter die Suchenden verteilt.
Diese Meine neue Gemeinde ist aber in sich noch oftmals zerstritten, denn auch hier gibt es viele, die Mich noch nicht ganz in ihrem Herzen tragen und eher einem Judas gleichen, der Mich nach seinem Bilde gestalten wollte. Nein, nicht diejenigen haben recht, die Mir buchstabengetreu gemäß dem gegebenen Offenbarungswort folgen, die sich Wissen angesammelt haben und sich dessen rühmen, sondern alle die Mich in aller Stille und Schlichtheit in ihrem Herzen vernehmen, die Mir in der Liebe ihres Herzens folgen.
Suchet Mich nicht im Äußeren, suchet Mich in euren Herzen. Baut Mir keine äußeren Tempel, sondern schmücket Mir eure Herzen. Richtet eure „Satelliten-Teleskope“ tief in eure Herzen und es wird sich euch ein neuer kosmischer Tempel öffnen, bis ihr Mich alle tief in eures Herzens Mitte erkennen werdet, als die Urzentralsonne eures Herzens, von der euer Lebensimpuls ausgeht. Amen.