Samstag, 6. Oktober 2007 18:47 Uhr M

Heilung einer Schwester

Eine Schwester hat Leid erfahren durch den frühen Tod ihres Bruders und ist sehr traurig darüber und erkennt allmählich, wie sie innerlich gefangen war.

M.: Ganz ruhig, liebe Schwester, laß den Kopf nach hinten und laß dich von deinem Manne stützen. Schau noch einmal auf den Schock, wo es mit deinem Bruder passiert ist. Dein Bruder ist dir genommen worden. Wenn du jetzt begreifst, daß es das Beste war, was möglich war und es keinen Vorwurf an unseren Vater Jesus gibt, dann ...

Schwester: (weinend) ... Ich konnte meiner Mutter nicht helfen, ich konnte meiner Mutter nicht helfen!

M.: Das mußt du auch nicht, denn es war und ist nicht deine Aufgabe gewesen. Es ist nicht die Aufgabe eines 8jährigen Kindes, der Mutter dabei zu helfen, sondern die Mutter hat dem Kinde beizustehen.

Schwester: Ich hab's nicht gewußt, ich hab's nicht gewollt! Ich hab gebetet und ich bin eingeschlafen.

M.: Keine Anklagen, keine Vorwürfe! Jesus war da und Jesus hat sich darum gekümmert. Es ist doch nicht deine Aufgabe gewesen, deinen Bruder zu retten. Vertrau doch dem Vater, denn Jesus weiß genau, was Er macht! Der Vater wußte, was Er macht oder zuläßt. Das Leben des Kindes war auf dieser Erde verloschen, und Jesus wußte, warum Er es zugelassen hat. So, deine Mutter hat in ihrem Schmerz darüber euch völlig vergessen und hat euch also alleingelassen, und du kannst deine Mutter nicht ersetzen, das macht keinen Sinn. Du bist im Alter von 8 Jahren nicht die Mittragende deiner Mutter, und Jesus ist doch dagewesen. Du kannst das jetzt auch sehen. Deine Mutter hat Jesus damals nicht angenommen und hat in ihrem Schmerz einen unglaublichen Gottesvorwurf getan und hat euch ihren Gottesvorwurf spüren lassen. Sie schrie sozusagen: Jesus, Du liebst mich nicht, Jesus, du nimmst mir mein Kind! Das hat deine Mutter euch gezeigt, und du wolltest das korrigieren in deiner Liebe zu deiner Mutter und zu Jesus und wolltest sagen: Nein, es ist kein Problem, Jesus macht es schon gut und alles ist gerettet.

Schwester: Ich hab's 40 Jahre nicht geschafft! (weinend)

M.: Das kannst du doch nicht schaffen. Es ist doch nicht böse gewesen. Die Laufbahn deines Bruders war hier auf dieser Erde beendet. Jesus weiß, was Er tut! Du mußt doch den Gottesvorwurf deiner Mutter nicht wieder verstärken! Jesus weiß, was Er tut oder geschehen läßt, das ist das Erste. Er hat deinen Bruder abberufen, und deine Mutter hat euch den Schmerz darüber fühlen lassen, und du bist doch nicht Jesus, du bist doch nicht der Heiland, du kannst das nicht korrigieren. Das geht nicht. Du konntest deiner Mutter damals nicht helfen, denn das ist eine Sache zwischen Jesus und ihr, und dann hat sich die Kirche dabei hineingemischt und Jesus war durch diesen Gottesvorwurf nicht mehr so präsent, und die Kirche wurde stärker, und das hat euch dann getrennt, und jetzt, im Jenseits, macht deine Mutter die Arbeit, und es wird korrigiert. Jetzt geht sie zu Jesus und leistet Abbitte dafür, daß sie damals einen extremen Gottesvorwurf getan hat und ihn euch hat fühlen lassen. Das weiß deine Mutter genauso.

Schwester: Ja, lange hat sie Schmerztabletten genommen, Valium und anderes.

M.: Was deine Mutter dabei getan hat, ist, daß sie euch seelisch miterschütterte. Du hast von daher einen ziemlichen starken, seelischen Schock erhalten, und du hast 40 Jahre auch immer einen Bruder gesucht, und Jesus ist der Bruder, Jesus ist doch da, und dein Bruder macht ja drüben weiter, und ihr habt ja die Verbindung. Wir sind Brüder und Schwestern.

Schwester: Ich liebe euch!

Alle: Wir lieben dich!

M.: Wenn du dem Vater danken könntest! Er hat deinen Bruder genommen, Er hat den Liebling deiner Mutter genommen. Deine Mutter hätte ihn zerstört, sie hätte deinen Bruder irgendwie verblödet. Du weißt ganz genau, was gelaufen wäre. Wenn du sagen kannst: Vater, danke. Versuche es frei aus dem Herzen zu formulieren!

Schwester: Danke, Vater! Vater Jesus, danke, daß Du meinen Bruder gerettet hast aus den Klauen der Kirche, die uns damals schon mit Angst und Schrecken, mit Daumenschrauben eingespannt hat. Du hast meinen Bruder gerettet und hast auch mich gerettet. Du hast mich auf diesen Weg gebracht, und jetzt darf ich Dich auch lebendig empfinden, ich darf Dich hören, Vater. Das ist so gut, das ist so unglaublich gut, das ist so schön, Dich zu fühlen und meinen Bruder zu fühlen und durch meinen Bruder alle meine Schwestern und meine Brüder.

M.: Du hast einen Bruder verloren, aber du hast viele gefunden.

Schwester: Ja, ich habe viele gefunden. Danke, Vater. Hilf auch meinen leiblichen Brüdern, daß sie zu Dir finden und daß auch sie Dank sagen können eines Tages.

M.: Wenn du jetzt in deinem Herzen auf den Vater schaust und auf deinen Bruder schaust, wo er steht ... wo ist denn dein Bruder?

Schwester: Er steht neben meiner Mutter und neben Jesus.

M.: Also hast du das Gefühl, daß er gerettet ist?

Schwester: Ja, mein Bruder ist sowieso gerettet, er ist ein großer Engel, und meine Mutter auch. Sie ist ganz glücklich. Sie hat immer gesagt, wenn ich einmal heimgehe, dann holt mich mein B.... ab.

M.: Und das ist auch genau geschehen. Es gab bei der ganzen Geschichte keinen Nachteil, es gab nur die seelische Erschütterung. Du hast dies nicht verstanden und hast den Gottesvorwurf von deiner Mutter auf dich genommen, und der ist jahrelang bei dir hängengeblieben, und das hat dich in eine Furcht versetzt, einen Bruder zu verlieren, jemanden an deiner Seite zu verlieren (das entsprechende Dogma) und dann hast du mit allen Mitteln dafür gekämpft, einen Mann, einen Bruder zu halten, und du konntest niemanden halten. Es sind dir alle weggebrochen.

Schwester: Ich konnte niemand halten, sie sind mir alle weggelaufen!

M.: Ja, weil es nicht stimmte, weil es von Anfang an verkehrt war, es war eine Lüge, dieses Dogma stimmte nicht, und Jesus hat gesagt, dem Bruder ist bei Mir tausendmal besser geholfen. Er wäre auf der Erde verloren. Er wäre hier verloren. Er ist also vom Vater gerettet worden, und auch die anderen, auch sie werden in Jesus gerettet. Die Sorge einer Mutter, die Sorge einer Frau, die Sorge einer Freundin, die schwächt im Grunde genommen auch den anderen. Das ist das, was die Mutter lernen muß, warum der Papa auch ab und zu ein wenig streng sein muß, denn die Sorge der Mutter zu ihrem Kindchen läßt das Kindchen schwach werden, und dann ist der Vater genötigt, wieder doppelt so streng zu sein, wie er müßte. Das läuft noch überall verkehrt. Jede Sorge schwächt Jesus in uns, jede Sorge schwächt das Kind! Das heißt nicht, daß wir leichtsinnig sein sollen, aber wir müssen genau abwägen, wir müssen den goldenen Mittelweg finden, und du bist damals seelisch geschockt worden, bist erschüttert worden, und dieser Bruch von damals ist als Struktur bis heute erhalten geblieben, und wenn du mit einem Mann zusammengekommen bist, dann ist immer dasselbe Muster geschehen. Das alte Muster der Achtjährigen ist dann bis ins hohe Alter festgeschrieben.

In Jesus ist das ganz einfach. Jesus kommt, unsere Gedanken sterben ab, unsere Gefühle für uns sterben ab. Das ist die erste Phase, die wir schon kennen. In der zweiten Phase geht es tiefer, und dann stirbt ab, was du nun erfahren hast. Die alten Muster, die tief eingraben sind, werden offenbar, die wie das Fahrradfahren geübt sind, die aus dem Kleinhirn kommen. Diese sterben in der zweiten Phase ab und unsere Grundstrukturen, jene, die den Charakter bilden, selbst die sterben in Jesus ab und werden dadurch veredelt, sie werden erneuert. Das geht mit unserem Großhirn los, mit dem, was wir bewußt wahrnehmen, und das haben wir teilweise schon hinter uns, und dann kommt die zweite Stufe, daß auch die alten Verhaltensweisen, wie die Instinkte, in uns absterben. Und bei dir war der Instinkt, einfach einen Mann zu halten, einen Mann zu binden oder den Bruder zu retten, und das ist in deinem Kleinhirn eingegraben, ist quasi festzementiert, und das kommt bei uns allen vor. Doch das macht nun keinen Sinn, und wir geben es Jesus. Was Jesus macht, ist immer gut, egal, wie es aussieht. Der Vater schaut auf die Seele und nicht .....

Schwester: Jetzt habe ich es endlich aus dem Gefühl geben können, endlich!

M.: Deine Mutter hätte mit ihrem Sohn eine typische Sekte gemacht! Du wärest auch nicht so weit gekommen, wenn der Bruder das noch überlebt hätte. Glaube mir, du wärst so nicht zu Jesus gekommen, denn genau das hat dich wieder zum Vater geführt. Ist es jetzt besser?

Schwester: Ja, es ist besser! (An alle) Hallo Brüder!

M.: So, wir sagen dann: Halleluja! Vater Jesus, wir lieben Dich! Jesus lebt. Hurra.

Alle: Halleluja. Halleluja. Uns geht es gut. Allen geht es gut. (Freude, große Freude)

 


Zuletzt Aktualisiert am: 01.12.2008   Home