Heilungsgespräch zwischen Vater und Sohn
in Hohenwart
Dienstag, den 29.05.2007 14:30 Uhr
In Hohenwart kam es zur Begegnung von Geschwistern, die sich lange nicht gesehen hatten. Nach einiger Zeit wurde eine gewisse Problematik eines Bruders erkannt und in einer ruhigen Ecke wurde die Heilung im Sinne Jesu angegangen. Der Bruder erzählte unter Tränen von dem Schicksal seines sich selbst zu Tode gestürzten Sohnes. Er hatte ein Bild von seinem Sohn dabei und legte es auf den Tisch.
M. Lieber J.... was hier oben kreist (M. deutet auf die Stirn) ganz freilassen und versuche vollkommen entspannt zu sein. Du hast einen tollen Sohn und freust dich auf ihn. (J... weinte und wurde von den Umstehenden getröstet und in die Arme genommen) Er hat dich ganz lieb, er vertraut dir.
J... Oh, verzeih mir.
M. Kannst du deinen Sohn wahrnehmen?
J... Ich spüre ihn. (jetzt etwas ruhiger)
M. Sprich ruhig, wenn du jetzt zu deinem Sohn etwas sagen möchtest, sprich es aus.
J....Meine Seele war zu schwach. Gehe zu Jesus.
H. Ganz ruhig, dein Sohn ist bei Jesus. Jesus kümmert sich um ihn.
M. zu J... versuche einmal, ob du es fühlen kannst oder siehst, wie es deinem Sohn geht, wo er ist, wo er steht? Ob er auf einer Wiese ist, am Berg? Versuche bitte einmal nachzufühlen, wie es ihm geht. Ob es ihm gut geht.
J... Jetzt strahlt es.
M. Siehst du noch jemanden, der bei ihm ist?
J.... Ich sehe Jesus bei ihm, der ihn in die Arme nimmt.
mehrere: Wir sehen eine Wiese, eine schöne Gegend, wo sie sich befinden.
M. Wir beten jetzt zu Jesus, daß er dir die Kraft gibt, daß du nun die richtigen Worte für deinen Sohn findest und das du vielleicht auch hörst, was dein Sohn zu dir sagt.
Gebet: Liebster Jesus, wir bitten Dich in unserer kindlichen Einfalt und Liebe, stärke Du unseren Bruder J... und gib ihm Deinen Segen, daß er nun die richtigen Worten in seinem Herzen findet, von dort her, wo die Liebe, wo Deine Liebe lebt, Worte für seinen Sohn, damit dieser Sohn nun von ihm gelöst wird und ganz für Dich frei wird. Daß auch der liebe J.... von seinem Sohn frei wird, von diesen Sorgen und Problemen, die er noch hat und es leichter für ihn wird, dieses schwere Los zu tragen. Wir bitten Dich, daß Du es ihm vom Herzen auf die Zungen legen möchtest. Amen.
J.... Ich möchte dich ganz loslassen. Ich wollte so gerne mit dir zusammenarbeiten und Menschen zu Jesus hinführen, helfen. Du als Psychiater und wir auf einem Bauernhof. Ich wollte mir dir ein Heilzentrum eröffnen.... (weint)
Nach einer kleinen Weile spricht der Sohn durch H.
Ich mache es von drüben aus. Ich mache es jetzt richtig mit Jesus, weißt du. Ich werde den Weg zu Ihm finden, denn ich bin noch nicht ganz bei Ihm, aber ich weiß es und ich sehe Engel um mich herum. Ich sehe auch ein, daß diese Tat nicht gut war. Viel zu früh und ich wurde wirklich gestoßen. (der Sohn war angeblich vom Dach gesprungen) Es waren so viele da, auch durch deine Arbeit. Papa, durch deine Arbeit, die ist falsch! Laß diese Arbeit los, dieser ganze Reinkarnationskrempel stimmt nicht! Jetzt liest du doch schon jahrelang diese Sachen. Laß dich doch freimachen, Papa! Wir hätten doch nur eine Sekte gemacht. Aber wir wollen frei sein, jetzt hier! Die schlagen mich alle frei. Jesus hilft! Jesus hilft! Jesus hilft auch dir! Doch er hilft dir! Schau, ich wußte, daß diese Freunde kommen, das du jetzt hier bist und mich noch einmal spüren darfst. (Der Vater weint) Papa, gerade dieses Mädchen hier, ihr Sohn heißt auch wie ich .... Gott ist mit uns, aber in der Kraft Jesu Christi, im Einhalten der 10 Gebote.
Du sollst keine anderen Götter neben mir haben! Du sollst den Sabbat heiligen. Ich bin der Herr, dein Gott, du sollst keine anderen Götter neben Mir haben!
J.... Ich bitte um Gnade, Jesus!
durch H. Ich bin ein Jesus der Tat! Jetzt kommt die neue Zeit und wir sollten nicht mehr in der Esoterik herumirren. Die Bewegung ist da, der große Fischzug wird gemacht. Schreite die klare Linie. J...! (Gesang kam von einer weiteren Veranstaltung herüber) Jesus ist mit dir!
M. Lieber J... bedanke dich bei deinem Sohn, er hat ein großes Opfer vollbracht. Das war die einzige Möglichkeit, daß ihr freiwerdet.
J.... Jesus macht es wieder gut. (schluchzt)
M. Jesus macht es gut, ihr werdet zusammenarbeiten. Dein Sohn wird dir helfen. Dein Sohn wird es dir von drüben her eingeben. Über Ahnungen, über Träume. Dein Sohn wird mit dir zusammenarbeiten. Aber so, wie es Jesus Christus möchte.
H. Und so, wie es Abel tat. Abel vom Jenseits aus.
M. Dein Sohn ist bei dir, er ist mit dir. Vorher warst du von deinem Sohn getrennt, ihr wart im Herzen nicht eins. Doch jetzt seid ihr eins. Du trägst jetzt deinen Sohn im Herzen, dort wo er hingehört und Jesus trägt euch beide. Ihr seid für Jesus Christus erreichbar. Der Verstand hatte sich eingemischt, die ganzen Jahre und jetzt hast du es erkannt. Und dein Sohn hat dir geholfen. Es ist alles gut. Dein Sohn ist bei Jesus. Es ist alles gut.
J... Danke! Danke!
M. Du hast deinen Sohn nicht verloren! Du hast das Luziferische verloren! Du hast deinen Sohn gefunden, du hast ihn in Jesus Christus gefunden. Du hast nichts verloren. Ihr habt nur gewonnen. Ihr habt das Körperliche verloren, durch den Geist von Jesus Christus - und die Seele deines Sohnes lebt und es wäre anders nicht geschehen, denn ihr hättet eure Seelen zerstört. (Gesang im Hintergrund)
H. Ja, du hättest ihn vollkommen vereinnahmt und hättest ihn gefangengenommen.
J... Ich habe gemeint, wir wären schon gut.
M. Das waren fixe Ideen aus der ersten Hölle, die angeschlichen kamen und aus dem Mittelreich, wo noch einige Menschen meinen, es müßte so sein. Aber sie sind noch sehr unreif. Diese Ideen haben dich umschlichen. Kannst du Jesus wahrnehmen? Spürst du Ihn?
J... Ja, im Herzen!
M. Möchtest du dem Vater etwas sagen?
J... Ja, (schluchzt und weint) und will etwas sagen, kann aber nicht.
M. Der Herr sagt jetzt zu mir: Du hast Ihm dein Leben gegeben, denn dein Sohn war dein Leben! Du hast Ihm dein Leben geopfert und Jesus hat sein Leben für euch gegeben.
H. Ja, sei Abgarus. Abgarus! Er konnte es auch erst nicht verstehen. Ja, Abgarus.
M. Lies bitte noch einmal den Abgarus nach, lieber J....
J... Ja, ich habe mich auch so angesprochen gefühlt.... Jesus hat ihn aufgenommen! Er hat ihn so gern.
M. Es beginnt ein neuer Anfang, eine neue Zeit.
J... Ich will nur für Dich da sein, will nur dein Werkzeug sein!
H. Sei erreichbar, komme einmal zum Familientreffen.
M. Du bist ein starker Bruder, J...! Es ist gut hier auf der Erde ein starker Bruder zu sein, aber es ist noch besser, schwach in der Liebe zu sein, weil Jesus dann einen bestärken tut. Schwach in der Liebe sein, und das bist du jetzt. Du bist jetzt ganz schwach geworden, ganz schwach geworden und jetzt wird Jesus Christus in dir neu erstehen. Neu und deine liebe Frau wird auch den neuen J... wahrnehmen, den neuen! Siehe, J... mußte sterben damit Jesus sein Amt beginnen kann und du bist gestorben durch deinen Sohn. Dein Sohn ist auferstanden und jetzt erstehst auch du in der Kraft und Liebe von Jesus Christus.
H. Ja und Josef von Arimathia legte den Leib ins Grab. Er bereitete ihm eine Stätte und der Herr erstand nach drei Tagen neu. Siehe, Ich mache alles neu!
J... Jesus! Mache alles neu in mir!
M. Siehe, es ist alles gut. Es ist alles gut. Höre, was dein Sohn sagt: Was du wolltest, passiert. Das Leben ist stärker und jetzt lebe Ich wirklich! Papa, jetzt kannst auch du leben!
J... Danke, mein Sohn .... du bist für mich gestorben! Jesus segne ihn!
der Herr durch H. Jetzt ist der Weg zum jenseitigen Reich auch für dich offen. Du wirst ein inneres Gespür bekommen, wie auch die Geister mithelfen, das neue Reich aufzubauen. Der Himmel senkt sich zur Erde und Jesus ist wiedergekommen in deinen Brüdern und Schwestern und du bist einer von denen, in welchen Jesus wiedergekommen ist. Auch in dir J.... bin Ich wiedergekommen und Ich wachse und gedeihe und Ich werde einst ganz stark in dir erstehen, aber erst, wenn dein altes Ego, deine Seele, gestorben ist und wenn du erkannt hast, wieviel Einwohner du hast und beherbergt hast. Nähre sie nicht mehr durch eine falsch ausgerichtete Tätigkeit, sondern konzentriere dich jetzt auf die wahre Heilung, die Ich in dir, wie auch in deinen Brüdern und Schwestern, die um dich sind, stattfinden lassen will. Der Weg geht direkt nicht über irgendwelche Inkarnationen, Rebirthing oder sonstige Therapien, der Weg geht über Meinen heiligen Geist in deinem Herzen. Glaube- und du bist geheilt. Wisse, Ich bin in dir! Laß dein altes Ich zur Seite, damit Ich ganz erstehen kann in dir. Josef, Mein Sohn, sei Mein Sohn! Mein Kind, werde Mein erwachsener Sohn! Ich möchte dir Mein Erbe geben! Doch solange du mit deinen eigenen Vorstellungen, mit deinem Angelernten noch zwischen Mir und dir stehst, zwischen Luzifer und Meinem Reich, kann Ich dir nicht in der Vollkraft in der Fülle geben, was Ich dir bereitet habe! Dies merke dir, Mein Kind, damit du deine Brüder und Schwestern, die um dich sind und dir nun in Meinem Auftrage die Hände auflegen und Mein Heil und Meinen Segen dir überfließen lassen, damit du sie erkennst und Mich in ihnen wahrnimmst. Es sind die neuen Apostel, die ausgesendet worden sind zu gehen in alle Welt, dahin, wo die Menschen noch krank sind, wo sie lahm, wo sie blind, wo sie taub und wo sie bresthaft sind um dort Mein Heil zu verkünden und sie freizugeben. Freiheit ist die Grundlage Meines Lebens und Meiner Lehre für dich, Mein Kind und für alle, die Mich suchen und finden wollen. Freiheit! Aber erst, wenn Ich in euch voll und ganz erstanden bin, in der tatkräftigen, zupackenden und auf die Mitmenschen zugehende Nächstenliebe.
Amen. Dein Vater Jesus. Amen.
J... Danke, Jesus! Nimm mich ganz!
durch H. Bist du der Jüngling, der fragte? Doch sei der Jüngling, der nun bei Mir bleibt. Sei der Kaufmann, der den Schatz im Acker findet und der, der alles verkauft um die eine Perle zu bekommen. Sei Mein Sohn, J...! Dies als Nota Bene. Amen. Sei Mein Sohn!
J.... Ich bin dein Sohn!
durch H. Ich bin dein Vater, aber Ich möchte auch dein Bruder sein!
J.... Du bist mein liebster Bruder! Mein Freund ..... aber du mußt vergeben!
durch M. J... Ich schenke dir Mein Leben. Ich gebe Mich dir ganz hin. Doch zeige du Mein Leben. Zeige du Mein Leben deinen Geschwistern, deinen Brüdern, zeige, daß der Vater in dir lebt. Zeige Mich, Mein Kind!
durch H. Dann laß dich läutern, Mein Sohn, laß dich läutern! Erkenne die Einwohner und sprich in Meinem Namen: Weichet von mir oder nehmet die Liebe Jesu Christi in Demut an! Beuget eure Knie, ihr wisset die Gebote. Liebe Gott über alles und deinen Nächsten wie dich selbst. In diesen beiden Geboten sind die 10 Gebote enthalten und wer die 10 Gebote leichtfertig zur Seite wischt und nur sagt: Ach, ich liebe Gott, ich liebe ja Jesus, der hat nicht erkannt, daß die Strenge Meiner 10 Gebote die Grundlage um die zwei Gebote zu erreichen, um über dem Gesetze zu stehen!
J... Im Namen Jesus, meinem Vater, weichet alle! Alle Wesen, weichet von mir und geht zu Jesus. Ich gehöre Jesus ganz allein.
M. Entsage auch dieser Literatur, lieber J... Vernichte sie, verschenke sie nicht, trenne dich von diesen falschen Schriften. Da weht der Geist Luzifers. Trenne dich von diesem Schrifttum!
J.... Ich will alles ablegen, was zwischen Jesus und mir steht. Ich will alles ablegen. Ich will nur noch leben für Dich!
durch M. So mache diesen einen Schritt, Mein Sohn und Ich gebe dir Meine Kraft, hörst du! Ich gebe dir Meine Kraft. Du brauchst nicht groß überlegen, du wirst dies tun, denn Ich werde dir helfen und dich stärken! Glaube es! Vertraue Mir, der Ich in deinem Herzen eine Wohnstätte bleibend haben möchte. Bleibend!
durch H. Erinnere dich an die Essener! Sie haben auch ein wunderbares Zentrum aufgebaut, aber es war Lüge. Und diese Essener sind in vielen Esoterikern heute wieder inkarniert und sie lassen nicht los. Das alte Judentum will noch einmal sich neu hier ein Reich Luzifers erbauen. Doch Ich bin wiedergekommen und schlage frei! Erkenne, erkenne, den Unterschied zwischen dem esoterischen Weg und Meinem reinen Herzensweg, der jeden Moment Meine Gegenwart erkennt und erkennen läßt als tatkräftige Liebe unter den Brüdern und Schwestern.
durch M. Du wirst die Liebe fühlen, weil du Mich, die ewige Liebe hast und darum wird Meine Liebe über deine Erkenntnis stehen. Ich bin dir mehr als alle Erkenntnisse, Mein Kind, denn Ich bin die reine Liebe, die aus deinem Herzen, durch deine Arme, durch deinen Mund hinausströmt, deine Augen leuchten läßt, alles was du schaust, das bin Ich in dir, Mein Kind. Du wirst mehr fühlen, mehr schauen, als alle Erkenntnisse dir jemals zu geben vermögen. Du wirst Mich in dir fühlen.
J.... Ich würde sterben für Dich!....Für Dich, ich will nur leben für Dich! Du liebst ja alle, meine Kinder, meine Frau....Ich liebe alle Geschwister, die Du mir sendest.... mache Du alles wieder gut .... Laß mich Dein Werkzeug sein....Dir allein will ich dienen, von jetzt bis in alle Ewigkeit! Es geschehe allein Dein Wille in mir und an mir! Amen.
durch H. Du hast es versprochen, halte dich daran! Erinnere dich an diesen Moment und bleibe in der Heilung. Bestätige die Heilung, indem du das umsetzt, was du jetzt mit festem Willen dich entschlossen hast zu tun, nämlich: Meinen Willen zu tun! Und wenn sie dich bedrängen, dann rufe Mich! Rufe Meinen Namen Jesus! Im Namen Jesu Christi befehle ich, weichet von mir ihr alten Wesen, ihr alten Schwarzmagier und ihr tausenden, kleinen Kobolde! Weichet, denn Jesus Christus ist Sieger! Er allein ist der Auferstandene und er allein kann meine Sünden und auch eure Sünden vergeben. Er hat mich heimgeholt an sein Herz und da verbleibe ich jetzt und immerdar. Danke, Vater Jesus! Danke, das du mich gerettet hast! So sprich, Mein Sohn, allezeit in deinem innersten Herzen und Ich werde wirken. Du sei schwach, dann bin Ich stark in dir. Amen.
M. Laßt uns bitte noch gemeinsam ein "Vaterunser" beten und wir können uns alle in einen Kreis stellen, d.h. stehen. (Gebet erfolgte)
Heilungsgespräch mit einer Schwester
-Heilung Ch. - abseits des Treffen in Hohenwart -
Mittwoch, 30. Mai 2007 14.08h
Eingangsgespräch mit Ch.
Ch.: Diese Kindheit und der Onkel …
M.: Ich weiß, Ch., es ist mir vollkommen klar. Nein, ich habe das jetzt nur einmal ein bisschen komprimiert, das also jetzt sehr kurz ausgedrückt. Das ist mir schon klar. Ich glaube, das haben wir alle jetzt so angenommen. So Schwesterherz jetzt, Dankeschön, dass du das Vertrauen hattest. Schön ruhig jetzt. Schau noch einmal hier, ob du von Jesus aus das Gefühl hast, ob es da warm wird. (Sie legt die Hand aufs Herz.)
Gebet M
Ja, liebster Jesus, unser aller Vater, Du weißt wohl um alles und trotzdem möchtest Du so gerne, dass die Kindlein sich Dir noch einmal vollbewußt offenbaren. Und wenn sie es Deinen Kindern geben, wenn sie es uns geben, wie wir Dich auch so lieben, dann haben sie sich Dir noch einmal offenbart. Die Erinnerungen, das Vergangene kann noch einmal vergeben werden, kann einem bewusst gemacht werden. Liebster Vater Jesus, und Du freust Dich darüber, dass ein Kindlein die Kraft und den Mut hatte, so vorzugehen. Doch viele Fragen sind ungeklärt für dieses Kind, für Deine liebe Tochter Ch. Die Fragen lasten auf ihrer Seele und sie wirken von der Vergangenheit in die Zukunft, weil die Gegenwart Deiner Liebe noch nicht hinreichend geklärt ist. Du liebst dieses Kind. Du liebst uns alle. Dieses Kind hat gesucht, hat gesucht, hat versucht, Dich zu ergründen, Dich zu verstehen. Und dieses Kind konnte aus der Liebe nicht so recht handeln. Und auch wir kennen das Problem. Es geht uns nicht anders.
Wir bitten Dich jetzt, liebster Vater Jesus, dass Du es diesem Kind ins Herz legen mögest und auch uns, uns allen, dass diese ungeklärten Fragen in Deiner Gegenwart, in Deiner Heiligkeit, in Deiner alles überwindenden Liebeskraft, in Deiner Seeligkeit, geklärt werden, dass jetzt Heilung geschehe durch Deine Liebe in uns, liebster Vater. Stärke uns. Gib uns Kraft. Tröste uns, liebster Jesus. Und gib uns jetzt auch die richtige Eingebung. Lenke unsere Gedanken aus dem Herzen. Sei Du es, der handelt. Sei Du es, der spricht. Sei Du es, nur Du allein, der heilt. Und wir möchten uns ganz zurücknehmen, in diesem Deinem Dienst der Liebe und der daraus fließenden Nächstenliebe. Vater Jesus, wir bitten jetzt, stärke unsere Geschwister, Helga, Anka, Sabine, Helga, alle, die hier sind, auch die liebe Jutta, alle Frauen. Stärke aber auch uns Männer, Torsten, Jörg, den Emanuel und auch mich, dass wir dies aushalten, und vor allen Dingen auch die Ch., dass wir nun das Rechte aus Dir heraus finden und es auch geschehen lassen. Dein Wille geschehe, Vater Jesus. Wir bitten um die Vollmacht, in Deinem Namen dies Amt vollziehen zu dürfen. Dein Wille geschehe.
Amen.
M.: Ch., jetzt schau noch mal. Versuche, so weit zurückzuschauen, zu den ersten Erlebnissen in Deiner Familie und wann du das erste Mal deinen Onkel wahrgenommen hast, das allererste Mal, ganz ruhig, Ch.. Jetzt versuch’s einmal. Versuche aus dem Gefühl, Jesus ist da. Du bist nicht alleine. Versuche, Jesus ist ja bei dir. Was kann dir geschehen: Nichts. Ganz ruhig atmen. Dann versuche einmal. Wann war das? Wann hast du ihn wahrgenommen?
Ch.: Das kann ich so nicht sagen.
M.: Und die erste bewusste Erinnerung, hast du da – oder was erinnerst du überhaupt?
Ch.: Ich erinnere die üblichen Sachen. ….
M.: Ganz ruhig. Versuche doch mal, wo du gefühlt hast – vielleicht einen Ekel oder wo du irgendetwas spürtest, was nicht richtig war.
Ch.: Ja, Widerwillen habe ich schon gehabt gegen den Menschen. Das durften wir aber nicht zeigen als Kind.
M.: Fühle noch mal zurück die Zeit mit dem Widerwillen. Du wolltest dies deiner Mutter sagen. Wolltest du dies deiner Mutter sagen, dass du ihn nicht mochtest, oder wusstest du gar nicht, ob das jetzt richtig ist? Hast du dich nicht getraut? Du warst allein. Du hast dich ganz allein gefühlt. Wolltest du es sagen? Wolltest du es deiner Mama sagen, dass er dir merkwürdig vorkommt.
Ch.: Nein, eigentlich nicht. Ich denke, wir haben gar nicht, auch meine Schwester gar nicht, dieses Vertrauen gehabt zu der Mutter, so etwas zu sagen.
M.: Dann war es eigentlich niemand, dem du es sagen konntest?
Ch.: Nein.
M.: Und du hast so ein Gefühl bei keinem anderen Menschen jemals gehabt, was du bei deinem Onkel hattest?
Ch.: Ja, so einen Widerwillen.
M.: Das hast Du sonst nirgends gehabt.
Ch.: Nein.
M.: Und wie kamst du auf die Idee, das könnte eine Vergewaltigung sein?
Ch.: Das ist keine Idee.
M.: Entschuldigung. Ich hab’ das jetzt nur einmal so unzureichend formuliert. Wie kamst du zu der Begründung?
Ch.: Ich kann es noch mal anders sagen. Es wurde mir gesagt, das hätte man festgestellt. Das sei der Grund meiner Krankheit. Das war Dr. Brucker in Lahnstein im Krankenhaus.
M.: Und dem hast du erzählt, wie du es uns jetzt auch erzählt hast?
Ch.: Nein, gar nichts habe ich erzählt. Es hieß, man bekommt therapeutisches Malen und plastizieren. Und daraufhin hat man wohl…und ich hab’ auch selber gespürt, dass ich etwas anderes mache, als die anderen machen in der Form. Ich hab’ gedacht: „Komisch, du kommst jetzt hier ganz und gar aus der Reihe heraus.“ Und hinterher hieß es: „Ja, das hat man festgestellt, das da was nicht stimmt, so und so.
M.: Anhand des Bildes, was du gemalt hast?
Ch.: Ja, anhand – Bild, ja Bilder waren es, glaube ich, was ich gemalt hatte. Ja, gut. Und das habe ich dann zur Kenntnis genommen und habe gedacht: „Na ja, gut.“ Hm. Völlig neues Thema. Mit dem habe ich mich noch nicht beschäftigt, du musst mal sehen.“ Man hatte mir ein Buch zu lesen gegeben, was dieses Thema ganz kraß behandelt. Ich habe auch weitere Bücher gelesen, weil ich mich gern schlau machen musste. Und danach habe ich dann wieder eine Depression bekommen. Das hat mich dermaßen erschüttert, weil ich dachte, so und so ist das ist dir passiert und du hast keine Ahnung davon. Das kann doch gar nicht wahr sein. Du schleppst es das ganze Leben mit dir rum und jetzt…
M.: Entschuldigung, Ch., du hast das in dem Moment auch angenommen und geglaubt gehabt. Du hast gesagt, der Arzt weiß, was er tut und dann kann es so sein. Mit großer Wahrscheinlichkeit hast du geglaubt, so war’s dann.
Ch.: Ich hab’ das erstmal angenommen und hab’s auch eine Weile vor mich hingetragen irgendwie. Also das Buch, was sie mir gegeben hatten, hab ich erst nach fünf Monaten gelesen, weil ich mich vorher nicht dazu in der Lage fühlte. Dann habe ich das gelesen. Dann kam erst recht alles hoch.
M.: Du konntest dir vorstellen: „So war es.“
Ch.: Nein, nicht so war es, aber das mich das Thema betrifft, das habe ich dann deutlich gemerkt. Also das habe ich mir nicht ausgedacht. Das habe ich mir auch nicht herbeigewünscht und da dachte ich: „Und wenn es dich betrifft, musst du an dem Thema arbeiten und sehen, wie du das runterkriegst.“
M.: Gut, dann bitten wir jetzt einmal unseren lieben Vater um Aufklärung.
Ch.: Ja.
M.: Wenn du einverstanden bist.
Ch.: Ja.
Gebet M
Ja, liebster Vater, das sind nun mehrere Punkte und der erste wichtige Punkt in dem Leben Deiner lieben Ch. besteht darin, ob zu unrecht ein Mensch für irgendetwas herhalten sollte, was der Phantasie eines Arztes entsprungen ist oder ob dies tatsächlich geschehen ist, liebster Jesus. Oh, Vater, wir bitten Dich. Kläre uns auf. Senke Ruhe und Frieden in das Herz unserer Schwester, aber auch in uns. Wir leiden mit und sind dabei, liebster Jesus. Und du selber bist auch nicht glücklich darüber, dass Deine liebe Tochter Ch. darüber in den Kummer, in die Depression verfallen ist. Liebster Vater, was ist wahr? Ist es tatsächlich geschehen? Ist es vorstellbar, dass im zartem Alter von zwei oder drei oder vier Jahren unsere liebe Schwester solches Unglück erfahren hat? Wir bitten Dich in unserer kindlichen Liebe, kläre uns auf, mache uns kund.
Amen.
M.: …Es kann ein Paar Minuten dauern … fühlen, was Jesus dazu sagt. Wir schauen einmal, ja? Es gibt kein Muß. Es kann, der Herr ist frei. Und wenn nichts kommen sollte, dann …
Einige Minuten vergehen.
M.: Ch. Schaue, siehst du Jesus? Kannst du Ihn wahrnehmen? Ist er da, Ch.?
Ch.: Ja.
M.: Fühlst du es? Siehst du Ihn?
Ch.: Nein, sehen tue ich nichts.
M.: Stellst du es dir vor?
Ch.: Ich kann’s mir gut vorstellen, ja.
M.: ...aus dem Herzen, dass dein Vater da ist, dass Er dich liebt. Versuche es zu fühlen, aus dem Herzen schauen. Schaue, dass du Ihn aus dem Herzen wahrnimmst, nicht aus dem Verstand. Das ist nichts. Aus deinem Herzen, dort, wo es weh tut. Schau auf Jesus. Schau auf Jesus. Sag: „Vater hilf mir.“ Schau aus dem Herzen. Es fällt dir schwer, Ch. Kannst du deine Mama, kannst du deine Mama sagen? Ganz ruhig. Schau, deine Mama, die ist da. Kannst du spüren, wie Er dich liebt?
Ch.: Ich will eigentlich nur Ruhe.
M.: H. kannst du etwas fühlen?
H.: Also, dieser Onkel, der hat sich selbst befriedigt. …die Phantasien. Das einzige, was er getan hat, war, einmal zwischen die Beine greifen, mit der Hand, mit dem Daumenballen.
Ch.: als Säugling.
H.: als Zweijährige wahrscheinlich. Er hat dann diese Phantasien genommen und hat sich das so vorgestellt, dass er euch schlägt oder so, auf den nackten Hintern.
A.: Ich sehe es auch so.
H.: Aber diese dominante Tante da.
M.: Die hat aufgepasst.
Ch.: Wie bitte, die hat aufgepasst?
M.: Es ist gar nicht mehr passiert. Die wusste um alles… Die hat aufgepasst, dass nicht mehr passiert.
H.: Aber er hat schmutzige Phantasien gehabt, also mit Mädchen, Pädophilie oder so.
Ch.: Ja.
H.: In die Richtung. Das hat ihn erregt.
M.: Sie wolle auch nicht, dass es zu leicht wird für ihn.
H.: Da war keine echte Vergewaltigung geschehen, nur durch die Phantasien.
Ch.: Na ja, das ist auch schon Missbrauch. Das ist …
H.: Ja?
M.: Das ist aber ein Unterschied.
H.: Der war durch den Krieg irgendwie… Er war verroht und hatte sich dann an diesen zarten Mädchen, an den zarten Kindern irgendwie erfreut. Das hat ihn aber trotzdem erregt. Es hat ihn beruhigt und hat ihn aber auch erregt.
M.: Aber er hat die letztendliche Kontrolle gehabt.
H.: Ja!
M.: Und da hat deine Tante ihm auch beigestanden…
H.: Und er steht auch da und es tut ihm leid.
Ch.: Ja.
H.: Jetzt ist es mir eisekalt. Es tut ihm leid, weißt du.
Ch.: Es tut ihm leid, ja.
H.: Es tut ihm so leid.
(Der Onkel): „Es tut mir leid, mein Mädchen. Ich hab’ dich doch eigentlich gemocht.“ (weint).
M.: Das schwere Vergehen hat er nicht getan.
Ch.: Und doch, als wir älter waren, hat er uns geküsst. …Aber das Sinnliche ist bei kleinen Kindern schon widerlich und abstoßend, ist nicht richtig. Es gehört auch in das Kapitel Missbrauch.
A.: Also da, er hat die Liebe gesucht.
Ch.: Ja.
H.: Hat Zärtlichkeit, Sinnlichkeit, Zuneigung gesucht, was er bei deiner Tante, seiner Frau nicht gehabt hat. Das hat ihm gefehlt, was er bei seiner Frau nicht gehabt hat.
Ch.: Ja.
H.: Das hat ihm gefehlt. Das war das Weiche, Mütterliche, Zärtliche, Mitfühlende, auch das Geistige, Seelische. Sie hat ihn ja nur geheiratet, damit sie ihn hat.
Ch.: Ja, genau.
H.: Er hat sich nicht geliebt gefühlt von deiner Tante.
Ch.: Ja.
H.: Das hat er auf euch abgeleitet. Er hat es übertragen.
Ch.: Ja.
M.: Aber letztlich hat er das letzte Schlimmste nicht getan. Das heißt, um es mal ganz deutlich zu sagen, er hat Schlimmes getan, aber nicht das Schlimmste.
Ch.: Ja.
M.: Das ist besonders schlimm, für das Sternenkindlein, daß zur Erde gekommen ist. Das ist sehr schwer für ein Sternenkindlein. Er hat es verdorben. Dann warst du nicht mehr fähig, im Grunde genommen unvoreingenommen eine Beziehung einzugehen.
H.: Das Vertrauen hat dann gefehlt. Du hast diesen Verliebtheitsgefühlen nicht getraut.
M.: Du hast nur darüber nachgedacht.
H.: Du hast das in den Kopf verschoben, statt im Herzen zu vertrauen und den Ruf des Herzens zu fühlen. Deswegen musstest du auch wieder weg. Und da das nicht freigesetzt war, bist du in Depressionen gefallen, mit fünfundzwanzig und dreißig. Das geschieht so vielen Frauen. Mir ist es auch geschehen….
A.: Hättest du Jesus gehabt, die Liebe zu Ihm kennengelernt. Wann hast du die Liebe zu Jesus kennengelernt?
Ch.: Schon sehr früh.
H.: Schon immer.
Ch.: Ja.
M.: Immer.
H.: Ich bin mit dieser Liebe auf die Erde gekommen. Die Liebe war so stark. Sie war so stark. Meine Liebe zu Ihm war stark.
M.: Und das mit der Reinkarnation stimmt nicht!
H.: Nein da ist nichts.
M.: Das ist nur eine Phantasie, weil du unfähig warst, die Liebe direkt auszudrücken. Du warst mit einmal zu sehr abgeschnitten, um dein Herz fließen zu lassen. Du bist ja in die Weisheit verschoben worden, weil du ein Sternenkind bist. Du bist ein Sonnenkind. Hast du gelesen „Die geistige Sonne und Bischof Martin, das Kapitel über die Weisheit der Sonnenkinder? Du kennst sie?
Ch.: Ja.
M.: Du weißt, wie sie sind, dass sie es sehr schwer haben die Liebe zu verstehen, also Probleme haben, die Liebe anzunehmen. So auch bei dir, und dann gehst du hier auf der Erde wieder in die Weisheit zurück. Und dann suchtest du die Erklärung. Man hat sie dir gegeben. Der Arzt ist von dir auch in Erklärungsnot gekommen. Er wusste nicht weiter, weil du immer fragtest. Und so hast du alle Erklärungen bekommen. Du hast sie dir selbst zusammengebastelt und bist in diese Reinkarnationserklärungen abgeglitten.
H.: Ein großes Mosaikbild. Aber es stimmt so nicht. Die Grundlage, die fehlt. Du bist in den Kopf abgeglitten.
M.: Ch.. Dein Name ist Ch. ...
H.: Hilf uns Ch.
M.: Dein Herz. Durch diese Verletzungen in der Kindheit. Dein Herz ist zugegangen. Und da ist die Liebe daraus gewichen und die Weisheit ist dann wiedergekommen. Ch., es sollte jetzt die Liebe sein, aber so, dass du sie verstehst.
H.: Die reine wahre Liebe suchte ich. Einen anständigen Mann suchte ich.
M.: Du hast der Liebe nicht mehr getraut, Ch..
Ch.: Ja.
M.: Und dann kam G. später. Und der Sohn sucht auch Liebe, der auch. Und da wurdest du unsicher. Du wurdest in dem Moment wieder zu unsicher um dein Herz zu öffnen. Dann hast du es gewagt. Und das war gut so. Und dann hast du die Schwere der menschlichen Liebe kennengelernt, - wie schwer es ist, standzuhalten, wie schwer es ist, jemand zu lieben, wie schwer es ist, Liebe zu geben, wenn man die Liebe selber ja noch gar nicht so hat. Man sucht sie ja selber noch. Man sucht ja selbst. Und doch soll man Liebe schenken, wenn man sie noch gar nicht hat. Und dann hat dich dein Stiefsohn verletzt, weil du verletzt warst. Im Grunde genommen hat er dir nur deine eigene Verletzung gezeigt. Jesus war noch nicht in der Vollkraft Seiner Liebe. Und darum bist du verletzt worden in deinen Muttergefühlen, in deinen Ehefraugefühlen. Du bist verletzt worden. Und du dachtest wieder und grübeltest wieder. Und trotzdem bist du treu an der Seite von G.. Du bist treu. Du hast die ganzen Jahre Liebe gesucht und du wusstest, Jesus ist da, Er liebt dich, aber aus dem Herzen heraus. Und dem Herzen vertraust du jetzt langsam immer mehr. Und G. weiß das. G. vertraut dir. Er vertraut Jesus in dir. Er selber hat diesen Zugang nicht. Aber du kannst ihm das zeigen in der Liebe.
Du nimmst das an. Das übernimmt dann Jesus in deinem Herzen. Nun vergib allen. Du hast im Grunde genommen auch deinen Onkel verurteilt, sehr stark. Es ist ein Unterschied zwischen der sinnlichen Befriedigung an einem jungen Kind, egal, wie schlimm das ist, das du verdorben wurdest, aber es ist ein Unterschied, ob so ein Mann in dich eindringt und dich von innen heraus verseucht. Er hat dich von außen heraus verseucht. Du hast trotzdem die äußere Verseuchung zur inneren gemacht. Und das hat dir der Onkel nicht getan. Das hast du dir selber dann konstruiert, in der leichten Erregbarkeit und auch, wenn du alleine warst. Du hattest niemanden, mit dem du darüber sprechen konntest. Und es sollte ja Jesus sein, mit dem du sprechen solltest. Jesus! Aber damals war das ja noch nicht möglich. Schau auf Jesus. Kannst du Ihn wahrnehmen? Du siehst Ihn ja. …Er geht auf dich zu. Kannst du auf Ihn zugehen?
Ch.: Ja.
M.: Kannst du dann sagen: „Vater, verzeih mir. Auch ich habe Unrecht getan.“ Das kannst du, ja?
Ch.: Ja. Vater, verzeih mir. Ich habe Unrecht getan.
Durch H.: Komm Mein Kind. Komm Mein Kind in Meine Arme. Komm, Mein Kind, in Meine Arme. Ich war immer bei dir. Es geschieht soviel Unrecht hier auf Erden. Aber Ich habe euer Unrecht getragen. Damals in Adam habe Ich alles auf Mich genommen. Doch nun tut nicht neues Unrecht, sondern gebet es immer Mir, alles, was euch getan wurde. Bring es Mir. Siehst du, wie Ich Meine Arme ausbreite und Mich niederknie in aller Demut und Freude, dich als Mein Mädchen, als Mein Kind in Meine Arme nehmen zu können. Oh, Ich bin Vater. Ich bin dein Vater und du bist Mein Kind. Und von Mir bekommst du die Liebe, die du immer gesucht hast auf Erden. Meine Liebe ist heil und stark und treu. Meine Liebe zu dir ist unendlich groß. Mein Kind, spürst du das?
Ch.: Ja.
Durch H.: Komm auf Meine Arme. Lege dein Haupt an Meine Brust und werde vom Kind zu Meiner Braut. Werde Meine Braut, nach der Ich Mich sehne, die rein, klar und stark ist und Mir alles abgibt, alles Unrecht, alle Wünsche, alle Hoffnungen und alle Liebe, die sich ganz leer macht, Meine Braut, die fähig ist zur Hingabe an Mich, die sich völlig öffnet und frei wird, damit sie Meine Liebe empfangen kann im stillen Kämmerlein unseres Brautgemachs. Ich bin dein Bräutigam und du bist Meine Braut. Spürst du das, Mein Kind? Schon immer. Du bist auf diese Erde gekommen, weil du Mein Kind und Meine Braut werden wolltest und nicht mehr dieser hohe Weisheitsengel, der du zuvor warst. Diese Weisheit, die habe Ich am Kreuz Meinem Vater geschenkt. Ich habe Mich kreuzigen lassen in dieser Weisheit, damit nur die Liebe erstehen kann, damit Meine innere Vaterliebe euch umfangen kann und euch aufnehmen kann in Mein himmlisches Reich. Ich habe mit Meiner großen Liebe euch die Türen geöffnet zum innersten Herzenshimmel. Auch dir habe Ich die Türen geöffnet, Mein Kind. Komm, schreite ein. Auch schon hier auf Erden darfst du einschreiten durch die Himmelstüre. Wisset, Himmel und Erde ist verbunden nun, gerade durch eure Arbeit, durch die Erlösung vom Übel aus Mir in euch, denn Ich bin euer Erlöser in eurem Herzen und diese Sünden, sie fallen ab. Und hervorkommt ein strahlend weißes Kleid, Meine Kindlein. Das leuchtet und das ist die wahre Weisheit, die aus der Liebe geboren immer mehr Geschwister in Meine Arme treibt, in Meine Vaterarme. Oh, wie lange warte Ich schon. Doch jetzt kommt immer mehr die große Löse, ja, der große Fischzug. Und auch du bist dabei, auch du, Mein Kind bist dabei, wenn du es annehmen kannst.
Ch.: Ja.
Durch H.: Siehe, Ich mache alles neu! Du bist geheilt bis in deine innersten Poren. Alles wird gesund. Deine Seele wird aufgenommen von deinem Geiste, geläutert, durchdrungen mit Meinem Geiste und dringt ein in das tiefste Nervengewebe, in die letzten Poren deines Leibes. Die Liebe, dieses warme Liebeslicht dringt ein und macht alles neu. Ich bin in dir. Ich bin in dir dein Heil und in dir, damit du ganz heil sein kannst. Nimm dieses Heil jetzt an.
Ch.: Ja. Ich nehme es an. Danke.
H.: Amen. Dein Vater Jesus. Amen.
Ch.: Danke, danke.
Durch A.: Meine Tochter, kannst du deinem Onkel vergeben?
Ch.: Ja. Ich habe es ihm schon vergeben.
Durch A.: Kannst du dir selbst vergeben?
Ch.: Da muß ich mich… Da muß ich mich – ja, da muß ich noch etwas tun.
Durch A.: Gib Mir alles ab, alle deine Verletzungen. Bekräftige dies. Sage es dreimal.
Ch.: Ja, ich gebe Dir alle meine Verletzungen ab. Ja, ich gebe Dir alle meine Verletzungen ab. Ja, ich gebe Dir alle meine Verletzungen ab. Und ich nehme sie an.
Durch A.: Alles wandle Ich um in Meiner großen Liebe und Erbarmung. Alles wird aufgelöst. Willst du das, Mein Kind?
Ch.: Ja, wie schön.
Durch A.: So wird dir leichter ums Herz.
Ch.: Ja.
Durch A.: Und deine Verkrampfungen, deine Krankheiten werden von Mir geheilt. Gib dich Mir ganz hin wie du es auch vorhin gesagt hast. Tue dies.
H.: Du hast es getan.
Alle Geschwister beten zusammen das Vaterunser.
M.: Halleluja. Jesus lebt hier. Hier.
Ch.: Dankeschön!
M.: Und mit deiner Brust …? Ganz ruhig. Hast du da noch eine Chemo oder wie läuft das da weiter?
Ch.: Nein mache ich nicht.
M.: Ganz ruhig, vertraue. Hast du manchmal Nachtschweiß oder wie geht das bei dir? Schwitzt du?
Ch.: Am Tage ganz viel.
M.: Das ist gut so. Paß auf. Du musst schwitzen, weil jetzt wird alles abgebaut wie eine Autobahn. Wenn auf einer Autobahn ein Unfall ist, dann wird da herumgewuselt: Umleitung. D.h. also, jetzt wird es so einigermaßen repariert, wie es sein soll. Dann schwitzt du unglaublich schlimm. Das könnte sogar auch nachts passieren. Das ist eine ganz normale Reaktion, weil die arbeiten ja, die kleinen Helferlein, die arbeiten ja jetzt alle. Und das nächste ist, wenn du Schwindelgefühle hast, leichte Schwindelgefühle, die können kommen, die könnten kommen. Das ist ganz normal, weil jetzt auch die Nerven diese Problematik haben, die Nerven waren ja auch irgendwie überbeansprucht. Dann drücken die ja auch auf das Gewebe da. Die Isolation der Nervenbahnen ist geschädigt und dann werden Reparaturzellen eingessetzt und Wasser wird zwischengelagert – ein Ödem. Und deshalb kommen noch einmal Schwindelgefühle. Sie müssen nicht kommen, aber es ist ja oft so. Das ist ein Zeichen, dass jetzt auch alles wieder regeneriert wird, die Nervenbahnen und das dieses Gewebswasser ausgepreßt wird. Und wenn du an den G. denkst und an deinen Onkel denkst, wie auch immer, einfach gelöst und frei sein.
Wenn du irgendwo Schmerzen haben solltest, dann freue dich und das ist kein Problem, sofort in die Ruhe kommen, nicht groß etwas machen, dich nicht zwingen, einfach sagen, dass der Körper jetzt einen gewaltigen Schub kriegt, weil er jetzt richtig neu regeneriert wird, richtig neu, dass dann jetzt die letzten Sachen gemacht werden. Sagen wir mal, es ist, als wenn eine Brücke eingesetzt wird. Dann wird alles abgesperrt, damit auch wirklich die Arbeit vollzogen werden kann. Und dann wird diese Stelle für den Verkehr gesperrt und deshalb kommt der Schmerz, damit der Mensch da wirklich auch kein Blödsinn macht und das Reparaturgewebe nicht wieder einreißt.
H.: Er muß in der Ruhe bleiben, ja.
M.: Also erst schwitzen, Schwindel und vielleicht Krämpfe.
H.: Bauchschmerzen. Nimm alles an.
M.: Kein Morphium nehmen!
Ch.: Nein.
M.: Absolut kein Morphium!
Ch.: Aber etwas muß ich noch sagen. In der Reha hat man mir dieses Tensgerät gegeben, weil ich ja ständig Schmerzen vom Rücken, Ischias und so habe. Frage: Kann das schädlich sein, dieses Elektrische am Körper? Kann ich das machen oder soll ich das weglassen?
M.: Was hast du für ein Gefühl? Hat es dir geholfen oder?
Ch.: Wenn ich es benutze, dann ist es in dem Moment schon weg.
M.: Ich würde es so machen: Bitte Jesus um Kraft und Stärkung. Und wenn du es nicht aushältst, du kannst es ja mal machen, aber bevor du es nimmst, Jesus um Kraft und Stärke bitten, ein Vaterunser oder sagen: „Jesus hilf mir. Jesus hilf mir.“
A.: Du brauchst es nicht. Nein, du kannst dich, wenn du möchtest an einen von uns wenden….
M.: Du musst nur nicht irritiert sein, wenn irgendetwas ungewöhnliches Körperlicherseits passiert. Das ist die Heilungsform. Du merkst es auch daran, du wirst jetzt anders schlafen. Wie ist das normale Schlafverhalten?
Ch.: Schlecht.
M.: Von wann bis wann schläfst du denn so?
Ch.: Von zehn bis sechs oder bis sieben…. Keine Luft… die Schleimhäute sind geschwollen…, so dass ich würgen muß.
A.: Die Liebe, die Liebe, die einfach noch so vollkräftig von Jesus in dir war, wird jetzt immer mehr stärker werden in dir und dann wird das verschwinden.
M.: Aber im Grunde genommen ist das eigentlich eine Herzerkrankung. Das ist eine Herzerkrankung, weil dein Herz diese Verletztheit hat. Jesus konnte so nicht wirken. Dann strahlt das natürlich aus: Brustkrebs, Asthma, Rückenschmerzen. Ja, das ist alles: ohne Herz läuft nichts. Das sind alles die Sachen, die wir hier so eigentlich angesprochen hatten. Die haben damit zu tun. Das ist in vierzig, fünfzig, sechzig Jahren, Ch., da hat sich ja einiges angesammelt.
Das Heilgespräch neigte sich dem Ende zu und die Geschwister dankten dem Herrn und gingen dann hinaus.
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