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Wer sich an den Herrn hält, darf nicht verzagen und wird immer das empfangen, was er braucht im Geistlichen wie im Leiblichen; aber nur muß das Gotteskind auch warten können.
Dem Herrn wäre es ein Geringes, augenblicklich zu helfen, aber die Stunde muß vorher geschlagen haben, wo es gut ist. Es hilft nach Seiner Verheißung, und alles, was man bittet, wird man bekommen, aber zu der Zeit, wo man's ertragen kann. Wenn der Herr einen für's Himmelreich erziehen will, so kann Er einem nicht sofort alles geben, was man begehrt. Er muß vorher Seinen Zweck erreicht haben. Er kann auch nicht geben, was man im eignen Sinn bittet. Man hat schon oft etwas gebeten, später war man froh, daß man nicht erhört worden ist, weil man einsah, daß es nicht gut gewesen wäre. Der Herr hilft den Seinigen hindurch, das darf man mit großer Zuversicht glauben. Er läßt ein Gotteskind nicht zuschanden werden.
[Zitiert aus: "Lebendiges Wasser" Nr. 44 - S. 58 - Karl Rohm -Verlag - Bietigheim]
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