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Verhülle
mir Dein Leuchten nicht, Du königliches
Heimatlicht, Es gehe, wie
es gehe, Dein Wille
nur geschehe! Ich bitte
nicht um Geld und Gut, Doch bete ich
um frohen Mut, Die Stürme
zu bestehen, Die Deinen
Pfad umwehen. Um Ruhm und
Ehre bitt’ ich nicht, Doch bete
ich, Du seliges Licht, Um Kindersinn
aufs Neue Um echten
Dienens Treue. Ich bitte
nicht um eitlen Tand, Doch bete ich
um festen Stand. Den Boden mir
bereite, Auf dem
ich zu Dir schreite!
Von Sorgen übersponnen Hast du den
Tag begonnen. Von Wolken überdacht Hast du den
Tag verbracht.
Und abends,
eh’ du löschst das Licht, Liest du des
Herrn Wort: „Sorget nicht!“ Mein Kind, es
zeigen deine Sorgen, Daß du im
Herrn noch nicht geborgen.
Auf Seine
Worte baust du nicht, Und Seinem
Worte traust du nicht.
Denn trautest
du dem Wort des Herrn, Wie trügest
du die Bürde gern, Wie wäre dir
die irdische Bürde Nur Übungslast
für Menschenwürde!
Wie wäre
alles, was du hast, Nur sanftes
Joch und leichte Last!
(Aus dem Werk: Unterwegs – Blätter, Blüten und Bodenproben eines Wanderers“ von Dr. med.
Otto Buchinger sen. Verlag Leonhard Friedrich, Bad Pyrmont)
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