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Voraussagen und Enthüllungen Wegweiser
ins Neusalem-Licht Teil
II A Voraussagen
Und
Enthüllungen des Weltgeschehens
Auszüge
aus den Schriften der Neuoffenbarung (Neusalemsschriften) Fünfte
Auflage Achtes
bis zwölftes Tausend 1934 Herausgegeben Von der Neu-Salems-Gesellschaft E.V. Brietigheim, im Neusalemsverlag,
Breitigheim, Württbg. Des
vorliegenden Wegweiserheftes Voraussagen
und Enthüllungen Des
Weltgeschehens Das
Weissagen über die Zukunft
“Herr,
Du musst doch voraussehen,
Freie
Menschen ins Dasein zu rufen
Lebten
die Menschen nach Gottes Ordnung,
Die
Völker – ihres Glückes Schmied
II.
Die Zeit der großen Weltenwende
Werden
die Menschen träg und lichtlos
Solange
nicht die wahre Demut und Liebe
Das
Zeitalter der Maschinentechnik
Der
Mensch sein eigener Richter
III.
Die geistige Wiederkunft des Herrn
Zur
Zeit der Wiederkunft des Herrn
Volksmeinung
in der Wiederkunftszeit
Der
wahre Glaube und die reine Liebe
Wird
das neunte [Eigentumsschutz-] Gebot Mosis
Wie
mit dem Gerichte Jerusalems,
Soll
Ich alle falschen Hierarchien
Der
Herr wird auf die
Erde wiederkommen
Für
die Wissenschaften und Künste
Die
Lehre die Ich euch nun gebe
Neuoffenbarung
durch Jakob Lorber und andere
Zur
Zeit der neuen Seher und Propheten
Das
Heilslicht der Neuoffenbarung
Ich
werde bei meiner Wiederkunft
Welchen
Orts Meine Wiederkunft
In
jener Zeit der Wiederkunft,
IV.
Das Tausendjährige Reich und das letzte Feuergericht
Auch
das Land von Palästina bis zum Euphrat
Wer
erweckt wird durch die Posaune,
V.
Das ewige Licht- und Friedensreich
Siehe,
alle diese zahllosen Welten
Die
Wahrhaftigen Kinder des alleinigen Gottes
Zustände
im ewigen Friedensreiche
In
jener Zeit des ewigen Lichtes und Friedens
Als
Frucht der materiellen Schöpfung
Schlüssel zu den Abkürzungen
Drsz.
= Dreitagesszette Ed
= Erde und Mond EV
= Das große Evangelium Johannes 1-10 GS
= Geistige Sonne H
= Haushaltung Gottes, Bd. 1-3 Jug
= Die Jugend Jesu K
= Kennzeichen unserer Zeit RBI
= Robert Blum, Bd. 1 und 2 Allgemeines
Gar zu viel Wissen
Ist
dem Menschen, solange er auf dieser Erde als im Geiste noch nicht völlig
wiedergeboren wandelt, nicht besonders zum Guten dienlich. Denn die zu klar enthüllte
Zukunft würde sein noch zu wenig starkes Gemüt erdrücken und leicht zur
Verzweiflung bringen. Bedenke nur, wie es den Menschen zumute wäre, so sie ganz
bestimmt wüßten, in welcher Zeit und Stunde sie dem Leibe nach sterben werden!
Es ist ihnen schon unangenehm zu wissen, daß sie sicher sterben müssen; noch
unangenehmer wäre es ihnen, auch das Jahr, den Tag und die Stunde zu wissen. -
wann der Leibestod über sie kommen werde! Darum forschet nicht zu emsig
nach der Gestaltung der Zukunft, sondern begnüget euch mit dem, was ihr als zum
Heile eurer Seele Nötiges wisset, und dann auch mit dem, daß Ich1
in Meiner Liebe und Weisheit darum weiß und sicher alles so werde kommen
lassen, wie es zu jeder Zeit für die gute oder auch entartete Menschheit sicher
noch immer am besten ist. Dann werdet ihr jede böse und gute Zukunft erträglich
finden! - Wenn ihr aber selbst im
Geiste des Lebens werdet wiedergeboren sein, so werdet ihr auch in die Zukunft
zu schauen imstande sein und werdet darob nicht betrübt und schwach werden. [Ev
8, Kap. 30,5] Über Zukunftserforschung
Es
soll sich niemand beifallen lassen, durch außerordentliche Mittel die Zukunft
enthüllen zu wollen, solange der Mensch für dieselbe noch nicht reif ist. Denn
es ist nicht nur für jede Seele im höchsten Grade schädlich, sondern auch höchst
unsinnig und töricht, da es ewig nirgends eine bestimmte Zukunft gibt. Diese
richtet sich ja allezeit nur nach dem freien Willen der Menschen, die darum hier
auf der Erde leben, um ihren freien Willen zu ordnen. Nach der Ordnung des
freien Willen der Menschen auf Erden wird erst die Zukunft bemessen! – Ich
habe jedem Menschen den freien Geist gegeben, um dessen Wiedergeburt sich jeder
bekümmern soll. Wenn diese erfolgt, dann wird auch für den Menschen die
Zukunft enthüllt sein. Solange das aber nicht der Fall ist, hat es für den
Menschen so ganz eigentlich auch noch keine Zukunft! – Wozu dann solch eine törichte
Zukunftserforschung? – Suchet nur vor allem das Reich Gottes; alles andere
kommt schon von selbst hinzu! [ED. Kap. 69, S. 209] Das Weissagen über die
Zukunft
Geht
auf dieser Erde, auf welcher die Gotteskinder erzogen werden, unmöglich mit
einer solchen Bestimmtheit, wie auf irgendeinem andern Weltkörpern. Denn bei
der vollen Freiheit des Willens der Menschen dieser Erde kommt es ja zuallernächst
darauf an, was die Menschen selbst wollen, und wie sie nach ihrem Erkennen und
Willen handeln. - Wenn Ich nun sagen würde "Du magst nun erkennen, wollen
und handeln, wie du willst, so wird als ganz bestimmt doch nur das geschehen,
was Ich da will und dir verkünde!"- , ja, da wäre Ich wahrlich ganz
zwecklos zu euch Menschen von den Himmeln herabgekommen, und alle Meine Lehre an
euch wäre eitel! - Ja, Ich sage noch mehr: Wenn sittlicher und staatlicher
Hinsicht nur das geschehen müßte, was Ich euch verkünde, und das zwar unabänderlich,
so hättet ihr Menschen keine höhere Bestimmung als die Tiere. Und wozu hättet
ihr dann eure Vernunft, euren Verstand und eure Liebe und aus ihr den vollkommen
freien Willen? Ich kann euch nur dahin als ganz bestimmt zum voraus sagen, daß
über euch dies oder jenes kommen wird, wenn ihr so oder so wollet und handelt.
Aber wenn Ich je einem Volke oder auch nur einem Menschen als ganz bestimmt zum
voraus anzeigen würde, daß dies oder jenes als ganz bestimmt geschehen werde,
so wäret ihr nicht bestimmt, Kinder Gottes zu werden, und Ich wäre in Meinem
Geiste nicht euer Vater. [Ev 8 Kap. 99, 5 ff.] “Herr, Du musst doch
voraussehen,
und
zwar für Dich als ganz bestimmt, ob sich die Juden, Templer und andere Menschen
und Völker bessern werden oder nichtganz bestimmt voraussehen, ob sich die
Juden und Templer bessern oder nicht bessern werden, und danach dann auch sagen,
daß über sie das angezeigte Gericht entweder nicht kommen oder für bestimmt
kommt! – Der Herr: »Ja, so denkst du als ein Mensch, - aber Ich denke da ganz
anders. Hast denn du noch nie in der Schrift gelesen: "Und Gott hatte von
diesem Volke sein Gesicht abgewandt."?! – Siehe, das will soviel sagen:
Ich sehe, so Ich (ein Volk) ein-, zwei-, drei- bis sieben Male ermahnt habe,
dann nicht mehr darauf, was es will, und was es dann tut; kurz und gut, das Volk
oder auch ein jeder Mensch für sich kann da wollen und tun, was ihm beliebt,
und Ich nehme von nichts Kenntnis und Wissenschaft bis entweder zu seiner vollen
Besserung oder bis zu seinem Sündenvollmaße. Wie dann das Volk oder auch ein
Mensch will und handelt, so wird es ihm auch werden! Denn Ich habe das auf der
Erde schon so eingerichtet, daß auf jede Handlungsweise der Menschen der
sichere Erfolg von selbst kommen muß. [Ev 8, Kap. 99, 16 f.] Was die Propheten
geweissagt,
war
alles bedingungsweise, damit durch eine solche Weissagung, ja niemand gerichtet
werden solle, sondern die Freiheit habe, das Angebotene zu tun, um dem
angedrohtem Gerichte zu entgehen, oder das Angebotene zu unterlassen, um
gerichtet zu werden. – Jeremias prophezeite jahrelang und harrte und harrte
selbst, manchmal bitter klagend, auf den Erfolg der Prophezeiung; denn was er
auf morgen prophezeite, geschah erst nach Jahren; ja bei 23 Jahre musste er
warten, bis seine Prophezeiung hinsichtlich der 70jährigen babylonischen
Gefangenschaft an dem jüdischen Volke in volle Erfüllung ging. – Jonas
harrte gar vergeblich auf den Untergang von Ninive, so dass er am Ende ganz ärgerlich
Mir Meiner Güte wegen Vorwürfe machte. Die Ursache aber alles dessen liegt,
wie schon bemerkt, lediglich in dem Benehmen der Menschen. Denn so ihnen ein
Gericht angedroht wird, sich aber sich ändern – wenn auch nicht alle, so doch
wenigstens einige – so wird das Gericht aufgehoben. – Wenn unter
hunderttausend Menschen nur zehn gerecht werden, so will Ich dieser zehn wegen,
auch die hunderttausend mit dem Gerichte verschonen. Und wenn unter einer
Million hundert Gerechte sind, so will Ich ihretwegen eine ganze Million mit dem
angedrohten Gerichte verschonen. – Wenn die Zahl der Gerechten desto sicherer
aufgehoben, und statt eines allgemeinen Gerichtes wird nur ein spezielles die
hartnäckigen treffen. Wenn aber weniger Gerechte da sind, dann freilich wird
nach einigen nachträglichen Ermahnungen das angedrohte Gericht nicht
aufgehalten werden. –Ihr sehet daher, dass sich jedermann mit dem Prophezeien
wohl gar sehr in acht nehmen sollte, der Wiedergeborene und der Berufene so gut
wie der Nichtwiedergeborene und Nichtberufene. (Ed Kap. 71, S. 215 f: vergl.
Auch Ev. 8, Kap. 99, 10 ff.] Strafen und Gerichte
lasse
Ich allezeit nur bedingungsweise androhen. Finden sie Ohren, die sie hören, und
Herzen, welche die Bedingungen nur einigermaßen erfüllen, so tut es sich dann
schon wieder. Und Ich segne für wenige Gute auch viele Schlechte mit, damit sie
nicht Gelegenheit bekommen sollen, noch schlechter zu werden, wie das gewöhnlich
bei Kriegen der Fall ist. Denn Kriege sind stets die beste Nahrung für den
unersättlichen Wuchergeist gefühlloser Kaufleute und die beste Schule der
Grausamkeit und des teuflischen Hochmutes. –
Der Herr richtet niemand
Jedem
Menschen sind seine eigenen Taten sein Richter. Denn wie seine Liebe ist, so ist
Sein Tun und auch sein Leben. – Nur das einzige ist vom Herrn von Ewigkeit
fest bestimmt, dass ein jedes Leben seine bestimmten Wege aber sind so intim mit
der Natur des betreffenden Wesens und seines ! Lebens ver-flochten, dass sie
eben mit dem Leben selbst das Lebensglück [des Wesens] ausmachen. Und so
schnitte man ihm seine Freiheit und
somit auch sein Leben ab, und solches Abschneiden wäre ein todbringendes
Gericht. [GS2, Kap. 121, S. 480 f.] Freie Menschen ins Dasein
zu rufen
Und
sie aus sich selbst vollenden zu lassen, wobei die göttliche Allmacht vermöge
der Ordnung ihrer Liebe und Weisheit schweigen und untätig sein muss, dass
bleibt am Ende auch für mich eine Sache die nicht leicht zu nennen ist! Da
hilft Mir nichts als Meine unbegrenzte Geduld und übergroße Sanftmut. –
Darum müssen die Menschen durch ihr höchsteigenes Glauben und Tun in allerlei
gute und böse Zustände versetzt werden, damit aus den Folgen ihres Glaubens
und ihrer Handlung klug werden und am Ende selbstwillig das rechte Licht zu
suchen anfangen. [Ev 8, Kap. 14,6
f.] Lebten die Menschen nach
Gottes Ordnung,
so würde
auch niemals eine Not und Bedrängnis und Trübsal unter ihnen auf der Erde
entstehen. Alles Elend bereiten sich die Menschen durch ihren bösen Wuchergeist
nur selbst. Zuerst leiden die Kleinen und Armen, dann aber kommt es tausend Male
ärger über die Großen und Mächtigen; denn sie sind durch ihren Wuchersinn
und durch ihre zu himmelschreiend große Herrschsucht Diebe und Räuber der Völker
und haben darum von mir aus auch zur rechten Zeit den verdienten Lohn zu gewärtigen.
- Sehet euch alle die großen
Reiche der euch bekannten Erde an! Wo sind die einst so mächtigen Könige von
Babylon, von Ninive und von Griechenland, und die mächtigen Ägypter und ihre
Pharaonen? Sie sind verdorrt. Und ebenso wird es auch andern solchen Großreichen
in aller Zukunft ergehen, ihres Wuchers und ihrer zu großen Herrschsucht wegen!
Denn der zu selbstsüchtige Wucher und die zu große Herrsch- und Glanzsucht der
Menschen ist die Hölle selbst. Dieser ist es wohl gestattet ist, sich wegen der
Probung des freien Willens [der Menschen] bis zu einer gewissen Höhe zu
erheben. Wird diese aber überschritten, so kommt das Gericht, und Hölle und
Satan werden in den Abgrund des Verderbens gestürzt. Darum bleibet denn alle in
Meiner Lehre, und kämpfet mit reiner Liebe, gutem Willen und mit aller Sanftmut
und Demut wider die Hölle und wider den Satan, und ihr werdet dafür des ewigen
Lebens Siegeskrone überkom-men und schon auf dieser Erde ein wahres Gottesreich
gründen! [Ev 9, Kap. 101, 6 f. ] Die Völker – ihres Glückes
Schmied
Die
frohe Botschaft des zeitlichen und ewigen Heils ist allen Völkern gepredigt,
der alte Brunnen Jakobs voll lebendigen Wasser ist ihnen gegeben! Wollen sie
Licht und Erkenntnis und vollste Wahrheit, so können sie das alles aus dem
Brunnen schöpfen. Wollen sie das aber nicht, so können wir [der Herr und seine
Diener] das ihnen in gar keinem
Falle durch was immer für eine Macht aufdrängen. Und täten wir es auch, so würde
ihnen das nicht nur sehr wenig nützen, sondern nur seh mächtig schaden! Aber
ganz was anderes wäre es, so die Könige samt ihren Völkern das von Mir
bittlich verlangen würden! Da könnte ihnen alles gegeben werden, um was sie
bitten würden in Meinem Namen! - Aber siehe, von dem vernehmen Meine Ohren
wenig oder nichts! Ich höre wohl so des Gebrauchs wegen hie und da ein
Geschrei: »Herr, beschütze unsere Throne, Szepter und Kronen, und lasse uns
weidlich siegen über alle, die sich wider uns erheben!« - Aus dem Munde der Völker
im allgemeinen aber wird von einer Bitte nun nahe gar nichts mehr vernommen, und
die einzelnen gelten nicht für ganze Völker. - Jedem einzelnen wird gegeben,
um was er bittet; aber den Völkern kann's nicht gegeben werden, um was die
wenigen einzelnen bitten! [RB1, Kap. 83, ff.] Ehrsucht und Hochmut
erzeugen
Missmut, Ärger, Verachtung, Groll, Zorn und am Ende Rache, Krieg und sein böses
Gefolge. Der Hochmütige und Ehrgierige ist auch stets voll Selbstsucht und
Habgier; und weil er alles nur für sich zur Erhöhung seiner Weltehre
gewinnen will, so ist dann davon die traurige Folge, dass Hunderte und Tausende
um ihn dann nichts haben und in der grössten Armut und Not leben müssen,
wie das auch zu den Zeiten Noahs der Fall war und in der letzten Zeit des neuen
Heidentums noch mehr der Fall sein wird. - Aber eben dieser böse und
vollends höllische Zustand unter den Menschen wird das Gericht sein, das sie
sich selbst schaffen werden. Die übergrosse Zahl der Armen und Gedrückten
wird sich endlich über ihre überhoch-mütigen Bedrücker erheben und mit ihnen
ein Garaus machen, und das wird sein eine zweite Sündflut durch das Zornfeuer
der am Ende zu arg und mächtig gedrückten Armut. - Aber auch ein natürliches Feuer wird in jener Zeit viele
Orte verwüsten; denn es werden in jener Zeit die Menschen aus zu hoch übertriebener
irdischer Gewinnsucht gleich bösen Würmern in die Tiefen der Erde dringen und
darin allerlei Schätze suchen und auch finden. Wenn sie aber an die mächtigen
Lager begrabener Urwälder der Erde kommen werden und sie zur Feuerung und
Schmelzung der Metalle und noch zu vielen anderen Dingen gebrauchen werden, so
wird auch das letzte Gericht, das sie sich selbst bereiten werden, vor
der Türe sein. - Am meisten aber werden die zu
leiden haben, die da wohnen werden in den großen Städten der Könige und der
dermaligen Mächtigen der Erde. - Darum bleibet alle stets in der Sanftmut und Demut und
dadurch in der wahren Nächstenliebe, so wird kein Gericht unter euch erzeugt
werden; denn wo in jener Zeit die Menschen in Meiner Ordnung leben werden,
dort wird auch kein letztes Gericht zum Vorschein kommen. Ich habe euch das
nun deshalb zum voraus gesagt, auf daß ihr es auch den andern Menschen sagen
und verkünden sollet, damit sich am Ende niemand entschuldigen kann, daß er
nicht vor der Gefahr gewarnt worden sei. [Ev 8, Kap. 51, 2 ff. ] Der Kampf der sechs Tiere
Schauung: „Ich sehe ein gar sonderbares Wesen, es sieht einem Ochsen
gleich; und ein anderes, einem Löwen ähnlich, taucht soeben hinter dem Ochsen
auf und will den Ochsen verschlingen. Aber hinter dem Löwen taucht soeben
wieder ein anderes Wesen auf, das da einem Rhinozeros ähnlich sieht; und da es
ganz gewaltig gepanzert ist, so bemüht es sich nun, den Löwen samt dem starken
Ochsen zu erdrücken. Der Löwe, der früher den Ochsen zu verschlingen drohte,
macht nun freundliche Gemeinschaft mit demselben und bemüht sich, des Nashornes
sich zu entledigen. Ah, ah, das sind doch sonderbare Erscheinungen! Und siehe,
siehe nun kommt schon ein viertes Wesen hinzu! Und, o weh, o weh! Das ist ja
eine ungeheure Riesenschlange! Diese umschlingt nun die drei kämpfenden Wesen
und fängt an, sie ganz erbärmlich zusammenzudrücken! Ochse, Löwe und
Rhinozeros strengen alle ihre Kräfte an, um sich der mächtigen Schlange zu
entledigen; aber ihre Mühe scheint eine vergebliche zu sein. Trotz ihrer großen
Anstrengung zieht die Schlange ihre Ringe immer enger zusammen; und aus dem Gebrülle
entnehme ich, wie eng es nun den dreien gehen mag! Aber merkwürdig ist es, daß
diese Wolfsmenschen darüber ganz freundliche Miene machen und an diesem Kampfe
ein großes Wohlgefallen zu haben scheinen! - Aber, ah, ah, ah, nun kommt schon
wieder ein neues Tier hinzu! Es ist ein ungeheurer Riesenaar! Dieser stürzt
sich nun auf diesen Vier-Tiereknäuel herab, packt ihn mit seinen übermächtigen
Krallen, breitet nun seine großen Flügel aus und hebt den ganzen Knäuel in
die Höhe. Die Schlange, deren geringelter Leib zum größten Teile von den
Machtkrallen des Riesenaars durchstochen ist, will sich nun losmachen; aber die
Ringe sind durch des Aars Krallen so fest aneinandergeheftet, daß da all ihr Mühen
rein fruchtlos erscheint! Die drei früheren Tiere unterstützen nun nach Möglichkeit
die Schlange; aber des Aars Krallen sind zu mächtig und geben nicht um ein
Haarbreit nach, und höher und höher erhebt sich der mächtige Aar mit seiner
Beute! - Mehr im Hintergrunde ersehe ich nun eine Art Wüste an einem Strome,
und gerade auf diese Wüste steuert der Aar mit seiner Beute zu. Nun setzt er
sich, seine Beute noch stets mit gleicher Kraft festhaltend, auf diese Wüste
nieder und macht Miene, seine Mahlzeit zu beginnen! - Aber da sehe ich nun einen
Alligator rasch dem Strome entsteigen und dem fetten Knäuel zueilen. Jetzt ist
er schon dabei! Die Schlange streckt ihm ihren Kopf mit weit geöffnetem Rachen
entgegen, und der Alligator begrüßt auf gleiche Weise die Schlange und verbeißt
sich in ihren Unterkiefer. Der Aar will mit seiner Beute weiterfliegen; aber der
Alligator hindert ihn. Nun läßt der Aar gar seine Beute los, setzt sich auf
den Rücken des Alligators und haut mit seinem Schnabel in die Augen desselben,
denen er aber dennoch, wie ich's merke, keinen Schaden zufügen kann. Dabei aber
werden die drei ersten Tiere ihrer engen Haft los und rennen nun auseinander und
weit von dannen. - Aber nun sehe ich ein Ichneumon hastig dem großen Alligator
zutrippeln, der noch immer die Schlange festhält. Der Alligator ersieht und
verspürt nur zu geschwinde seinen ärgsten und unbesiegbarsten Feind, läßt
sogleich die Schlange los, die vor Schmerz sich windend, den Staub der Erde aufwühlt
und sich endlich in denselben verkriecht worauf der Alligator selbst sich in das
Wasser stürzt. An der Kampfstelle bleibt bloß der Aar, wie es scheint, mit
einem sehr hungrigen Magen. Das Ichneumon aber verfolgt den Alligator bis zum
Wasser und starrt da in die Wogen hinein, die der Alligator mit seinem
Hineinsturz bewirkt. - Der Aar ersieht nun das Ichneumon, erhebt sich und will
es als eine kleine Freßbeute fangen; dieses aber entwischt des Aars Appetite in
eine Bodenöffnung, und der mächtige Aar fliegt nun ohne alle Beute davon,
gleich wie früher die anderen Tiere ganz unverrichterdinge bloß mit einigen
Quetschungen entflohen sind. Nur die Schlange scheint am meisten gelitten zu
haben, ob sie der Sand wieder heilen wird, ist eine große Frage?! Ob aber das
Ichneumon irgend seine Rechnung finden wird, dafür, daß es diese feindliche
Gruppe auseinander brachte, das wirst Du, o Herr, sicher am allerbesten wissen!
[RBl 1, Kap. 92,2 ff.] Deutung: „Die Besitz- und Habsucht der Menschen muß zu einer
gewaltigsten Übersättigung kommen in aller Allgemeinheit, sonst wird sie ihre
Eigenliebe, als die Quelle des Hochmuts und der Herrschgier, nimmer fahren
lassen! - Was nützt der Ochse (Volks-Kraft) mit seiner Stärke?! Was des Löwen
(Dynastie) gewaltige Tatze?! Wozu dient des Panzertiers (absoluter,
tyrannisch-despotischer Fürstendruck) rücksichtslose und unbeugsamste
Schwere?! Welche Effekte zum Wohle der Menschheit werden aus der Gewalt der
Schlange (geheime, alles umschlingende Inquisitionspolitik)?! Was vermag der mächtige,
freie Aar (sozialisches Freistaatentum)?! Was vermag die im Hinterhalte lauernde
Großrache der krokodilartigen Reaktion?! Am Ende treibt die notwendig
hinzukommende Armut der Allgemeinheit, das armselige und schwache Ichneumon,
dennoch alles auseinander, und zwar mit völlig leerem Magen!“ [RBl 1, Kap.
94, 6f.] II. Die Zeit der großen
Weltenwende
Gerichtszeit
So
einmal gar zu viele Menschen sich im Vollmaße ihres Bösen befinden, so wird
von Mir aus, der noch wenigen Guten und Auserwählten wegen, die Zeit ihres
ungestraften argen Waltens abgekürzt, und ihr eigenes Gericht und ihr Tod
verschlingt sie vor den Augen der wenigen Gerechten, wie das zu Noahs und zu
Abrahams und Lots Zeiten und auch zur Zeit Josuas teilweise der Fall war und von
nun an auch fürderhin noch zu öfteren Malen der Fall sein wird. - Den Anfang werden die Juden bald erleben und später auch
andere Reiche mit ihren Fürsten und Völkern; nach etwa nicht völlig 2000
Jahren aber wird abermals kommen ein größtes und allgemeinstes Gericht zum
Heile der Guten und zum Verderben der Weltgroßen und völlig Lieblosen.
- Wie aber das Gericht aussehen und worin es bestehen wird, das habe Ich
schon allen Meinen hier mit Mir anwesenden Jüngern mehrere Male geoffenbart,
und sie werden es nach Mir den Völkern der Erde verkünden. Wohl dem, der es
beherzigen und sein Leben danach einrichten wird, auf daß er nicht ergriffen
werde von dem Gerichte! - Gedenke Meiner Lehre, und handle danach, so wirst du
leben im Lichte aus Gott! [Ev 9, Kap. 30,5 ff.] Werden die Menschen träg
und lichtlos
in
ihrer inneren Lebenstätigkeit, so gibt es in der endlos großen Geisterwelt
gleich große Bewegungen, und diese verursachen denn auch allerlei Bewegungen
und Wogungen unter den noch auf dieser Erde lebenden Menschen durch ihr Einfließen.
Da erhebt sich ein Volk wider das andere, eine Lehre bekämpft die andere, und
es geht dann lange Zeiten fort, bis die Menschen dadurch in eine möglich größte
Lebenstätigkeit versetzt werden. - Dadurch wird es dann denn auch heller und
lichter unter ihnen. Die scheinbare Not macht sie erfinderisch und zwingt sie
auf diese Art zu einer stets größeren und geordneteren Tätigkeit. Durch
solche werden dann die Völker, die ehedem voneinander kaum etwas wußten,
miteinander bekannt und mit der Zeit sich gegenseitig nutzdienlich, und das
Licht wächst unter ihnen von Zeit zu Zeit stets mehr und mehr und erzeugt zum
ersten ein stets größeres Bedürfnis nach einer nahe greifbar erwiesenen
Lebenswahrheit. - Wenn dieses Bedürfnis am Ende ein stets allgemeineres wird
und die Menschen sich mit dem puren Autoritätsglauben, der immerfort ein Grund
zum finsteren und trägen Aberglauben ist, nicht mehr begnügen, dann auch ist
es an der Zeit, ihnen ein großes und greifbares Lebenslicht voll Klarheit und
Wahrheit zu geben. - Und seht, also
müssen die jetzt gar vielen in allerlei Trägheit und Lebensfinsternis wie von
einem tiefen Schlafe behafteten Menschen auf der ganzen Erde in eine große und
sturmreiche Bewegung versetzt werden, bis sie nach einer längeren Zeitenfolge
dahin geweckt werden, daß sie in solchem Gewecktsein endlich zu fühlen
anfangen, was ihnen mangelt!« [Ev
8, Kap. 162, 16 ff.] Verheißung
In
solcher Zeit werde Ich wieder zu den Menschen in diese Welt kommen und werde das
im allgemeinen tun, was Ich nun tue im Sonderheitlichen nur vor wenigen Zeugen.
Ich lege jetzt den Samen ins Erdreich und bringe dadurch den Menschen nicht den
Frieden, sondern nur das Schwert zum Streite und zu großen Kämpfen und
Kriegen. – Nur der Mensch, der Meine Lehre annehmen und nach ihr leben wird,
wird in sich das Licht, die Wahrheit und den wahren Lebensfrieden finden,
obschon er dabei mit der Welt viele Kämpfe und Verfolgungen um Meines Namens
willen zu bestehen haben wird, was auch zum zweiten Male in diese Welt kommen
werde, dann wird unter den Völkern der Erde das Gären, Kämpfen und Verfolgen
ein Ende haben. Und das Unverhältnis zwischen den Menschen und den reinen
Geistern der Himmel wird ein ordnungsmäßiges und bleibendes werden. – Ich
werde aber nie mehr in einem Tempel, aus Menschenhand erbaut Wohnung nehmen,
sondern nur im Geiste und in der Wahrheit derer, die Mich suchen, Mich
bitten, an Mich allein glauben und Mich also auch über alles lieben werden.
Ihr Herz wird Mein wahrer Wohntempel sein, und in diesem werde Ich auch zu ihnen
reden, sie lehren und ziehen und führen. Dieses merkt euch ganz besonders wohl!
[Ev 8, Kap. 163, 1 ff.] Zeichen und Warnungen
Höret!
– Von nun an [d.h. von Jesus Erdenzeit an] werden nahe volle 2000 Jahre
hindurch zahllos viele Seher und Propheten erweckt werden, weil auch eine noch
größere Anzahl falscher Propheten und sogar höchst hochmütiger, herrschsüchtiger
und aller Liebe barer falscher Christusse erstehen werden. Da werden
die Gerichte aber auch gleich fortdauern, und es wird selten einen Herrscher
geben, der wegen seiner Finsternis samt seinem Volke nicht ein arges Gericht zu
bestehen haben wird. - Gegen Ende der angezeigten Zeit werde Ich auch stets
größere Propheten erwecken, und mit ihnen werden auch die Gerichte sich
mehren und ausgedehnter werden. Da werden auch kommen große Erderschütterungen
und sehr verheerende Stürme der Elemente, große Teuerungen, Kriege,
Hungersnot, Pestilenz und noch viele andere Übel. Und der Glaube, wie
schon bemerkt, - außer bei höchst wenigen - nicht unter den Menschen
sein, die im Eise des Menschenhochmutes ganz erkalten werden, und ein Volk
wird wider das andere ziehen. - Es werden die Menschen auch gewarnt werden
durch Seher und besondere Zeichen am Firmamente, woran sich aber nur die wenigen
Meinen kehren werden, während die Weltmenschen das alles nur für seltene
Wirkungen der Natur ansehen werden und ausspucken werden vor allen jenen, die
noch an Mich glauben. - Aber darauf
wird eine allergrößte Offenbarung geschehen durch Meine abermalige
Darniederkunft auf diese Erde; aber dieser Offenbarung wird auch schon
vorangehen ein allergrößtes und schärfstes Gericht und nachfolgen eine
allgemeine Sichtung der Weltmenschen durchs Feuer und sein Geschoß, auf daß
dann Ich Selbst eine ganz andere Pflanzschule für wahre Menschen auf dieser
Erde werde errichten können, die dann bis ans Ende der Zeiten dieser Erde
dauern wird. [Ev 6, Kap. 150, 14 ff.] Solange nicht die wahre
Demut und Liebe
die Völker
ordnen und leiten wird, so lange auch wird es im allgemeinen finster sein auf
der Erdeund es werden Selbstsucht, Neid, Geiz, Verfolgung und Verrat als die
wahren Elemente der Hölle vom Boden der Erde nicht weichen bis zu einer Zeit
des großen Gerichts, in der Ich die Erde von neuem durchs Feuer reinigen werde.
Nach solcher Zeit wird kein König mehr herrschen über ein Volk der Erde,
sondern allein das Licht Gottes. –Wann der Zahl der Jahre nach kommen wird
jene glückliche Zeit kommen wird, darum weiß allein der Vater und der, dem Er
es offenbaren wird. Das aber könnet ihr als völlig wahr annehmen, dass nahezu
alle zweitausend Jahre auf der Erde eine große Veränderung vor sich geht. Und
so wird es auch von jetzt [Jesus Erdentagen] an gerechnet, werden. [Ev 6, Kap. 76,8 ff.] Mit Meiner Geburt
hat
das Gericht der Heiden allerorten schon begonnen und wird nun in stets erhöhterem
Maße fort und wird auch noch bis zum Volllichte unter den Menschen auf dieser
Erde fortdauern nahe an 2000 Jahre. - Wie sich aber in einer Morgengegend
allerlei Wolken bilden und hinlagern, als wollten sie sich dem Aufgange der
Sonne hinderlich entgegenstellen, also wird sich gegen den einst kommenden großen
Aufgang der geistigen und ewigen Wahrheitssonne auch eine große Masse von
allerlei Hinderungswolken aufzutürmen anfangen und unter den Menschen vielen
Schaden anrichten, aber den endlichen, großen Aufgang der Wahrheitssonne doch
nicht verhindern können. - Ihr habt vordem noch recht viele schöne Sterne am
Himmel leuchten sehen, und am Untergange sahet ihr auch Sterne, die in der
tiefen Nacht geleuchtet haben. Sehet, die gingen als gute Boten den noch
sichtbaren Morgenboten voran und wirkten in der Nacht; und das ist nun euer
Beruf! - Wie ihr aber nun wohl schon gut merken könnet, daß das ehedem so
drohend schwarz aussehende Gewölk anfängt, golden leuchtende Säume zu
bekommen, so werdet ihr es in jener Zeit auch merken, wie die Menschen, die vor
kurzem noch ganz finster und wahre Feinde des Lichtes der Wahrheit waren, von
allen Seiten von den Lichtstrahlen der Wahrheit stets mehr und mehr und heller
und heller erleuchtet und dann auch als selbst leuchtend zu Feinden der alten Lüge
werden. Und solches Erleuchten von der dem vollen Aufgange sich nähernden
Wahrheitssonne aus den Himmeln wird sein Mein Menschensohnszeichen allen
Wahrhaftigen auf der Erde und das beginnende große Gericht über die Hure des
neuen Babels. - Da werden die Liebhaber der Wahrheit hoch aufzujubeln anfangen
und werden Mich loben, daß Ich ihnen schon zum voraus gesendet habe Meines
Aufgangs Zeichen am Himmel des inneren Geistestages, aber die Feinde der
Wahrheit werden zu heulen und mit den Zähnen sehr zu knirschen anfangen und
werden sich, soviel noch irgend möglich, in finstere Winkel zu verbergen suchen
mit ihren stets weniger werdenden Getreuen, was ihnen aber nichts nützen wird;
denn so dann die volle Wahrheitssonne aufgegangen sein wird, so wird ihr Licht
alle noch so finsteren Löcher und Winkel und Höhlen durchleuchten, und die
Feinde des Lichtes werden auf der ganzen neuen Erde keine Zufluchtsstätte mehr
haben. - Ich Selbst aber werde als
die ewige Wahrheit in jener Sonne sein und durch ihr Licht bei den Menschen als
Herrscher und Leiter ihres Lebens und ihrer zeitlichen und geistigen und ewigen
Geschicke weilen. [Ev
8, Kap. 46,3 ff.] Die
Seher der Spätzeit,
welche
knapp vor einem großen Gericht erweckt werden, haben die kurze, schwere Mühe,
die sehr unrein gewordene Lehre zu reinigen, auf daß sie behalten und nicht von
der heller denkenden Menschheit als ein alter Priestertrug verworfen werde.
Diese dritten Arbeiter in Meinem Weinberge werden nicht durch große
Wundertaten, sondern allein durch das reine Wort und durch die Schrift wirken,
ohne eine andere auffallende Offenbarung zu bekommen als nur die des inneren,
lebendigen Wortes im Gefühl und in den Gedanken in ihrem Herzen. Und sie werden
voll des klaren und vernunftvollen Glaubens sein und werden sonach ohne
Wunderwerke die verdorrten Menschenreben Meines Weinberges aufrichten. Sie
werden von Mir denn auch denselben Lohn bekommen, den ihr als die Arbeiter des
ganzen Tages bekommen werdet; denn sie werden es um sehr vieles schwerer haben,
fest und ungezweifelt an das zu glauben, was über tausend Jahre vor ihnen hier
geschah. [Ev. 6, Kap 176, 10 ] Es wird eine Zeit kommen,
in
der die Menschen die Lebenskraft der Dämpfe im Wasser nach Graden bestimmen
werden und werden sie aufzäumen, wie die Araber ihre Rosse, und werden sie
verwenden zu aller, unglaublich schwerster Arbeit; auch vor die schwersten Wagen
werden sie die im Wasser verborgene Lebenskraft spannen und damit so schnell
hinwegfahren, als wie schnell dahinfliegt ein abgeschossener Pfeil. - Auch vor
die großen Schiffe werden sie die Lebenskraft des Wassers spannen, und sie wird
die Schiffe schneller denn ein Sturmwind über des Wassers Wogen hintreiben, ja
am Ende sogar jedem Sturme Trotz bieten und ihm durch sein ergrimmtes Gesicht
fahren, ohne einen Schaden von Bedeutung zu erleiden. - Aber bald nach jener
Zeit wird es auf der Erde für das Leben der Menschen sehr übel auszusehen
anfangen. Denn die Erde wird unfruchtbarer werden, große Teuerungen, Kriege und
Hungersnot werden entstehen. Und das Licht des Glaubens an die ewige Wahrheit
wird vielfach erlöschen, und das Feuer der Liebe wird verglimmen und erkalten.
Und es wird dann kommen das letzte Feuergericht über die Erde! - Wohl denen,
die das Lebenswasser dann in sich nicht ganz bloß für irdischen Gewinn werden
verdampft haben. Denn so das große Gerichtsfeuer aus den Himmeln kommen wird,
wird es ihnen nichts anhaben können, weil ihr eigenes Lebenswasser sie davor
schützen wird. - Darauf werden dann erst der wahre Lebensfriede und desselben
Gottesordnung einander für immer die Hände reichen, und Zwietracht und Hader
wird nicht mehr sein unter denen, die die gereinigte Erde bewohnen werden in
Gesellschaft der Engel Gottes. [Ev 3, Kap.33, 2 ff.] In nahezu zweitausend
Jahren
Von
jetzt [Jesu Erdentagen] an gerechnet, wird diese Meine Lehre im allgemeinen noch
ein viel schlechteres Gesicht haben wird denn jetzt das ärgste Heidentum und
das blinde Pharisäer-tum ?! Was werdet ihr sagen, so Ich es euch eröffne, daß
die Menschen in jener Zeit große künstliche Augen erfinden und werden, mit
denen sie in große Tiefen des gestirnten Himmels hineinblicken und eine ganz
andere Rechnung aufstellen werden, als sie die Ägypter aufgestellt haben?! Ja,
die Menschen werden eiserne Wege machen und werden mit Feuer und Dampf in
eisernen Wegen dahinfahren, so schnell, als wie schnell da fährt ein
abgeschossener Pfeil durch die Luft! Sie werden mit ehernen Feuerwaffen einander
bekämpfen und werden ihre Briefe durch den Blitz in alle Welt hinaustragen
lassen. Und ihre Schiffe werden sich ohne Segel und Ruder durch des Feuers Macht
bewegen auf dem großen Weltmeere, so schnell und leicht, als wie schnell und
leicht da fährt ein Aar durch die Luft. - Und sie werden tausend und abermals
tausend Dinge bewerkstelligen, von denen ihr euch jetzt keinen Begriff machen könnet.
- Und sehet, das alles fasset das vierte Tier [ im Gesichte Daniels ] in
sich. [Ev 6, Kap. 101, 13; vergl. Auch Kap. 149, 1-3; Ev 5, Kap. 46,1 ] Das Zeitalter der
Maschinentechnik
es
wird am Ende eine Zeit kommen, in der die Menschen zu einer großen Klugheit und
Geschicklichkeit in allen Dingen gelangen werden und erbauen werden allerlei
Maschinen, die alle menschlichen Arbeiten verrichten werden wie lebende, vernünftige
Menschen und Tiere; dadurch aber werden viele Menschenhände arbeitslos, und die
armen, arbeitslosen Menschen werden voll Hungers werden. Es wird sich dann
steigern der Menschen Elend bis zu einer unglaublichen Höhe. - Alsdann werden
abermals von Mir Menschen erweckt werden, und sie werden verkünden die Wahrheit
Meines Namens über zweihundert Jahre lang. Wohl denen, die sich daran kehren
werden! [Ev 5, Kap. 108,1 ] Eine Krämer und
Wechslerzeit
Wenn
aber auch die Zahl der Reinen und Guten sich sehr verringern wird, dann soll die
Erde abermals beschickt werden mit einem allgemeinen Gerichte, in welchem weder
der Menschen noch der Tiere, noch der Pflanzen geschont wird. Es werden da den
stolzen Menschen nichts mehr nützen ihre feuer- und todspeienden Waffen, nichts
ihre Burgen und ehernen Wege, auf denen sie mit der Schnelligkeit eines
abgeschossenen Pfeiles dahinfahren werden; denn es wird ein Feind aus den Lüften
angefahren kommen und wird sie alle verderben, die da allzeit Übles getan
haben. - Das wird sein eine wahre
Krämer- und Wechslerzeit. - Aber was Ich erst jüngsthin einmal zu Jerusalem im
Tempel den Wechslern und Taubenkrämern tat, das werde Ich dann im Großen tun
auf der ganzen Erde und werde zerstören alle die Kramläden und Wechselbuden
durch den Feind, den Ich aus den weiten Lufträumen der Erde zusenden werde wie
einen dahinzuckenden Blitz mit großem Getöse und Gekrache. Wahrlich, gegen den
werden vergeblich kämpfen alle die Heere der Erde. Aber Meinen wenigen Freunden
wird der große, unbesiegbare Feind kein Leids tun und wird sie verschonen für
eine ganz neue Pflanzschule, aus der neue und bessere Menschen hervorgehen
werden! - Fasset dieses wohl! [Ev
5, Kap. 108, 2 f.] Der Mensch sein eigener
Richter
Denket
aber ja nicht, daß Ich das alles also haben wolle, und es wäre darum etwa das
alles schon also bestimmt! Das alles sei ferne von Mir und euch! Aber es wird
also sein, wie vor den Zeiten Noahs: Die Menschen werden von ihren vielen
Weltkenntnissen und erworbenen Fertigkeiten einen stets böseren Gebrauch machen
und werden ganz freiwillig allerlei Gerichte aus den Tiefen Meiner Schöpfung über
sich und am Ende über die ganze Erde heraufbeschwören. Da aber sage auch Ich
dann: Volenti non fi iniuria! (Dem Selbstwollenden geschieht kein unrecht!) -
Ja, es sollen die Menschen mit Maß und Ziel ja alles haben und sich errichten
die mannigfachen Bequemlichkeiten fürs irdische Leben und sollen schonen ihre Hände
vor schweren Arbeiten, um desto mehr Zeit zu gewinnen für die Bearbeitung und
Veredlung ihrer Herzen und Seelen, und sollen sein alle gleich voll Freudigkeit
in Meinem Namen durch ihr ganzes Leben. Aber unter ihnen soll es keinen
Leidenden und Traurigen geben, außer einen mutwilligen Sünder wider jede gute
Ordnung in Meinem Namen![ Ev 5, Kap. 108, 4 f. ] III. Die geistige
Wiederkunft des Herrn
Das siebenmalige Kommen des
Herrn Zu
den Urvätern ward gesagt: „Sehet, einmal war Ich schon da im Anfange
der Welt, um zu erschaffen alle Dinge wegen euch und euch wegen Mir. - Bald
werde Ich wiederkommen in großen Wasserfluten, um zu waschen die Erde
von der Pest; denn die Tiefen der Erde sind Mir ein Greuel geworden voll
schmutzigen Schlammes und voll Pest, die da geworden ist aus eurem Ungehorsam.
Da werde Ich kommen euretwegen, damit nicht zugrunde gehe die ganze Welt und
eine Linie bestehe, deren letzter Sprößling Ich sein werde. - Und Ich werde
zum dritten Male vielfach kommen, wie jetzt ungezählt zu euch, bald
sichtbar und bald wieder unsichtbar im Worte des Geistes, um vorzubereiten Meine
Wege. Und Ich werde zum vierten Male kommen in großer Not körperlich in
der großen Zeit der Zeiten. Und Ich werde kommen gleich darauf zum fünften
Male im Geiste der Liebe und aller Heiligung. Und Ich werde zum sechsten
Male kommen innerlich zu jedem, der nach Mir in seinem Herzen ein wahres,
ernstliches Verlangen tragen wird, und werde da sein ein Leiter dessen, der voll
Liebe sich wird gläubig von Mir ziehen lassen zum ewigen Leben. Und Ich werde
aber auch sodann fern sein der Welt; wer aber da wird aufgenommen werden, der
wird leben, und Mein Reich wird mit ihm sein ewig. - Und endlich werde Ich zum siebenten
Male wiederkommen, im Feuer Meiner Heiligkeit. Wehe dann denen die da Unlauter
gefunden werden. Diese werden fürder nicht mehr sein denn im ewigen Feuer
Meines Zornes! Dieses letzte Kommen; doch dieses letzte Kommen wird allen
sein ein bleibendes Kommen - entweder so oder so!“ [H1, Kap. 46, 20 ff.] Zur Zeit der Wiederkunft
des Herrn
werden
es die Menschen durch das unermüdliche Forschen und Rechnen unter den Zweigen
und weit ausgebreiteten Ästen des Baumes der Erkenntnis in vielen
Wissenschaften und Künsten gar sehr weit bringen. Sie werden mit allen in der
Natur der Erde jetzt den Menschen noch ganz verborgenen Kräften Wunderbares
zustande bringen und werden dann sagen: »Sehet, das ist Gott -
sonst gibt es keinen!« - Der Glaube dieser Menschen wird demnach so gut
wie gar keiner mehr sein. - Ein anderer, auch großer Teil der Menschen aber
wird sich in einem noch um vieles dickeren Aberglauben befinden, als jetzt alle
Heiden. Diese werden ihre Lehrer, Vertreter und Beschützer haben in den
dermaligen Großen und Mächtigen der Erde eine geraume Zeit haben. Aber die mit
allen Wissenschaften und Künsten wohlausgerüsteten Kinder der Welt werden den
finstersten Aberglauben mit aller Gewalt unterdrücken und dadurch die Großen
und Mächtigen der Erde in eine übergroße Verlegenheit setzen. Denn durch die
Wissenschaftler und Künstler aller Art wird das gemeine und lange mit aller
Gewalt in aller Blindheit gehaltene Volk einzusehen anfangen, daß es rein nur
des Weltruhmes und Wohllebens der Großen und Mächtigen wegen, die selbst
keinen Glauben hatten, in der harten Knechtschaft gehalten worden ist. [ Ev 9, Kap. 89, 1 ff.] Volksmeinung in der
Wiederkunftszeit
Sind
die Blinden Volkskreise aber einmal durch die Wissenschaftler und Künstlersehend
geworden, so sind sie Anhänger derer, die sie zum größten Teil von der harten
Knechtschaft der Großen und Mächtigen frei gemacht haben. Und so Ich da kommen
würde und sagen: »Höret, ihr Völker der Erde. Ich bin nun wieder zu euch
gekommen und will euch von neuem die rechten Wege zum ewigen Leben eurer Seelen
zeigen!«, dann werden sie Mir zur Antwort geben: »Freund, wer du auch seist,
laß ab von der alten, verbrauchten und glücklicherweise verrauchten Dummheit,
für die seit den Zeiten ihrer ersten Entstehung viele Ströme oft des
allerunschuldigsten Blutes geflossen sind! Ist der sogenannte gute Vater im
Himmel, den wir nicht kennen und nun auch gar keine Sehnsucht mehr nach Ihm
haben, gar ein so großer Blutfreund, so kann Er Sich ja leicht den großen
Ozean in Blut umwandeln und sich daran ergötzen. Wir aber brauchen von solch
einer Lebenslehre nichts mehr, die statt des verheißenen Gottesreiches nur die
allerbarste Hölle unter die Menschen auf die ohnehin magere Erde gebracht hat.
Wir halten uns nun an die Wissenschaften und Künste aller Art und Gattung und
leben dabei in Frieden und Ruhe, wenn zuversichtlich auch nur zeitlich. Denn uns
ist nun ein gewisses zeitliches, aber friedliches und ruhiges Leben um gar
vieles lieber als ein durch unzähliges Leiden und durch viele Ströme
unschuldig geflossenen Blutes erkaufter und dabei doch in Zweifel gezogener
Himmel mit allen seinen schönen Seligkeiten!« [Ev 9, Kap. 89,4 f. ] Der wahre Glaube und die
reine Liebe
werden
in jener Zeit ganz erlöschen. An ihrer Stelle wird ein Wahnglaube unter
allerlei ärgsten Strafgesetzen den Menschen aufgedrungen werden, gleichwie da
auch ein böses Fieber dem Menschenleibe den Tod aufdrängt. Und so sich
irgendeine von Meinem Geiste gestärkte Gemeinde wider die falschen und von
Gold, Silber, Edelsteinen und andern großen Erdengütern strotzenden und
allerhochmütigsten und herrsch- und selbstsüchtigsten Lehrer und Propheten,
die sich als eure allein wahren Nachfolger und Meine Stellvertreter den Menschen
zur tiefsten Verehrung darstellen werden, erheben und ihnen zeigen wird, daß
sie nur gerade das Gegenteil von dem sind, als was sie sich den Menschen mit der
frechsten und Gottes vergessendsten Keckheit darstellen, indem sie sie zwingen,
nur bei ihnen allein das Seelenheil und die Wahrheit zu suchen, so wird es da Kämpfe
und Kriege und Verfolgungen geben, wie sie seit dem Beginne der Menschen auf
dieser Erde noch nicht stattgefunden haben. - Doch der allerärgste und
allerfinsterste Zustand wird nicht lange währen, und es wird kommen, daß die
falschen Lehrer und Propheten sich selbst am Ende den Todesstoß geben werden.
Denn es wird da Mein Geist, das ist der Geist aller Wahrheit, unter den vielfach
bedrängten Menschen wach werden, die Sonne des Lebens wird gewaltig zu
leuchten beginnen, und die Nacht des Todes wird in ihr altes Grab sinken. [Ev 9,
Kap. 40,1 f.] Wird das neunte
[Eigentumsschutz-] Gebot Mosis
Innerlich
recht erkannt und beachtet, so fällt alles Äußere, was den Buchstabensinn berührt,
von selbst der guten, göttlichen Ordnung entsprechend aus. - Ist aber das nicht
der Fall, klebt man bloß am äußeren Sinne, so hebt man eben dadurch alle
urrechtlichen Dokumente des Menschen auf. Die Herrscher werden zu Tyrannen und
die Untertanen zu Geizhälsen und Wucherern. Die Haut der Sanften wird über die
Militärtrommel gespannt oder die gutmütigen Esel von Untertanen werden zum
arglistigen Spielwerkzeug der Mächtigen und Wucherer. - Die Folgen davon sind
Volksaufstände, Revolutionen, Staaten-umwälzungen und Zerstörungen,
gegenseitige Volksver-bitterungen, dann darauf folgende langwierige blutige
Kriege, Hungersnot, Pestilenz und Tod. - Wie lautet aber demnach derjenige Sinn
[des neunten Gebotes], durch dessen Beobachtung alle Völker ihr unzerstörbares
zeitliches und ewiges Glück finden müssen? Er lautet ganz kurz also: Achtet
euch untereinander aus gegenseitiger wahrhaftiger Bruderliebe, und keiner
beneide den andern, so er von Mir, dem Schöpfer, seiner größeren Liebe wegen
mehr begnadigt wurde. - Der Begnadigtere aber lasse seine daraus hervorgehenden
Vorteile allen seinen Brüdern als Bruder so viel als möglich zugute kommen, so
werdet ihr dadurch unter euch einen ewigen Lebensverband gründen, den keine
Macht ewig je zu zerstören wird imstande sein! [GS
2, Kap. 89, S.369 f. ] Wie mit dem Gerichte
Jerusalems,
wird
es auch mit dem künftigen, großen Weltgerichte, wenn Ich der großen Hure
Babels ein völliges Ende machen werde. Es wird aber das sein ein Gericht wie zu
der Zeit Noahs und wie zu der Zeit Sodoms und Gomorras. - Es
werden dann auch geschehen a große Zeichen auf der Erde, auf
dem Meere und am Himmel, und Ich werde Knechte erwecken, die aus Meinem Worte
weissagen und mehrfach verkünden werden das kommende Gericht. Aber der Hochmut
der Menschen wird sie nicht anhören, und so er sie auch anhören wird, da wird
er ihren Worten doch nicht glauben, sondern sie als Narren verlachen. Aber eben
das wird ein sicherstes Zeichen sein, daß das große Gericht sicher und ganz
gewiß eintreffen wird, das durchs Feuer alle Täter des Übels verzehren wird.
- Auch werden in derselben Zeit auch so manche Jünglinge
Gesichte bekommen und so manche Mägde weissagen von den Dingen, die da kommen
werden. Wohl denen, die sich dadurch bessern und wahrhaft bekehren werden! -
Es wird aber das also leicht zu erkennen sein, wie man an einem
Feigenbaume erkennt, daß das Frühjahr nahe ist, wenn seine Triebe saftig
werden und aufzubrechen anfangen. - Es werden dann sein große Kriege vereinzelt
unter den Völkern, und es wird ziehen ein Volk wider das andere; auch wird dann
eine große Teuerung sein, und es werden allerlei pestilenzartige Krankheiten
entstehen, wie sie unter den Menschen bis jetzt noch nie bestanden. Dem werden
große Erdbeben vorangehen, auf daß sich die Menschen dadurch zur Buße und zur
Liebetätigkeit ermahnen sollen. Wohl denen, die sich danach kehren werden. -
Aber gar viele werden sich nicht daran kehren und werden das alles den blinden
Kräften der Natur zuschreiben, und die Weissager werden Betrüger gescholten
werden, und viele wird man um Meines Namens willen in die Kerker werfen und
ihnen unter großen Strafandrohungen verbieten, in Meinem Namen zu reden und ein
kommendes Gericht zu verkünden. Wer da nicht nach dem Willen der großen Hure
Babels tun wird, der wird seine große Not haben. - Aber es muß solches
alles zum voraus geschehen, nahe um siebenhundert Jahre vor dem Gerichte, damit
am Ende niemand sagen kann, er sei nicht hinreichend ermahnt worden. - Von
jetzt an aber werden nicht volle 2000 Jahre vergehen, bis das große Gericht auf
der Erde vor sich gehen wird; und das wird dann ein offenbar jüngstes, aber
zugleich auch letztes Gericht auf dieser Erde sein. - Von da an erst wird das
Paradies auf die Erde gesetzt, und ein Wolf und ein Lamm werden friedsam in
einem Stalle wohnen und miteinander aus einer Schüssel essen. [Ev 6, Kap.174,1 ff.] Beim Nahen des Gerichtes
wird
das Zeichen des Menschensohnes am Himmel zu sehen sein, das heißt, der
Himmel im Menschen wird Mich als den alleinigen Herrn Himmels und der Erde
anerkennen, und des Menschen Seele wird Mich preisen und sehr loben. -
Das ist jedoch noch nicht die Vollendung des Menschen. Aber wenn
Ich dann licht und helle in den Wolken der Himmel mit allen Himmelsmächten
unter dem Schalle wie von vielen Kriegs- und Gerichtsposaunen im lebendigen
Worte vor allen Menschen auftreten werde im wahren Himmel, der im Herzen der
Menschen ist, dann ist das Gericht der Welt da. - Der
rechte Mensch wird dann eingehen in Meine Herrlichkeit, und die Täter des Übels
werden verzehrt werden vom Feuer Meines gerechten Zornes und eingehen in das
Reich ihrer bösen Werke, das da bereitet ist für alle unverbesserlichen
Teufel. Denn wer aus sich freiwillig die Hölle erwählt, der sei denn auch
verflucht in ihr, wie sie in sich selbst verflucht ist. Wie aber das Gute ewig
gut bleiben wird, so wird auch das Böse in sich ewig böse bleiben und die ewige,
gerichtete Unterlage sein, die Mir ewig als Fußschemel zu dienen haben wird. -
Ich Selbst aber aus Meiner urgöttlichen Persönlichkeit werde
niemanden richten, sondern das alles wird tun Mein Wort, das Ich zu euch geredet
habe. [Ev
6, Kap. 174,9 ff.] Soll Ich alle falschen
Hierarchien
Durch
ein Feuer vom Himmel mit einem Schlage vertilgen? – O das geht im allgemeinen
nach dem großen Werke der Erlösung wohl nicht mehr! Keine allgemeine Sündflut
mehr, und kein Untergang Sodoms und Gomorras mehr! – Aber ein jedes Übel der
Erde ist nun sein eigener Richter und die Strafe folgt der Sünde auf der Ferse.
[RBl 2, Kap. 190, 5 f. ] Der Herr wird auf
die Erde wiederkommen
Zuerst
nur durchs Wort aus dem Herzen und Munde der Weisen, die Er erweckt hat und
deren Er noch mehrere erwecken wird. – Dann aber, so die Erde wird geläutert
sein, wird Er auch kommen, in Seiner allerhöchstheiligen PERSON zu allen denen,
die Ihn lieben und eines reinen, erbarmenden Herzens sind! [RBl 2, Kap. 207,4] Das erste Feuer,
durch
das die Menschen für Meine abermalige Ankunft geläutert werden, heißt: Große
und allgemeine Not und Trübsal, dergleichen die Erde noch nie gesehen. -
Der Glaube wird erlöschen und die Liebe erkalten, und alle armen Geschlechter
werden klagen und verschmachten, aber die Großen und Mächtigen und die Könige
dieser Welt werden den Bittenden dennoch nicht helfen ob des zu großen
Hochmutes und daraus auch ob der zu großen Härte ihres Herzens! - Es wird auch ein
Volk sich erheben wider das andere und wird es bekriegen mit Feuerwaffen.
Dadurch werden die Herrscher in große, unerschwingbare Schulden geraten und
werden ihre Untertanen mit unerschwingbaren Steuern quälen. Es wird dadurch
entstehen eine übermäßige Teuerung, Hungersnot, viele böse Krankheiten und
Seuchen und Pestilenz unter den Menschen, Tieren und sogar Pflanzen!
- Auch werden da sein große Stürme auf dem trockenen Lande
und auf dem Meere, und Erdbeben, und das Meer wird an vielen Orten die Ufer überfluten.
Und da werden die Menschen in große Furcht und Angst versetzt werden vor
Erwartung der Dinge, die da über die Erde kommen werden! -
Das alles wird darum zugelassen werden, um die Menschen von ihrem
Hochmut und von ihrer Selbstsucht und von ihrer großen Trägheit abzuwenden.
- Und siehe, das ist die erste Gattung des Feuers, durch das die Menschen für
Meine abermalige Ankunft werden geläutert werden. [Ev
8, Kap. 185,2 ff.] Das zweite Feuer
In
derselben Zeit aber wird auch das natürliche Feuer einen gewaltigen Dienst zu
versehen überkommen. Das Feuer wird die Schiffe auf allen Meeren mit mehr denn
der Schnelligkeit der Winde umhertreiben; auch werden die Menschen durch ihren
scharfen Verstand eherne Wagen und Straßen machen, und statt der Zugtiere
werden sie Feuer vor den Wagen einspannen und mit seiner Gewalt schneller denn
ein abgeschossener Pfeil über die Erde weit dahinfahren. - Also werden sie auch
den Blitz (Elektrizität) zu bannen verstehen und denselben zum schnellsten Überbringer
ihrer Wünsche und ihres Willens von einem Ende der Erde zum andern machen. Und
so die stolzen und habgierigen Könige, miteinander Krieg führen werden, so
wird dabei das Feuer auch den entscheidendsten Dienst zu versehen bekommen: denn
durch seine Gewalt werden eherne Massen in Kugelgestalt von großer Schwere in
Blitzesschnelle gegen den Feind, gegen die Städte und Festungen geschleudert
werden und große Verheerungen anrichten. - Und die erfinderischen Menschen
werden es mit diesen Waffen so weit treiben, daß dann bald kein Volk gegen das
andere mehr einen Krieg wird anfangen können. Denn werden zwei Völker mit
solchen Waffen sich anfallen, so werden sie sich auch leicht und bald bis auf
den letzten Mann aufreiben, was gewiß keinem Teile einen wahren Sieg und Gewinn
bringen wird. Das werden die Könige und ihre Heerführer bald einsehen und
werden sich daher lieber im Frieden und guter Freundschaft vertragen; und wird
sich irgend ein höchst stolzer und ehrgeizigster Störenfried erheben und gegen
seinen Nachbarn ziehen, so werden sich die Friedliebenden vereinen und ihn züchtigen.
Und auf diese Weise wird sich denn dann auch nach und nach der alte Friede unter
den Völkern der Erde einstellen und dauernd befestigen. - So man nach dieser
Meiner Gegenwart1
eintausend, achthundert und nahe neunzig Jahre zählen wird, da wird es nahe
keinen Krieg auf der Erde mehr geben, - und um diese Zeit herum wird auch Meine
persönliche Ankunft auf dieser Erde statthaben und die größte Klärung der
Menschen anfangen. - Unter den noch mehr wilden Völkern der Erde werden
wohl noch Kriege vorkommen, aber sie werden auch unter ihnen dann bald zur Unmöglichkeit
werden. Ich werde sie durch Meine gerechten und mächtigen Könige und Heerführer
zu Paaren treiben und unter sie Mein Licht ausschütten lassen, und sie werden
dann auch zu friedlichen und lichtfreundlichen Völkern umgewandelt werden.
[ Ev 8,
Kap. 185, 7 ff.] Das dritte Feuer
Wird
darin bestehen, dass Ich schon etliche hundert Jahre vorher stets heller
erleuchtete SEHER und PROPHETEN und KNECHTE erwecken werde, die in Meinem Namen
die Völker aller Orten klar und wahr über alles belehren und dadurch befreien
werden von allerlei Trug und Lüge, durch die sich die falschen Propheten und
Priester sogar in Meinem Namen den Weg zu ihrem Untergange bahnen werden. -
Diese werden falsche Zeichen und Wunder gleich den heidnischen Priestern tun und
werden viele Menschen verführen und sich dabei große irdische Schätze, Reichtümer,
Macht und ein großes Ansehen bereiten; aber durch das dritte Feuer und sein
hellstes Licht werden sie um alles kommen und völlig zugrunde gerichtet werden.
Und die Könige und Fürsten, die ihnen werden helfen wollen, werden dabei um
alle ihre Macht, um ihr Vermögen und um ihre Throne kommen; denn Ich werde da
Meine Könige und Heerführer wider sie erwecken und ihnen den Sieg verleihen,
und so wird die alte Nacht der Hölle und ihrer Boten auf der Erde unter den
Menschen ein Ende nehmen. - Wie aber diese Nacht nun in der heidnischen, blinden
und sinnlosen Zeremonie, die man Gottesdienst nennt, besteht, so wird sie auch
in jenen Zeiten bestehen, aber durch die dritte Art des Feuers aus den Himmeln gänzlich
zerstört und vernichtet werden! Denn die Lüge wird den Kampf mit dem Lichte
der Wahrheit aus den Himmeln ebensowenig siegreich zu bestehen imstande sein,
wie die natürliche Nacht der aufgegangenen Sonne Trotz bieten kann! Sie muß
fliehen in ihre finsteren Höhlen und Tiefen, und die einmal im Lichte stehen,
werden die Nacht nicht mehr aufsuchen gehen. [Ev 8, Kap. 186, 1 ff.] Das vierte Feuer
Durch
welches die Erde, die Menschen und die gesamte Kreatur bei Meiner zweiten
Ankunft geläutert werden sollen; und diese Art Feuer wird bestehen in großen natürlichen
Erdrevolutionen aller Art und Gattung, und zwar namentlich an jenen Punkten
der Erde, auf denen sich die Menschen zu große und prachtvolle Städte werden
erbaut haben, darinnen herrschen wird der größte Hochmut, die Lieblosigkeit, böse
Sitten, falsche Gerichte, Macht, Ansehen, Trägheit, dabei die größte Armut,
allerlei Not und Elend, herbeigeführt durch das zu hoch emporgewachsene
Epikureertum der Großen und Mächtigen. - In solchen Städten werden aus übertriebener
Gewinnsucht auch allerlei Fabriken im größten Maßstabe errichtet werden, und
es werden in ihnen an Stelle der Menschenhände arbeiten Feuer und Wasser im
Verbande von tausenderlei kunstvollen, aus Erz angefertigten Maschinen. Die
Feuerung wird mittels der uralten Erdkohlen bewerkstelligt werden, welche die
derzeitigen Menschen sich in übergroßen Massen aus den Tiefen der Erde
verschaffen werden. - Wenn solches
Tun und Treiben durch die Gewalt des Feuers einmal seinen höchsten Punkt wird
erreicht haben, da wird denn auf solchen Punkten die Erdluft auch zu mächtig
mit den brennbaren Ätherarten erfüllt werden, die sich dann bald da und dort
entzünden und solche Städte und Gegenden in Schutt und Asche verwandeln werden
samt vielen ihrer Bewohner; und das wird dann wohl auch eine große und wirksame
Läuterung sein. Was aber das auf diese Art bewirkte Feuer nicht erreichen wird,
das werden andere große Erdstürme aller Art und Gattung dort erreichen, wo es
nötig sein wird. - Dadurch aber wird dann auch die Erdluft von ihren bösen Dünsten
und Naturgeistern befreit werden, was dann auf alle andere Kreatur der Erde
einen segensreichen Einfluß ausüben wird, und was dann auch der natürlichen
Gesundheit der Menschen dahin dienen wird, daß alle die vielen und bösen
Leibeskrankheiten aufhören werden und die Menschen ein gesundes, kräftiges und
hohes Alter werden erreichen können. [Ev 8, Kap. 186, 4 ff.] Aller Aberglaube
Wird
am Ende [d.h. in der Zeit der Wiederkunft des Herrn] mit den Waffen der
Wissenschaften und der Künste vom Boden der Erde hinweggeräumt werden, wobei
aber dennoch kein Mensch in seinem freien Willen nur im geringsten beirrt wird.
- Dadurch wird mit der Zeit wohl eine volle Glaubensleere unter den Menschen
sein; aber es wird ein solcher Zustand nur eine höchst kurze Zeit dauern. - In
jener Zeit erst will Ich den alten Baum der Erkenntnis segnen, und es wird durch
ihn der Baum des Lebens im Menschen wieder zu seiner alten Kraft gelangen, und
so wird es dann nur mehr einen Hirten und eine Herde geben! [ Ev 9, Kap. 89, 9 ff. ] Für die Wissenschaften
und Künste
Werde
Ich zur rechten Zeit Berufene erwecken. Diese werden es den Menschen von den Dächern
herab verkünden, wie die Diener Balaams ihre Wunder bewirkt haben. Dadurch wird
die reine Wissenschaft in allen Dingen und auch die reinen Künste zu einem
unbesiegbaren Vorläufer und Vorkämpfer für Mich gegen den alten Aberglauben
werden; und so durch sie der Augiasstall1
wird gereinigt sein, dann werde Ich ein leichtes und wirksamstes Wiederkommen
auf dieser Erde haben. - Denn mit der allenthalben reinen Wissenschaft der
Menschen wird sich Meine reinste Lebenslehre auch leicht vereinen und so den
Menschen ein vollständiges Lebenslicht geben, da eine Reinheit die andere
nimmerdar verunreinigen kann. [Ev 9, Kap.90, 11 ] Die Lehre die Ich euch nun
gebe
[als
Jesus], ist Gottes Wort und bleibt ewig. Und darum werden jene Menschen [in den
Zeiten Meiner Wiederkunft] nur diese Lehre von Mir überkommen. Aber in jenen
Zeiten wird sie ihnen nicht verhüllt, sondern völlig dem himmlischen und
geistigen Sinne nach enthüllt gegeben werden, und darin wird das neue Jerusalem
bestehen, das aus den Himmeln auf diese Erde herniederkommen wird. In seinem
Lichte wird den Menschen erst klar werden, wie sehr ihre Vorgänger von den
falschen Propheten, gleichwie die Juden nun von den Pharisäern, hintergangen
und betrogen worden sind. - Sie werden dann nicht mehr Mir und Meiner Lehre die
Schuld an all dem vielen Unheil auf der Erde in die Schuhe schieben, sondern den
höchst selbst- und herrschsüchtigen falschen Lehrern und Propheten, die sie
schon im Lichte ihrer Wissenschaften und vielen Künste nur zu genau werden
erkannt haben. - Wenn aber das hellste Licht des neuen Jerusalems über die
ganze Erde scheinen wird, dann werden die Lügner und Betrüger völlig enthüllt
werden und der Lohn für ihre Arbeit wird ihnen gegeben werden. Je höher von
ihnen sich jemand zu stehen dünken wird, desto tiefer wird auch sein Fall sein.
[ Ev 9, Kap. 90,2 ff.] Um eine volle Reinigung
Der
Menschen in den Wissenschaften und den aus ihnen hervorgehenden Künsten eine
volle Reinigung zu bewirken, muß ihnen zuvor Meine Lehre gepredigt sein, und
die vielen Götzen samt ihren Priestern und Tempeln müssen zerstört [d.h.
geistig überwunden] werden. Ist das geschehen und Mein Evangelium, wenn auch
durch viele falsche Propheten, den Menschen gepredigt worden, dann auch werden
sie fähig, sich nach und nach in den Wissenschaften und Künsten zu reinigen.
[Ev. 9, Kap. 91,8 f.] Die Wissenschaften und Künste
werden
[in der Zeit meiner Wiederkunft] der »Blitz« sein, der vom Aufgange bis zum
Untergange alles hell beleuchtet, was da auf der Erde ist. Unter dem »Aufgang«
aber versteht man das Geistige, unter dem »Untergang« aber alles Naturmäßige.
[Ev. 9, Kap. 91,9 ] In den »Wolken des
Himmels«
Ich
werde zuerst unsichtbar kommen in den Wolken des Himmels. Das heißt,
Ich werde vorerst Mich den Menschen zu nahen anfangen durch wahrhaftige Seher,
Weise und neu erweckte Propheten. Und es werden in jener Zeit auch Mägde
weissagen und die Jünglinge helle Träume haben, aus denen sie den Menschen
Meine Ankunft verkünden werden, und es werden sie viele anhören und sich
bessern; aber die Welt wird sie für irrsinnige Schwärmer schelten und ihnen
nicht glauben, wie das auch mit den Propheten der Fall war.[Ev 9, Kap. 94,3 ] Neuoffenbarung durch Jakob
Lorber und andere
Ich
werde auch von Zeit zu Zeit Menschen erwecken, denen Ich alles das, was jetzt
bei dieser Meiner Gegenwart geschieht gesprochen wird, durch ihr Herz in die
Feder sagen werde. [Vergl. Joh, 14,21 und 26]. Und es wird
dann das einfach Geschriebene auf eine eigene, den dermaligen Menschen
wohlbekannte kunstvolle Art in einer ganz kurzen Zeit in vielen Tausenden
gleichlautenden Schriften vervielfacht und unter die Menschen gebracht werden. Und
diese Art der Ausbreitung Meiner neu und rein wiedergegebenen Lehre aus den
Himmeln wird dann um vieles schneller und wirksamer zu allen Menschen auf der
ganzen Erde gebracht werden können als durch die Boten in Meinem Namen von
Munde zu Munde. [ Ev 9, Kap. 94, 4 f.] Zur Zeit der neuen Seher
und Propheten
Aber
wird eine große Trübsal und Bedrängnis unter den Menschen sein, wie sie auf
dieser Erde noch niemals war. Aber sie wird Meiner dermaligen Auserwählten
wegen nur eine kurze Zeit dauern, auf das diese an ihrer Seligwerdung nicht
sollen einen Schaden erleiden. [Ev 9 Kap. 94,8 ] Das Heilslicht der
Neuoffenbarung
Es
wird auf der Welt noch gar viel Kämpfens sein und wird viel Fleisch getötet
werden. Aber Meinen Freunden und den eifrigen Tätern Meines Willens soll dabei
nichts Übles begegnen. Wie groß wohl würde sich ein Fürst dünken, den Ich
zum Lenker der ganzen Erde stellete? Und wie groß der, dem Ich die Führung
einer Sonne in die Hände legete? Aber was ist die Erde, was alle Sonnen gegen
die Größe Meiner Gnadensonne, die Ich euch [in der Neuoffenbarung] gegeben
habe, dass ihr derselben mächtiges und lebendigstes Liebelicht aller Welt könnet
erstrahlen lassen! Ihr sehet daraus, zu was Großem Ich euch berufen habe und
erwählet habe! – Da ihr aber das doch offenbar einsehen müsst, so müsset
ihr aber nun auch danach handeln, dass ihr euch eines allerhöchsten Amzs als würdig
erweiset. Daher sollet ihr darauf sehen, das dieser alleinigen Friedenssonne ein
heller Aufgang bereitet wird. Denn glaubet es Mir, solange diese unterwegs
bleibt, wird es nicht zum Frieden kommen auf der Erde! Im Gegenteil wird es nur
stets stürmischer und stürmischer werden, so das am Ende jeder seines Lebens
kaum mehr sicher sein wird und wird verlieren alle irdische Habe, so er
irgendeine besitzt. Denn so die Liebe erkaltet und der Verstand für sich
allein, so wie der Nord- oder Südpol dasteht, da wird auch bald jeder Funke von
Rechtsgefühl verschwinden und der festeste sogenannte Kommunismus wird an die
Stelle des Rechtes treten und wird gewaltigst zerbrechen alle Schranken zwischen
Mein und Dein. Daher sehet, dass die Friedenssonne (das Neu-Salemslicht)
ehestens der Welt verschafft wird, sonst wird eben diese Welt euch um all das
Eurige bringen. Denn die Welt ist und bleibt stets gleich – die Welt! [ K S.
137 ] Im verklärten Geistleibe
Wenn
auf die beschriebene Art Meine Lehre unter die Menschen, die eines guten Willens
und tätigen Glaubens sein werden, gebracht sein wird und zum wenigsten ein
Drittel der Menschen davon Kunde haben werden, so werde Ich denn auch hie
und da persönlich und leibhaftig sichtbar zu denen kommen, die Mich am meisten
lieben und nach Meiner Wiederkunft die größte Sehnsucht und dafür auch den
vollen und lebendigen Glauben haben. - Und Ich werde aus ihnen Selbst Gemeinden
bilden, denen keine Macht der Welt mehr einen Trotz und Widerstand zu bieten
vermag. Denn Ich werde ihr Heerführer und ihr ewig unüberwindlicher Held sein
und richten alle toten und blinden Weltmenschen richten. Und also werde Ich die
Erde reinigen von ihrem alten Unflate. [Ev 9, Kap. 94,6 f. ] Ich werde bei meiner
Wiederkunft
Nicht
mehr aus einem Weibe irgendwo wieder als ein Kind geboren werden. Denn dieser
Leib bleibt verklärt so wie Ich als Geist in Ewigkeit. Und Ich benötige
nimmerdar eines zweiten [fleischlichen ] Leibes. [ Ev 9, Kap. 94, 6 f. ] So Ich wiederkomme
da
werde Ich nicht allein kommen, sondern all die Meinen, die schon lange in Meinem
Himmelreiche bei Mir sein werden, werden mit Mir in übergroßen Scharen kommen
und stärken ihre noch auf der Erde im Fleische wandelnden Brüder, und es wird
so eine wahre Gemeinschaft zwischen den schon seligsten Geistern der Himmel und
den Menschen dieser Erde bestehen, was den derzeit lebenden Menschen sicher zum
größten Troste gereichen wird. [Ev 8, Kap.
187, 5 ] In jener künftigen Zeit
wird
es kommen, daß die verschonten Reinen und Guten und die wahren Freunde der
Wahrheit und des Lichtes aus Gott aus den Schwertern Pflugscharen, aus den Spießen
Sicheln machen und die Kunst Krieg zu führen vollends aufheben werden, und es
wird dann fürder kein wahres gesalbtes Volk wider das andere mehr ein Schwert
erheben, außer den noch irgend in den Wüsten der Erde übriggebliebenen
Heiden; aber auch diese werden ermahnt und dann von der Erde gefegt werden. -
Da wird die Erde gesegnet werden von neuem. Ihr Boden wird tragen hundertfältige
Frucht von allem, und den Ältesten wird die Macht gegeben sein über alle
Elemente. [Ev 7, Kap. 172,8 ff.] Nicht mehr im Fleische
Werde
Ich auf diese Erde wiederkommen, sondern nur im Geiste, im Wort. Und es wird
also sein, wie es war im Anfange, da es hieß: Im Anfang war das Wort, das Wort
war bei Gott, und Gott war das Wort. Das Wort hat Fleisch angenommen und hat
unter den Menschen gewohnt.“ [ Ev 6, Kap. 174,12 ] Welchen Orts Meine
Wiederkunft
Für
die ganze Erde am Wirksamsten sein wird, weiß Ich [am besten]. Doch in diesem
Lande, wo Ich nun von einem Orte zum andern von den Juden des Tempels wie ein
Verbrecher verfolgt werde und das in jener Zeit von den finstersten Heiden
zertreten wird, werde ich persönlich nicht wieder zuerst auftreten und lehren
und trösten die Schwachen. Wohl aber in den Landen eines andern Weltenteiles,
die nun von den Heiden bewohnt wird werden, werde Ich ein neues Reich gründen,
ein Reich des Friedens, der Eintracht, der Liebe und des fortwährend lebendigen
Glaubens. Und die Furcht vor dem Tode des Leibes wird nicht mehr unter den
Menschen sein, die in Meinem Lichte wandeln und im beständigen Verkehr und
Umgange mit den Engeln des Himmels stehen werden. [ Ev 9, Kap. 94,9 ] Es gibt ein gar großes
Land
Im
fernen Westen, dass von allen Seiten vom großen Weltozean umflossen ist und
nirgends über dem Meer mit der alten Welt zusammenhängt. Von jenem Lande
ausgehend, werden die Menschen zuerst große dinge vernehmen, und diese werden
auch im Westen Europas auftauchen und es wird daraus ein helles Strahlen und
Wiedererstrahlen entstehen. Die Lichter der Himmel werden sich begegnen,
erkennen und sich unterstützten. – Aus diesen Lichtern wird sich die Sonne
des Lebens, also das neue, vollkommene Jerusalem gestalten. Und in dieser Sonne
werde Ich auf diese Erde wiederkommen. [Ev 9 , Kap. 94,14] In jener Zeit der
Wiederkunft,
in
der sich die Menschen von einem Ende der Erde zum andern so schnell, wie da fährt
ein Blitz aus der Wolke, werden verständigen können, und in der die Menschen
auf ehernen Straßen mit Benutzung der im Feuer und Wasser gebundenen Geister
schneller die weitesten Strecken des Erdbodens werden überfahren können, als
da der heftigste Sturm von einem Ende der Erde zum andern treibt, und die
Schiffe mit Hilfe derselben Kräfte den großen Ozean in einer viel kürzeren
Zeit überfahren werden als nun die Römer von Rom aus bis nach Ägypten -
da wird die Kunde von Meiner persönlichen Wiederkunft in einer ganz
kurzen Zeit leicht über die ganze Erde verbreitet werden können. [Ev 9, Kap.
94,11] – Die Menschen werden reden mit der Zunge des Blitzes von einem Ende
der Welt bis zum andern, und werden in der Luft herumfliegen wie die Vögel,
weithin über Meere, Länder. [Ev 5, Kap. 46,1] IV. Das Tausendjährige
Reich und das letzte Feuergericht
Sehet, wie die aufgehende Sonne
Mit
ihrem Lichte alles durchdringt und aus den sie umgebenden lichten Wölklein
gleichsam eine „neue Erde“ bildet! Was wohl stellen jene lichten Wölklein
dar? Es sind das Vereine von lauter
solchen Menschen, die von der göttlichen Wahrheit durchleuchtet sind. - Und
sehet, nun rücken diese Vereine enger und enger zusammen und bilden so einen
großen Verein, und sehet, das ist eben die neue Erde, über der sich ein neuer
Himmel ausbreitet voll Licht und Klarheit! [Ev 5, Kap. 46,1 ] Eine neue geistige Erde
Ihr müsst
aber dabei nicht etwa der Meinung sein, als würde dann diese natürliche Erde
vergehen und in eine neue umgewandelt werden, sondern nur die Menschen werden
durch die Vollaufnahme der göttlichen Wahrheit in ihre Herzen als wahre Brüder
und Schwestern in Meinem Namen unter sich eine neue geistige Erde schaffen. -
Auf dieser neuen Erde werde Ich Selbst dann sein und herrschen unter den
Meinen, und sie werden mit Mir Umgang pflegen und Mich nimmerdar aus ihren Augen
verlieren. [Ev 8, Kap. 48,3 ] Kämpfe auf der alten Erde
Aber
betrachtet nun auch nebenbei die alte Erde! Seht, wie aus der neuen Erde
in stets dichteren Strömen Lichter hinab auf die alte Erde schweben und diese
so entzünden, daß sie wie in vollen Flammen zu stehen scheint! Da sehet ihr
gar viele Tote wie aus den Gräbern hervor ans Licht eilen, und wie sie auch
bald bekleidet werden mit dem Gewande der Wahrheit und dann auch aufwärtsschweben
in das Reich der neuen Erde. - Aber zugleich merket ihr auch, wie noch ein gar
großer, finsterer Teil sich auch bestrebt, das Gewand des Lichtes über sein
schwarzes anzuziehen und daraus und damit aus Eigennutz und aus Herrschsucht
abermals ein neues antichristliches Heidentum zu schaffen; aber Ich Selbst lasse
Meinen Zorn über sie hereinbrechen, das ist das Feuer Meiner Wahrheit, und
Meine Engel der neuen Erde fallen wie mit flammenden Schwertern über sie her
und schlagen jede weitere finstere Bestrebung in die Flucht und in den Abgrund
der gänzlichen Vernichtung. - Dies ist dann das allerletzte und größte
Gericht um tausend Jahre später. Diese Zeit wird genannt werden Mein tausendjähriges
Reich auf Erden, das durch dies allerletzte Gericht auf eine ganz
kurze Zeit noch einmal eine kriegerische Unterbrechung haben wird; aber der Sieg
wird ein baldiger und für alle künftigen Zeiten ein gänzlicher sein. Von da
an wird aus den Himmeln und aus der Erde ein Hirt und eine Herde werden. Der
Hirt werde wie allzeit Ich sein, und die Herde werden die Menschen auf Erden im
vollen Vereine mit den Seligen in Meinen Himmeln ausmachen. - Denn diese
Letzt-genannten werden wieder so, wie es in den Urzeiten der Menschen auf
dieser Erde war, sichtbar mit den Menschen auf der Erde verkehren. Aber bevor
das geschehen wird, wird auch die natürliche Erde ganz mächtige Umgestaltungen
erleiden. Große Länder und Reiche, die jetzt noch das große und tiefe Meer
bedeckt, werden zum fruchtbarsten Boden emporgehoben werden, und gar viele jetzt
noch sehr hohe Berge werden erniedrigt und mit ihren zerbröckelten Spitzen gar
viele tiefe Gräben und Täler ausgefüllt werden und ein fruchtbares Land
bilden. [
Ev 8, Kap. 48,5 ff.] Alle Meine Worte und
Lehren
die
Ich seit Beginn des Menschengeschlechts den Menschen durch den Mund der Urväter,
der Propheten und Seher und nun Selbst gegeben habe, werden in vielen
Teiloffenbarungen ihrem inneren, geistigen Sinne nach enthüllt werden. Aus
solchen vielen Teilenthüllungen des innern, geistigen Sinnes des Wortes Gottes
wird sich dann erst eine wahre und große Licht- und Lebenslehre zusammenformen,
und diese Lehre wird dann sein das große und neue Jerusalem, das aus den
Himmeln zu den Menschen herniederkommen wird. Und die in der neuen Lehre sein
und leben werden, die werden wandeln im neuen Jerusalem und werden darin wohnen
ewig, und ihrer Seligkeiten über Seligkeiten wird ohne Maß und Ziel nimmer ein
Ende sein. Denn Ich Selbst werde bei ihnen sein, und sie werden schauen alle die
zahllosen Herrlichkeiten Meiner Liebe, Weisheit und Allmacht. [Ev. 7, Kap.
54,4 ] Besiegung des Antichrist
Es
wird aber vom Untergange dieser alten Stadt Jerusalem an bis in die Zeit der
neuen Stadt Gottes auf Erden wenig Licht unter den Menschen auf Erden geben;
denn es werden sich nur zu bald eine Menge falscher Propheten und Priester in
Meinem Namen erheben und werden falsche Wunder wirken und die Menschen betören
und blind machen, ja der Antichrist wird solche Dinge mit Hilfe der Könige der
Erde tun, daß sogar Meine Auserwählten, so Ich es zuließe, verlockt werden könnten,
ihre Knie vor dem neuen Baal zu beugen. Aber Ich werde dann wieder eine große
Drangsal unter die Menschen kommen lassen, wie sie noch nicht war unter der
Sonne. Da wird der Baal gleich der großen Hure Babels gestürzt werden, und das
Licht des lebendigen Wortes in den Herzen vieler Menschen wird dann kommen und
die Bedrängten und Gebeugten aufrichten und erlösen, und sie werden sich alle
freuen in dem neuen Lichte und Meinen Namen lobpreisen. -
In jener Zeit werden die Menschen vielfach Umgang haben mit den
reinen Geistern Meines Himmels, und diese werden ihre Lehrer sein und sie
unterweisen in allen Geheimnissen des ewigen Lebens in Gottunterweisen. [Ev 7, Kap. 54, 6 ff.] Den Juden
Wird
die Gnade genommen und den Heiden verliehen werden. Sehet nach dem Weltteile
Europa! Dorthin wird die Gnade verpflanzt werden. [Ev 7, Kap. 54,6 ff.]
Auch das Land von Palästina
bis zum Euphrat
Wird
einst wieder grünen und den Menschen, die eines guten Willens sein werden in
Meinem Namen, eine gesegnete Wohnstätte abgeben. Jahr, Tag und Stunde , wann
das geschieht, das hängt vom Wandel der Menschen ab, wann sie sich wieder von
ihren Weltkönigen lostrennen werden und sich unter Meine Herrschaft wie zu den
Zeiten Mosis und der Richter begeben -; das sage Ich dir aber dennoch als etwas
Bestimmtes, daß bis dahin nicht viel über zweitausend Erdjahre vergehen
werden. Das sage Ich Dir aber als etwas Bestimmtes, dass bis dahin nicht viel
über zweitausend Erdjahre vergehen werden. - Doch in dem jetzt noch
sehr wüsten Erdteil, den ihr Europa nennt, und dessen Völker nun über
euch herrschen, wird der glückliche Zustand eher erfolgen; denn in diesem alten
Weltteile Asien, gibt es noch eine große Menge sehr harter Steine, die sich
nicht so bald und so leicht in ein fruchtbares Land werden umgestalten lassen.
Die harten Steine aber entsprechen den ebenso harten Herzen der Menschen, die
auch schwer zu fruchtbaren Äckern zur Aufnahme Meines Wortes werden umgewandelt
werden können. Ich sage dir: Eher, als ein Zehntel der Menschen dieses alten
großen Erdteils sich im Vollsegen Meiner Lehre befinden wird, wird der
schlechteste Teil von Europa in Meiner Lehre gesegneter sein, als in diesem
alten Erdteil der kleinste und beste; denn da wird es noch viel Feuers benötigen,
bis die übervielen Menschen dieses Erdteils sich wirksam in den Strahlen Meiner
Lebenssonne befinden und zum ewigen Leben erwärmen werden. - In Mir ist die
geistige Sonne für euch [Bewohner Asiens] zuerst und am frühesten aufgegangen;
aber dafür wird sie auch für euch am frühesten untergehen. Wenn sie aber
wieder aufgehen wird, so wird sie zu euch nicht etwa vom Westen her aufgehen,
sondern abermals von einem von hier aus sehr tief gelegenen Osten; denn bei Mir
geschieht alles in einer gewissen Ordnung, und wider diese Ordnung geschieht
nichts, weder materiell noch geistig. [Ev
10, Kap. 158, 6 ff.] Es wird eine Zeit kommen
in
der sich das leidenschaftliche Wesen der Menschheit in ein ruhiges und
fruchtbares Erdreich umgestalten wird, und dann erst wird es völlig helle
und wonniglich unter den Menschen werden! Doch wird es aber der wahrhaft
guten und reinen Menschen stets eine geringere Anzahl geben als derjenigen, die
sich noch immer von ihren Weltleidenschaften mehr oder weniger werden
beherrschen lassen. - Solch eine bessere Zeit wird tausend und noch
etliche Jahre währen und wird gleichen der gegenwärtigen Gestalt dieser Erde,
die nun, von nur wenigen Stürmen heimgesucht, in einer gewissen Ruhe und
Ordnung voll üppiger und fruchtreicher Fluren ist, aber daneben dennoch bei
weitem mehr unfruchtbare und sehr stürmische Westen zählt als ruhige und
fruchtbare Lande. [ Ev 6, Kap. 207, 5 ] Das letzte Feuergericht
Aber
nach solcher über tausendjährigen Zeit wird die Erde abermals eine große
Feuerprobe zu bestehen bekommen. In solcher Zeit werden die Berge auf dieser
Erde auch zu einem ebenen und fruchtbaren Lande werden, und das Meer wird das
tote Land, das noch in seinen Tiefen begraben liegt, vielfach hergeben müssen,
und die besseren Menschen werden es in Besitz nehmen und es bald in ein Eden
umgestalten. Da wird dann für immerhin, bis zur völligen Auflösung der ganzen
Erde, der wahre Friede herrschen und der Tod sein Recht nicht und nimmerdar
haben. - Aber wie die Berge der Erde einst dem ebenen Lande gleichgemacht
werden, also werden auch die Menschen ihren Hochmut durch harte Prüfungen gänzlich
ablegen müssen, ansonst es auf der Erde unter den Menschen nimmerdar zu einem
wahren, inneren Frieden käme. Denn den Krieg gebiert nur der Hochmut der
Menschen; hört der Hochmut auf, dann hören auch Mißgunst, Neid, Geiz, Haß,
Unfriede und mit ihm aller Zank, Hader, Streit und Krieg auf. [Ev 6, Kap. 207,7 ff.] Zu Ende der
Weltmenschenzeit
[d.h.,
wenn das Ende allen Weltgeistes herannaht] werden die Menschen zwar keine Berge
bis zu ihren tiefsten Grundlagen abgraben, wie es die Gold und Edelsteine
suchenden Hanochiten getan haben, auch werden sie keine Römer mehr in Harnisch
zu bringen vermögen; aber sie werden durch allerlei Maschinen, durch Feuerkraft
getrieben, anfangen, mittels unglaublich tiefer Schächte und Löcher ins Innere
der Erde zu dringen, durch die die höchst brennbaren Gase (brennbare Luftarten)
in großen Massen auf die Oberfläche der Erde dringen werden. Und wird einmal
die atmosphärische Luft mit solchen Gasen zu sehr gesättigt sein, so werden
sich diese beinahe um die ganze Erde entzünden und alles zu Asche verbrennen.
Nur wenige Menschen werden dabei am Leben bleiben. Doch die da bleiben werden,
die werden aber dann auch Menschen von echtem Schrot und Korne sein. Diese
werden dann wahrhaft eine ganz erneute Erde bewohnen, und ihr und viele, die
nach euch in Meinem Namen kommen und erweckt werden, werden ihre Lehrer und Führer
sein. - Von da an erst wird Mein Reich auf dieser Erde vollends ausgebreitet
sein, und die Menschen der Sonne werden mit Meinen Kindern dieser erneuten Erde
in eine vollste und gleichberechtigte Gemeinschaft treten und in der Liebe
Meiner vollwahren Kinder großwachsen. [Ev 6, Kap. 207, 12; vergl. Offbg. Joh.
Kap. 20,7-9] Wer erweckt wird durch die
Posaune,
Denn
wer da erweckt wird durch die Posaune, der wird nicht erweckt zum Tode, sondern
zum Leben; wer aber den Schall der Posaune nicht wird hören wollen, der wird
auch nicht erweckt werden, sondern verbleiben in der Nacht seines Grabes und in
der Gefangenschaft des Meeres bis zur Zeit, in der diese ganze Erde aufgelöst
wird durchs Feuer. Denn wie zu der Zeit Noahs werden sie freien und sich
freien lassen und sich gar nicht kümmern um die Stimme Meiner Erweckten; diese
[ die Gottesmenschen]werde Ich aber dann gleich in einem Augenblick von dieser
Erde entrücken und jene [die hartnäckigen Weltmenschen] mit allen ihren
Lieblingen dem alles zerstörenden Feuer preisgeben, zu dessen Entstehung die
derzeitigen unbußfertigen Weltmenschen selbst das allermeiste beitragen werden.
-
Und sehet, das wird ein letztes Gericht auf dieser Erde sein, zu
dem kleine Anfänge bald nach euch werden gemacht werden! Zudem aber müsset ihr
freilich nicht denken, daß solch ein Feuer alsogleich an allen Orten und
Punkten der Erde zugleich hervorbrechen wird, sondern gleich nur so nach und
nach, auf daß den Menschen noch immer zur Besserung Zeit und Raum gegeben wird.
[Ev 10,
Kap. 156, 5 ff.] Wie zu Noahs Zeiten
So
wird es auch dann sein: Die Liebe wird abnehmen und völlig erkalten, der Glaube
an eine aus den Himmeln an die Menschen geoffenbarte feine Lebenslehre und
Gottes-erkenntnis wird in einen finstersten toten Aberglauben voll Lug und Trug
verwandelt werden, und die Machthaber werden sich der Menschen abermals wie der
Tiere bedienen und werden sie ganz kaltblütig und gewissenlosest hinschlachten
lassen, so sie sich nicht ohne alle Widerrede dem Willen der glänzenden Macht fügen
werden! Die Mächtigen werden die Armen plagen mit allerlei Druck und werden
jeden freieren Geist mit allen Mitteln verfolgen und unterdrücken, und dadurch
wird eine b Trübsal unter die Menschen kommen, wie auf der Erde noch
nie eine war! - Aber dann werden die Tage verkürzt werden der vielen Auserwählten
wegen, die unter den Armen sich vorfinden werden; denn wo dies nicht geschähe,
könnten sogar die Auserwählten zugrunde gehen! - Es werden aber bis dahin von nun an noch
tausend und nicht noch einmal wieder tausend Jahre vergehen! Alsdann aber
werde Ich dieselben Engel, so wie ihr sie nun hier sehet, mit großen
Aufrufsposaunen unter die armen Menschen senden! Diese werden die im Geiste
totgemachten Menschen der Erde gleichsam aus den Gräbern ihrer Nacht erwecken;
und wie eine Feuersäule sich wälzt von einem Ende der Welt zum andern hin,
werden diese vielen Millionen Geweckten sich hinstürzen über alle die Weltmächte,
und nicht wird ihnen jemand mehr einen Widerstand zu leisten vermögen! - Von da an
wird die Erde wieder zum Paradiese werden, und Ich werde leiten Meine
Kinder rechten Weges immerdar. - Aber von da an nach einem Verlaufe von
tausend Jahren wird der Fürst der Nacht einmal auf eine nur sehr kurze Zeit von
sieben Jahren und etlichen Monden und Tagen der Zeit nach frei seiner selbst
willen, entweder zum gänzlichen Falle oder zur möglichen Wiederkehr. - Im
ersten Falle wird dann die Erde zu einem ewigen Kerker ihrem innersten Teile
nach umgewandelt werden; aber die Außenerde wird ein Paradies
verbleiben. Im zweiten Falle aber würde die Erde zum Himmel umgestaltet werden,
und der Tod des Fleisches und der Seele würde für ewig verschwinden! - Wie
aber das, und ob?! - Das darf voraushin auch nicht einmal der erste Engel der
Himmel wissen; das weiß allein der Vater. [Ev
1 , Kap. 72,2 ff.] V. Das ewige Licht- und
Friedensreich
Ich
will nun die Erde fegen Von
allem Unkraute. - Alsdann aber wird eine Brücke gestellt werden zwischen
hier und dort, auf daß die Bewohner der Erde leichter zu uns herüberkommen
sollen als bis jetzt auf der schon sehr morsch gewordenen Leiter Meines Jakob,
auf der nur Engel auf und ab steigen konnten. - Die Brücke aber soll sein sehr
breit und so eben wie der Spiegel eines ruhigen Sees. Und es sollen weder am
Anfange noch in der Mitte noch am Ende der Brücke Wächter aufgestellt sein, zu
untersuchen die Elenden, Schwachen und Bresthaften; sondern da soll ein jeder
einvollkommener Freizügler werden und sein, und es soll sich jeder jederzeit
Rat und wahre vollkommene Hilfe von hier als von seiner wahren Heimat holen können!
- Auf dieser Brücke aber werden auch wir [der Herr und seine Engel]die lange
verlassene Erde wieder betreten und dort unsere Kinder selbst erziehen, lehren,
leiten und regieren und so das verlorene Paradies wieder aufrichten![ RBl 1,
Kap. 86, 18 ff.] Meinet aber nicht,
dass
des Menschen Sohn, also wie nun, bis ans Ende dieser Erde im Fleische und Blute
unter euch Menschen umherwandeln und lehren und Wunder wirken werde?! - Ja, Ich
werde wohl bis uns Ende der Erde unter den Menschen, die eines guten Willens
sind, tröstend, stärkend, belebend, lehrend und auch wunderwirkend verbleiben,
und werde zu allen, die Mich wahrhaft lieben und Meine Gebote halten, kommen und
Mich ihnen offenbaren, - aber nicht in diesem sterblichen Leibe, sondern in dem verklärten
und ewig unsterblichen! [ Ev 3, Kap. 184,15 f.] Siehe, alle diese
zahllosen Welten
Sonnen
und Erden haben ihre Bahnen und diese haben zahl- und endlos verschiedene
Richtungen! - Überall sind andere Gesetze und überall eine andere Ordnung. -
Aber am Ende kommen sie doch alle in der einen, in Meiner Grundordnung zurecht
und entsprechen dem einen großen Hauptzwecke, wie die Glieder des Leibes und
deren Verrichtungen. Und siehe, also wird es auch mit den Menschen der Erde am
Ende sein, und sie werden dereinst im Geiste dennoch alle erkennen, daß es nur
einen Gott, einen Herrn, einen Vater und nur ein vollkommenes Leben in Ihm gibt!
- Wie und wann aber? - Das bleibt bei Dem, Der es dir nun gesagt hat! -
Aber es werden zuvor noch viele Winde über den Boden der Erde wehen müssen,
und viel Wasser dem Himmel entstürzen und viel Holz verbrannt werden, bis man
sagen wird: »Siehe, nun ist eine Herde und ein Hirte. [Jug, Kap. 198, 15 ff.] Die Kinder der Erde
Sind
Mir am Nächsten, weil Ich sie dort wesenhaft persönlich im Fleische zu Meinen
ersten Kindern gemacht habe. Und sie sind demnach hier [in den Himmeln] nachMir
dsiejenigen, welche, da richten die zwölf Geschlechter Israels, welches in
dieser allerhöchst himmlisch weitesten und geistig allerinwendigsten Bedeutung
soviel besagt als: “Diesen Meinen Kindern ist es von Mir aus gegeben, mit Mir
zu erforschen, zu beherrschen und zu richten [ordnen] die Unendlichkeit und alle zahllosen Schöpfungen in ihr. Und
die Kinder aus den anderen Gestirnen stehen ihnen also zu Diensten, wie die
Glieder eines Leibes zum Dienste des Geistes allezeit bereitstehen. Daher bilden
diese Geister mit einem Meiner Kinder, der Liebetätigkeit nach genommen, in großem
Maßstabe gleichsam einen Menschen, versehen mit allen zum Bedarfe seines
Willensnotwendigen Gliedern“ – Demnach ist ein Kind von der Erde aus Mir
gehend ein vollkommener Wille von zahllosen anderen Geistern aus den Gestirne,
die zwar an und für sich auch ein jeder seinen eigenen Willen haben und können
tun nach ihrer freien, wonnigen Lust, was sie wollen. Dennoch aber geht beim
Liebewirken der Wille Meiner Hauptkinder in sie alle aus und ein, und dann sind
sie zu Milliarden wie ein Mensch, dessen wirkender Willensgeist eines Meiner
Kinder ist! [GS 2, S. 7 ] Die Wahrhaftigen Kinder
des alleinigen Gottes
Sind
in aller Machtvollkommenheit Gottes, und ihre Seligkeit ist gleich der Seligkeit
Gottes. Denn sie haben alles, was Gott hat, sie tun alles, was Gott tut, und
Gott tut alles was sie tun! Ihnen ist Gott nicht mehr ein Gott also, wie Er uns
ist, - ein ewig unzugänglicher, den nie ein Auge schauen kann, das da ist ein
Auge dieser Welt; sondern ihnen ist Er ein wahrhaftiger Vater, der allezeit
unter ihnen ist, sie führt und leitet und mit ihnen spricht, wie ich mit euch,
und für sie sorget, dass sie ewig keine Sorge haben dürfen. Und sie sind in
ihrer Vollendung vollkommene Herren, wie ihr allmächtiger Vater, über die
ganze Unendlichkeit und freuen sich ihrer unendlichen Machvollkommenheit, die
ihnen ist aus ihrem Vater. [GS 2, S. 69] Zustände im ewigen
Friedensreiche
Weil
die also geläuterten Menschen in Meinem Lichte stehen und lebendig und wahr die
Gebote der Liebe für immerdar beachten werden, so wird der irdische Grundbesitz
auch so verteilt sein unter den Menschen, daß da jedermann so viel haben wird,
daß er bei einem rechten Fleiße nie eine Not zu leiden haben wird; und die
Vorsteher der Gemeinden sowie die Könige werden, als völlig unter Meinem
Willen und Lichte stehend, dafür sorgen, daß in einem Lande bei einem Volke
nie ein Mangel eintreten soll. Und Ich Selbst werde bald da und bald dort die
Menschen besuchen und sie stärken und aufrichten, wo immer die Menschen die größte
Sehnsucht nach und die meiste Liebe zu Mir haben werden. [Ev 8, Kap. 186,8] So Ich zum andern Male
komme
Denn
so Ich zum andern Male auf diese Erde kommen werde, um Gericht zu halten über
solche toten Epikureer, und aber auch, um den Lohn des Lebens zu geben dem, der
viel Elend und Not aus Liebe zu Gott und zum Nächsten erduldet und ertragen
hat, dann soll Mir die Erde mit keinem Maßstabe mehr zu jemandes alleinigem
Nutzen vermessen werden, sondern da man stehen wird, da wird man auch ernten und
seine Bedürfnisse befriedigen können; und die Menschen werden einander wohl
unterstützen, aber keiner wird sagen: "Siehe, das ist mein Eigentum, und
ich bin darüber ein Herr!" Denn dann werden die Menschen einsehen, daß
Ich allein der Herr bin, sie alle aber sind Brüder und Schwestern. - Es sollte
wohl auch jetzt also unter den Menschen sein; allein in dieser
Mittelbildungsperiode der Menschen, die noch nicht durch das große Lebensfeuer
gereinigt sind, wird das zugelassen bleiben, doch von jetzt an nicht mehr
volle 2000 Jahre. Darauf aber wird der Geist bei den Menschen das große Übergewicht
bekommen, und man wird auf der Erde kein gemessenes Mein und Dein mehr sehen,
noch davon reden. [Ev 8, Kap. 182, 4 ] Von Gott aus gehört
die
ganze Erde, so wie das im Anfange der Fall war, allen Menschen gleich; die
Weisen sollen sie einteilen nach dem Bedarf der Menschen und sollen sie lehren,
diese zu bebauen, und die Früchte sollen dann von den Weisen zum Teile verteilt
und der Überfluß in den dazu errichteten Kammern und Speichern aufbewahrt
werden, auf daß niemand in der Gemeinde Not zu leiden habe! [Ev. 8, Kap. 182, 7
] In jener Zeit des ewigen
Lichtes und Friedens
Werden
die Menschen Da in jener Zeit die Menschen nicht mehr nach irdischen und vergänglichen
Schätzen gieren und geizen. Daher werden auf der Erde auch hunderttausendmal so
viele Menschen, als nun auf derselben leben, gar wohl versorgt und glücklich
leben können. Zugleich aber werden in jener Zeit auch alle die bösen, das
Fleisch mächtig quälenden Krankheiten von der Erde verschwinden. Die Menschen
werden ein heiteres und hohes Alter erreichen und viel Gutes wirken können, und
niemand wird eine Furcht vor dem Tode des Leibes haben, weil er mit klaren
Blicken das ewige Leben der Seele vor sich sehen wird. - Es werden aber auf der
neuen, glücklichen Erde auch Ehen geschlossen werden, aber also wie im Himmel
nach Meiner Ordnung, und es werden auch Kinder gezeugt werden in großer Anzahl,
aber nicht auf dem Wege der puren Geilsucht, sondern auf dem Wege des wahren
Liebeernstes, und das bis ans Ende aller Zeiten dieser Erde. - Da habt ihr nun
ein treues Bild von dem letzten Gerichte über alle Heiden auf der ganzen Erde.[
Ev. 8, Kap. 48,9 ff.] Als Frucht der materiellen
Schöpfung
Sehet
ihr wieder einen endlos großen Menschen von durchaus allersanftest und
lieblichst strahlendem Lichte umflossen. Nur aus der Gegend des Herzens dringt
ein mächtiges Licht hervor, das aber das Auge nicht beleidigt, sondern in ihm
nur ein überaus wonniges Gefühl hervorruft. Unter dem linken Fuße aber ist in
einer halb liegenden, mit dem Kopfe abwärts gewandten Stellung eine ganz kleine
Menschengestalt, von einem höchst matten, etwas rötlichen Schimmer umgeben, zu
ersehen. – Der große Lichtmensch stellt die neue Schöpfung dar, einen neuen
Himmel und eine neue Erde. Hier befindet sich die Erde nicht mehr in der
untersten und kleinsten Fußzehe, wie dies bei der ersten, materiellen Schöpfung
der Fall war und noch ist – sondern im Zentrum des Herzens dieser neuen Schöpfung.
Das mächtige Licht aus der Gegend des Herzens entstammt der neuen Erde, die ein
ewiges Wohnhaus Meiner Liebe und aller Meiner Kinder bleiben wird. [ RBl 2, Kap.
303, 1 f.] Der neue große
Lichtmensch
Wenn
du diesen übergroßen neuen Schöpfungsmenschen voll hellsten Lichts genauer
betrachtest, so wirst du leicht entdecken, dass auch er aus zahllos vielen,
herrlichen Sternen besteht, sein Gewand sowohl als sein ganzer Leib. Dieser
Sterne einer ist um unberechenbar um vieles Größer als der Mensch der früheren,
materiellen Schöpfung mit all seinen zahllosen Hülsengloben [ in deren jeder,
wie dir schon bekannt ist, dezillionenmal Dezillionen sonnen und auch noch ums
viele Millionenfache mehr Erden bahnen). Denn diese Sterne [der neuen Schöpfung]
sind Vereine, von seligsten Geistmenschen bewohnt, von denen jeder kleinste ums
Tausendfache größer und mächtiger ist als jener erste Mensch, dessen Bild du
hier im rechten Verhältnisse zu diesem zweiten Himmelsmenschen unter dessen
kleinster Fußzehe gleich einem gekrümmten Würmchen ersteht. Er ist gegen die
wirkliche Größe dieses zweiten Menschen kaum das, was da ist ein irdisch
Sandkorn gegen die Größe des ganzen Hülsenglobenmenschen. – Dieser zweite
Mensch aber stellt im Grunde des Grundes Mich Selbst in
Meiner Wirkung auf einem schon vollbestellten Acker dar. [RBl 2, Kap.
303, 3 f.] Luzifers Hauptprüfung
Wird
es sein, wenn dieser Geist klarst erkennen wird, dass all sein Seelisches ihm
genommen wurde und sich in die Herrlichkeit Gottes begeben hat. Da wird keine
Sonne mehr sein und keine Erde irgend im weiten Schöpfungsraume. Denn da werden
alle sichtbaren Körper ihre Gefangenen völlig ausgeliefert haben, und da wird
keine Materie irgend mehr zu finden sein – außer die geistige eines neuen
Himmels und einer neue Erde. Die alte Erde aber wird zusammenschrumpfen wie ein
Apfel, so er faul geworden ist und in seiner Fäulnis nach und nach eindorrte;
und das aber wird auch alles sein, was von aller Materie übrigbleiben wird, nämlich
die letzte Schlacke echt satanischer, psychisch allerbösester
Intelligenzpartikel, welche der Geist des Satans nicht verlassen wird samt
seinen Spießgesellen. - Wann aber dieses eintreffen wird, das zu bestimmen würde
niemandem etwas nützen; denn auf dieser naturmäßigen Erde wird es wohl kein
Mensch erleben, und in der geistigen Welt aber wird es jeden vollkommenen Geist
spottwenig kümmern, was mit dem Unrate geschehen ist, - so wie es schon auf
dieser Welt sicher unter einer Million von Menschen kaum einen geben wird, der
sich ängstlich und trauernd um den Kot erkundigen würde, der vor dreißig
Jahren seinem Leibe entfiel. Dieser Unrat wäre aber noch besser als der andere.
- Das aber wird geschehen: daß dann dieser Geist mit seiner allerfestesten
Schlackenumhüllung geworfen werden wird in alle Unendlichkeit, und sein Fall
wird nimmer ein Ende finden. - Aber in aller Tiefe der Tiefen wird er fallen in
das Zornmeer, in das er immer tiefer und tiefer dringen wird, und wird stets
mehr und mehr Qual finden, je endlos tiefer er in das stets heftigere Zornmeer,
das kein Ende hat, dringen wird. Obschon aber dieses Zornmeer ist ein Feuer
alles Feuers, so wird es aber dennoch diese Behausung nimmer auflösen, - und da
wird es sein, wie es geschrieben ist: 'Alle Bosheit ist hinabgesunken in den
ewigen Abgrund und wurde verschlungen auf ewig, und fürder wird nimmer eine
Bosheit sein in allen Räumen der Unendlichkeit!' - Solange aber noch die Erde
besteht, ist es jedem Geiste möglich, den Weg der Reue, Demut und der Besserung
zu ergreifen, - somit auch dem ärgsten Geiste. Wenn aber die Zeit verrinnen
wird, dann wird auch die Möglichkeit einer Zurückkehr auf ewige Zeiten
verrammelt sein. - Es wird noch hübsch lange dauern, bis die Erde alle
Gefangenen ausliefern wird; denn sie ist noch ein bedeutend großer Klumpen. Ja
es werden noch einige Millionen der Erdjahre verfließen, wo die Erde ihre
letzte Feuerprobe im Feuer der Sonne machen wird. Was da noch wird aufgelöst
werden können, das wird zur Freiheit gelangen; was aber das Feuer der Sonne
nicht wird auflösen können, was nicht flüssig wird in diesem Feuer, das wird
Schlacke bleiben ewiglich, als ein Gefängnis des Allerärgsten. [ Ed Kap. 55, S. 156 f.]
*** 1 In den Neusalemschriften spricht das lebendige Wort Gottes, der Vater in Jesus 1 Also etwa vom Jahre 32 n. Chr. an 1
Den
Augiasstall ausmisten - Diese Redewendung benutzt
man, um auszudrücken, dass durch Schlamperei und Nachlässigkeit
entstandene verrottete Zustände, Missstände, Korruption beseitigt werden
und die Ordnung wieder hergestellt wird. In der griechischen Mythologie war
dies nach der »Bibliotheke« 13,ÿ3 des griechischen
Geschichtsschreibers Diodor (1.ÿJh.
v.ÿChr.) Aufgabe des
Herakles, des Sohnes von Zeus und Alkmene, der Gattin des Feldherrn
Amphitryon. Die Stallungen des Augias, des Königs der Epeier in Elis, waren
mit ihren 3ÿ000 Rindern 30 Jahre nicht gereinigt worden.
Herakles schaffte die Arbeit in einem Tag, indem er zwei Flüsse
hindurchleitete. ©
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am: 02.12.2008 Home