Wie komme ich darauf? Man spricht vom Vater und
vom Sohn und vom heiligen Geist um des besseren Verständnisses denke ich, um dem begrenzten
Verstand eine bildliche Vorstellung davon zu geben weil er Grenzenloses
nicht erfassen kann. Der Mensch, - die Bibel
spricht dabei vom Ebenbild Gottes, „Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde,
zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie ein Männlein und Fräulein.“
(1. Mose 1,27),
- so besteht auch
der Mensch gleich dem dreieinigen Gott, auch aus 3 Teilen, nämlich Körper Seele
und Geist und man sagt in diesem Fall nicht, der Mensch wäre drei......
Bevor Jesus in die Welt kam, gab es
für den Menschen nur den unbegreiflichen und unschaubaren Gott, der als Jesus in die Welt kam
und damit für uns Menschen ein greifbarer und schaubarer Gott wurde. Nach
Jesus Tod und
Auferstehung wurde der Sohn Jesus Christus mit dem Gott-Vater untrennbar Eins.
Jesus ist vom Vater ausgegangen und ging wieder Heim ins Vaterhaus um mit
dem Vater zur Rechten auf dem Thron zu sitzen und zu regieren. Siehe
Offenbarung 3,21: „Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich
überwunden habe und mich gesetzt habe mit meinem Vater auf seinen
Thron.“
Paulus sagte über Jesus in Kol. 2,9
"Denn
in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig"
Im 1. Joh.5,20 lesen wir:
"Wir
wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Verständnis
gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen; und wir sind in dem
Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige
Gott und das ewige Leben"
und im Johannes 10,30-36 sagt Jesus:
"30 Ich und der Vater sind eins."
31
Da hoben die Juden wieder Steine auf, dass sie ihn steinigten. 32 Jesus
antwortete ihnen: Viele gute Werke habe ich euch von meinem Vater gezeigt.
Für welches Werk unter ihnen steinigt ihr mich? 33 Die Juden antworteten
ihm: Wegen eines guten Werkes steinigen wir dich nicht, sondern wegen Lästerung,
und weil du, der du ein Mensch bist, dich selbst zu Gott machst. 34
Jesus antwortete ihnen: Steht nicht in eurem Gesetz geschrieben: "Ich
habe gesagt: Ihr seid Götter"? 35 Wenn er jene Götter nannte, an
die das Wort Gottes erging - und die Schrift kann nicht aufgelöst werden
-, 36 sagt ihr von dem, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt
hat: Du lästerst, weil ich sagte: Ich bin Gottes Sohn?"
Joh. 20,28
"Thomas
antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott." ....und Jesus
widersprach ihm nicht.
In Joh. 8,58 "Jesus
sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham war, bin
ich."
In Hebr. 1,8-9 heißt es über
Jesus:
"von
dem Sohn aber: »Dein Thron, o Gott, ist von Ewigkeit zu Ewigkeit, und das
Zepter der Aufrichtigkeit ist Zepter deines Reiches; du hast Gerechtigkeit
geliebt und Gesetzlosigkeit gehasst; darum hat dich, o Gott, dein Gott
gesalbt mit Freudenöl vor deinen Gefährten."
und in 2. Petr. 1,1 steht über Jesus
:
"durch
die Gerechtigkeit unseres Gottes und Heilandes Jesus Christus"
In der Bibel Johannes Kapitel 12 lesen wir:
44. JEsus aber rief und sprach: Wer
an mich glaubet, der glaubet nicht an mich, sondern an den, der mich
gesandt hat.
45. Und wer mich siehet, der
siehet den, der mich gesandt hat.
46. Ich bin kommen in die Welt ein
Licht, auf daß, wer an mich glaubet, nicht in Finsternis bleibe.
47. Und wer meine Worte höret und
glaubet nicht, den werde ich nicht richten; denn ich bin nicht kommen; daß
ich die Welt richte, sondern daß ich die Welt selig mache.
48. Wer mich verachtet und nimmt
meine Worte nicht auf, der hat schon, der ihn richtet: das Wort*,
welches ich geredet habe, das wird ihn richten am Jüngsten Tage.
49. Denn ich habe nicht von mir
selber geredet, sondern der Vater, der mich gesandt hat, der hat mir ein
Gebot gegeben, was ich tun und reden soll 50. Und ich weiß, daß sein
Gebot ist das ewige Leben. Darum, was ich rede, das rede ich also, wie mir
der Vater gegeben hat.
*Bezüglich das Wort im Absatz 48:
Evangelium des Johannes 1. Kapitel
1. Im Anfang war das Wort, und das
Wort war bei GOtt, und GOtt war das Wort.
2. Dasselbige war im Anfang bei
GOtt.
3. Alle Dinge sind durch
dasselbige gemacht, und ohne dasselbige ist nichts gemacht, was gemacht
ist.
4. In ihm war das Leben, und das
Leben war das Licht der Menschen.
5. Und das Licht scheinet in der
Finsternis, und die Finsternis hat's nicht begriffen.
6. Es war ein Mensch, von Gott
gesandt, der hieß Johannes.
7. Derselbige kam zum Zeugnis, daß
er von dem Licht zeugete, auf daß sie alle durch ihn glaubeten.
8. Er war nicht das Licht, sondern daß
er zeugete von dem Licht.
9. Das war das wahrhaftige Licht,
welches alle Menschen erleuchtet die in diese Welt kommen.
10. Es war in der Welt, und die
Welt ist durch dasselbige gemacht, und die Welt kannte es nicht.
11. Er kam in sein Eigentum, und
die Seinen nahmen ihn nicht auf.
12. Wie viele ihn aber aufnahmen,
denen gab er Macht, GOttes Kinder zu werden, die an seinen Namen glauben.
13. Welche nicht von dem Geblüt,
noch von dem Willen des Fleisches, noch von dem Willen eines Mannes, sondern
von Gott geboren sind.
14. Und das Wort ward Fleisch und
wohnete unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als
des eingebornen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.]
1. Johannes 5, 20 Joh.
1
"Jesus
Christus ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben."
» .....in dem Namen Jesu sich beugen
sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde
sind, und alle Zungen bekennen sollen, daß Jesus Christus der Herr ist,
zur Ehre Gottes, des Vaters«.
5. Mose.30,19-20 5.Mose30
"Ich nehme Himmel und Erde heute
über euch zu Zeugen: Ich habe euch Leben und Tod, Segen und Fluch
vorgelegt, damit du das Leben erwählst und am Leben bleibst, du und deine
Nachkommen, indem ihr den Herrn, euren Gott, liebt und seiner Stimme
gehorcht und ihm anhanget. Denn das bedeutet für dich, daß du
lebst und alt wirst und wohnen bleibst in dem Lande, das der Herr
deinen Vätern Abraham, Isaak und Jakob geschworen hat, ihnen zu
geben."
Kollosser Das 1. Kapitel
1. Paulus, ein Apostel Jesu Christi
durch den Willen Gottes, und Bruder Timotheus:
2. Den Heiligen zu Kolossä und den
gläubigen Brüdern in Christo. Gnade sei mit euch und Friede von Gott,
unserm Vater, und dem HErrn JEsu Christo!
3. Wir danken Gott und dem Vater
unsers HErrn JEsu Christi und beten allezeit für euch,
4. nachdem wir gehöret haben von
eurem Glauben an Christum JEsum und von der Liebe zu allen Heiligen,
5. um der Hoffnung willen, die euch
beigelegt ist im Himmel, von welcher ihr zuvor gehöret habt durch das
Wort der Wahrheit im Evangelium,
6. das zu euch kommen ist wie auch in
alle Welt und ist fruchtbar wie auch in euch von dem Tage an, da ihr's gehöret
habt und erkannt die Gnade GOttes in der Wahrheit.
7. Wie ihr denn gelernet habt von
Epaphras, unserm lieben Mitdiener, welcher ist ein treuer Diener Christi für
euch,
8. der uns auch eröffnet hat eure
Liebe im Geist.
9. Derhalben auch wir von dem Tage
an, da wir's gehöret haben, hören wir nicht auf, für euch zu beten und
zu bitten, daß ihr erfüllet werdet mit Erkenntnis seines Willens in
allerlei geistlicher Weisheit und Verstand,
10. daß ihr wandelt würdiglich dem
HErrn zu allem Gefallen und fruchtbar seid in allen guten Werken
11. und wachset in der Erkenntnis
GOttes und gestärket werdet mit aller Kraft nach seiner herrlichen Macht
in aller Geduld und Langmütigkeit mit Freuden;
12. und danksaget dem Vater, der uns
tüchtig gemacht hat zu dem Erbteil der Heiligen im Licht,
13. welcher uns errettet hat von der
Obrigkeit der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich seines
lieben Sohnes,
14. an welchem wir haben die Erlösung
durch sein Blut, nämlich die Vergebung der Sünden,
15. welcher ist das Ebenbild des
unsichtbaren GOttes, der Erstgeborene vor allen Kreaturen.
16. Denn durch ihn ist alles
geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und
Unsichtbare, beide, die Thronen und Herrschaften und Fürstentümer und
Obrigkeiten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen.
17. Und er ist vor allen; und es
bestehet alles in ihm.
18. Und er ist das Haupt des
Leibes, nämlich der Gemeinde; welcher ist der Anfang und der Erstgeborene
von den Toten, auf daß, er in allen Dingen den Vorrang habe.
19. Denn es ist das Wohlgefallen
gewesen, daß in ihm alle Fülle wohnen sollte,
20. und alles durch ihn versöhnet
würde zu ihm selbst, es sei auf Erden oder im Himmel, damit, daß er
Frieden machte durch das Blut an seinem Kreuz durch sich selbst.
21. Und euch, die ihr weiland
Fremde und Feinde waret durch die Vernunft in bösen Werken,
22. nun aber hat er euch versöhnet
mit dem Leibe seines Fleisches durch den Tod, auf daß er euch darstellete
heilig und unsträflich und ohne Tadel vor ihm selbst,
23. so ihr anders bleibet im
Glauben gegründet und fest und unbeweglich von der Hoffnung des
Evangeliums, welches ihr gehöret habt, welches geprediget ist unter aller
Kreatur, die unter dem Himmel ist, welches ich, Paulus, Diener worden bin.
24. Nun freue ich mich in meinem
Leiden, das ich für euch leide, und erstatte an meinem Fleisch, was noch
mangelt an Trübsalen in Christo für seinen Leib, welcher ist die
Gemeinde,
25. welcher ich ein Diener worden bin
nach dem göttlichen Predigtamt, das mir gegeben ist unter euch, daß ich
das Wort GOttes reichlich predigen soll,
26. nämlich das Geheimnis, das
verborgen gewesen ist von der Welt her und von den Zeiten her, nun aber
offenbaret ist seinen Heiligen,
27. welchen GOtt gewollt hat
kundtun, welcher da sei der herrliche Reichtum dieses Geheimnisses unter
den Heiden, welches ist Christus in euch, der da ist die Hoffnung der
Herrlichkeit,
28. den wir verkündigen, und
vermahnen alle Menschen und lehren alle Menschen mit aller Weisheit, auf
daß wir darstellen einen jeglichen Menschen vollkommen in Christo JEsu,
29. daran ich auch arbeite und
ringe nach der Wirkung des, der in mir kräftiglich wirket.
Jesus,
das Wort in Gott
So sprach der Herr zu mir und in mir für jedermann,
und das ist wahr, gewiß und getreu:
Meine Gnade ist ein reicher Schatz; wem sie zuteil
wird, der wird keinen Mangel haben an allem jemals, zeitlich und ewig.
Daher soll sich jeder bemühen, sich diese ja sogleich zu eigen zu machen;
denn Ich gebe sie jedem, der sie nur immer haben will.
Denn siehe, wollet ihr Vergebung eurer Sünden, so
werden sie euch vergeben, so ihr wahre Buße wirket durch Jesum, welcher
ist Mein lebendiges Wort und die Liebe in Mir, und die Pforten des Himmels
stehen euch offen, und so ihr hinein wollet, könnet ihr hinein und da
schauen das Angesicht eures heiligen Vaters, der Ich es bin, der ewige
Gott Jehova.
Das könnet ihr tun vermöge des lebendigen Wortes,
welches ist Jesus Christus oder die ewige Liebe und Weisheit in Mir,
woraus alles Gute und Wahre fließt. Die Liebe ist euch gegeben von
Anbeginn; denn sie ist das eigenste Leben in euch, so wie die Macht in
Meinen Geschöpfen, die zwar auch aus Meiner Liebe hervorgeht, aber doch
nicht die Liebe selbst ist, da in ihr keine Freiheit ist, sondern nur die
Wirkung der Liebe, welche aber an und für sich ist ohne Leben, – daher
auch alles, was hervorgeht aus der Macht, an und für sich ist tote
Materie, deren Leben nur scheinbar ist, – in der Wirklichkeit aber ist
es der Tod.
Daher, so jemand seine Liebe an die materielle Welt
heftet, so wird seine Liebe an sich durch die Macht des Todes erdrückt,
und die Folge ist dann das Los der Materie oder der Tod.
Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich
heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben
alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
Nun aber siehe: Die Liebe an und für sich ist blind
und finster und eben dadurch frei und unabhängig, – aber auch eben
dadurch in großer Gefahr, sich zu verlieren und zugrunde zu gehen.
Darum gebe Ich aller Liebe zu Mir nach dem Grade ihrer
Größe auch alsogleich den gerechten Anteil des Lichtes hinzu, und das
ist ein Geschenk und heißt die Gnade; mit dieser fließe Ich bei jedem
Menschen ein nach dem Grade seiner Liebe.
Daher, so jemand die Liebe hat, da er Mein Gesetz in
sich lebendig macht, welches die höchste Liebe ist, über den werden Ströme
des Lichtes ausgegossen werden, und sein Auge wird durchdringen die Erde
und wird schauen die Tiefen der Himmel.
Sage es den Kindern, und sage es allen, sie mögen
sein, welcher Religion sie wollen – ob Römische, ob Protestanten, ob
Juden, ob Türken, ob Brahmi, ob finstere Heiden –, kurz für alle soll
es gesagt sein: Auf der Erde gibt es nur eine wahre Kirche, und diese ist
die Liebe zu Mir in Meinem Sohne, welche aber ist der heilige Geist in
euch und gibt sich euch kund durch Mein lebendiges Wort, und dieses Wort
ist der Sohn, und der Sohn ist Meine Liebe und ist in Mir und Ich
durchdringe Ihn ganz, und Wir sind eins, und so bin Ich in euch, und eure
Seele, deren Herz Meine Wohnstätte ist, ist die alleinige wahre Kirche
auf der Erde. In ihr allein ist ewiges Leben, und sie ist die
alleinseligmachende.
Denn siehe, Ich bin der Herr über alles, was da ist!
Ich bin Gott, der ewige und mächtige, und als solcher bin Ich auch euer
Vater, der heilige und liebevollste. Und dieses alles bin Ich im Worte;
das Wort aber ist im Sohne, und der Sohn ist in der Liebe, und die Liebe
ist im Gesetze, und das Gesetz ist euch gegeben. So ihr es beachtet und
danach tut, so habt ihr es in euch aufgenommen; dann wird es in euch
lebendig und erhebt euch selbst und macht euch frei, und ihr seid dann
nicht mehr unter dem Gesetze, sondern über demselben in der Gnade und im
Lichte, welches alles Meine Weisheit ist.
Und das ist die Seligkeit oder das Reich Gottes in
euch oder die alleinseligmachende Kirche auf der Erde, und in keiner
andern ist das ewige Leben als nur einzig in dieser.
Oder meinet ihr denn, Ich wohne in den Mauern, oder in
der Zeremonie, oder im Gebete, oder in der Verehrung? O nein, ihr irret
euch sehr, denn da bin Ich nirgends, – sondern nur, wo die Liebe ist, da
bin Ich auch; denn Ich bin die Liebe oder das Leben Selbst. Ich gebe euch
Liebe und Leben und verbinde Mich nur mit Liebe und Leben, aber niemals
mit der Materie oder mit dem Tode.
Denn darum habe Ich den Tod überwunden und die
Gottheit Mir untertan gemacht, damit Ich alle Gewalt habe über alles, was
da ist, und Meine Liebe herrsche ewiglich und mache lebendig alles, was
ihr untertan ist.
Und wie meinet ihr denn, daß Ich eurer im Tode harre,
während Ich doch das Leben Selbst bin?! Daher gehet zuvor in die wahre
Kirche, da Leben innen ist, – dann erst in die tote, damit sie lebendig
wird durch euch!