Die Entstehung und Bedeutung des mondes
 Gerd Kujoth Druckerfreundliche Version

 
Bild 1 (Mondsichel) die Erde, sowie auch ein jeder andere Weltkörper ist wie ein tierischer Organismus gestaltet. Und als tierisch-organischer Körper ist die Erde auch zeugungsfähig. Das Hauptzeugungsorgan ist der stark aufgewulstete Südpol, und vermöge dieses Zeugungsorganes ist die Erde weiblich. Zwar ist sie in anderer Hinsicht auch weiblich und männlich zugleich, aber gegenüber der Sonne ist die Erde negativ gepolt, d.h. weiblich und deshalb nicht selbst zeugungsfähig, sondern nur fähig zur Aufnahme der Zeugung. Der Zeuger aber ist die Sonne, durch ihre positiv-polarische Kraft. Und was zeugt sie oder hat sie gezeugt? - Das Hauptkind des Weibes Erde, und zwar das älteste und größte, ist der Mond, den wir hier als Sichel sehen. (EME 13,6-9) „(Die Sonne) machte (mit den Strahlen ihres Lichtes aus der Wärme der Liebe in Gott) die Erde reif und trennte den Mond von der Brust seiner Mutter“, lesen wir in der Haushaltung Gottes. (1.HG 7,2)

Neben dem Mond hat die Erde aber auch noch eine bedeutende Menge anderer Kinder, nämlich kleine Kometen. Diese wurden und werden immer noch aus vielen verschiedenen Ausgeburtskanälen mit großer Kraft hinausgeschleudert und kreisen im weiten Ätherraume um die Erde. Der Hauptausgeburtskanal befindet sich in der Mitte des stillen Ozeans. Von dort aus wurde auch der Mond von der Erde geschieden. (EME 13,10-11) Die Astronomen haben drei Theorien zur Entstehung des Mondes aufgestellt. Nach der ersten Theorie hat sich der Mond infolge einer sehr schnellen Erdrotation abgespalten, etwa so, wie wenn Wassertropfen von einem sich schnell drehenden Kreisel fliegen, infolge der Zentrifugalkraft. 

Nach der zweiten ist der Mond praktisch gleichzeitig mit der Erde entstanden, und nach der dritten ist der Mond von der Erde eingefangen worden. Bis jetzt konnten sich die Astronomen noch nicht entscheiden, welcher dieser Theorien sie den Vorzug geben sollen, denn keines dieser drei Modelle läßt sich mit allen heute bekannten Daten vereinbaren. (IRO Seite 113) Es stimmt aber auch keine dieser Theorien, wie wir gleich sehen werden, völlig mit der Entstehung des Mondes überein, wie sie in der Neuoffenbarung geschildert wird. Bild 2 (Mondaufnahme von Apollo 11) Hier sehen wir den Mond aus 16’000 km Entfernung von Apollo 11 aufgenommen. Im „großen Evangelium Johannes“ erklärt Jesus die Entstehung des Mondes folgendermaßen: „Vor vielen tausendmal Tausenden von Erdenjahren war die Erde körperlich noch bedeutend schwerer, und ihre Geister wurden sehr gedrückt. 

Da ergrimmten aber die ärgeren Geister und trennten sich mit sogar viel gröbstmaterieller Masse von ihr und schwärmten viele Jahrtausende hindurch in einer sehr ungeordneten Bahn um diese Erde.“ (4.GEJ 107,1) Aus dieser Erklärung sehen wir, daß der Mond durch Druck aus dem Erdinneren herausgeschleudert wurde und sich nicht durch eine sehr schnelle Erdrotation abspaltete. Weiter heißt es: „Da aber alle die Teile dennoch bis auf einige Klumpen ganz weich und zur Hälfte flüssig waren und die ganze Masse in einem beständigen Rotieren war, so gestaltete sich endlich die ganze Masse zu einer großen Kugel, deren Achsenumschwingung für ihren kleinen Durchmesser viel zu langsam war, um auf ihrer dennoch nicht ganz unbedeutenden Oberfläche die Flüssigkeit gleichmäßig zu erhalten. 

Dagegen war der Umlauf der Mondkugel um diese Erde ein sehr geschwinder, demzufolge alles Flüssige stets auf der der Erde entgegengesetzten Seite den Aufenthalt nehmen mußte, vermöge der alten Wurfschwere. Dadurch aber ward dieses runden Klumpens eigentlicher Schwerpunkt stets mehr nach jener Seite hin verschoben, wo sich gleichfort sämtliche Flüssigkeit aufhielt. Und so mußte mit der Zeit dieses Klumpens eigene, zu langsame Achsenrotation endlich ganz aufhören, als der Klumpen selbst kompakter ward, durch den das Wasser nicht mehr so schnell durchsickern konnte und die mitgenommenen Wogen an den gewordenen hohen Bergwänden zu schwer und widerhaltig anbrandeten. Da fing dann der ganze Klumpen an, der Erde, von der er ausgeworfen ward, nur ein und dasselbe Gesicht zu zeigen.“ (4.GEJ 107,2-3) 

Die dunklen Gebiete auf dem Mond, die schon mit bloßem Auge zu erkennen sind, lassen ihn wie ein Gesicht aussehen. Weil sie früher für Meere gehalten wurden, gab man ihnen den Namen „Mare“, d.h. Meer, oder in der Mehrzahl „Maria“. Bild 3 (Mond mit einem Teil der vorder- und Rückseite) Auf dieser Aufnahme des Mondes sehen wir im Westen einen Teil der Vorderseite und im Osten einen Teil der Rückseite. Aus dem Band „Erde und Mond“ erfahren wir, daß es höchst notwendig war, daß der Mond anfing, der Erde nur ein und dasselbe Gesicht zu zeigen. Denn kein Mond darf eine Bewegung um seine eigene Achse haben, und das darum nicht, weil die Anziehung der Erde oder überhaupt jedes Planeten in der Entfernung seines Mondes noch zu mächtig wirkend ist. 

Diese Anziehungskraft würde bewirken, daß der Mond auf die Erde stürzt, wenn er nicht eine verhältnismäßig rasche Umlaufgeschwindigkeit um den Planeten hätte. Diese Umlaufgeschwindigkeit muß so groß sein, daß die durch sie erzeugte Zentrifugalkraft mit der Anziehungskraft des Planeten im Gleichgewicht steht. Eine rasche Umlaufge- schwindigkeit um die Erde würde aber auch eine rasche Rotation um die eigene Achse notwendig machen, damit das Wasser und die Luft durch die Berge mit herumgetrieben und gleichmäßig auf der Oberfläche verteilt würden, denn sonst wäre kein natürliches Leben möglich. 

Mit einer langsamen Rotation wäre dem Mond in Hinsicht auf die gleichmäßige Verteilung der Luft und des Wassers wenig gedient, denn diese würden sich dann infolge der Zentrifugalkraft aus der raschen Umlaufgeschwindigkeit und vermöge ihrer eigenen Schwere, immer auf der dem Planeten entgegengesetzten Seite befinden. Der Mond würde sich also immer unter einer auf der Rückseite befindlichen stationären Wasser- und Luftschicht hindurchdrehen. Wenn aber solches der Fall wäre, da fragt es sich: Wer könnte da auf einem solchen Weltkörper leben? Er würde nur so lange leben, als er sich unter der Luftschicht befinden würde. 

Wenn aber der Mond sich aus dieser herausdrehen würde, so müßte er notwendig im luftleeren Raume ersticken, wenn er nicht schon früher von den Wasserwogen mitgerissen und ersoffen wäre. Hätte der Mond eine Rotation, so müßte er eine fünfmal schnellere Drehung um seine Achse haben als die Erde, um die Luft und das Wasser auf seiner Oberfläche verteilen zu können. Er müßte sich in 24 Erdstunden fünfmal um seine eigene Achse drehen. Das hätte aber schon in wenigen Jahren die gänzliche Vernichtung des Mondes zur Folge. Denn die Zentrifugalkraft des Mondes wäre dann so stark, daß sich, im Zusammenwirken mit der Anziehungskraft der Erde, bald ein Teil um den anderen vom Monde ablösen und zur Erde stürzen würde. 

Die Erde wäre bald übersät mit lauter Mondpartikeln und die Folge wäre, daß wohl kein Mensch am Leben bleiben würde. (EMM 1) So ist es also gut, daß kein Mond eine Umdrehung um seine Achse hat und dem Planeten stets nur eine und dieselbe Seite zukehrt, denn nur so ist ein natürliches Leben wenigstens auf der Rückseite möglich. Ohne natürliches Leben aber fände keine Rückführung der in der Materie des Mondes gefangenen Geister statt, die ja das Ziel des Vaters mit aller Materie ist. Bild 4 (Mond über der Erde stehend) Hier sehen wir den Mond vom Weltraum aus, über der Erde stehend. - Welchen Zweck hat nun der Mond? Der erste Grund, weshalb der Mond der Erde beigegeben wurde, ist der, daß er die von der Erde ausströmende magnetische Kraft auffange und dieselbe dann nach Bedürfnis der Erde wieder zurückführe. (EMM 1,2) 

Ein weiterer Grund ist die Regulierung der Bewegung der Erde um die Sonne und um die eigene Achse. (8.GEJ 73,4) Und seit diese Erde von Menschen bewohnt ist, dient der Mond auch als Korrektionsanstalt für die weltsüchtigen, verstorbenen Menschen. (EMM 1+4) „So bildet der ganze Mond“, sagt Jesus, „nichts anderes als einen geistigen Korrektionsstaat unter Meiner alleinigen Leitung.“ (EMM 5,12) Bild 5 (Westliche Mondhälfte) „Der Mond ist eigentlich nur auf der dem Planeten zugekehrten Seite Mond“, lesen wir im Band „Erde und Mond“. „Auf der entgegengesetzten Seite aber ist er nicht Mond, sondern ein ganz fester Erdteil. Was also Mond ist, das ist nicht fest, sondern sehr locker, beinahe so wie ein etwas gefesteter Schaum des Meeres, dessen festere Teile gleich Bergen hervorragen, dessen weichere Teile aber nischen- und trichterartig gegen das Zentrum des ganzen Weltkörpers eingesunken sind.“ (EMM 1,9) 

Diesen Text nahm, nachdem die ersten Menschen den Mond betreten hatten, ein Kritiker der Lorberwerke zum Anlaß, ihren Wahrheitsgehalt und damit auch ihren göttlichen Ursprung anzuzweifeln. Die logische Überlegung dieses Kritikers war: Wenn die Vorderseite des Mondes beinahe so locker wie etwas gefesteter Schaum des Meeres wäre, so hätten die Landefähren darin versinken müssen. Sie sind es aber nicht, denn der feste, steinige Boden gab ihnen einen sicheren Stand. (Es. 9/70 Seite 815-817) Wenn dieser Kritiker den gesamten Text über den Mond berücksichtigt hätte, so wäre er wohl zu einem anderen Ergebnis gekommen, denn schon im ersten Satz des Buches „Der Mond“ heißt es: „Was den Mond betrifft, so ist dieser ein fester Weltkörper, mehr noch als eure Erde.“ (EMM 1,1) 

Demnach ist der Text über die Vorderseite des Mondes, die beinahe so locker wie etwas gefesteter Schaum des Meeres sein soll, nicht buchstäblich zu verstehen. Das hat sich ganz deutlich beim Aufschlag der Landefähre gezeigt, die auf den Mond stürzte, nachdem die Astronauten beim Rückflug in die Kommandokapsel umgestiegen waren. Nach dem Aufschlag wurde durch aufgestellte Seismometer ein Mondbeben von über einer Stunde Dauer registriert. Auf der Erde würde ein auf gleicher Weise ausgelöstes Beben in wenigen Minuten vorbei sein. (AS Seite 150) Das bedeutet, daß das steinige Material unter der Oberfläche der Vorderseite doch sehr locker sein muß und die Schwingungen viel weniger schnell dämpft, als das auf der Erde der Fall ist. Dieses Foto zeigt die westliche Hälfte der uns zugewandten Mondseite. Links oberhalb der Bildmitte liegt das größte Mare, der Oceanus Procellarum, der Ozean der Stürme. 

Südlich davon ist das kreisförmige Mare Humorum und rechts das Mare Nubium zu sehen. Bild 6 (Oceanus Procellarum mit Krater Marius Auf diesem Bild sehen wir den Oceanus Prozellarum aus der Nähe und zwar in der Gegend des Kraters Marius, der im Hintergrund liegt. „die festeren Teile der Vorderseite ragen gleich Bergen hervor, die weicheren Teile sind nischen- und trichterartig eingesunken“, heißt es in „Erde und Mond“. Eingesunken sind sie in den Urzeiten des Mondes. Damals war, wie wir schon hörten, der größte Teil der Mondmasse noch weich und flüssig. Es sind Höhenmessungen bei Mondumkreisungen durchgeführt worden, die zeigen, daß die großen Maria, die fast nur auf der Vorderseite vorhanden sind, 2 bis 5 km unter dem mittleren Mondradius liegen, also eingesunken sind. Nur die Bergspitzen ragen zum Teil über diesen Radius hervor. 

Die Rückseite des Mondes aber besteht fast nur aus Hochland mit einer durchschnittlichen Höhe von 5 km über dem mittleren Mondradius. (AS Seite 156-159) Die aufgestellten Seismometer stellten bei Mondbeben fest, daß die Kruste der Rückseite dicker als die der Vorderseite ist. (GBS Seite 26) Also ist der ganze Schwerpunkt des Mondes zur Rückseite hin verschoben. Diese Messungen durch die Wissenschaft bestätigen, daß der durch den Kritiker angezweifelte Text, den sicher auch noch manche andere Leser der Lorberwerke angezweifelt haben - im richtigen Sinne verstanden - auf volle Wahrheit beruht. Bild 7 (Krater Eratosthenes) „Was die der Erde zugekehrte Seite betrifft“, sagt Jesus in „Erde und Mond“, „so könnt ihr dieselbe vermöge einer gut vergrößernden Augenwaffe schon ganz wohl erkennen und ersehen, daß dieser Weltkörper keine ebene Oberfläche, sondern eine sehr gebirgige zum Beschauen darbietet. 

Er ist von der Erde nur dadurch unterschieden, daß er fürs erste keine Wasseroberfläche zeigt und fürs zweite, daß seine Gebirge nicht so wie die der Erde strahlenmäßig oder kettenförmig von den bedeutendsten Höhepunkten auslaufen, sondern als Ringe nur sich darstellen, indem sie dadurch größere oder kleinere Flächen einschließend umfangen.“ (EMM 4,2) „Alle diese Ringwälle auf der Mondoberfläche sind fürs erste zur Aufnahme des Erdmagnetismus so gestellt, daß die Ränder der Wälle gewisserart Sauger dieses imponderablen Fluidums sind; fürs zweite aber sind dann die verschiedenartigen Vertiefungen Aufnahmegefäße für eben dieses Fluidum.“ (EMM 4,5) „Wenn der Mond im Vollichte der Sonne ist, so treibt das Licht das magnetische Fluidum vom Monde gewisserart wieder zur Erde zurück, auf welche Weise dann die Erde vollgeladener wird.“ (EMM 5,17) „Warum nicht alle von gleicher Größe und Tiefe sind, dafür liegt darin der Grund, weil diese Kraft eben so verschieden ausgeteilt werden muß, damit dann aus dem Durchschnitte solcher höchst genauen Verteilung jene wohlabgewogene Proportion also bewerkstelligt wird, daß ihr zufolge die ordnungsmäßige Erhaltung und Bewegung zweier sich gegenüberstehender Weltkörper unabänderlich bedingt wird.“ (EMM 4,5) 

Auf diesem Bild sehen wir den Krater Eratosthenes. Mit seinen Durchmesser von 50 km gehört er zu den mittelgroßen Kratern. Bild 8 (Tiefliegende Krater) „Eine zweite Bestimmung fast aller dieser Vertiefungen ist die, daß in denselben, zur notwendigen Erhaltung all dieser Gebilde, beständig atmosphärische Luft sich vorfindet und erhalten wird gleich dem Wasser in den Vertiefungen der Erde. - Ihr werdet fragen, woher diese Luft komme? Und Ich sage euch: Daher die der Erde kommt, - nämlich aus der großen Vorratskammer des unendlichen, überall mit Licht und Äther erfüllten Raumes! Zur Nachtzeit - d.h.: wenn die der Erde zugekehrte Seite ohne Licht ist - füllen sich diese Vertiefungen voll an mit atmosphärischer Luft. 

Kommt dann das Sonnenlicht nach und nach darüber, so bildet sich in diesen zahllosen Kesseln ein äußerst reichlicher Tau als Niederschlag, der darinnen enthaltenen atmosphärischen Luft. Dieser Tau befestigt dann von neuem wieder alle Teile der Mondoberfläche und sickert auch als reines Wasser durch den ganzen Mondkörper hindurch, zur Unterstützung der jenseitigen Wasserquellen, und daraus zur Bildung der Dünste und permanenten Luftschichten.“ (EMM 4,6) Unser Lorberkritiker hat natürlich auch angezweifelt, daß sich in den Mondkratern Spuren von Luft und Wasser finden lassen, da hier die Raumsonden und -schiffe bei ihren Erforschungen ganze Arbeit geleistet hätten. Doch den Text beachtete er nicht, in dem es heißt, daß alle Höhepunkte und die weniger tiefen Trichter oder Krater keine atmosphärische Luft haben, sondern nur Äther, wie er sich in den freien Räumen zwischen der Sonne und den Planeten vorfindet. (EMM 1,9) 

Nur in den tiefer liegenden Trichtern sammelt sich des Nachts atmosphärische Luft an, die sich, sobald die Sonne kommt, wieder weitgehendst verflüchtigt, so daß des Tags über auch dort keine Luft vorhanden ist, außer vielleicht geringe Spuren davon. (EMM 4,6) Auf dem Bild sehen wir deutlich, daß die Krater tiefer als ihre Umgebung liegen. Sie sind etwa 1500 – 2000 m tief. Bild 9 (Mondtal Taurus-Littrow) Über die Vorderseite des Mondes sagt Jesus im großen „Evangelium“: „Der Mond hat, wie Ich es euch schon erklärt habe, aus ganz natürlichen Gründen auf der der Erde zugekehrten Seite keine Luft und kein Wasser, und so es auch hie und da in den vielen Vertiefungen eine Art Luft gibt, so reicht sie dennoch nicht aus, um im Fleische lebenden Wesen zum nötigen Einatmen zu dienen, und taugt dazu auch nicht, weil ihr das Element des Salzes (hiermit ist der Sauerstoff gemeint 4.GEJ 118,3) gänzlich fehlt.“ (6.GEJ 120,6) 

Die Luft, die sich in der Nacht in den Vertiefungen auf der Vorderseite des Mondes ansammelt, ist also zu dünn, um im Fleische lebenden Wesen ausreichend zu sein. Außerdem ist in dieser Luft kein Sauerstoff vorhanden, so daß ein Mensch in ihr ersticken würde. Die Landestellen der Apollo-Flüge lagen in verschiedenen Höhenlagen. Luft hätte nur dann entdeckt werden können, wenn sich die Astronauten zur Nachtzeit in den tiefer liegenden Kratern aufgehalten hätten. Aber sie hielten sich nur tagsüber auf der Mondoberfläche auf und nicht in tieferen Kratern, so daß sie keine Luft entdecken konnten. Im Vakuum fällt eine Feder gleich schnell wie ein Hammer zu Boden. Dieses Experiment machte ein Apollo-15-Astronaut. Er nahm einen Hammer und eine Feder und ließ sie gleichzeitig zu Boden fallen, wo sie auch zur gleichen Zeit ankamen. Damit bewies er, daß auf dem Mond oder zumindest zu dieser Zeit und an der Stelle, wo er stand, Vakuum und somit keine Luft vorhanden war. 

Dagegen entdeckten die Astronauten von Apollo 17 tagsüber, dort wo sie gelandet waren, eine außerordentlich dünne Atmosphäre an der Mondoberfläche, wo Wasserstoff, Helium, Neon und Argon, aber kein Sauerstoff, gefunden wurden. (AS Seite 143) Später wurde festgestellt, daß diese extrem dünne Atmosphäre immer wieder verschwindet und sich wieder neu bildet. Das Vorhandensein einer mehr oder weniger dünnen Atmosphäre ist also auf der Vorderseite des Mondes abhängig von der Höhenlage und der Tageszeit. Mondbeben und Wasserdampf wurden von den Instrumenten von Apollo 12 und 14 registriert. (ABM Seite 72) Das beweist, daß sich Tau ansammelt, der zum Teil im Boden versickert und zum Teil an der Tageshitze verdunstet und von den Instrumenten aufgespürt werden konnte. Auf dem Bild sehen wir von oben auf die Landestelle von Apollo 17 im Mondtal Littrow, das im Taurusgebirge liegt. Bild 10 (Krater Aristarchus) Auf diesem Bild sehen wir den fast 40 km großen Krater Aristarchus. Er ist die hellste Formation auf dem Mond. Wie sind nun die Krater entstanden? - 

Die Wissenschaft hat zwei Theorien hierüber aufgestellt, die Meteoriten- und die Vulkantheorie. die Astronomen geben der Meteoritentheorie den Vorzug. Manche meinen allerdings, daß beide Prozesse an der Kraterbildung beteiligt waren. Nach der Vulkantheorie waren innere Kräfte bei der Entstehung der Krater am Werke, die in verhältnismäßig sanften Erhebungs- und Absenkungsvorgängen bestanden. Für diese Theorie spricht, daß sich die Krater an Linien befinden, an denen die Mondkruste schwach ist. Und wenn ein Krater den anderen überlagert, ist es stets der kleinere, der in den größeren einbricht - was kein Zufall sein kann. Alle Apollo-Gesteinsproben sind vulkanischer Natur. Meteoritisches Material konnte bis jetzt noch nicht nachgewiesen werden. (We. Seite 40-41) 

Nach der Meteoritentheorie sind die Krater durch Aufschläge von Meteoriten entstanden. Für diese Theorie spricht, daß die meisten Krater einen wallartigen Ring haben, wie er normalerweise durch einen Aufschlag entsteht. Insbesondere weisen die Strahlenkrater, die von Auswurfsmaterial umgeben sind, auf die Meteoritentheorie hin. Die Strahlen dieser Krater bestehen aus fein pulverisiertem Auswurfsmaterial. Wahrscheinlich sind zumindest diese Krater durch Meteoriteneinschläge entstanden. In der Neuoffenbarung finden wir zu dieser Frage nur den Hinweis, daß die weichen Teile der Vorderseite, d.h. als diese Teile in den Urzeiten des Mondes noch weich waren, nischen- und trichterartig eingesunken sind. Das weist auf die Entstehung der trichterförmigen Krater hin. Bild 11 (Montes Apeninus) Doch es gibt nicht nur ringförmige Gebirge und Trichter, sondern „auch einzelne Gebirgszüge, welche denen der Erde gleichen, sowohl in Hinsicht der Strahlen-, wie auch der Kettenform, aber sie sind viel seltener, und es sind die in Strahlenform auslaufenden eigentlich keine Gebirgsrücken, sondern eine ununterbrochene Reihe von kleinen Ringwällen, deren Durchmesser kaum mehr als dreißig Klafter ausmacht.“, heißt es in „Erde und Mond“. (EMM 4,2) 

Auf dem Bild sehen wir einen Gebirgszug, welcher den Gebirgszügen der Erde gleicht. Dieses Gebirge wurde „Montes Apeninus“ genannt und erhebt sich mehr als 5000 m über seine Umgebung. Bild 12 (Zunehmender Mond) Wir sehen hier den zunehmenden Mond. Die großen dunklen Flecken, die einen bedeutenden Teil der Vorderseite ausmachen, sind wieder die Maria, oder Meere. Sie sind die tiefliegendsten Gebiete des Mondes, die vor langen Zeiten eingesunken sind und dann mit Lava aus dem Mondinneren aufgefüllt wurden. Die anderen Gebiete auf der Vorderseite sind Hochländer, die aber doch so niedrig sind, daß deren höchste Bergspitzen, die zwar von den tiefsten Ebenen an gerechnet 5 bis 6000 m emporragen, den mittleren Mondradius aber nur wenig überragen. (AS Seite 158) „Dieser Mondesteil“, sagt Jesus im „großen Evangelium Johannes“, „dient, seit diese Erde von Menschen bewohnt ist, auch dazu, daß die allerweltliebendsten Menschenseelen dorthin beschieden werden.“ (4.GEJ 107,4) 

Und in „Erde und Mond“ heißt es: „Alle Kessel sind auch Wohnungen für jene zu bessernden Geister, welche aus dem ersten Grade der Hölle gerettet werden durch die dahin gesandten Lehrer aus der besseren und reineren Geisterwelt, mit Unterstützung aus dem ersten Himmel. Wenn diese Geister dahingebracht werden, so wird ihnen aus dieser in den Kesseln befindlichen Luft ein ihr ähnlicher Leib wiedergegeben, vermöge dessen sie sowohl Geistiges, wie auch - nach dem Bedürfnisse ihrer Besserung - Materielles zu schauen imstande sind.“ (EMM 4,8-9) Bild 13 (Krater Plato) „Wenn sie dahingelangen,“ heißt es weiter, „so bewohnen sie zuerst jene Stellen dieses Weltkörpers, welche die tiefsten und für euer Auge zugleich die dunkelsten sind. (Wir sehen auf diesem Bild den knapp 100 km großen Krater Plato. 

Er besitzt einen der dunkelsten Böden.) Wenn sie sich bessern, so wird ihr grober Luftleib immer in einen feineren verwandelt, vermöge dessen sie dann auch in einen höherliegenden Kessel kommen. In die kleineren kommen nur einzelne und in die größeren Kessel Gesellschaften Gleichgesinnter.“ (EMM 4,10) „Seht“, sagt Jesus, „das sind Seelen der Menschen dieser Erde, die in ihrem Leibesleben auf dieser Erde über alle Maßen in die allertollste Weltsucht und Selbstliebe übergegangen sind. Diese eigentlich materiellsten Seelen werden auf der Monderde (hier ist die Vorderseite gemeint) aus sich heraus mit einer Art halbmateriellem Leib angetan, durch den sie auch noch die schlechten materiellen Eindrücke, z.B. der Kälte, der Hitze, sowie des Lichtes der Sonne und des Gegenscheines dieser Erde und der anderen Gestirne, wahrnehmen; aber sie können mit nichts Irdischem mehr ihre Habgier stillen. 

Sie sehen diese Erde ganz gut und wissen auch, daß sie einst sehr gut auf ihrem Boden gelebt haben, wo sie viele Güter und ein großes Ansehen besaßen und viele Menschen ihnen dienten; jetzt sind sie allein sich selbst überlassen, nackt und haben außer der sehr dünnen Luft gar keine Nahrung, sogar kein Wasser und noch weniger einen Wein. Ihrer Erde Boden ist bimsartiges Gestein, und nicht ein Moospflänzchen kommt irgendwo vor. Und so ist die Monderde für solche Seelen ein ganz tauglicher Platz, auf dem sie ganz gehörig abgeödet werden und zu der Einsicht kommen, daß all die irdischen Güter höchst trüglich und wertlos sind.“ (6.GEJ 157,14-15) Bild 14 (Sonne mit Planeten) Sie werden dann von weisen Geistern belehrt und wenn sie sich bessern, so „werden sie dann bald ihre Materie los, bekommen ein geistiges Gewand und werden darauf auf eine andere Erde, wie etwa auf die Venus oder auf den Merkur, später auf den Jupiter, Saturn und noch in mehrere Planetarerden, gebracht. Da streifen sie dann gewöhnlich schon alles Materielle eben durch die Materie der zu durchwandelnden kleinen und großen Erden ab. Darauf können sie in die Sonne übergehen, in der sie sich dann gar viel Weisheit und auch Liebe zu eigen machen können. 

Von da an erst werden sie zu reinen Geistern und gehen in die reingeistige Sonne über, (die wir mit einigen Planeten auf dem Bild sehen) in der es an zahllos vielen weisesten Unterrichtsanstalten wahrlich keinen Mangel hat. Also werden denn derlei materiellste Menschen nach vielen und langen Zeitläufen auch rein und können eine große Seligkeit genießen; aber dahin können sie doch nimmerdar kommen, wohin eines der geringsten Meiner Kinder kommen wird.“ (6.GEJ 157,17-18) Bild 15 (Vollmond) Hier sehen wir den Vollmond. Das ist die Seite des Mondes, die immer der Erde zugewandt ist. „Zwei Punkte von besonderer Helle werdet ihr auf der Oberfläche entdecken“, sagt Jesus, „und zwar den hellsten in der unteren südlichen Gegend und den kleineren, etwas weniger hellen, mehr in der nördlichen Hälfte. Diese zwei Punkte sind die Erlösungspunkte.“ (EMM 4,11) Der südliche Punkt ist der Krater Tycho, den wir im Hochland, im unteren Teil der Mondscheibe, südlich des Mares Nubium, sehen. 

Er ist der größte Strahlenkrater des Mondes, denn von ihm laufen die meisten und längsten Strahlen aus, die über 1000 km weit heinausreichen. Und der nördliche, kleinere Punkt ist mit größter Wahrscheinlichkeit der etwas weniger helle Krater Copernikus. Er ist der zweitgrößte Strahlenkrater und liegt etwas links oberhalb der Mitte, südlich des Mares Imbrium. Die Strahlen dieser Krater sind nicht immer zu sehen. Am besten sieht man sie bei hochstehender Sonne, also bei Vollmond. Bild 16 (Strahlenkrater Tycho) Das ist der Strahlenkrater Tycho, der südliche Erlösungspunkt. Über diesen Krater heißt es in „Erde und Mond“: „Der südliche (Erlösungspunkt), von dem die meisten lichten Stahlen sich ausbreiten, (ist) für diejenigen (Geister, d.h. verstorbener Menschen dieser Erde), welche nicht nötig hatten, in den Leibern der Mondmenschen ausgeflickt zu werden.“ (EMM 4,11) „Sie bekamen schon als Geister bei der Durchwanderung der Kessel einen allerbarsten Abscheu vor der Erde und so war es nicht mehr nötig, daß sie zur Besserung in einen Mondmenschen eingelegt werden mußten. 

Von diesem südlichen Erlösungspunkt werden sie in höhere Regionen geführt und können in das Kinderreich, als die höchste Seligkeitsstufe für sie, aufgenommen werden. Jedoch höher zu gelangen, wäre für sie unmöglich; denn ihre beschränkte Eigenschaft wäre nicht fähig, einen höheren Zustand zu ertragen, sowenig als es ein Mensch auf der Erde, solange er noch im Leibe lebt, im feinsten Äther lebend aushalten könnte. Sehet, das ist das Los der besten weltgesinnten Menschen! Denn wer der Welt aus Liebe zu Mir nicht freiwillig entsagt, sondern aus dem das Welttümliche durch solche außerordentliche Zwangsmittel ausgetrieben werden muß vermöge Meiner großen Erbarmung, der hat nicht frei gehandelt; wer aber nicht frei handelt, der handelt wie ein Sklave. Wer aber kann die gezwungene Handlung eines Sklaven als eine eigenverdienstliche ansehen? Wenn aber der Sklave seine ihn nötigende Bedingung erfüllt, so ist seine Handlung dessenungeachtet so viel wert, daß man ihm ein Brot zur Nahrung reicht, damit er auch lebe, insoweit er gewisserart notgedrungen willig gearbeitet hat. 

Aus diesem werdet ihr nun vollends entnehmen können, warum solche Wesen keiner höheren Seligkeit fähig sind als wie die Kinder im Übertritte aus dem irdischen Leben in das geistige, wonach diese Geister noch nichts anderes als Sklaven des blinden Gehorsams sind.“ (EMM 2,10-11) Bild 17 (Strahlenkrater Copernikus) Dies ist der Strahlenkrater Copernikus, der nördliche Erlösungspunkt. Von ihm heißt es in „Erde und Mond“: „Der nördliche (Erlösungspunkt ist) für jene (Geister verstorbener Erdenmenschen), welche nicht auf einem anderen Wege von ihrer Eigenliebe zu heilen waren denn durch eine höchst marterliche Einschichtung in den allerarmseligsten Leib eines Mondmenschen, von wo aus sie dann erst wieder als Geister zum zweiten Male in die luftigen Kessel der euch sichtbaren nördlicheren Oberfläche des Mondes gebracht werden und von da nach und nach zu dem schon erwähnten nördlichen Befreiungspunkte emporrücken. Ihr müßt euch aber nicht denken, daß eine solche Reise durch diese Behälter so leicht und geschwind geht, als ihr sie vielleicht von Geistern erwartet. 

Fürs erste geht sie sehr schwer; denn sooft ein Geist höherrückt, muß er in seinem früheren Kessel also absterben, wie jeder von euch auf der Erde einmal leiblich sterben muß. Und dieses Sterben ist auch allezeit mehr oder weniger schmerzlich und stets begleitet von dem Gefühle der Möglichkeit einer ewigen Zunichtewerdung. Denket euch, daß ein solcher Geist oft mehrere Tausende von solchen Kesseln zu passieren hat, und daß er in einem solchen Kessel oft einen Monat, oft ein halbes Jahr, ja oft ein ganzes Jahr und darüber verweilen muß, so werdet ihr euch auch von der Geschwindigkeit einer solchen Wanderung einen Begriff machen! Seht, es gibt noch Geister aus den Zeiten Abrahams auf diesem Weltkörper, die mit ihrer Reise noch nicht über drei Vierteile zu Ende sind!“ (EMM 4,11-13) „So hat dann solch ein im Monde hart gebesserter Mensch eine geflickte Seele, denn die Mondmenschenseele ergänzt den Schaden, welchen ein Mensch auf der Erde durch seine übertörichte Weltsüchtigkeit an seiner Seele erlitten hat, und er wird sich eben dadurch ewig von den vollkommen reinen Geistern unterscheiden. 

Er wird nie in ihre freie Gesellschaften treten können, sondern sich zu ihnen geradeso verhalten wie der Mond zur Erde, der zwar die Erde beständig begleitet, sich aber ihr doch nie nähern kann wie ein Freund seinem Freunde.“ (EMM 2,9) Von den geistigen Bewohnern der Vorderseite hat unser Lorberkritiker immerhin zugeben müssen: „Was Lorber von diesen zu sagen weiß deckt sich in der Hauptsache mit den Aussagen jener Somnambulen, die vorgeben, im Trancezustand den Mond besucht zu haben.“(Es. 9/70 Seite 815) Bild 18 (Niedersinkende Mondlandefähre) Die erste bemannte Mondlandung gelang am 20. Juli 1969 mit Apollo 11. Und in den Morgenstunden des 21. Juli betrat der erste Mensch, der Astronom Neil Armstrong, den Boden des Mondes. Seine ersten Worte waren: „Ein kleiner Schritt für einen Menschen, ein gigantischer Schritt für die Menschheit.“ (GBS Seite 25) Manche meinen, die Landungen auf den Mond hätten nie stattgefunden. 

Alles sei auf der Erde in der großen Übungshalle gefilmt worden, in der die Mondlandschaft nachgebildet war. Das wird unter anderem damit begründet, daß keine Sterne am Mondhimmel zu sehen seien. Doch ist die Sichtbarkeit der Sterne eine Frage der Belichtung. Um die Sterne auf den Fotos sichtbar werden zu lassen, müßten sie länger belichtet werden. Bei längerer Belichtung wäre dann aber die von der Sonne beleuchtete Mondoberfläche und alles was auf ihr ist, überbelichtet. Auch könne es nicht sein, wird gesagt, daß auf manchen Fotos die Schatten zweier Gegenstände verschiedene Winkel aufwiesen, obwohl sie nur von einer Lichtquelle, der Sonne, hätten beschienen werden können. Deshalb müsse Licht aus zwei verschiedenen Richtungen gekommen sein und das wären zwei Scheinwerfer gewesen. 

Da es aber auf dem Mond keine Scheinwerfer gegeben habe, könne es sich nur um Studioaufnahmen auf der Erde handeln. – Zwei Scheinwerfer aus verschiedenen Richtungen werfen aber von einem Gegenstand zwei Schatten und solche sind auf den Mondfotos niemals zu sehen. Die wirkliche Ursache der Schatten mit verschiedenen Winkeln ist die Verwendung eines Weitwinkelobjektives, das parallele Linien oder Schatten verzerrt. Schattenverläufe, die unter gleichen Bedingungen auf der Erde aufgenommen wurden, zeigen ebenfalls keine parallele Schatten. Auf dem Bild sehen wir die Landefähre von Apollo 12 beim Abstieg zum Oceanum Prozellarum. Bild 19 (Amerikanische Flagge auf der Landefähre) Auf dem Bild sehen wir die Landefähre von Apollo 15, die in den Mond-Apenninen niederging. James Irwin grüßt die aufgestellte amerikanische Flagge. Eine andere Flagge ist an dem Teil der Landefähre angebracht, der im Schatten liegt. Trotzdem ist sie gut zu sehen. 

Daraus schließen Kritiker, die Flagge sei ausgeleuchtet worden, denn da die einzige Lichtquelle auf dem Mond die Sonne sei, so müßte auch die Flagge im Schatten liegen. Auch die Astronauten waren auf ihrer Schattenseite oftmals aufgehellt. Also habe man künstliche Lichtquellen eingesetzt, weshalb es sich um Studioaufnahmen auf der Erde handeln würde. Aber es gibt auch noch andere Lichtquellen auf dem Mond, die Schatten aufhellen können. Das reflektierte Sonnenlicht von der Erde ist eine starke Lichtquelle, die zehn Mal heller leuchtet als das Mondlicht auf der Erde. Die Astronauten berichteten von einem sehr hellen Erdschein. (ABM Seite 77-78) Der Mondboden ist ebenfalls eine starke Lichtquelle. Er besitzt eine sehr hohe Reflexionsfähigkeit. Er reflektiert das Sonnenlicht und hellt Schatten auf. 

Auch kann reflektiertes Sonnenlicht von den Gegenständen, die sich vor der Landefähre befinden, zur Lichtquelle für die Flagge werden. Bild 20 (Flatternde amerikanische Flagge) Die amerikanische Flagge soll einmal, so könne man auf den Filmaufnahmen sehen, im Wind geflattert haben. Da es aber auf der Vorderseite des Mondes keine Luft gibt, so kann dort auch nicht die Fahne im Wind geflattert haben. Deshalb müßte, so wird daraus gefolgert, dieser Film auf der Erde aufgenommen worden sein. Wer sich aber den Film genau anschaut, kann feststellen, daß die Flagge nicht im Wind flattert, sonder durch das Einstecken der Fahnenstange in den Boden bewegt wird. Durch das Einstecken in den Boden, wie wir das auf dem Bild sehen, wurde die Fahnenstange auch hin- und hergedreht, wodurch die Flagge hin- und herschwenkte. Bei allen Mondaufnahmen wurden Fadenkreuze mitfotografiert, welche die Aufnahmeobjekte überlagern. 

Weil aber einige Fadenkreuze zum Teil scheinbar hinter hellen Objekten verschwinden, wird kritisiert, daß sie nachträglich ins Bild kopiert worden wären. – In Wirklichkeit aber werden die Fadenkreuze von hellen Flächen überstrahlt. Von den Kritikern werden noch mehrere scheinbare Beweise dafür angeführt, daß die Mondlandungen nicht stattgefunden hätten. Doch wie in den vorhergehenden Beispielen, können auch sie entkräftet werden. Bild 21 (Astronaut bei einem Felsbrocken) Auf dem Bild sehen wir Astronaut Jack Schmitt von Apollo 17 bei einem Felsbrocken im Mondtal Taurus-Littrow. Einen Hinweis darauf, daß die Mondlandungen wirklich stattgefunden haben, gab der Astronaut Duke, der mit Apollo 16 auf dem Mond landete. Er erzählte in einem Vortrag, daß er auf dem Mond weiße Felsbrocken gesehen habe. - Das können nur die weißen Steine vom zerborstenen Planeten zwischen Mars und Jupiter gewesen sein, denn es sind auch so manche dieser Steine auf den Mond gefallen. (1.Hi. Seite 125,21) 

Ein Beweis für die Mondlandungen sind die 382 kg Mondgestein, welches die Astronauten mitgebracht haben. Dieses Gestein unterscheidet sich vom Erdgestein durch seinen teilweise relativ hohen Gehalt an Helium-3, (ein Isotop des Edelgases Helium) das auf der Erde äußerst selten vorkommt. (IW 11/97, Seite 35) Ein weiterer Beweis für die Mondlandungen ist der Refexionsspiegel, der durch Apollo 11 auf den Mond gebracht worden ist. Dieser Spiegel reflektiert Laserstrahlen, wodurch der Abstand zwischen Erde und Mond genau gemessen werden kann. Seitdem weiß man, daß sich der Mond jährlich um 3 cm von der Erde entfernt. Diese Messungen wären nicht möglich, wenn die Astronauten nicht auf dem Mond gelandet wären und den Spiegel dort aufgestellt hätten. Noch ein Beweis für die Mondlandungen sind die Filmaufnahmen von den kilometerlangen Fahrten mit dem Mondfahrzeug. 

Das vorhandene Filmmaterial beweist die langen Fahrten, die nicht in einem Filmstudio durchgeführt werden konnten. Als letzter Beweis für die Mondlandungen sei auf die klare Sicht auf den Mondfotos hingewiesen. Selbst entfernte Berge sind genau so klar zu sehen, wie die nahen. Das ist auf der Erde wegen der Trübung durch die Atmosphäre nicht möglich. Bild 22 (Landefähre auf dem Mond) Zwölf Menschen haben zwischen 1969 und 72 den Mond betreten. Dazu war eine enorm komplizierte Technik nötig, bei der oft nur das geringste Teilchen seinen Dienst versagen brauchte, um das Ganze zum Scheitern zu bringen. Und das machte die Flüge zu einem gefährlichen Unternehmen. Dieser ungeheure technische Aufwand verschlang riesige Summen. 

Und das war auch der Grund, warum die Amerikaner die Mondflüge vorläufig einstellten und nun seit fast 30 Jahren den Mond nicht mehr betraten. Von denen, die nicht glauben, daß die Mondlandungen stattgefunden haben, wird kritisiert, daß der Druck der Bremsdüsen beim Landen einen Krater in den Mondboden erzeugt hätte und die tellerartigen Füße der Landefähre mit aufgewirbeltem Staub bedeckt worden wären. Weil beides auf den Fotos nicht zu sehen sei, so hätte die Landung nicht stattgefunden und deshalb sei das Foto eine Studioaufnahme auf der Erde. – Aber die Staubschicht ist nur wenige Zentimeter dick, und es befindet sich darunter fester Boden, der nicht weggeblasen werden kann. 

Da sich auf der Vorderseite des Mondes am Tag keine Luft an der Oberfläche befindet, so konnte der Staub auch nicht von Luft gebremst werden, so daß er langsam zu Boden gerieselt wäre und die inzwischen am Boden angekommenen Füße der Landefähre hätte bedecken können. Der Staub ist in Wirklichkeit ungebremst (wie die fallende Feder im Vakuum) weggeblasen worden und war eher wieder am Boden als es die Füße der Landefähre waren. Wir sehen hier die Landefähre von Apollo 17, im Mondtal Taurus-Littrow. Vorne rechts sehen wir die Spuren des Mondfahrzeugs. Bild 23 (Mondfahrzeug) Auf dem Bild sehen wir, wie das Mondfahrzeug auf seiner Fahrt Staub aufwirbelt. 

Manche Lorberfreunde hatten vor der ersten Landung angenommen, daß es keinem Menschen je gelingen werde, den Mond zu betreten und stützten sich auf eine Stelle im 9. Kapitel der „Natürlichen Sonne“, Vers 9-10, in welcher der himmlische Vater sagt: „Auf dem Sonnenplaneten ist eine jede Menschengattung durch die natürlich- planetarischen Verhältnisse der Sonne auf ihren Platz angewiesen (d.h. die Gürtel, die den Planeten entsprechen, sind durch große Meere oder Gebirge voneinander getrennt) und kann denselben so wenig verlassen wie ihr die Erde, wenn es euch noch so sehr gelüsten möchte, eine Reise in den Mond zu machen. 

Ihr werdet hier wohl freilich wieder fragen: Wie ist solches zu verstehen? In den Mond ist eine Reise freilich wohl unmöglich, weil er als ein zu weit getrennter Teil von der Erde abständig ist. Aber die Sonne ist ein kontinuierlicher Körper, der überall eine und dieselbe Oberfläche hat, warum sollte denn da eine weite Reise für eine oder die andere Menschengattung unmöglich sein?“ Nach der ersten Mondlandung meinten wieder andere, daß dies nicht der himmlische Vater gesagt haben könne. aber dieser Text ist keine Zukunftsvoraussage. Er sagt nicht aus, daß es in der Zukunft niemals einem Menschen gelingen wird, auf den Mond zu gelangen. Es ist ja auch bisher nur wenigen Astronauten ermöglicht worden, mit Hilfe einer aufwendigen Technik, die sich der Menschengeist ersonnen hat, dem Mond für kurze Zeit einen Besuch abzustatten. Dieser Text soll den Schwierigkeitsgrad der Sonnenbewohner verdeutlichen, das Hindernis ihres Meeres und ihrer hohen Gebirge zu überwinden. 

Das Meer und die hohen Gebirge können nämlich auf der Sonne nicht so leicht bezwungen werden wie auf der Erde. Es ist dort sogar unmöglich über das Meer und über die Gebirge zu gelangen. zur Darstellung dieser Unmöglichkeit gebraucht der himmlische Vater einen Vergleich. Zur Zeit, als dieser Vergleich angestellt wurde, war eine Reise in den Mond unmöglich. Und so soll dieser Text nur das aussagen, daß es für die Sonnenbewohner genauso unmöglich ist über das Meer und über die hohen Gebirge den nächsten Landgürtel zu erreichen, wie es auch vor 150 Jahren für die Erdenbewohner total unmöglich war, eine Reise zum Mond zu machen. Aber auch für uns heutige Menschen ist es, abgesehen von wenigen auserwählten Astronauten, immer noch unmöglich. Bild 24 (Astronaut bei einem Weltraumspaziergang) Einen ähnlichen Vergleich hatten wir schon aus dem Band „Erde und Mond“ gehört, als von den erlösten Geistern des Mondes die Rede war. 

Ich zitiere noch einmal: „höher zu gelangen, wäre für sie (d.h. für die erlösten Mondgeister) unmöglich; denn ihre beschränkte Eigenschaft wäre nicht fähig, einen höheren Zustand zu ertragen, sowenig als es ein Mensch auf der Erde, solange er noch im Leibe lebt, im feinsten Äther lebend aushalten könnte.“ (EMM 2,10) Auch zu diesem Text könnte man sagen: „Das kann niemals der himmlische Vater gesagt haben, denn Er hätte doch wissen müssen, daß sich später Astronauten im Äther des Weltalls aufhalten werden.“ Aber auch dieser Text ist keine Zukunftsvoraussage. Auch er sagt nicht aus, daß es niemals einigen Astronauten mit Hilfe von Raumanzügen und Raketen gelingen wird, sich für kurze Zeit im Äther des Weltalls aufzuhalten. 

Ohne diese Technik ist es ja auch unmöglich, genauso wie es uns unmöglich ist, wie die Fische im Wasser zu leben, außer für kurze Zeit mit Hilfe von Sauerstoff, der in Flaschen mitgenommen werden muß. So soll also dieser Vergleich nur verdeutlichen, wie unmöglich es für die Geister des Mondes ist, in die Sphären oberhalb des jenseitigen Kinderreiches gelangen zu können. Hieraus sehen wir, daß es auf den Sinn eines Textes ankommt, und daß wir aus einem Text nicht etwas herauslesen dürfen, was nicht ausgesagt werden sollte. Auf dem Bild sehen wir Bob Stewart bei einem Weltraumspaziergang. Erstmals hat sich ein Astronaut mit einem Manövriergerät ohne Sicherungsleine von der Raumfähre entfernt. Bild 25 (Astronaut am Kraterrand) Hier sehen wir einen Astronauten von Apollo 16 und das Mondfahrzeug, mit dem sie einen Ausflug gemacht haben, an einem Kraterrand. Der Krater hat einen Durchmesser von etwa 10 m. 

Bild 26 (Aufsteigende Mondlandefähre) Während die Erde aus der Sicht der Kommandokapsel von Apollo 11 aufgeht, ist die Landefähre vom Mond aufgestiegen und nähert sich wieder der Kommandokapsel, die in der Zwischenzeit den Mond umkreist hatte. An Bord der Landefähre sind die Astronauten Armstrong und Aldrin, die als die ersten Menschen den Mond betreten hatten. Weil beim Start der Mondfähre vom Mondboden aus keine Flamme vom Raketentriebwerk zu sehen ist, so wird die Nasa verdächtigt, sie habe den Start auf der Erde in einem Studio gefilmt, wobei sie von einem Kran hochgezogen worden wäre. In Wirklichkeit zeigt aber das Triebwerk beim Rückstart keine Flamme, weil der Treibstoff, eine Mixtur aus Hydrazin und Dinitrogentetroxid, bei seiner Verbrennungsreaktion keine Flamme erzeugt. (SO 12/02, Seite 35) Bild 27 (Mondrückseite) 

Die Besatzung von Apollo 16 fotografierte den Mond aus einem ungewöhnlichen Blickwinkel. Nur das linke Drittel ist von der Erde aus sichtbar. Links am Rand ist das Mare Crisium zu erkennen, rechts davon das Mare Marginis und darunter das Mare Smythii. Rechts von den beiden Maria sehen wir die Rückseite. Die Rückseite ist genau wie die Vorderseite mit Kratern bedeckt, doch unterscheiden sich die beiden Seiten dadurch, daß auf der Rückseite fast keine Maria zu finden sind. Sie besteht deshalb auch fast nur aus Hochland, dessen Bergspitzen mehr als 6000 m über dem mittleren Mondradius emporragen. Auch die Krater liegen hier dichter zusammen als auf der Vorderseite. Bild 28 (Kraterlandschaft auf der Rückseite) Wir sehen auf diesem Bild mit Kratern übersätes Hochland der Rückseite. 

„Auch im Monde gibt es, wie auf der Erde, Menschen und zahllose andere Geschöpfe“, sagt Jesus in „Erde und Mond“, „nur mit dem Unterschiede, daß kein Mond auf der dem Planeten beständig zugekehrten einen und derselben Seite bewohnt ist, sondern allzeit auf der entgegengesetzten, weil er auf der dem Planeten zugekehrten weder mit Luft, noch Wasser, noch Feuer nebst allem für das organische Leben Notwendigen versehen ist.“ (EMM 1,4) Warum das so ist, haben wir schon gehört, denn die Zentrifugalkraft, die aus dem Umlauf des Mondes um die Erde entsteht, treibt Luft und Wasser nach außen zur Mondrückseite, wo sie dann durch die gemeinsam wirkende Anziehungskraft von Erde und Mond gehalten werden. Bild 29 (Wolken über einem Kraterrand) Auf dem Bild sehen wir eine große Wolkenbank, aufgenommen von Apollo 16, über den Rand des Kraters Lobachavsky schweben, der sich auf der Rückseite des Mondes befindet. (ABM Seite 107)

 Auch in den Polregionen sind schon des öfteren von Astronauten und Astronomen Wolken gesichtet worden. Diese Wolken, so wurde beobachtet, drangen wie Geysire aus der Mondoberfläche hervor. (ABM Seite 71) Der Astronaut Borman, der den Mond durch das Fenster seines Raumschiffs im Orbit beobachtete, sagte einmal erstaunt: „Das sieht da unten aus wie Wolken.“ Die US-Forschungssonde Clementine hat mit Radarmessungen Eis in einem Krater am Südpol entdeckt. Das Radarecho entspricht den Messungen von Grönlandeis. Ähnliche Echos sind aber auch aus anderen Mondkratern empfangen worden. (IW 11/97, Seite 34-35) Die Lufthülle der Rückseite ist nicht so dicht und hoch wie die der Erde. 

Die Schwerkraft des Mondes beträgt nur 1/6 der Schwerkraft der Erde. Dementsprechend dünn ist die Dichte der Luft. Sie beträgt nur 166 Millibar gegenüber 1000 Millibar auf der Erde. Die meiste Wolkenbildung, sowie sämtlicher Schneefall findet nur in der Mondnacht statt. Wolken und Schnee sind dann wegen der Dunkelheit von der Kommandokapsel aus auf der Mondoberfläche nicht zu erkennen. Wahrscheinlich haben aus diesen Gründen die Astronauten, die doch oftmals mit ihren Apollo-Kapseln über die Rückseite hinwegflogen, weder von einer Atmosphäre, noch von Schnee etwas gemerkt. Diese wäre wohl erst bei einer Landung feststellbar. Bild 30 (Krater Tsiolkovsky I) „Es gibt sowohl Flüsse als auch Seen, die auf der Monderde (d.h. auf der Rückseite) ziemlich häufig vorkommen“, lesen wir in „Erde und Mond“. (EMM 1,13) Auf dem Bild sehen wir den Krater Tsiolkovsky, der einen Durchmesser von etwa 180 km besitzt und auf der Rückseite liegt. 

Einer der Astronauten, der über ihn hinwegflog, äußerte sich über ihn: „Als ich in den Krater Tsiolkovsky schaute, erinnerte er mich an einen Bergsee mit ruhiger Oberfläche und einer kleinen Insel in der Mitte.“ (ABM Seite 92) Wir sehen aber, daß in seinem Boden viele kleine Krater vorhanden sind. Deshalb kann die ebene Fläche kein Wasser sein, auch wenn sie sich wie Wasser an der felsigen Küstenlinie angeglichen hat. Das Material dieser Ebene besteht aus Mare-Basalt, das vor langen Zeiten als Lava aus dem Mondinnern hervorgequollen ist und extrem leichtflüssig war. Bild 31 (Krater Tsiolkovsky II) Auf diesem Bild sieht der Krater wie ein See aus Wasser aus. Wir sahen auf dem Bild zuvor, daß in diesem Krater kein Wasser enthalten war. 

Und doch könnte er zu einem bestimmten Zeitpunkt Wasser enthalten haben und anschließend ausgetrocknet sein. Auf der Rückseite des Mondes sind hie und da Binnenmeere vorhanden. (EMM 2,3) In der Mondnacht fällt auf der Rückseite meterhoch Schnee. Am frühen Morgen, wenn die Temperatur steigt, fängt der Schnee an zu schmelzen und überschwemmt nach allen Richtungen die Ebenen. Da bedeckt dann das Wasser die weiten Ebenen, die oft, wie dieser Krater, von hohen Gebirgsringen umfaßt sind. Im Laufe des weiteren Mondtages, an dem es sehr heiß wird, verdunstet das Wasser so mancher Binnenmeere und Seen, und sogar manche Flüsse versiegen. (EMM 3,6-8) Binnenmeere und Seen enthalten somit am Anfang des Tages Wasser, aber viele von ihnen trocknen im Laufe des Tages aus. Die dann noch übriggebliebenen Flüsse und Seen der Rückseite dürfen wir uns nicht in den Dimensionen vorstellen, wie sie bei uns auf der Erde vorkommen. Bischof Martin schätzte, als er vom Jenseits aus auf den Mond schaute, daß der größte See, (und damit meinte er wohl einen See, der nicht vollständig ausgetrocknet war) nach irdischem Maße genommen, nicht mehr als 10’000 Eimer Wasser enthalte. (BM 49,2) 

Das ist, bei einer angenommenen Wassertiefe von einem Meter, nur eine Fläche von 10 x 10 m oder bei einer Wassertiefe von einem halben Meter, eine Fläche von rund 14 x 14 m. Solch kleine Flächen sind auf den Fotos von der Rückseite nicht zu erkennen. Bild 32 (Landschaft auf der Rückseite) Die Astronauten berichteten von vielen verschiedenen Farben auf der Rückseite des Mondes. Apollo 8 brachte viele Fotos von der Rückseite mit, die eine grüne Farbe zeigen, wie wir das auf diesem Bild sehen. Das bedeutet, daß es auf der Rückseite grüne Vegetation gibt. Auf den meisten anderen Fotos herrschte die braune Farbe vor, die deshalb entweder eine Herbstlandschaft oder eine Wüste zeigen. Die braune Farbe der Herbst- oder Wüstenlandschaft unterscheidet sich deutlich von der grünen Vegetation, die in schattigen Bereichen der Hügel und Krater wächst. (ABM Seite 72) 

Wenn eine Rückführung und Erlösung der freiwillig gefallenen und zu Materie erstarrten Urgeister erfolgen soll, so muß ein jeder Weltkörper eine Naturseelenentwicklung, ein materielles Pflanzen-, Tier- und Menschenreich besitzen. Auf den Monden ist das nur auf den Rückseiten möglich. Und so gibt es auch auf der Rückseite unseres Mondes Pflanzen, Tiere und Menschen. Aber alles ist viel spärlicher und kleiner vorhanden. Die Bäume haben nur einige Spannen Höhe, wie auf der Erde die Krummholz-, Brombeer- und Wacholder- sträucher, meinte Bischof Martin. (BM 49,2) Bäume, die Früchte tragen, gibt es da nicht, sondern die Menschen ernähren sich nur von Wurzelgewächsen, wie bei uns etwa die Erdäpfel, Rüben und Möhren. (EMM 1,11) Schon Plutarch, ein griechischer Schriftsteller, beschrieb auf richtige Weise in seinem Buch „Das Mondgesicht“ das Zustandekommen der Mondphasen und -finsternisse. 

Über die Bewohnbarkeit des Mondes schrieb er: „Stellen wir uns einmal vor, wir könnten uns nicht dem Meer nähern und es erreichen, sondern erblickten es nur aus der Ferne und erführen dazu, daß es bitteres, untrinkbares, salziges Wasser enthalte; und nun berichtete jemand, es nähre viele große, mannigfaltige Lebewesen in der Tiefe und sei voll von Tieren, für die das Wasser dasselbe sei wie für uns die Luft - wir würden glauben, er erzähle Märchen und Wundergeschichten. Ebenso, scheint es, ist unser Verhältnis zum Mond, und ebenso ist unsere Verhaltensweise, wenn wir nicht glauben wollen, daß dort Menschen wohnen.“ (Mo. Kp. 25) Plutarch, der etwa von 46 bis 120 nach Christus lebte, könnte sein Wissen von Christen erworben haben, denn Jesus hatte bereits während Seiner Lehrzeit den Mond beschrieben. 

Bild 33 (Krater auf der Rückseite) Dieser Krater, der noch keinen Namen hat, liegt auf der Rückseite. „Was die Tiere auf dem Monde betrifft, so gibt es derselben so wie auf der Erde viele Arten und Klassen“, sagt der himmlische Vater in „Erde und Mond“, „sowohl in der Luft als auch in der Monderde und im Wasser. Unter allen diesen Tieren gibt es nur eine zahme Gattung unter dem Namen - nach eurer irdischen Sprache - „Mondschaf“; alle anderen Gattungen sind nicht zahm, d.h. sie befinden sich nicht dienstbar in der menschlichen Gesellschaft. Dieses Mondschaf ist den Mondbewohnern das, was das Rentier den nordischen Völkern ist.“ (EMM 3,1-2) 

„Es gibt noch eine Menge Tiere auf der Monderde, welche mehr oder weniger Ähnlichkeit mit den Tieren der Erde haben, nur sind sie alle viel kleiner als die Tiere der Erde und auch sämtlich kleiner als das schon bekannte Schaf, welches alldort auch gleichsam der König unter den Tieren ist. Unter all den Monderdtieren sind neben dem Schafe besonders zwei bemerkenswert, und das ist fürs erste der dreifüßige Maulaffe und fürs zweite der einfüßige Ducker und Springer.“ (EMM 3,4) „Solche Tiere nebst noch vielen anderen bewohnen nur die Ebenen und kommen mit den Mondmenschen in gar seltene Berührung, weil diese nur auf den Gebirgstriften wohnen. - Auf den Bergen aber finden sich außer dem bekannten Schafe und den ameisenartigen Insekten nur noch eine bedeutende Anzahl kleiner Vögel vor, deren größte kaum die Größe von euren Sperlingen erlangen; die kleinsten aber sind kaum etwas größer als die Fliegen bei euch. (Bischof Martin rief, erstaunt über die kleinen Geschöpfe des Mondes, aus: „Was ist denn das für eine wahre Schnakerlwelt?“ BM 49,2) 

Die Gewässer sind ebenfalls belebt von allerlei Gattungen von Fischen, Würmern und vorzugsweise sehr vielen Krebsen. Auch gibt es Schaltiere wie in den Meeren der Erde.“ (EMM 3,9-11) Bild 34 (Die Erde vom Mond aus gesehen) „Die Menschen auf dem Monde sind, wie auf der Erde, beiderlei Geschlechts,“ lesen wir in „Erde und Mond“, „wurden aber erst um tausend Jahre später durch einen bevollmächtigten Engel erschaffen. Was ihre natürliche Größe anbelangt, so sind sie nur etwas über zwei Schuhe (ca. 60 cm) groß und haben viel Ähnlichkeit mit den nordischen Zwergen.“ (EMM 2,1-2) „Das männliche Geschlecht ist viel stärker denn das weibliche; aber nicht in dem Erdenverhältnisse, sondern in einem solchen, wie die Kraft eines zehnjährigen Kindes sich verhält zur vollen Manneskraft. Daher sind auch diese Mondmänner von der größten Zärtlichkeit gegen ihre Weiber und tragen dieselben im buchstäblichen Sinne nicht nur auf den Händen, sondern also auf den Achseln, daß die Füße an beiden Seiten des Halses auf der Brust herabhängen, aus welchem Grunde dort auch immer zwei Menschen übereinander gesehen werden.“ (EMM 2,6) 

Bischof Martin mußte gerade hell auflachen, als er eines Mondmenschenpärchens ansichtig wurde und rief aus: „Das ist ein wahrer Spaß! Da sind ja die Menschen ganz zusammengewachsen! Das Weibchen sitzt dem Männchen wie Buckelkraxen über den Schultern! Und da bläht sich ein Männchen wie ein Laubfrosch auf und macht mit dem gespannten Bauche einen Lärm wie auf der Erde ein türkischer Regimentstambour!“ (BM 49,4) Swedenborg berichtete bereits vor Lorber und mit ihm übereinstimmend in seinem Buch „Die Erdkörper im Weltall“ (Nr.111-112) von den Bewohnern des Mondes. Er schreibt, daß auch auf dem Monde Bewohner sind, ebenso wie auf den Monden oder Trabanten um den Planeten Jupiter und Saturn. 

Auch sie sind Erdkörper, sagt er, und wo ein Erdkörper ist, da ist auch der Mensch, denn der Mensch ist der Endzweck, dessentwillen eine Erde da ist - und - von dem höchsten Schöpfer ist nichts ohne Zweck geschaffen. Daß der Zweck der Schöpfung das Menschengeschlecht ist, damit aus ihm der Himmel sich bilde, kann einem jeden, der aus einer einigermaßen erleuchteten Vernunft denkt, klar werden. Swedenborg begegnete bei seinen Entrückungen ins Jenseits Geistern verstorbener Mondmenschen und es nahte sich ihm ein Paar, indem einer den andern auf dem Rücken trug. Auch die Knalltöne, die sie erschallen ließen und die zwergähnliche Gestalt beschreibt Swedenborg genau gleich, wie wir es auch im Lorberwerk lesen können.

Und im „großen Evangelium“ sagt Jesus: „Die Bewohner des Mondes haben als höchst einfache und in sich gekehrte Menschen vorzüglich die Gabe des Hellschauens, und das namentlich zur Zeit ihrer volle vierzehn Erdentage langen Nacht, die sie in ihren unterirdischen Wohnhöhlen zumeist schlafend zubringen. In diesem Schlafe aber bleiben dennoch ihre Seelen völlig wach und sehen da alles weit und breit um sich, und sonach auch diese Erde, der sie eigentlich mehr oder weniger angehören. Sie haben denn auch zuallermeist die Sehnsucht, bald Einwohner dieser Erde zu werden, was denn so ganz eigentlich auch ihre Bestimmung ist. 

Und haben sie auf ihrer Welt den Leib abgelegt, so wandern ihre Seelen, wenn sie sich in ihrem Fleischleben dafür würdig gemacht haben, sogleich auf diese Erde und werden bei entsprechenden Gelegenheiten in einen Mutterleib eingezeugt, als Kinder dieser Erde wieder geboren und wachsen dann auf und genießen die Erziehung der Erdenmenschen, wodurch sie wenigstens die Fähigkeit erreichen, schon entweder hier oder jenseits auf den Weg der Kinder Gottes gestellt zu werden.“ (6.GEJ 120,6-7) Zuvor hörten wir von den Seelen oder Geistern, die in den Leib eines Mondmenschen gelegt werden und nie mehr in die freie Gesellschaft der Kinder Gottes treten können. Hier aber hören wir von den Seelen des Mondes, die auf der Erde Kinder Gottes werden können. - 

Liegt hier ein Widerspruch vor? - Nein - Bei den ersten handelt es sich um Seelen oder Geister von der Erde, die durch Mondmenschenseelen ausgeflickt werden und nur eine geschöpfliche Beseligung erreichen können. Bei den zweiten handelt es sich um Mondmenschenseelen, deren Seelen aus der Naturseelenentwicklung auf der Mondrückseite hervorgegangen sind und noch nie auf der Erde gelebt haben. Diese können auf der Erde inkarniert und Gotteskinder werden. Bild 35 (Hochlandgebiet auf der Rückseite) In „Erde und Mond“ erfahren wir noch weiteres über die Mondmenschen: „Sie haben da (auf der Mondrückseite) fürs erste mit der großen Kälte und Finsternis zu kämpfen, fürs zweite aber dann auch mit einer unerträglichen Hitze, denn da dauert die (Mond) nacht beinahe 14 volle Erdentage und ebensolang auch wieder der (Mond) tag.

Gegen das Ende einer jeden Nacht wird es dort so kalt wie auf der Erde am Nordpol, und um die Mitte und gegen das Ende des Tages wird es so heiß, daß es da kein lebendes Wesen auf der Oberfläche aushalten kann. Die Bewohner, wie auch alle anderen organischen Wesen, hausen dann in der Erde. In dieser unterirdischen Wohnung müssen sie sowohl die Hälfte des (Mond) tages über zubringen, als auch die Hälfte der (Mond) nacht. Es gibt daher dort auch keine Häuser und Städte, so wie bei euch, sondern die Wohnungen sind in den Tiefen der Monderde, hie und da auch in Gebirgsklüften und Höhlen.“ (EMM 1,9-10)

„Die (Wurzel) gewächse werden im Anfange des Tages angepflanzt und zu Ende des Tages vollends reif. Im Anfange der Nachtdämmerzeit kommen die Menschen aus ihren Höhlen hervor und ernten diese Früchte und bringen sie alsbald in ihre unterirdischen Wohnungen, wovon sie sich dann die Nachtzeit hindurch ernähren, wie auch den ganzen folgenden Tag hindurch.“ (EMM 1,11) Auf dem Bild sehen wir Hochlandgebiet auf der Rückseite. Bild 36 (Südöstliche Landschaft des Kraters Anderson) Dieses Foto wurde aus geringer Höhe aufgenommen und zeigt die südöstliche Landschaft des Kraters Anderson auf der Rückseite. Es sind nur kleinere Krater zu sehen, von denen keiner einen Namen hat. der Krater am rechten Rand oberhalb der Bildmitte hat einen Durchmesser von etwa 5 km.

Selbst so ein winziger Krater, wie wir ihn im Vordergrund in der Bildmitte sehen, hat noch einen Durchmesser von einem Kilometer. Bis jetzt ist noch keine Landefähre auf die Rückseite des Mondes niedergegangen, weder bemannt noch unbemannt. Wahrscheinlich haben die Wissenschaftler das auch noch nicht für wichtig angesehen, weil sie von der unbelebten Vorderseite auf die Rückseite schließen und auch sie für unbelebt halten. Die Aufnahmen von der Rückseite, die bei den Mondumrundungen fotografiert worden sind, haben keine so große Auflösung, daß auf ihnen Seen von höchstens 10-15 m im Durchmesser und noch weniger die kleinen Pflanzen, sowie die Tiere und Menschen, die sich noch dazu der großen Hitze und Kälte wegen die meiste Zeit in die Erde zurückziehen müssen, zu erkennen wären. 

Somit hat die Wissenschaft ihre Meinung über die Unbelebtheit der Mondrückseite nicht bewiesen, sondern vermutet sie nur. Eine unbewiesene Vermutung aber bedeutet für uns kein Hindernis, an das zu glauben, was uns durch Swedenborg und Lorber über den Mond geoffenbart worden ist. Zum Abschluß wollen wir noch hören, was verstorbene Mondmenschen über die Lebensverhältnisse der Mondrückseite sagen: „Oh, auf dem Monde lebt sich’s nicht so selig wie auf der Erde! O dort gibt es viel Kälte und viel unerträgliche Hitze, viel Hunger und nicht selten brennendsten Durst! Habe darum ja keine Sehnsucht nach jener kleinen, aber überaus harten Welt, auf deren Feldern kein Weizen und kein Korn und noch viel weniger ein Wein wächst!“ (1.GEJ 153,9) 

Und unser himmlischer Vater fügt noch hinzu: „Vorzüglich aber hütet euch, Meine Lieben, davor, daß ihr nicht auch dereinst Bewohner dieses armseligen Weltkörpers werden möget! Denn dieses gelbschimmernde Schulhaus des Lebens ist ein gar mühseliges Schulhaus, und es wäre besser, auf der Erde in einem Tage vierzehnmal zu sterben, als dort nur einen Tag lang zu leben!“ (EMM 1,14) 

 

Quellenverzeichnis 

GEJ Das große Evangelium Johannes, Jakob Lorber, 10 Bände 
EME Erde und Mond, Die Erde, Jakob Lorber, 1953 
EMM Erde und Mond, Der Mond, Jakob Lorber, 1953 HG Die Haushaltung Gottes, Jakob Lorber, 3 Bände BM Bischof Martin, Jakob Lorber, Lorber Verlag, 74308 Bietigheim 
IRO IRO-Atlas der Astronomie, 
IRO-Kartografische Verlagsgesellschaft München GBS Guinness Buch der Sterne, Patrick Moore, Harro Zimmer, Ullstein Verlag 
AS Atlas des Sonnensystems, P. Moore, G. Hunt, 1985, Herder Verlag, Freiburg/Br. 
Es. Esotera, Hermann Bauer-Verlag, Freiburg/Br. 
IW Illustrierte Wissenschaft, Verlag Bonnier Publications A/S, 22851 Norderstedt Mo. Plutarch, Das Mondgesicht, 1968, Artemis Verlags-AG Zürich 
We. Das Weltall, Patrick Moore, 1988, Orbis Verlag, München 
EW Die Erdkörper im Weltall, E. Swedenborg, Swedenborg-Verlag, Zürich 
SO Star Observer, 82166 Gräfelfing ABM Wir entdeckten außerirdische Basen auf dem Mond, Fred u. Glenn Steckling, 1996, Jochen Kopp Verlag, 72108 Rottenburg


 


Aktualisiert am: 02.12.2008 - Home